„Justice League“ wird im „Snyder-Cut“ gezeigt

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"Justice League" wird im "Snyder-Cut" gezeigt

Eine Filmversion, die zum Mythos wurde: Regisseur Zack Snyder musste die Produktion der Comicverfilmung "Justice League" aus persönlichen Gründen vorzeitig verlassen. Fans hatten in den letzten Jahren gefordert, dass seine Version des Films trotzdem veröffentlicht wird. Das Bitten hatte nun Erfolg.

"Justice League" (2017) feiert ein Revival der besonderen Art: Die Comicverfilmung, in der Batman (Ben Affleck), Wonder Woman (Gal Gadot), Aquaman (Jason Momo), The Flash (Ezra Miller), Cyborg (Ray Fischer) und Superman (Henry Cavill) aufeinandertreffen, wird in einer besonderen Version noch einmal gezeigt.

Regisseur Zack Snyder (54) musste die Produktion aufgrund einer Familientragödie vorzeitig verlassen. Das "Justice League"-Ruder übernahm anschließend Joss Whedon (55). Nach der Premiere des Films zeigten sich einige Fans enttäuscht vom Ergebnis und sehnten sich nach einer Filmversion des ursprünglichen Regisseurs. Unter dem Hashtag #ReleaseTheSnyderCut wurde daraus eine regelrechte Kampagne in den sozialen Medien. Nach rund zweieinhalb Jahren hat sich nun der Streamingdienst HBO Max der Sache angenommen. Dort wird der legendäre "Snyder-Cut" 2021 exklusiv zu sehen sein, wie unter anderem Snyder selbst auf Twitter bestätigte. Einen genauen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht. Deutsche Fans könnten die alternative Filmfassung womöglich bei Sky als Partner von Warner und HBO Max zu sehen bekommen.

HBO Max plant noch mehr "Justice League"-Inhalte: "Star Wars"-Regisseur J.J. Abrams (53) soll derzeit bereits an drei aufwendigen Serien für den Streamingdienst arbeiten, unter anderem an einer Superhelden-Serie, die sich um das Universum "Justice League Dark" dreht, aus dem unter anderem Antihelden der Marke John Constantine stammen. Den verkörperte im Kinofilm "Constantine" von 2005 niemand Geringeres als Keanu Reeves (55).


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