von | Nov. 9, 2023 | Musik
Berlin/Hamburg/München, 09.11.2023 (lifePR) – Im Zusammenhang mit der geplanten Programmreform des BR unterstreicht auch das Forum Musikwirtschaft zusammen mit dem Deutschen Musikrat, der GEMA und der GVL die nach wie vor hohe Relevanz des Mediums Radio für die Musikbranche, insbesondere mit Blick auf lokales Repertoire und Newcomer:innen.
„Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox Haus. Auf Welle 400 Meter“ – so begann am 29. Oktober 1923 das erste offizielle Rundfunkprogramm in Deutschland. Seither handelt es sich in erster Linie um eine Erfolgsgeschichte: Für viele Menschen spielt das Radio bis heute eine sehr gewichtige Rolle. Musik an sich ist einer der nachgefragtesten Inhalte, und das Radio erfreut sich als Musikmedium immer noch großer Beliebtheit, auch bei jüngeren Menschen. 2022 lag das Radio mit einer Nutzungszeit von 27,1 % vor allen anderen Musikmedien, Audio-Streaming eingeschlossen (Quelle: „Musikindustrie in Zahlen 2022“ des Bundesverbandes Musikindustrie, S. 24, Abb. 15), entsprechend relevant ist das Radio für Hörbarkeit und Präsenz von Künstler:innen und die hinter ihnen stehenden Branchenpartner in Deutschland auch und gerade, wenn es um den Aufbau von Newcomer:innen und um lokales Repertoire sowie um Special-Interest-Genres wie z.B. Hip Hop oder den Jazz geht. Darüber hinaus hat die Präsenz im Radio Einfluss auf die Einkünfte von Musikschaffenden, denn je nachdem, wie häufig Künstler:innen im Radio gespielt werden, desto mehr Geld erhalten sie und ihre Partner:innen am Ende über die Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften.
Wird am Programm gespart, werden lineare Sendeflächen für Musik zusammengestrichen, bedeutet das nicht nur weniger Kulturelle Vielfalt durch Poolbildung, sondern zieht auch ein erhebliches wirtschaftliches Problem für viele Künstler:innen und Teile der Branche nach sich.
Bildungs- und Kulturauftrag des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hebt vor allem drei Grundsätze für sein Programm hervor: Unabhängigkeit, Qualität & Vielfalt. Zur Unabhängigkeit zählt beispielsweise, dass er durch das Finanzierungssystem unabhängig berichten soll und ihm so eine wichtige Aufgabe bei der Meinungsbildung zukommt. Das Programm soll von hoher Qualität sein und Information, Bildung und Unterhaltung umfassen; hier spielt auch die Einbindung von Fachredakteurinnen und -redakteuren eine wesentliche Rolle.
Der dritte Grundsatz: Vielfalt. Programme sollen eine große Bandbreite an unterschiedlichen Inhalten aufzeigen und so die unterschiedlichsten Menschen ansprechen. Die Rundfunkanstalten haben nicht nur die Freiheit, ihre Programme unter einem geringeren ökonomischen Druck, wie er beispielsweise aufgrund von Quoten und Werbeeinnahmen entsteht, zu gestalten, sondern auch die Pflicht, Kulturelle Vielfalt abzubilden und zu sichern.
Der Rapper Sagat zum Beispiel fragt: „Warum höre ich jedes Mal, wenn ich das Radio einschalte, die gleichen fünf Lieder? Fünfzehnmal am Tag, drei Monate lang? Mann, das ist scheiße! Holt Euch einen neuen DJ!“ (Sagat – Funk That / Fuck That)
Appell: Der Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Radiostationen sollten erfüllt und musikalische Vielfalt präsentiert werden. Das bedeutet zum einen, dass das Repertoire von Newcomer:innen und lokalem Repertoire mehr Sicht- und Hörbarkeit im Programm erhalten sollte. Zum anderen bedeuten Vielfalt und die Abbildung der Musiklandschaft, dass sowohl nationales als auch internationales Repertoire gespielt, dass nicht nur etablierte, sondern auch aufstrebende Newcomer:innen, dass die unterschiedlichen Genres und innerhalb dieser die unterschiedlichen Ausprägungen im Radio gespielt werden. So können die öffentlich-rechtlichen Radios selbst einen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten. Bezogen auf die Bandbreite an Formaten fordern wir eine deutlichere Abgrenzung zum Programm der privaten Sender. Kontraproduktiv sind unseres Erachtens in diesem Zusammenhang aktuelle Bestrebungen, innerhalb der Programmreform lineare Sendestrecken im Abendprogramm zusammenzulegen oder einen Abbau des täglichen Sendungs-Angebots vorzunehmen.
Hintergrund:
Das Forum Musikwirtschaft besteht aus den sieben maßgeblichen Verbänden des Wirtschaftsbereichs. Im Einzelnen sind dies der BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), der BVMI (Bundesverband Musikindustrie), der DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), IMUC (Interessenverband Musikmanager & Consultants), LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music Merchants) und der VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer:innen). Es umfasst damit die wesentlichen Sektoren der Musikwirtschaft, die durch ihre komplexen Wertschöpfungsstrukturen eng miteinander verzahnt sind. Das Forum versteht sich als Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren. Die Kooperation ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmenden auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht aller Branchenakteur:innen in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Das Forum versteht sich nicht als Dachverband der Branche. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht. Das Forum Musikwirtschaft ist dem kulturellen und sozialen Wert der Musik in der Gesellschaft verpflichtet ebenso wie der Gestaltung der Branche nach den Grundsätzen ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen: www.forum-musikwirtschaft.org
GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von rund 90.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.
Weitere Informationen: www.gema.de
GVL – Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH
Wer etwas Künstlerisches leistet oder hierfür die wirtschaftliche Grundlage schafft, muss Geld für die Nutzung seiner Leistungen erhalten. Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) erfasst diese Nutzung. Die treuhänderisch eingenommenen Gelder u.a. von Radio- und Fernsehsendern sowie für die öffentliche Wiedergabe (z.B. in Restaurants oder Cafés) leitet die GVL als Vergütung an ihre Berechtigten weiter. Über 170.000 ausübende Künstler:innen, Bild- und Tonträgerhersteller:innen, Musik- und Videoclipproduzent:innen sowie Veranstalter:innen weltweit vertrauen der GVL – und machen sie damit zu einer der größten Verwertungsgesellschaften für Leistungsschutzrechte weltweit.
Weitere Informationen: www.gvl.de
von | Nov. 7, 2023 | Musik
Gundelfingen, 07.11.2023 (lifePR) – Nie vorhersehbar, fast schon perkussiv schlägt er in die Saiten und entwickelt eine unglaubliche Dynamik. Mit unglaublich einfallsreichen Variationen unterläuft er charmant alle Erwartungshaltungen in seinem Spiel und erfindet sich in seinen Interpretationen immer wieder neu. Jedes seiner Konzerte ist ein Unikat. Das einzige was abgedroschen ist, ist seine Gitarre.
Philip loopt ohne zu loopen. Er tritt die Bass-Drum auf seiner Stompbox, schlägt die Snare auf den Saiten, spielt den Bass, die Akkorde und die Melodie – alles auf einmal! Man könnte meinen, es stünde eine vierköpfige Band auf der Bühne. Alles wirkt mühelos und kommt von Herzen. Es dauert immer nur wenige Takte, bis dieser leidenschaftliche Musiker mit seinem natürlichen Auftreten und einer einzigartigen Mischung aus Charme, Esprit und Können die Zuhörer auf seine Seite gezogen hat.
Für manche ist Bölter einer der Großen, der den Ball flach hält. Der Traum vom Rock’n’Roll ist längst geträumt. Sympathisch und bodenständig kennt man den mittlerweile auf der schwäbischen Alb beheimateten Künstler.
Sein Traum der Selbstverwirklichung mündete darin Plattenverträge und Kooperationen mit Agenturen abzulehnen. Er sucht nicht den schnellen Weg ins Radio, sondern nachhaltiges kreatives Werk. Mit Western- und Resonator-Gitarre und zahlreichen Mundharmonikas reist er durchs Land und spielt für alle Menschen, die Musik lieben. Ein tolles Musikerlebnis am 19. November 14 Uhr in Birkenried. https://www.boelter-band.de/solo/
Eintritt frei, es wird gesammelt
Das Kulturgewächshaus Birkenried liegt an der B16 zwischen Günzburg und Gundelfingen bei der 5-köpfigen Giraffe Monika
www.birkenried.de info@birkenried.de
von | Nov. 6, 2023 | Musik
Aue-Bad Schlema/Annaberg-Buchholz, 06.11.2023 (lifePR) – Am Samstag, dem 18. November 2023 im Kulturhaus Aue und am Montag, dem 20. November 2023 im Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz, lädt die Erzgebirgische Philharmonie Aue jeweils um 19.30 Uhr alle Liebhaber_innen der klassischen Musik zum 3. Philharmonischen Konzert der Spielzeit 2023_2024 ein. Gast des Abends ist der weltbekannte Pianist Shai Wosner.
Mit Shai Wosner kommt für Brahms’ umfassendes 2. Klavierkonzert B-Dur op. 83 ein weiterer weltreisender Solist ins Erzgebirge. Mit Brahms‘ 3. Sinfonie F-Dur op. 90 setzt GMD Jens Georg Bachmann die Aufführung der zyklischen Arbeit des deutschen Romantikers fort.
Der in Israel geborene Pianist Shai Wosner wird für seine musikalische Integrität, Virtuosität und intellektuelle Neugier von Publikum und Kritik gleichermaßen geschätzt. Der Preisträger des Martin E. Segal Awards des New Yorker Lincoln Center und des Borletti-Buitoni Awards spielt regelmäßig mit den größten Orchestern der USA, den Orchestern der BBC sowie mit einigen der bedeutendsten Orchester Europas, darunter die Staatskapelle Berlin, das London Symphony Orchestra und die Wiener Philharmoniker. Der Ausnahmekünstler arbeitete mit namhaften Dirigenten weltweit, etwa mit Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Alan Gilbert und Sir Donald Runnicles und war bei renommierten Festivals wie dem Mostly Mozart Festival am Lincoln Center und dem Ravinia Festival zu erleben. Außerdem war er mehrere Jahre in Folge mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim auf Tour. Mit seiner künstlerischen Vielseitigkeit hat Shai Wosner sich neben seinem solistischen Schaffen einen Namen als begehrter Kammermusikpartner gemacht und kollaborierte hier mit Künstler_innen wie Martha Argerich, Dietrich Henschel, Jennifer Koh und Christian Tetzlaff. Er hat außerdem mit führenden Kammermusikensembles wie dem Grammy-prämierte Parker Quartet zusammengearbeitet. Shai Wosner war Mitglied des Bowers Program am Lincoln Center und ist regelmäßiger Gast führender Kammermusikfestivals, darunter das Chamber Music Northwest in Portland, Jerusalem Chamber Music Festival und das Oregon Bach Festival. In der aktuellen Saison setzt Shai Wosner seine mehrjährige Residenz bei den Peoples’ Symphony Concerts fort, im Rahmen derer er Kammermusik sowie sein Programm „Variations on a Theme of FDR“ spielt. Außerdem kuratiert er im Februar 2023 das Kurtág Festival am Bard Conservatory, bei dem er Werke des ungarischen Komponisten György Kurtág musikalischen Ideen aller Epochen gegenüberstellt. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Shai Wosner am Klavierinstitut der renommierten Juilliard School tätig und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in New York.
Eine halbe Stunde vor Beginn gibt es die Möglichkeit eine Konzerteinführung zu besuchen.
Musikalische Leitung: Jens Georg Bachmann
Solist: Shai Wosner
Termine: Samstag, 18. November 2023, 19.30 Uhr, Kulturhaus Aue
Montag, 20. November 2023, 19.30 Uhr, Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg
Kartenpreise:
23,00 € / 20,00 € / 14,50 €
20,00 €* / 18,00 €* / 12,50 €*
16,00 €** / 14,00 €** / 9,50 €**
*: für Rentner_innen, Menschen mit Schwerbehinderung und Arbeitslose, Inhaber_innen der Sächsischen Ehrenamtskarte
**: für Schüler_innen, Student_innen, Bundesfreiwilligendienstleistende, Inhaber_innen Sozialpass, Familienpass
Karten:
Servicebüro im Kulturhaus Aue
Goethestraße 2, 08280 Aue-Bad Schlema
Di, Mi, Do: 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Tel.: 03771–23761 | kulturhaus.aue@t-online.de
Servicebüro der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH
Markt 9, 09456 Annaberg-Buchholz
Mo-Fr: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sa: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Tel.: 03733 1407-131 | service@erzgebirgische.theater
Abendkasse
von | Okt. 31, 2023 | Musik
Gundelfingen, 31.10.2023 (lifePR) – Eine charmante Mischung aus südamerikanischem Songwriting mit Jazzelementen ist der Kern der Musik von Cisco Pema. Moderne harmonische Strukturen zusammen mit einer Mischung aus traditionellen und zeitgenössischen Rhythmen heben seine Musik von der Masse ab.
In Buenos Aires geboren und seit frühester Kindheit auf der Bühne, zog es Cisco Pema nach Österreich, um an der Bruckneruniversität das Jazz- und Improvisationsmusik-Diplom zu erlangen. Immer als Bass-Sideman, Komponist und Produzent tätig, ließ er sich schließlich in Berlin nieder, wo er seine Solokarriere startete und 2016 sein Debütalbum präsentierte.
Heute, nach vier Studioalben und über hundert Shows in Europa und Südamerika, zeigt Cisco Pema eine charismatische und frische Performance, die niemand missen sollte. www.ciscopema.com
Musikbeispiele: https://music.apple.com/de/album/tres-de-oro/1675602239
Der Eintritt ist frei, es wird gesammelt
Das Kulturgewächshaus Birkenried liegt an der B16 zwischen Günzburg und Gundelfingen bei der 5-Köpfigen Giraffe Monika
www.birkenried.de
von | Okt. 31, 2023 | Musik
Gundelfingen, 31.10.2023 (lifePR) – Die vier Mann aus München spielen schon seit über 13 Jahren zusammen und haben ihren eigenen groove-orientierten Stil entwickelt. Der reicht von Jazz, Soul, Funk und Latin bis zu Reggae.
Mo’fazz bietet moderne, teilweise mit elektronischen Sounds unterstützte Arrangements von zahlreichen Eigenkompositionen sowie einiger Jazz-Standards, wobei durch den unterschiedlichen Kompositionsstil der Bandmitglieder ein breites musikalisches Spektrum entsteht. Oliver Knab am Tenor- und Sopransaxophon, Ansgar Gusinde an Klavier, Orgel und Keyboard, Manuel Frey am Kontra- und E-Bass sowie Fritz Rittmüller, der Stimme und Schlagzeug beisteuert, schaffen einen modernen und abwechslungsreichen Sound, der ihre Musik atmen, swingen, grooven – kurz gesagt fazzen – lässt.
Die vier erfahrenen Musiker machen mit ausgefeilten Details in den Arrangements und spannenden Improvisationen ihre Musik zu einem Ereignis. Die Presse beschreibt mit „Enormer Drive“ (Mittelbayerische Zeitung) und „kraftvolles, mitreißendes Spiel“ (Südkurier) die groovige Musik von Mo‘fazz.
Das Quartett ist mittlerweile ein vitaler Bestandteil der süddeutschen Szene mit Gigs in bekannten Clubs, Musiklocations und auf einschlägigen Open Airs, etwa in Burgthann, Burghausen, bei Jazz Downtown Konstanz, beim Tiengener Jazz Sommer oder 2022 zum 11. Mal auf dem Jazz Weekend Regensburg.
Auf den gängigen Portalen ist Mo’fazz mit seinen drei CDs „Do the Fazz“ (2013), „From outer space“ (2017) und „Green Blue and Happy“ (2021) sowie einigen Einzeltiteln vertreten.
www.mofazz.de
Mo´fazz auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLdXji5pT6qKl74F4rNXEq0x-NeqGRHUYa
https://www.youtube.com/watch?v=j2TuuG74bts
Eintritt: 18,-€
Platzreservierung: ticktes@birkenried.de
Das Kulturgewächshaus Birkenried liegt an der B16 zwischen Günzburg und Gundelfingen bei der 5-Köpfigen Giraffe Monika
www.birkenried.de
von | Okt. 27, 2023 | Musik
Bonn, 27.10.2023 (lifePR) – Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in Berlin haben die Mitgliedsverbände des Deutschen Musikrates (DMR) am 21. Oktober 2023 Prof. Tabea Zimmermann zum Ehrenmitglied berufen. Die Bratschistin, die national und international als Solistin und in Kammermusikformationen das Konzertleben prägt und u.a. mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet wurde, ist dem Deutschen Musikrat seit Jahrzehnten eng verbunden. Die Laudatio hielt DMR Präsident Prof. Martin Maria Krüger.
Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat gratuliert Prof. Tabea Zimmermann herzlich zu ihrer Berufung als Ehrenmitglied. Mit dieser höchsten Auszeichnung, die der Deutsche Musikrat zu vergeben hat, wird Tabea Zimmermanns leidenschaftliches und unermüdliches Engagement für das Musikleben gewürdigt. Die Bratschistin ist vielen Musikrats-Projekten nicht nur als ehemalige Teilnehmerin eng verbunden, sondern hat deren Entwicklung später maßgeblich begleitet und gefördert. Denn Musik machen bedeutet für Tabea Zimmermann – wie für den Deutschen Musikrat – immer auch, Gemeinschaft zu leben, gesellschaftliche Ziele zu verfolgen und Impulse auszusenden für ein besseres Miteinander. Wir freuen uns sehr und fühlen uns geehrt, sie als Ehrenmitglied an unserer Seite zu wissen.“
Mit Prof. Tabea Zimmermann sind derzeit 49 Persönlichkeiten des Musiklebens Ehrenmitglieder im Deutschen Musikrat, darunter acht Frauen. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Präsidiums durch die Mitgliederversammlung gewählt. Einen Überblick über alle Ehrenmitglieder finden Sie hier.