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Bietigheim-Bissingen, 27.08.2026 (PresseBox) – Die Internationale Funkausstellung (IFA) öffnet am 4. September 2026 in Berlin. Nach Angaben von IFA Management zeigen allein im Ausstellungsbereich IFA Next rund 300 Aussteller humanoide Roboter, tragbare Geräte mit künstlicher Intelligenz und Anwendungen aus dem Bereich Smart Living, also der vernetzten Haustechnik. Wer Reinigungsgeräte im Haushalt einsetzt, findet den technischen Anschluss daran vor allem bei der Steuerung, wie die Übersicht zu Geräten mit App-Steuerung und Smart-Funktionen zeigt. Die Messe läuft bis zum 8. September 2026.

Welche Rolle Reinigungstechnik im Programm der Messe spielt

Der Ausstellungsbereich IFA Next dient als Schaufenster für Technik, die noch nicht flächendeckend im Handel steht. Nach Angaben der Veranstalter sind für 2026 Länderpavillons aus 25 Staaten bestätigt, darunter Italien, Korea, Taiwan, Singapur, die Philippinen und China. Reinigungsroboter zählen dort zur Gruppe Smart Living und stehen damit neben Technik für Haustiere und Datenbrillen. Haushaltsrobotik ist im Programm der Messe kein Randthema mehr, sondern ein eigener Schwerpunkt.

Die Eckdaten der Veranstaltung im Überblick:

  • Termin: 4. bis 8. September 2026 auf dem Berliner Messegelände
  • Aussteller insgesamt: über 1.900 Marken aus 49 Ländern
  • Bereich IFA Next: rund 300 Aussteller, Länderpavillons aus 25 Staaten
  • Publikum: Besucher aus rund 140 Ländern nach Angaben des Veranstalters
  • Themenschwerpunkte 2026: humanoide Robotik, Datenbrillen, tragbare KI-Geräte, Smart Living

Woran Hersteller von Glasreinigungsrobotern derzeit arbeiten

Glasreinigungsroboter halten sich durch Unterdruck an der Scheibe und fahren die Fläche nach einem berechneten Muster ab. Die technischen Baustellen liegen weniger im Wischen als in der Wegplanung, in der Erkennung von Rahmen und Sprossen sowie in der Absicherung gegen Stromausfall. Genau diese Themen bearbeiten Hersteller mit denselben Sensor- und Steuerungsbausteinen, die auf Messebühnen an humanoiden Systemen vorgeführt werden.

„Eine Messe, die humanoide Roboter nach vorne stellt, verschiebt die Erwartung an jedes andere Gerät im Haushalt gleich mit. Wer heute einen Fensterroboter kauft, vergleicht ihn stillschweigend mit dem, was auf solchen Bühnen zu sehen war“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Wie sich Glasreinigungsroboter von Saugrobotern unterscheiden

Ein Saugroboter, der stehen bleibt, verursacht Ärger. Ein Glasreinigungsroboter, der an einer Außenscheibe im dritten Stock stehen bleibt, verursacht ein Sicherheitsproblem. Deshalb arbeiten diese Geräte mit Sicherungsleine, Notstromspeicher und Haftkontrolle, wie der Ratgeber zu Sicherheit und Absturzschutz bei Glasreinigungsrobotern im Einzelnen aufschlüsselt.

Die Bauform folgt daraus: flaches Gehäuse, geringes Gewicht, wenige bewegliche Teile. Reichweite und Akkulaufzeit spielen eine kleinere Rolle als bei Bodengeräten, weil eine Fensterfläche selten größer als wenige Quadratmeter ist.

Was der Markt für Elektro-Kleingeräte über die Nachfrage verrät

Nach Angaben der gfu Consumer & Home Electronics erreichten Elektro-Kleingeräte in Deutschland im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,0 Milliarden Euro und legten damit um 3,7 Prozent zu. Der gesamte Markt für Home Electronics kam im selben Jahr auf etwa 46,9 Milliarden Euro. Reinigungsgeräte zählen zu dieser Warengruppe, in der die Nachfrage entgegen dem Trend anderer Segmente gewachsen ist.

Im August 2026 richtet sich der Blick der Branche bereits auf Berlin. Für Haushalte entscheidet sich der Nutzen einer Neuanschaffung allerdings nicht auf der Bühne, sondern an der eigenen Fensterfront: an Rahmenhöhe, Scheibengröße und der Frage, ob eine Sicherung überhaupt angebracht werden kann.