von Pressebox | Feb. 15, 2024 | Consumer-Electronics
Ølstykke, 15.02.2024 (PresseBox) – Mit dem S24, S24+ und S24 Ultra hat Samsung Ende Januar seine neuen Flaggschiffe auf den Markt gebracht. Und zeitgleich kann auch dbramante1928, die weltweit nachhaltigste Marke für Mobiltelefon- und Tablet-Schutzhüllen, Displayschutz sowie Business-Taschen, entsprechende Schutzhüllen und Cases präsentieren.
Neben den neuen Hüllen mit D3O-Technologie umfasst das Sortiment auch Hüllen aus Plastik, Silikon und Vollnarbenleder in bekannter hochwertiger Qualität. Diese Hüllen bieten einen hohen Schutz (bis zu vier Meter Fallhöhe) und überzeugen durch ein attraktives Design sowie mit zahlreichen Features. Sie sind nachhaltig und aus recyceltem Material produziert. Die in Dänemark entwickelten, umweltfreundlichen und innovativen Produkte werden ohne Kompromisse bei Qualität, Schutz, Design oder Funktionalität hergestellt
D3O®, die weltweit führende Marke für Aufprallschutz, arbeitet mit dbramante1928 zusammen, um seine fortschrittlichen Aufprallschutzmaterialien in eine neue Reihe umweltfreundlicher Handytaschen einzubringen. Die D3O-Technologie verhärtet sich, um die Aufprall-Kraft zu absorbieren und zu verteilen, wodurch die übertragene Energie auf den Körper deutlich reduziert wird.
Das Handy wird durch diesen Display-Schutz optimal geschützt. D3O bietet den dünnsten und weltweit fortschrittlichsten Schutz gegen Stöße. D3O basierte Produkte werden weltweit von Soldaten, Profisportlern, Industriearbeitern und nun auch bei den Smartphone-Hüllen von dbramante1928 eingesetzt. "Unsere Technologie hat sich in den anspruchsvollsten Umgebungen bewährt, vom Schlachtfeld bis zur Moto GP-Rennstrecke, und so ist die Entwicklung von Materialien für Weltklasse-Marken wie dbramante1928 eine natürliche Erweiterung unseres Innovationsprogramms", sagte Mostyn Thomas, Global Brand Director von D3O. Iceland Ultra D3O® MagSafe ist in drei Farben erhältlich: Schwarz, Blau und Transparent, mit einer Nicht-MagSafe-Variante nur in Transparent
dbramante1928 produziert konsequent ausschließlich nachhaltige Produkte aus recycelten Kunststoffen und hochwertigem, wiederaufbereitetem Vollnarbenleder für die mobilen Geräte des täglichen Lebens. Das Portfolio aus stabilen und schicken Handy-, Tablet- und Notebook-Hüllen sowie hochwertigen Business- und Reisetaschen für Damen und Herren besticht nicht nur durch bestes Material, ausgezeichnete Verarbeitung und modisches Design, sondern auch durch attraktive Preise.
Über D3O
D3O ist das weltweit führende Aufprallschutz-Unternehmen, das die fortschrittlichsten Aufprallschutz-Materialien und -Produkte für führende globale Marken entwickelt und vermarktet – darunter Harley-Davidson, adidas, das US-Verteidigungsministerium und Fox Racing. Vom Körperschutz für Profisportler und Motorradfahrer bis hin zu Helminnenauskleidungssystemen, die vor traumatischen Hirnverletzungen schützen, D3O ist als Autorität für Aufprallschutz anerkannt.
https://www.d3o.com
von Pressebox | Feb. 15, 2024 | Musik
Bonn, 15.02.2024 (lifePR) – Nach über 20 Jahre währender Tätigkeit als Generalsekretär des Deutschen Musikrates hat Prof. Christian Höppner auf eigenen Wunsch seinen Vertrag nicht mehr verlängert. Seine Amtszeit endet am 29. Februar 2024.
Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Mit großem Dank verabschiedet sich der Deutsche Musikrat von seinem Generalsekretär Christian Höppner. Als Cellist und Pädagoge schlägt Christian Höppners Herz besonders stark für die Musikpraxis und die musikalische Bildung. Doch ebenso beherzt vermochte er es, die ganze Bandbreite unseres vielfältigen Musiklebens zusammenzuführen und miteinander in Kontakt zu bringen, die verschiedenen Interessen auszuloten und gebündelt nach außen und in die Politik zu tragen. Mit seinen inhaltlichen Impulsen und seiner kontinuierlichen musik- und gesellschaftspolitischen Arbeit auf allen föderalen Ebenen hat Christian Höppner den Deutschen Musikrat in seinem Selbstverständnis, aber auch in seiner Außenwahrnehmung geprägt und weiterentwickelt: von einer koordinierten Interessensvertretung hin zu einer gesellschaftspolitischen Kraft für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger Deutschlands.“
Prof. Christian Höppner engagiert sich musik- und kulturpolitisch in zahlreichen Gremien und ist u.a. Präsident des Deutschen Kulturrates und des Deutschen Tonkünstlerverbandes. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Bundespräsident Johannes Rau verlieh Prof. Christian Höppner 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande. 2016 erhielt er von Bundespräsident Joachim Gauck für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 2023 wurde ihm für seine „besonderen Verdienste um die Belange des Musikschulwesens“ die Goldene Stimmgabel durch den Verband deutscher Musikschulen, dem Trägerverband der 934 öffentlichen Musikschulen, verliehen.
von Pressebox | Feb. 15, 2024 | Consumer-Electronics
Wedel, 15.02.2024 (PresseBox) – Slatwalls stehen für einen effizienten und ergonomischen Arbeitsplatz. Mit flexiblen Organisationsmöglichkeiten und hochwertigem Zubehör bietet monitorhalterung.de viele Lösungen zur Optimierung des persönlichen Arbeitsbereichs.
Ein effektiver Arbeitsplatz im Büro besteht aus mehr als lediglich einem Schreibtisch und Stuhl. Bei einer sorgfältigen Gestaltung des Zimmers und einer Berücksichtigung der Engonomie und Funktionalität kann die Produktivität gesteigert und das generelle Wohlbefinden verbessert werden. Slatwalls / Organisationsschienen sind eine vielseitige Lösung zur individuellen Anpassung und Optimierung des Arbeitsplatzes. Zumeist handelt es sich hierbei um einen Tischaufsatz, der per Klemme oder Durchschraubbefestigung angebracht wird. Die Länge dieser Organisationsschiene lässt sich variabel auf unterschiedliche Schreibtischgrößen anpassen. In die horizontal verlaufenden Schlitze können verschiedene Halterungen und Aufbewahrungslösungen eingesetzt werden wie bspw. Monitorhalterungen, Tablethalter, Ablagefächer, Beleuchtung oder Stifthalter. Die modulare Organisationslösung ermöglicht es, wichtige Arbeitsutensilien in unmittelbarer Nähe zu halten und den Arbeitsplatz effizient zu nutzen.
Bei der Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds spielt Ergonomie eine zentrale Rolle. „Mit Slatwalls können Monitore und andere Geräte flexibel positioniert werden, um einen optimalen Blickwinkel zu gewährleisten. Benutzer:innen können somit Nacken- und Augenbelastung reduzieren und gleichzeitig eine bequeme und produktive Arbeitsposition beibehalten“, wie Dipl.-Inf. Steffen Groth, Geschäftsführer der BTS Business Trading Shops GmbH, ausführt. Außerdem wird durch die Montage am Schreibtisch oder alternativ an einer Wand wertvolle Arbeitsfläche frei. Dies schafft nicht nur mehr Platz für andere Arbeitsmaterialien, sondern trägt auch zu einer aufgeräumten und ordentlichen Umgebung (Clean Desk Policy) bei, da jeder Gegenstand seinen festen Platz an der Slatwall hat.
Besonders gut geeignet ist ein Schienensystem für moderne Co-Working / Desk Sharing Arbeitsplätze. Die Technologie wird nahtlos in den Arbeitsplatz integriert, wodurch sich auch das Kabelgewirr auf dem Schreibtisch reduziert. Da die Organisationsschiene in der Regel beidseitig bestückbar ist, bietet sich auch eine Tischmontage bei gegenüberliegenden Arbeitsplätzen ideal an. Hierbei kann die Slatwall gleichzeitig als Tischtrennwand fungieren, um räumliche Trennung / Sichtschutz oder auch Hygieneschutz im Büro herzustellen.
Auf monitorhalterung.de ist eine breite Auswahl an Slatwall Elementen in verschiedenen Längen vertreten, geeignet für Wandmontage oder Tischbefestigung. Vervollständigt wird das Sortiment durch hochwertige Monitorhalterungen und Zubehör wie Dokumentenablagen, Stifthalter und weitere Schreibtischutensilien von Herstellern wie CBS, Dataflex, Neomounts, Novus und MonLines.
von Pressebox | Feb. 14, 2024 | Consumer-Electronics
Bad Vilbel, 14.02.2024 (PresseBox) – Das Jahr 2023 stand für JVC ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des bahnbrechenden LCD-Displays. Vor einem Vierteljahrhundert hat das japanische die medizinische Bildgebung mit der Entwicklung des weltweit ersten LCD-Displays, das speziell für die Röntgenbildgebung entwickelt wurde, revolutioniert. Die Monitore setzten einen neuen Standard bei Qualität und Klarheit und ermöglichten es medizinischen Fachkräften, Röntgenbilder mit noch nie dagewesener Präzision und Schärfe zu betrachten und zu interpretieren. Die hochmoderne Technologie bleibt bis heute ein Zeugnis für das Engagement von JVC für Innovationen. „In den letzten 25 Jahren hat dieser Durchbruch den Standard deutlich erhöht, die Ergebnisse für die Patienten verbessert und das medizinische Personal in die Lage versetzt, fundiertere Diagnosen und Behandlungsentscheidungen zu treffen“, so Marcel Herrmann, Marketing Manager Medical Imaging bei JVC.
JVC setzt sich auch weiterhin für die Weiterentwicklung der medizinischen Bildgebungstechnologie ein, verschiebt die Grenzen des Machbaren und investiert in Innovationen, die sich positiv für das medizinische Personal und die Patienten auswirken.
Schneller und einfacher zur Qualitätssicherung
Ergänzend hat das Unternehmen im vergangenen Jahr zudem seinen bewährten QA Medivisor Agent, die All-in-One-Lösung zur Unterstützung von Kalibrierung und QA-Tests, um eine Utility Software erweitert. Diese ermöglicht den Anwendern einen schnellen Zugriff auf unterschiedliche Monitorfunktionen. „Damit können die Nutzer über eine zusätzliche Werkzeugleiste auf dem Bildschirm mit einem Mausklick beispielsweise direkt Funktionen wie Dynamic Gamma und den Auto-Text-Mode aktivieren und verschiedene Presets zur Kalibration erreichen. Zusätzlich können für diese Funktionen dann auch Tastenkürzeln definiert werden, die einen noch schnelleren Zugriff gewährleisten“, nennt Herrmann die Vorteile der neuen Software.
Farbdisplay für neue Arten des radiologischen Arbeitens
Ein Beispiel dafür ist der CL-S301. Der 21,3-Zoll-Farb-LCD-Monitor mit einer Auflösung von drei Megapixeln wird im Sommer 2024 als Standardmodell ausgeliefert.
Mit einem Kontrast von 2000:1 gibt das Display selbst feinste Schattierungen in den Röntgenbildern originalgetreu wieder und sorgt dafür, dass auch kleinste Veränderungen nicht übersehen werden.
Durch seine Besonderheiten unterstützt der CL-S301 neue Arten des Arbeitens in der Radiologie, etwa die Fernbefundung oder das Arbeiten von zuhause. Damit ist der Monitor ebenso für große Kliniken und kleine Krankenhäuser wie auch für Fernbefundungsanbieter und Imaging Center geeignet. Die Befundung selbst unterstützt der CL-S301 mit verbesserten Features wie der Turboluminanzfunktion und dem Visual Point-Modus.
and Visual Point mode.
von Pressebox | Feb. 9, 2024 | Musik
Staufen, 09.02.2024 (lifePR) – Udo Lindenberg hört beim Joggen Gustav Mahler und Robert Schumann, Scott Joplin regt Claude Debussy zu eigenen Ragtimes an – und ein junger Geiger namens François-Joseph Gossec erlebt im barocken Orchester Jean-Philippe Rameaus, des Gründervaters der Harmonielehre, was für ein vielseitiges Instrument die gerade erfundene Klarinette ist: Nur einige von unzähligen Geschichten, die die neue BDB-Musikakademie und das BDB-Kulturhotel erfüllen. Wer sind die musikalischen „Hausgeister“ ? Welches Konzept steht hinter ihrer Auswahl? Einblicke in ein spannendes Projekt.
Wer eine „Geschichte der Musik“ schreiben oder annähernd darstellen will, hat buchstäblich die Qual der Wahl: Dass die großen, allgemein bekannten und gewissermaßen „unstrittigen“ Namen dort zu finden sind, versteht sich von selbst. Aber bildet eine solche allein auf gängigen Namen gründende Auswahl Musikgeschichte, auch musikgeschichtliche Epochen wirklich adäquat ab, die sich doch eher als ein Neben- und Ineinander von heterogenen „Musiksprachen“, Stilen und Genres und als übergängige „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ darstellen? Der Blick zurück aus dem Heute kann immer auch ein verfälschender sein. Wer zum Beispiel weiß, dass nicht etwa Johann Sebastian Bach, sondern sein guter Freund Georg Philipp Telemann, Schöpfer eines sprichwörtlich gigantischen Gesamtwerkes und Komponist zahlreicher bedeutender Konzerte für Blasinstrumente, 1722 Wunschkandidat für das Amt des Thomaskantors zu Leipzig und europaweit bewunderter Top- Star seiner Zeit war, der begreift, dass eine Auswahl von Komponistennamen auch für ein Projekt wie die Ausstattung der Räumlichkeiten der neuen BDBMusikakademie solche Aspekte zu berücksichtigen hat. Von Beginn der gemeinsamen Arbeit an hat das dreiköpfige „Storytelling“-Team, bestehend aus Christoph Karle, Siegfried Rappenecker und mir, genau das aber auch als Chance gesehen: Die Auswahl bestimmter Komponisten, vor allem auch Komponistinnen für die neue BDB-Musikakademie sollte möglichst keine Klischees weiter festschreiben, sondern neue, ganz bewusst auch ungewohnte und vor allem zeitgemäßere Perspektiven eröffnen. Dazu gehört auch, neben zu Unrecht vergessenen oder fehlgedeuteten und erst allmählich sich der Wiederentdeckung erfreuenden Komponisten vor allem auch Komponistinnen Aufmerksamkeit zu schenken. Mit Emilie Mayer ist beispielsweise eine Komponistin vertreten, die sich ganz bewusst nicht auf die für Frauen vorgesehenen, weil „schicklichen“ Gattungen wie Lied und Klaviermusik beschränkte, sondern Sinfonien und Ouvertüren, darunter eine zu Goethes „Faust“ schrieb – und in dem Blasmusik-Pionier und Tuba-Miterfinder Wilhelm Wieprecht einen überzeugten Förderer hatte. Auch sind solche Komponisten vertreten, die auf den ersten Blick wenig bis nichts mit Blasmusik zu tun zu haben scheinen– wobei die meisten natürlich auch Werke für Blasinstrumente geschrieben haben, sogar Frédéric Chopin, der das Klavier zum Mittelpunkt seines Schaffens erhob und unter Einfluss des Belcanto Rossinis und Donizettis „singen“ ließ. Für die Instrumentalmusik epochemachend war etwa Girolamo Frescobaldi: Gegenüber der höher angesehenen Vokalmusik verlieh er der reinen Instrumentalmusik eine bis dato unbekannte Ausdruckskraft und Wertigkeit, die weit über seine Zeit hinausreichte. Josquin Desprez wiederum wurde ganz bewusst vom Storytelling-Team an den Beginn der Reihen von Komponistinnen und Komponisten gesetzt, die in chronologischer Folge den einzelnen Gästezimmern des Kulturhotels zugeordnet sind: Er gilt als erster „moderner“ Komponist, dessen Name zudem fest mit der Erfindung des Notendrucks 1498 bzw. 1501 durch Ottaviano Petrucci verbunden ist – den der „Beethoven der Renaissance“ überaus geschäftstüchtig einzusetzen wusste. Musik als Business ist eines der vielen Themen, das die Reihen ausgewählter Komponistinnen und Komponisten durchzieht – neben zahlreichen weiteren Querverbindungen, zu denen auch Themen wie „musikalische Formen“, „sakrale und weltliche Musik“, „Bach-Rezeption“, „Musik und Natur“, „Musik, Literatur und Bildende Kunst“ und Filmmusik“ gehören, die die innere Vielfalt der Komponistenauswahl widerspiegeln. Musikgeschichte(n) – ein wenig anders erzählt: In die Überlegungen hierzu wirkte auch hinein, dass die BDB-Musikakademie ihre traditionsreichen Wurzeln in der Blasmusik hat, die auch weiterhin den „cantus firmus“ in der immer schon vielstimmigen, zukünftig um Chormusik, Akkordeon-, Zupf- sowie Rock- und Popmusik erweiterten „Partitur“ der neuen Akademie bilden wird. Anders als oft dargestellt, ist die Bläsermusik nicht etwa ein bloßes „Seitengewächs“, sondern Teil der Musikgeschichte. Anhand von Komponisten wie François-Joseph Gossec, Percy Grainger, Alfred Reed und Rolf Rudin, aber auch Ludwig van Beethoven und Hector Berlioz wird deutlich, wie sehr sich sog. Klassik und Blasmusik, „E“ und „U“, immer schon wechselseitig beeinflusst haben. So wurde Bach in einer Familie mit Stadtpfeifer-Tradition groß, Hector Berlioz griff für seine über das 19. Jahrhundert hinaus bedeutende, gerade auch die Ausdrucksqualitäten der Blasinstrumente herausstreichende Instrumentationslehre wesentlich auf die musikalisch wahrhaft revolutionären „Vorarbeiten“ des von Mozart bewunderten Militärmusikers Gossec zurück – ohne den wiederum das Tamtam nicht den Weg ins Schlagwerk gefunden hätte und dem die Klarinette wesentlich den Beginn ihres „Siegeszuges“ über Mozart, Carl Maria von Weber und Johannes Brahms bis in unsere Zeit zu verdanken hat. Das Storytelling-Konzept des Kulturhotels der neuen BDB-Musikakademie will solche Verflechtungen verdeutlichen und zugänglich machen, um ihren Gästen – Musikerinnen und Musiker der Amateur- und Profiszene, Unternehmensgäste und Touristen – ein echtes Bildungserlebnis zu schaffen und nicht zuletzt auch zu einem Imagewechsel der Blasmusik in der Öffentlichkeit beizutragen. Dabei ist gerade auch das interdisziplinäre Potenzial der Bläsermusik gedanklicher Pate eines weiteren Auswahlaspektes: Die auf der großen Schauwand im Foyer des Kulturhotels versammelten Komponistinnen und Komponisten, die auch in „ihren“ Räumen und Gästezimmern mittels Porträts, Info-Texten und Abbildungen von Handschriften präsent sein werden, zeichnen sich allesamt durch eine interdisziplinäre und interstilistische Offenheit gegenüber Musik verschiedenster Herkunft aus. Ob Tanz- und Volksmusik bei Bach und Purcell, die Inspiration durch die Musik ungarischer Bauern und fremder Völker bei Bartók, die „neuen Welten“ bei Dvořák, der sich von Spirituals, „scotch snaps“ und indigenen Gesängen beeinflussen ließ oder Opernfan Freddie Mercury, der gerne mal aus Bach-Kantaten zitierte: Aus der steten Inspiration über Stil-, Genre- und Ländergrenzen hinweg zieht Musik ihre zeitlose, Menschen verbindende und bildende Kraft, gewinnen musikalische Schöpfungen ihre Strahlkraft, die sie erst zu Schlüsselwerken macht. Ein Gedanke, der auch wesentlich Leben und Schaffen einer der größten Lehrerinnen der Musikgeschichte bestimmte:Aus der Schule Nadia Boulangers, Komponistin, Pionierin der sog. „Alten Musik“ und Dirigentin, gingen große prägende Musikerpersönlichkeiten wie Leonard Bernstein, George Gershwin und Astor Piazzolla hervor – auch Komponist und Musikproduzent Quincy Jones, der Michael Jacksons Album „Thriller“ zu einem Welthit machen sollte. Ehrensache, den zu Begegnung und Gespräch einladenden Mittelpunkt der „Tenor“-Etage der neuen BDB-Musikakademie, in dem sich die Seminar-und Konferenzräumlichkeiten befinden und der zu Begegnung und Gespräch einlädt, in Anlehnung an ihre legendäre Pariser Wohnung „Boulangerie“ zu nennen und viele weitere große Komponisten und Lehrerpersönlichkeiten wie Joseph Haydn, Giovanni Gabrieli oder Johann Joachim Quantz um ihren Namen zu versammeln. Eine überaus vielstimmige Partitur also, die ganze Musikwelten zusammenführt und die – passend zur Vokal- und Chormusik – nach Stimmlagen von Bass über Tenor und Alt bis hin zum Sopran geordnet ist und denen vom erdigen van Dyck-Braun bis zum warmen Kurkuma- Gelb bewusst ausgesuchte Farbtöne zugeordnet sind. Da hätte sich auch Synästhetiker Alexander Skrjabin mit seinem „Farbenklavier“ wohlgefühlt – einer der vielen Komponisten, die es gewiss auch verdient gehabt hätten, ausgewählt zu werden, die aber durch die verbindenden, bewusst Querverweise einstreuenden Informationstexte in der neuen BDB-Musikakademie gleichermaßen präsent sind. Die Zitate, die in jedem Gästezimmer zu finden sind und von der ausgehenden Renaissance bis in die Gegenwart reichen, kreisen um die Musik als bildende, verbindende Kraft, die Grenzen überwindet und den Frieden fördert: Béla Bartók stellte sein Leben und Schaffen in den Dienst dieser friedensstiftenden Kraft, die für Hans Werner Henze „das größte und natürlichste Heilmittel gegen Gewalt, Intoleranz und Dummheit“ war. An welchem Ort könnte solch wichtigen Gedanken und Ideen besser nachgespürt und nachgeeifert werden als an einer Musikakademie, die die Vielfalt der Musik, die Offenheit gegenüber allen Erscheinungsformen von Musik in ihrer DNA trägt und in der Profis und Amateure, Menschen jeden Geschlechts, jeder Herkunft und jeden Alters gemeinsamen musizieren – und der mit ihrem Kulturhotel neue Möglichkeiten zuwachsen, noch mehr Menschen für Musik, Bildung und Kultur zu gewinnen. Edda Güntert