von Pressebox | Okt. 30, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 30.10.2026 (PresseBox) – Unter den Pestiziden verursachte Fipronil im Messjahr 2022 in Schweizer Bächen die meisten Überschreitungen des Qualitätskriteriums. Als wahrscheinlichste Quelle gelten Flohmittel für Hunde und Katzen. Das Wasserforschungsinstitut Eawag berichtete am 15. Januar 2026 über eine gemeinsame Auswertung mit der Plattform Wasserqualität des Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute. Grundlage sind das nationale Fließgewässermonitoring und eine eigene Messkampagne; die Fachveröffentlichung dazu erschien 2025 in der Zeitschrift Aqua & Gas. Wo Wirkstoffe aus einem Halsband im Alltag überhaupt hingelangen, ordnet das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen in seiner Einordnung zum Wirkstoffkontakt bei Mensch und Tier ein.
Fipronil gehört zur Gruppe der Phenylpyrazole und wirkt gegen Flöhe und Zecken. Nach Angaben der Eawag ist Fipronil in der Schweiz seit 2014 nicht mehr als Pflanzenschutzmittel zugelassen; die Zulassung von Biozidprodukten wurde 2023 zurückgezogen, die Abverkaufsfrist lief bis längstens Januar 2026. Als Tierarzneimittel für Heimtiere war der Wirkstoff im Januar 2026 weiterhin zugelassen.
Sechs Messwerte zeigen, wie stark Fipronil die Bäche belastet
Die Auswertung stützt sich auf Messungen, die den Stoff erstmals in der Größenordnung der ökotoxikologisch bedeutsamen Konzentrationen erfassen. Sechs Kennwerte trägt die Veröffentlichung in Aqua & Gas zusammen. Das chronische ökotoxikologische Qualitätskriterium für Fipronil liegt bei 0,77 Nanogramm je Liter. Herangezogen wurden 23 Messstellen des nationalen Monitorings, die von 2021 bis 2023 eine Bestimmungsgrenze von 0,5 Nanogramm je Liter oder besser erreichten. In zehn Gewässern wurden 2022 zwischen März und Oktober 100 Überschreitungen des Kriteriums gezählt, 2023 waren es 74 in ebenfalls zehn Gewässern.
Als Tierarzneimittel für Heimtiere kamen 2022 und 2023 jährlich 16 bis 17 Kilogramm Fipronil in Verkehr, nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic. Als Biozid gegen Ameisen und Schaben wurden für 2024 nur ein bis zehn Gramm gemeldet, ausgewertet durch das Bundesamt für Umwelt. Unterhalb einer Kläranlage lag die kumulative Fracht je Gewässer über die Messperiode bei fünf bis 20 Gramm; hochgerechnet gelangen so rund zehn Kilogramm im Jahr in die Gewässer der gesamten Schweiz.
Im Messjahr 2022 führte laut der Auswertung kein anderer Wirkstoff, der als Biozid, Tierarzneimittel oder Pflanzenschutzmittel zugelassen war, zu so vielen Überschreitungen wie Fipronil. In einzelnen Gewässern lag die Konzentration während der gesamten Messperiode ununterbrochen über dem Kriterium.
Der Weg in den Bach führt überwiegend durch die Kläranlage
Die Forschenden verglichen Gewässer mit und ohne gereinigtes Abwasser aus einer Kläranlage. Von den 23 beprobten Fließgewässern führen acht gereinigtes Abwasser, 15 nicht. Nach Angaben der Eawag gelangt Fipronil fortlaufend mit dem häuslichen Abwasser über Kläranlagen in die Gewässer; in kleinen Bächen ohne Kläranlage traten ökotoxikologisch relevante Konzentrationen nur in Einzelfällen auf.
Für den Alltag von Tierhaltern heißt das, dass der Eintrag nicht am Tier selbst endet.
Vom Tier bis in den Abfluss beschreibt die Auswertung vier Wege, auf denen der Wirkstoff das Haus verlässt:
- Händewaschen nach dem Auftragen einer Spot-on-Lösung
- Waschen oder Baden des behandelten Tieres
- Reinigung von Textilien mit Wirkstoffresten, etwa Decken und Körbchen
- direkter Eintrag, wenn ein behandeltes Tier in einem Gewässer badet
Welche Halsbänder ohne solche synthetischen Wirkstoffe auskommen, beschreibt das Fachportal in seiner Halsbändern mit pflanzlichen Wirkstoffen für Hunde und Katzen.
Für Tierarzneimittel legt die EU-Verordnung die Umweltprüfung in zwei Phasen an
Wer seit dem 28. Januar 2022 die Zulassung eines Tierarzneimittels beantragt, muss nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2019/6 technische Unterlagen nach Anhang II vorlegen. Anhang II Nummer II.3A6 verlangt eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die potenziell schädliche Wirkungen beurteilt und nötige Vorsichtsmaßnahmen benennt. Für Generika nach Artikel 18 ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung nur beizufügen, falls erforderlich. Die zuständige Behörde oder die Europäische Arzneimittel-Agentur kann Daten zu Umweltrisiken anfordern, wenn das Referenztierarzneimittel vor dem 1. Oktober 2005 zugelassen wurde.
Wo eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt ist, besteht sie aus zwei Phasen. Die erste Phase ist dann in jedem Fall durchzuführen; sie behandelt unter anderem die Verabreichungsart, das wahrscheinliche Ausmaß eines direkten Eintritts in Umweltsysteme und die Beseitigung ungenutzter Tierarzneimittel. In der zweiten Phase sind nach den Leitlinien der Agentur weitere Untersuchungen zu Verhalten und Wirkungen auf besondere Ökosysteme erforderlich. Mittel für Hunde und Katzen erreichen diese zweite Phase nach einem Reflexionspapier der Agentur vom November 2023 bislang in der Regel nicht; das beruht auf Leitlinien, nicht auf dem Wortlaut der Verordnung. Im Juni 2025 hat der Tierarzneimittelausschuss der Agentur ein Konzeptpapier zur Konsultation gestellt, nach dem dieser Ansatz für bestimmte Mittel gegen Außenparasiten überprüft werden soll. Eine Leitlinie für eine darauf zugeschnittene zweite Phase soll nach dem dortigen Zeitplan Ende 2028 oder Anfang 2029 angenommen werden.
Die Autorinnen und Autoren der Auswertung halten fest, dass Daten zu Umweltkonzentrationen und Umweltverhalten von Tierarzneimitteln für Heimtiere weitgehend fehlen. Artikel 156 der Verordnung (EU) 2019/6 verpflichtete die Europäische Kommission, bis zum 28. Januar 2022 über eine Studie zu einem wirkstoffbasierten Prüfungssystem („Monographie“) und anderen Alternativen zur Umweltverträglichkeitsprüfung zu berichten. Den Bericht legte sie am 13. Januar 2023 vor; ein Monographiesystem oder eine der beiden darin vorgeschlagenen Alternativen einzuführen, hielt sie zum damaligen Zeitpunkt für verfrüht.
Weitere Wirkstoffe stehen für kommende Messkampagnen auf der Liste
Ob auch andere Wirkstoffe aus Antiparasitika für Heimtiere die Gewässer belasten, ist nach Angaben der Eawag Gegenstand künftiger Forschung. Genannt werden Pyrethroide wie Deltamethrin und Permethrin sowie Isoxazoline und Imidacloprid. Für einige dieser Stoffe fehlen Messdaten, weil die Analytik aufwendig ist. Bei anderen bleibt die Herkunft unklar, weil sie auch als Biozid oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Die nächsten Auswertungen des nationalen Monitorings sind die Stelle, an der sich das zeigen wird.
„Die Zahlen sind kein Argument gegen Parasitenschutz, sondern eines für saubere Anwendung. Wer die Packungsbeilage liest und das behandelte Tier einige Tage nicht baden lässt, kann vermeidbaren Eintrag verringern. Das kostet nichts und schwächt den Schutz des Tieres nicht“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Für Hundehalter beginnt im Herbst 2026 die Zeit, in der Flöhe in beheizten Wohnungen aktiv bleiben, während die Zeckensaison ausklingt. Wer jetzt ein Präparat wählt, kann die Angaben zur Anwendung und zur Entsorgung im Beipackzettel gezielt vergleichen. Die Angaben zum EU-Recht geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Normwortlaut wieder und sind keine Rechtsberatung. Grundlage sind die Artikel 8, 18 und 156 sowie Anhang II der Verordnung (EU) 2019/6 in der konsolidierten Fassung vom 28. Januar 2022. Welches Mittel für ein bestimmtes Tier geeignet ist, klärt man am besten mit der Tierarztpraxis.
von Pressebox | Okt. 29, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 29.10.2026 (PresseBox) – Straßenverkehr ist in Deutschland die Lärmquelle, die die meisten Menschen stört. Nach der Umfrage des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2024 fühlen sich 67 Prozent der Befragten in ihrem Wohnumfeld durch Straßenverkehr gestört oder belästigt. Nachbarn nennen 58 Prozent, Flugverkehr 38 Prozent, Schienenverkehr 23 Prozent. Die Lärmkartierung 2022 nach § 47c des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) beziffert laut UBA-Zusammenstellung vom 24. April 2025 die Zahl der Menschen, die an Hauptverkehrsstraßen und in Ballungsräumen nachts Pegeln ab 55 Dezibel ausgesetzt sind, auf 6.001.800. Wer an einer solchen Straße schläft, greift oft zu Geräten, die einzelne Störgeräusche mit einem gleichmäßigen Rauschen überdecken. Wie das funktioniert und wo die Grenzen liegen, erklärt das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen in seinem Beitrag über Geräuschmaskierung als Ergänzung zum baulichen Lärmschutz.
Die Europäische Umweltagentur (EEA) beziffert die Folgen in ihrem am 24. Juni 2025 veröffentlichten und am 27. März 2026 korrigierten Bericht zum Umgebungslärm in Europa. Rund 92 Millionen Menschen sind demnach Straßenverkehrslärm über 55 Dezibel im Tag-Abend-Nacht-Index ausgesetzt; etwa 4,6 Millionen leiden unter schweren Schlafstörungen durch Verkehrslärm.
Nach der UBA-Umfrage 2024 stört der Straßenverkehr zwei Drittel der Bevölkerung
Die repräsentative Erhebung 2024 des Umweltbundesamtes zur Lärmbelästigung umfasste 2.552 Personen ab 18 Jahren und ist Teil der Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland 2024. Beim Straßenverkehr nannten sich laut UBA 7 Prozent äußerst, 11 Prozent stark, 18 Prozent mittelmäßig und 31 Prozent etwas gestört oder belästigt; 33 Prozent fühlten sich überhaupt nicht gestört. Beim Nachbarschaftslärm lagen die Anteile bei 5, 8, 15 und 30 Prozent, beim Fluglärm bei 3, 5, 9 und 21 Prozent. Rund 41 Prozent der Bevölkerung waren 2024 gleichzeitig von Straßen-, Schienen- oder Fluglärm betroffen.
Wie viele Menschen nachts ab 55 Dezibel an kartierten Straßen leben
Die Lärmkartierung 2022 nach § 47c BImSchG ergibt für Straßenverkehrslärm bundesweit drei Kennzahlen.
- 17,28 Millionen Menschen sind im Tag-Abend-Nacht-Index Pegeln ab 55 Dezibel ausgesetzt, 5,10 Millionen ab 65 Dezibel und 1,62 Millionen ab 70 Dezibel.
- Nachts liegen 11,80 Millionen Menschen ab 50 Dezibel, 6,00 Millionen ab 55 Dezibel und 2,08 Millionen ab 60 Dezibel.
- Nordrhein-Westfalen zählt mit 1,95 Millionen Menschen ab 55 Dezibel nachts die meisten Betroffenen, vor Bayern mit 702.200, Berlin mit 591.300 und Baden-Württemberg mit 583.400.
Ein gleichmäßiges Rauschen verändert diese Pegel nicht, es verschiebt die Wahrnehmung: Einzelne Ereignisse wie ein vorbeifahrender Lastwagen heben sich weniger vom Grundpegel ab. Welche Klangfarbe dafür geeignet ist, hängt von der Störquelle ab; die Unterschiede ordnet das Fachportal in seinem Vergleich von weißem und braunem Rauschen für den Schlaf ein.
Was § 47d BImSchG für die Lärmaktionsplanung vorsieht
Nach § 47d Absatz 1 BImSchG stellen die zuständigen Behörden für Ballungsräume, Hauptverkehrsstraßen und Haupteisenbahnstrecken Pläne auf, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden. Die Festlegung der Maßnahmen steht in ihrem Ermessen, sollte aber insbesondere auf Prioritäten eingehen, die sich gegebenenfalls aus der Überschreitung relevanter Grenzwerte oder aufgrund anderer Kriterien ergeben. Nach Absatz 5 werden die Pläne bei bedeutsamen Entwicklungen für die Lärmsituation, ansonsten alle fünf Jahre nach ihrer Aufstellung überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet. Die 2023 fällige Überprüfung war bis zum 18. Juli 2024 abzuschließen; rechnerisch steht die nächste reguläre Überprüfung für die 2024 aufgestellten Pläne 2029 an. Die Öffentlichkeit wird nach Absatz 3 zu den Vorschlägen gehört. Nach § 47a BImSchG gelten diese Regeln nicht für Nachbarschaftslärm und Lärm aus Wohnungen.
„Sechs Millionen Menschen mit Nachtpegeln ab 55 Dezibel sind ein Befund, den ein Aktionsplan nur langsam ändert. Bis die Lärmschutzwand steht, bleibt dem Einzelnen das Schlafzimmer: Fenster, Vorhang, Bettposition, und für manche ein Gerät, das die Nacht gleichmäßiger klingen lässt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wo Schlafgeräusche gegen Verkehrslärm helfen können und wo nicht
Geräte für Schlafgeräusche erzeugen ein breitbandiges Rauschen oder Naturklänge, die plötzliche Pegelsprünge kaschieren sollen. Sie ersetzen weder Schallschutzfenster noch eine Lärmschutzwand, denn der Schalldruck von außen bleibt gleich. Für Nachbarschaftslärm gilt dasselbe: Das Rauschen überdeckt Schritte oder Stimmen, dämmt sie aber nicht. Wer an einer der kartierten Hauptverkehrsstraßen wohnt, kann in der interaktiven Lärmkarte des Umweltbundesamtes nachsehen, welchem Nachtpegel die eigene Adresse zugeordnet ist. Daraus lässt sich ableiten, ob bauliche Maßnahmen oder eine Beteiligung an der örtlichen Lärmaktionsplanung näher liegen als ein Gerät auf dem Nachttisch.
Bis wann die nächsten Lärmkarten und Überprüfungen der Aktionspläne anstehen
Die nächsten Lärmkarten sind nach § 47c Absatz 1 BImSchG bis zum 30. Juni 2027 auszuarbeiten; die nächste reguläre Überprüfung der Aktionspläne nach § 47d Absatz 5 ergibt sich rechnerisch für 2029. Die Reihe „Umweltbewusstsein in Deutschland“ des Umweltbundesamtes erschien bisher im Zweijahresrhythmus; die nächste Erhebung dürfte 2026 laufen und 2027 vorliegen. Bis neue Lärmkarten vorliegen, bleibt es bei den Zahlen der Kartierung 2022: 6,0 Millionen Menschen, für die eine ruhige Nacht an kartierten Straßen nicht der Normalfall ist.
Die vorstehenden Angaben zur Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Normwortlaut der §§ 47a, 47c, 47d und 47e BImSchG wieder. Die Angaben sind keine Rechtsberatung; welche Maßnahmen ein Lärmaktionsplan vor Ort vorsieht, klärt sich bei der Gemeinde oder der nach Landesrecht zuständigen Behörde.
von Pressebox | Okt. 29, 2026 | Consumer-Electronics
Monheim, 29.10.2026 (PresseBox) – Hama erweitert sein Sortiment im Bereich Wearables um eine neue Running-Smartwatch. Sie richtet sich an Laufbegeisterte und aktive Sportlerinnen und Sportler, die ihre Trainingsdaten präzise erfassen und ihre Performance gezielt verbessern möchten. Im Fokus stehen eine exakte Navigation, umfangreiche Analysefunktionen und eine lange Akkulaufzeit.
Mit der Smartwatch „Aro“ greift Hama einen Trend auf, der auch die Connect-Story des Unternehmens prägt: Vernetzte Technik soll Orientierung geben und Menschen dabei unterstützen, ihren Alltag einfacher zu gestalten. Gerade beim Sport und unterwegs wächst das Bedürfnis nach zuverlässigen Informationen, die Sicherheit und Selbstständigkeit fördern. Dank präziser Navigation, intelligenter Analysefunktionen und langer Akkulaufzeit hilft die „Aro“ dabei, sich auf das Training und das Erlebnis zu konzentrieren – statt auf die Technik selbst. Besonders für Läuferinnen und Läufer bietet die Uhr zahlreiche Funktionen, die Training und Navigation miteinander verbinden.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören ein präzises Dual-Band-GPS für eine exakte Streckenaufzeichnung sowie ein barometrischer Höhenmesser zur zuverlässigen Erfassung von Höhenprofilen. Offline-Karten und eine integrierte Routenplanung erleichtern die Orientierung auch abseits bekannter Wege. Darüber hinaus analysiert die Smartwatch wichtige Laufparameter, bewertet den Laufstil und unterstützt mit Sport- und Gesundheitsfunktionen – etwa zur Schlafanalyse – bei der ganzheitlichen Trainingsplanung.
Abgerundet wird das Gesamtpaket durch ein schlankes, leichtes Design, eine lange Akkulaufzeit von bis zu zwölf Tagen sowie einen Wasserschutz bis 5 ATM, sodass die Smartwatch auch bei Regen oder intensiven Trainingseinheiten zuverlässig einsatzbereit bleibt. Der Nutzen liegt in einer Kombination aus präziser Navigation, detaillierter Trainingsanalyse und hohem Tragekomfort – für alle, die ihr Lauftraining effizient gestalten und ihre sportlichen Ziele erreichen möchten.
Art.-Nr. 178697 Hama Smartwatch "Aro", schwarz , UPE1: 149 EUR
Art.-Nr. 178699 Hama Smartwatch "Aro", orange , UPE1: 149 EUR
Art.-Nr. 178654 Hama Smartwatch "Aro" , gold, UPE1: 149 EUR
1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
Auf einen Blick
Artikelnummer: 178654 / 178697 / 178699
Name: Hama Smartwatch "Aro"
Preis: 149 Euro
wichtigste Eigenschaften:
Präzise Navigation, Umfassende Trainingsanalyse, Lange Akkulaufzeit
Link zum Produkt: https://www.hama.com/de/de/smartwatch-aro-gps-offline-karten-amoled-45mm-5atm-laufuhr-schwarz-00178697
von Pressebox | Okt. 29, 2026 | Consumer-Electronics
Hongkong, HK, 29.10.2026 (PresseBox) – LiberNovo bringt mit seinem „Treat Yourself“-Halloween-Flash-Sale, der am 29. Oktober in der gesamten Europäischen Union und im Vereinigten Königreich startet, Halloween-Überraschungen an den Schreibtisch. Die Aktion kombiniert Rabatte von bis zu 40 % auf ausgewählte Maxis- und LiberNovo Omni Pro-Konfigurationen mit limitierten saisonalen Geschenken für berechtigte Frühkäufer.
Gruselige Extras für Ihren Schreibtisch
Limitierte Halloween-Geschenkpakete stehen den ersten 300 berechtigten Kunden in der Europäischen Union und den ersten 100 im Vereinigten Königreich zur Verfügung – nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, solange der Vorrat reicht.
Der Inhalt der Geschenkpakete, die Kaufbedingungen und die Verfügbarkeit richten sich nach den Bedingungen auf den jeweiligen regionalen Aktionsseiten.
Maxis ist für Menschen mit größerem Körperbau ausgelegt und verfügt über eine breitere Sitzfläche sowie eine Sitztiefe von 52 cm für bessere Oberschenkelunterstützung und mehr Bewegungsfreiheit.
Maxis Manual lässt sich von Hand verstellen. Maxis Electric verfügt zusätzlich über eine elektrische Lendenwirbelverstellung und die OmniStretch-Rückenstreckfunktion. Maxis Airflow bietet eine aktive Sitzbelüftung für längeres Sitzen am Arbeitsplatz.
LiberNovo Omni Pro ergänzt das Sortiment mit einer elektrischen Lendenwirbelverstellung, OmniStretch und der Active Airflow-Sitzbelüftung. Seine dynamische Unterstützung reagiert auf wechselnde Sitzpositionen und unterstützt die Wechsel zwischen konzentrierter Arbeit und Pausen in zurückgelehnter Haltung.
LiberNovo Omni Pro hat die ergonomische Produktzertifizierung von United States Ergonomics erhalten, einer unabhängigen Organisation für Ergonomieprüfung und -beratung. Bei Labortests wurden Körperanpassung, Druckverteilung, Muskelaktivität und Komfort während zwei Stunden ununterbrochenen Sitzens untersucht. Die Testbeobachtungen hoben die Unterstützung in einer Vielzahl von Körperhaltungen sowie natürliche, mühelose Bewegungen hervor. Die Ergebnisse spiegeln den Ansatz von LiberNovo zur dynamischen Ergonomie wider: eine Unterstützung, die sich anpasst, wenn der Körper die Position wechselt. Die Bionic FlexFit-Rückenlehne und die dynamische Unterstützung sind so konzipiert, dass sie den Nutzer beim Arbeiten, beim Zurücklehnen und beim beim Wechsel der Sitzposition stützen.
Zu den Halloween-Aktionspreisen gehören die Kombi-Angebote „Maxis Manual Basic“ für 959 € (839 £), „Maxis Electric Basic“ für 1.299 € (1.079 £), „Maxis Electric“ mit Fußstütze und Zusatzakku für 1.407 € (1.207 £), „Maxis Airflow“ mit Fußstütze für 1.534 € (1.353 £) sowie „Omni Pro“ mit Fußstütze und Zusatzakku für 1.263 € (1.142 £). Die Ersparnisse betragen bis zu 39 % in der EU und 36 % im Vereinigten Königreich.
Die Preise gelten für die genannten Kombi-Angebote. Die Rabatte variieren je nach Modell und Konfiguration; die endgültigen Teilnahmebedingungen und Verfügbarkeiten sind auf den regionalen Websites aufgeführt.
Die EU-Aktion läuft vom 29. Oktober um 09:00 Uhr MEZ bis zum 1. November um 07:00 Uhr MEZ. Die Aktion im Vereinigten Königreich läuft vom 29. Oktober um 08:00 Uhr GMT bis zum 1. November um 06:00 Uhr GMT.
Für „Business & Bulk Orders“ gibt es zudem eine Option für Teams, die fünf oder mehr Stühle kaufen, vorbehaltlich der regionalen Mengenpreisbedingungen.
Besuchen Sie eu.libernovo.com oder uk.libernovo.com, um die teilnehmenden Konfigurationen zu vergleichen, die Voraussetzungen für den Erhalt eines Geschenks zu prüfen und die vollständigen lokalen Angebote und Bedingungen einzusehen.
Über LiberNovo
LiberNovo ist eine Premium-Ergonomiemarke und Vorreiter im Bereich der Dynamic Ergonomics – dem Prinzip, dass Ihre Umgebung niemals gegen Sie arbeiten sollte. Durch firmeneigene Technologien, darunter die Bionic FlexFit-Rückenlehne und automatische Neigungssysteme, passen sich LiberNovo-Produkte kontinuierlich an jede Veränderung Ihrer Bewegungen und Arbeitsweise an.
Erfahren Sie mehr unter eu.libernovo.com.
Medienkontakt
Emilia Zhang
pr_eu@libernovo.com
QUELLE: LiberNovo
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von Pressebox | Okt. 28, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 28.10.2026 (PresseBox) – Die Zahl der bei den Zuchtvereinen des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) registrierten Welpen ist 2025 erneut gesunken. Laut der Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine, am 22. September 2026 abgerufen, wurden 2025 in allen Rassen 55.053 Welpen eingetragen, nach 56.851 im Jahr 2024 und 85.595 im Jahr 2021. Gegenüber dem Höchstwert von 2021 fehlen damit 35,7 Prozent, gegenüber 2024 sind es 3,2 Prozent weniger. Für Halter, die im Herbst 2026 einen Welpen abholen, beginnt mit dem Einzug die Phase, in der sich Stubenreinheit und Tagesrhythmus entscheiden. Das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen erklärt, was in der ersten Woche mit dem Welpen zu beachten ist.
Im Oktober 2026 zeigt die Statistik zugleich, dass die Zeit der Rekordwürfe vorbei ist. Der Wert von 2021 war der höchste seit 2011; seither sinkt die Welpenzahl jedes Jahr. Die Einnahmen aus der Hundesteuer, deren Höhe die jeweilige Kommune bestimmt, sind dagegen gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 8. Oktober 2025 nahmen die öffentlichen Kassen 2024 rund 430 Millionen Euro Hundesteuer ein, 2,2 Prozent mehr als 2023 und 39,3 Prozent mehr als 2014.
Wofür die fünf größten Rassen der Welpenstatistik 2025 stehen
Fünf Rassen stellen zusammen 17.325 Welpen und damit 31,5 Prozent aller Eintragungen des Jahres 2025; ihre Rangfolge hat sich gegenüber 2024 nicht verändert.
- Deutscher Schäferhund: 6.374 Welpen 2025 (2024: 6.316; 2021: 10.031)
- Teckel: 4.508 Welpen (2024: 4.788; 2021: 7.205)
- Labrador Retriever: 2.401 Welpen (2024: 2.367; 2021: 3.219)
- Pudel: 2.035 Welpen (2024: 1.997; 2021: 2.593)
- Golden Retriever: 2.007 Welpen (2024: 1.952; 2021: 2.412)
Der Schäferhund liegt trotz des Rückgangs seit 2021 vorn, der Teckel verliert seit vier Jahren durchgehend. Die Statistik erfasst nur Würfe in den VDH-Mitgliedsvereinen; Hunde aus dem Ausland, aus Tierheimen und aus anderen Zuchten fehlen darin.
Welche Vorgaben die Tierschutz-Hundeverordnung für Welpen macht
Die Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) regelt in § 2 TierSchHuV die allgemeinen Anforderungen an das Halten. Nach § 2 Absatz 1 TierSchHuV ist einem Hund ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers und mehrmals täglich in ausreichender Dauer Umgang mit der Betreuungsperson zu gewähren. Kontakt zu Artgenossen ist regelmäßig zu ermöglichen, außer wenn gesundheitliche Gründe oder Unverträglichkeit dies im Einzelfall zum Schutz der Hunde ausschließen; Auslauf und Sozialkontakte sind an Rasse, Alter und Gesundheitszustand anzupassen. Für Welpen gilt: Bis zu einem Alter von zwanzig Wochen ist ihnen nach § 2 Absatz 1 Satz 2 TierSchHuV mindestens vier Stunden je Tag Umgang mit einer Betreuungsperson zu gewähren. Ein Welpe darf nach § 2 Absatz 4 TierSchHuV erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Ausnahme ist eine frühere Trennung, die nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist. Die Vorgaben aus Absatz 1 treffen, wer den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat; das Trennungsverbot aus Absatz 4 knüpft an den an, der den Welpen vom Muttertier trennt. Die Verordnung gilt in der Fassung der Änderung vom 25. November 2021. Ob ein Welpe mit zwölf Wochen zuverlässig stubenrein sein kann, ordnet das Fachportal in seinem Beitrag zur Stubenreinheit junger Hunde im Alter von zwölf Wochen ein.
„Vier Stunden Umgang am Tag sind kein Tipp, sondern die Untergrenze aus der Verordnung. Wer einen Welpen abholt und werktags acht Stunden außer Haus ist, braucht vorher eine Antwort darauf, wer die vier Stunden Umgang am Tag übernimmt; das kann auch eine andere Betreuungsperson sein. Die Welpenstatistik zeigt weniger Eintragungen bei den VDH-Vereinen, und wer den Schritt zum Welpen geht, sollte ihn mit dem Kalender in der Hand gehen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Weshalb die ersten zwölf Wochen über die Stubenreinheit entscheiden
Ohne tierärztlich begründete Ausnahme darf ein Welpe nach § 2 Absatz 4 TierSchHuV frühestens in der neunten Lebenswoche vom Muttertier getrennt werden. In die ersten zwanzig Wochen mit mindestens vier Stunden Umgang täglich fällt auch die Phase, in der ein junger Hund lernt, sich draußen zu lösen. Feste Zeiten nach dem Schlafen, Fressen und Spielen helfen mehr als jede Unterlage. Eine saugfähige Unterlage ist ein Hilfsmittel für die Nacht, für Krankheitstage und für Wohnungen ohne Garten, kein Ersatz für den Gang nach draußen.
In Stadtwohnungen gilt die Verordnung genauso wie in Häusern mit Garten. In einer Etagenwohnung wird der Auslauf im Freien nach § 2 Absatz 1 TierSchHuV in der Regel über Gänge nach draußen gewährt. Eine Zahl nennt § 2 Absatz 1 nicht: Er verlangt ausreichenden, an Rasse, Alter und Gesundheitszustand angepassten Auslauf; bei jungen Welpen sind das in der Praxis meist mehrere Gänge am Tag.
Wohin die Welpenzahlen nach dem vierten Minus in Folge steuern
Die VDH-Welpenstatistik für 2026 wird nach dem bisherigen Rhythmus im Frühjahr 2027 vorliegen; die Vereine melden laufend nach. Die Hundesteuer-Zahl für 2025 lag im September 2026 noch nicht vor; 2023 bis 2025 erschien die Vorjahreszahl Anfang Oktober, zuletzt rund 430 Millionen Euro für 2024. Wer im Winter 2026/2027 einen Welpen aufnimmt, sollte vorher drei Dinge klären. Das sind die Hundesteuer am Wohnort, meist geregelt in einer Satzung der Gemeinde, die mindestens vier Stunden Umgang je Tag in den ersten zwanzig Wochen und ein Plan für die Gänge nach draußen.
Die vorstehenden Angaben zur Tierschutz-Hundeverordnung geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Normwortlaut wieder. Grundlage ist § 2 TierSchHuV in der an diesem Tag auf gesetze-im-internet.de veröffentlichten Fassung. Die Angaben sind keine Rechtsberatung. Ob die Haltung im Einzelfall den Anforderungen genügt, klärt das zuständige Veterinäramt oder eine rechtliche Beratung.
von Pressebox | Okt. 27, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 27.10.2026 (PresseBox) – Die 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer haben vom 10. bis 18. Oktober 2026 stattgefunden. Nach Angaben der Nationalparkverwaltung, die das Programm am 15. April 2026 vorgestellt hat, nutzen jedes Jahr 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer als Rastgebiet zwischen arktischen Brutplätzen und Winterquartieren bis Westafrika. Titelvogel des Jahres 2026 war die Küstenseeschwalbe, Partnerland war Namibia. Im Oktober und November 2026 ist der Herbstzug an der Küste weiterhin zu beobachten, und das Glas entscheidet mit darüber, was ein Beobachter vom Deich aus erkennt. Die Wahl der Vergrößerung für die Vogelbeobachtung erklärt das Fachportal der Provimedia GmbH im Vergleich der gängigen Bauarten.
Das Wattenmeer gilt als Drehscheibe des Ostatlantischen Zugwegs. Laut Nationalparkverwaltung rasten in jedem Herbst und jedem Frühjahr etwa 10 Millionen Zugvögel vor der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste. Für viele Arten aus den Tundren der Arktis ist es die einzige Rast, in der sie ihre Energiereserven auffüllen. Mehr als 400 Vogelarten sind im Wattenmeer nachgewiesen.
Wann Watvögel, Gänse und Seeschwalben an der Küste am besten zu sehen sind
Der Herbstzug erreicht die deutsche Nordseeküste in Wellen von September bis November. Die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat am 18. September 2026 zum Westküsten-Vogelkiek vom 26. September bis 4. Oktober 2026 eingeladen. Als typische Arten dieser Wochen nannte sie Alpenstrandläufer, Stare, Säbelschnäbler, Regenpfeifer, Ringelgänse, Löffler, Knutts und Kiebitze. Im Winterhalbjahr folgen nach Angaben der Verwaltung große Schwärme von Ringel-, Weißwangen-, Bless- und Graugänsen sowie Eider- und Pfeifenten, die im Wattenmeer überwintern. Die Küstenseeschwalbe, Titelvogel des Jahres 2026, legt laut Nationalparkverwaltung mit bis zu 90.000 Kilometern im Jahr den längsten Zugweg aller Vögel zurück: Sie brütet bis zum nördlichen Polarkreis und überwintert rund um die Antarktis. Wer sie noch sehen will, muss früh im Herbst an der Küste sein; die Gänse dagegen bleiben bis ins Frühjahr.
Warum der Aviathlon jedes Jahr über 200 Arten in einer Woche zählt
Herzstück der Veranstaltungswoche ist seit 2013 der Aviathlon, ein Wettbewerb zwischen den Ostfriesischen Inseln und den Festlandsregionen, den die Nationalparkverwaltung mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten ausrichtet. Gezählt wird, welche Region in einer Woche die meisten Vogelarten über das Meldeportal ornitho.de dokumentiert. Bei der 17. Auflage im Oktober 2025 wurden laut Rückblick der Veranstalter 221 Arten beobachtet; Norderney gewann mit 171 Arten vor Cuxhaven mit 146. Seit der ersten Auflage 2009 mit 144 Arten wurden insgesamt 289 Vogelarten registriert. Der Aviathlon 2026 lief vom 10. bis 17. Oktober, die Ehrung fand nach dem Programm auf dem Zugvogelfest am letzten Sonntag statt. Viele dieser Beobachtungen entstehen in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Gänse zwischen Schlafplatz und Nahrungsflächen wechseln. Wie viel Licht ein Glas dann noch liefert, erläutert die Erklärung der Dämmerungszahl für Beobachtungen bei wenig Licht des Fachportals.
Wie sich Ferngläser am Deich von der Beobachtung im Wald unterscheiden
Am Wattenmeer sitzen die Vögel selten nah. Rastende Trupps stehen auf offenen Schlickflächen hunderte Meter vom Deich entfernt, und der Nationalpark verlangt, dass Beobachtende auf den Wegen bleiben und die Rastplätze nicht betreten. Ein Fernglas mit achtfacher Vergrößerung zeigt dort mehr Übersicht und ein ruhigeres Bild, eines mit zehnfacher mehr Detail bei stärkerem Zittern; wer Trupps über weite Watten absucht, ergänzt das Glas mit einem Spektiv auf Stativ. Wind und Salzwasser sind an der Küste die Normalbedingungen, ein abgedichtetes Gehäuse ist deshalb keine Frage des Komforts, sondern der Lebensdauer.
„Am Deich entscheidet nicht die Vergrößerung, sondern wie lange man das Bild ruhig halten kann und wie viel Licht das Glas in der Dämmerung durchlässt. Ein Fernglas, das bei Wind zittert, zeigt weniger als ein kleineres, das still steht. Wer im November zu den Gänsen fährt, sollte das Glas vorher bei schlechtem Licht ausprobieren, nicht erst auf dem Deich“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wohin Beobachter nach der Veranstaltungswoche bis zum Frühjahr 2027 fahren können
Nach dem Ende der Aktionstage bleiben die Vögel. Die beiden Nationalparkverwaltungen und die Veranstalter nennen für die Monate bis zum Frühjahr 2027 vier Anlaufpunkte.
- Die Nationalpark-Häuser und Naturzentren an der Küste führen ihre Exkursionsprogramme nach Angaben der Verwaltungen auch im Winterhalbjahr fort, wenn Gänse und Enten die Salzwiesen besetzen.
- Das Meldeportal ornitho.de zeigt aktuelle Beobachtungen aus dem Nationalpark und die Gesamtartenliste der Aktionstage, an der sich Beobachter orientieren können.
- Die Wasser- und Watvogelzählungen in Niedersachsen laufen nach festen Terminplänen der Nationalparkverwaltung über den Winter weiter und erfassen die Bestände.
- Die 19. Zugvogeltage folgen nach dem Rhythmus der Vorjahre im Oktober 2027, der Westküsten-Vogelkiek in Schleswig-Holstein Ende September 2027.
Die Artenzahl der 18. Auflage veröffentlichen die Veranstalter nach dem Muster der Vorjahre in ihrem Rückblick; ob der Wert von 221 Arten aus dem Jahr 2025 erreicht wurde, lässt sich dort nachlesen. Wer den Herbstzug 2026 verpasst hat, findet die Ringelgänse bis in den März 2027 auf den Salzwiesen und Deichvorländern; ein Fernglas, das im Oktober 2026 gekauft wird, hat damit noch die ganze Wintersaison vor sich.