von Pressebox | Sep. 22, 2025 | Musik
Nürnberg, 22.09.2025 (lifePR) – Musik ist vielseitig. Sie kann laut, leise, harmonisch, melancholisch, dynamisch oder auch langsam sein. Doch sie ist immer bewegend, emotional und facettenreich – das zeigen die diesjährigen Veranstaltungen im Rahmen des Kirchenmusik-Festivals einmal mehr. Beginnend ab dem 23. September 2025, bekommen Liebhaber der katholischen Kirchenmusik ein abwechslungsreiches und spannendes Programm in verschiedenen Nürnberger Kirchen geboten.
Wenn die Orgel erklingt: Orgelkonzerte und Orgelnacht im Programm
Viele Veranstaltungen im Rahmen des Kirchenmusik-Festivals drehen sich ganz um die „Königin der Instrumente“, die für ihren allumfassenden Klang berühmte Orgel. Kein anderes Instrument vermag eine solche Bandbreite an tiefen und hohen Tönen wiederzugeben. Wer sich selbst von dem beeindruckenden Klang der Orgel mitreißen lassen möchte, sollte das besondere Orgelkonzert in der Allerheiligenkirche am 23. September um 19 Uhr besuchen. Zu diesem besonderen Anlass gibt sich der Domkantor aus Passau, der Organist Maximilian Jäger die Ehre, der die Weimbs-Orgel farbgewaltig erleuchten lässt.
Zwei Tage später erwartet Orgel-Enthusiasten ein weiteres Highlight: die Orgelnacht in der St.-Georg-Kirche in Nürnberg-Ziegelstein, die schon lange Teil des Kirchenmusiktage-Programms ist. Orgelbegeisterte erwartet ein insgesamt dreistündiges Programm, bei dem sich drei starke Künstlerpersönlichkeiten die Ehre geben: Christian Bischof aus München, Hans-Bernhard Ruß aus Würzburg und Prof. Norbert Düchtel aus Regensburg erwecken mit ihrer musikalischen Hingabe und ihrer Liebe zum Detail die Orgel zum Leben. Zwischendrin ermöglicht ein Sekt- und Stehempfang eine entspannende Pause mit angeregtem Austausch.
Eine ungewöhnliche Kombination zur Orgel hat der Schweizer Martin Roos am 27. September mit seinem Alphorn im Gepäck: Als Vertreter der jungen Generation zeigt er bei seinem einstündigen Konzert „Alphorn und Orgel" in der Pfarrkirche St. Georg, welches kraftvolle Potenzial dem typisch schweizerischen Volksinstrument innewohnt und welche eindrucksvolle Kombination in Verbindung mit der Orgel möglich ist.
Weitere Orgelkonzerte finden am 30. September, am 2. Oktober und am 7. Oktober statt. Ende September entlockt der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther der neuen Weimbs-Orgel der Nürnberger Pfarrkirche Allerheiligen bezaubernde Klänge. Am 2. Oktober beweist indes der Regensburger Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber an diesem Instrument sein umfassendes musikalisches Können. Komplettiert wird das Orgel-Programm durch das Konzert am 7. Oktober, bei dem der junge Regionalkantor Thorsten Rascher an der historischen Bittner-Orgel der St.-Elisabeth-Pfarrkirche musikalische Ausrufezeichen setzt.
Stimmgewalt bei den diesjährigen Chorkonzerten in den Nürnberger Kirchen
Wie viel Gewicht bereits eine einzige Stimme hat, beweisen die renommierten Chöre, deren Stimmgewalt sich zu besonderen Ensembles zusammenfügt. Den Anfang macht der Münchener Frauenchor am 28. September in der Pfarrkirche St. Clemens. Unter der neuen Leitung von Laure Cazin geben die Damen ihr stetig anwachsendes Repertoire zum Besten und bezaubern das Publikum mit ihrer eigenen Klangwelt.
Am 5. Oktober folgt ein weiteres, besonderes Chorkonzert in der Kirche Allerheiligen: Dann macht der renommierte Palestrina Chor Nürnberg mit dem Barockorchester „La Banda" gemeinsame Sache. In bewährter Partnerschaft erwecken sie die Klänge aus der Nelson-Messe des österreichischen Komponisten Joseph Haydns zu neuem Leben. Das Werk – eine der leidenschaftlichsten Kompositionen der Wiener Klassik – wird außerdem von den beeindruckenden Solisten Corinna Schreiter (Sopran), Christine Mittermair (Alt), Sebastian Köchig (Tenor) und Dariusz Siedlik (Bass) stimmgewaltig präsentiert. Vor der Nelsonmesse beeindruckt der Regionalkantor von Fürth, Andreas König, mit zwei Orgelkonzerten mit Orchester und lässt Kompositionen von Händel in der Kirche erklingen.
Last, but not least zeigt sich der Kammerchor der Frauenkirche Dresden am 12. Oktober in der Pfarrkirche St. Georg als musikalisches Aushängeschild der Elbstadt. In Begleitung des Gründers und Leiters Matthias Grünert entfaltet der Chor seine typisch eindrucksvolle A-Capella-Musik.
Klassisch, bayerisch und international: Blaskapelle feiert 25. Jubiläum
Sie haben ganze Säle gefüllt, spielen klassische Musik und ergänzen diese mit traditionell bayerischen Klängen: Die Rede ist von der Blaskapelle Josef Menzel aus Regensburg, die erstmals in Nürnberg gastiert und mit einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art begeistert. Anstelle von Bierzelten bringen die Musiker die Kirche zum Beben und liefern sich mit dem emeritierten Prof. Norbert Düchtel einen musikalischen Wettbewerb. Das Ergebnis des klangvollen Kräftemessens offenbart sich den Zuschauern und Zuhörern am 11. Oktober ab 19:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg.
Tickets im Vorverkauf erhältlich
Einige Veranstaltungen wie die Orgelnacht am 25. September haben freien Eintritt, wobei eine kleine finanzielle Spende willkommen ist. Die Tickets für die kostenpflichtigen Veranstaltungen in der St. Georg-Kirche, in der Kirche Allerheiligen und der Kirche St.-Elisabeth sind online im Vorverkauf auf Reservix erhältlich. Neben den regulären Eintrittskarten gibt es wie gewohnt ermäßigte Tickets für Personengruppen wie Schüler, Studierende, Schwerbeschädigte und Nürnberg-Pass-Inhaber.
Über den Veranstalter:
Als Veranstalter fungiert der etablierte Verein zur Pflege der Kirchenmusik in der Kath. Stadtkirche Nürnberg e.V., der in regelmäßigen Abständen außergewöhnliche Musiker und Ensembles für verschiedene Nürnberger Kirchen im Stadtgebiet engagiert und den Vereins- und Nicht-Vereinsmitgliedern ein spannendes Jahresprogramm voller Kirchenmusik sowohl von historischen, als auch zeitgenössischen Komponisten bietet.
von Pressebox | Sep. 19, 2025 | Musik
Essen, 19.09.2025 (lifePR) – Unter dem Titel „TIKWAH“ richtet die Philharmonie Essen gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen vom 23. September 2025 bis zum 30. Mai 2026ein großes Festival jüdischer Musik aus. Zur hochkarätigen Eröffnung des Festivals ist der russische Pianist Evgeny Kissin mit Musik und Poesie seiner Heimat am Dienstag, 23. September 2025, um 19:00 Uhr zu erleben. Gemeinsam mit dem Schauspieler Veniamin Smekhov erinnert er an jiddische Dichter, die in der sogenannten „Nacht der ermordeten Dichter“ am 12. August 1952 in Moskau hingerichtet wurden. Jener Tag wurde zum Symbol für die stalinistische Verfolgung der jüdischen Kultur. „Wir werden über ihre tragischen Schicksale sprechen“, sagt Pianist Evgeny Kissin. Die russischen und jiddischen Texte sind deutsch untertitelt oder übersetzt. Bilder und Filme lassen das alte jüdische Leben in der Sowjetunion wieder aufleben. Klaviermusik jüdisch-stämmiger Komponisten, darunter von Alexander Krein und Mieczysław Weinberg, rundet das Programm ab – natürlich interpretiert von Evgeny Kissin.
Karten (€ 25,00-70,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.
„TIKWAH“ wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Presseakkreditierung: christoph.dittmann@tup-online.de T +49 201 8122-210
von Pressebox | Sep. 19, 2025 | Musik
Hamburg, 19.09.2025 (lifePR) – Mit Kindermusik ist es ja so eine Sache. Spätestens nach der fünften Wiederholung ist sie für Elternohren oft grenzwertig. Internetforen sind voll von verzweifelten Suchanfragen wie „Empfehlungen für Kinderlieder, die mir NICHT den Verstand rauben“. Wenn Kinder an die Musikmacht kommen, bleibt deren Erzeugern oft nur eines: Ohren zu und durch. Es sei denn, die Stilrichtung der Kindermucke ist deckungsgleich mit dem eigenen Musikgeschmack. Das musste sich auch der finnische Thunderstone-Schlagzeuger Mirka Rantanen gedacht haben, als er 2009 für seinen damals fünfjährigen Sohn die kindgerechte Metal-Band Hevisaurus gründete.
Deren deutsches Pendant Heavysaurus wurde 2017 ins Leben gerufen und rockt seitdem die Bühnen der Republik. Die Dino-Metal-Band mit musikalischen Anleihen aus Hardrock und Heavy Metal fährt dabei eine spektakuläre Bühnenshow auf: Nebel, Funkenfontänen, Konfettikanonen und Lichtshow. Und mittendrin als Dinosaurier verkleidete Profimusiker mit echten Instrumenten: Gitarre, Schlagzeug, Bass, Keyboards – das volle Programm. „Die Konzerte sind ein richtiges Spektakel, für die ganze Familie. Vorne im eigenen Kinderbereich die begeisterten Kids, denen fast die Augen aus dem Kopf fallen. Dahinter die Eltern, stolz wie Bolle und happy, was die Musik bei ihren Kindern auslöst. Manche von ihnen haben das alte T-Shirt wieder rausgekramt oder die Kutte mit den ganzen Patches drauf von früher, als man noch nach Wacken pilgerte. Und am Ende des Tages fallen sich alle glücklich um den Hals bei diesem wahnsinnigen Family Happening“, schildert es Heavysaurus-Manager Michael Thiesen.
Kein Wunder. Heavysaurus macht Musik für Kinder, aber keine Kindermusik. In den Texten geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, Respekt, Verantwortung und Umweltschutz. Bis auf drei deutschsprachige, neu adaptierte Erfolgshits – wie das Fliegerlied von Donikkl – stammen die Texte aus Finnland und wurden ins Deutsche übersetzt. Am Ende der Show macht der Frontmann immer eine Ansage, in welcher Diversität und Gleichberechtigung gehuldigt wird: „Wir halten alle zusammen. Egal ob du weiß, schwarz, grün, ein Dino oder ein Drache bist – wir alle sind gleich, wir alle sind die Metalheads“. „Ein Livekonzert ist viel mehr als einfach nur Musik. Es ist eine Gemeinschaft, da trifft man Leute und erlebt etwas zusammen. Das ist eine ganz besondere Atmosphäre, eine unbeschreibliche Euphorie. Für viele der Kids ist es ihr erstes Livekonzert, das vergisst man nie“, schwärmt Thiesen. Andere wiederum sind als Stammgäste schon zum x-ten Mal mit von der Partie. Manchmal hat ein Kind vier bis fünf Erwachsene im Gepäck: Oma, Opa, Onkel und Tanten. Die meisten von ihnen selbst Metalfans, manche kommen aber auch erst bei den Konzerten auf den Geschmack. So bringt es Thiesen auf den Punkt: „Es sind halt wirklich geile Songs, die gefallen den Erwachsenen auch, egal ob eingefleischter Metal-Fan oder Newbie. Wir machen Musik ohne Kompromisse, generationsübergreifend. Wir schaffen unvergleichliche Familienerlebnisse, das ist unser Erfolgsgeheimnis.“
Weitere Informationen unter: www.heavysaurus.de
von Pressebox | Sep. 12, 2025 | Musik
Köln, 12.09.2025 (lifePR) – Nach einer gefeierten Saison als „Portraitkünstler“ der Kölner Philharmonie kehrt das renommierte Alinde Quartett in seine Heimatstadt zurück.
Am 23. September 2025 präsentieren die vier Musiker:innen gemeinsam mit dem Schauspieler Alexander Wanat ihr Erfolgsprojekt „QUARTETTO IN FESTA“ nun auch im Sancta Clara Keller in Köln.
„QUARTETTO IN FESTA“ steht für ein immersives Kammermusik-Erlebnis, das klassische Musik mit Erzählkunst, Schauspiel, Kulinarik und Geselligkeit verbindet. Das Publikum erlebt dabei nicht nur ein Konzert, sondern ein vielschichtiges Fest der Sinne: Musik, Worte, Geschmack und Begegnung verschmelzen zu einem einzigartigen Abend.
Unter dem Titel „Eine Europäische Reise zur Heimat“ fragt das Programm nach den Facetten von Heimat: Ist sie ein Ort, ein Gesicht, ein Geschmack? Ist sie Sehnsucht, Wurzel, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit? Auf diese Fragen antwortet das Ensemble mit einer musikalischen Reise durch Italien, Europa und sogar über Kontinente hinweg.
Die Stimme von Alexander Wanat, als symbolischer Flugbegleiter dieser Reise, verbindet sich mit dem Klang des Quartetts zu einem intensiven Dialog zwischen Sprache und Musik. So entstehen berührende Momente – sei es im Innehalten bei einer Pavane oder im Mitreißen einer Tarantella, die zum Tanz einlädt.
Am Ende des Abends wird das „Fest“ Wirklichkeit: Publikum und Künstler:innen stoßen bei Wein und regionalen Spezialitäten gemeinsam an und lassen den Abend in freudiger Geselligkeit ausklingen.
Konzertinformationen
Quartetto in festa – Eine Europäische Reise zur Heimat
Alinde Quartett & Alexander Wanat (Schauspiel)
Sancta Clara Keller, Am Römerturm 3, 50667 Köln
Dienstag, 23. September 2025
19:00–21:00 Uhr
Tickets: Eventbrite-Link
Über das Alinde Quartett
Das in Köln beheimatete Alinde Quartett zählt zu den spannendsten Streichquartetten seiner Generation. Mit Auftritten in führenden europäischen Konzertsälen sowie auf Festivals in Deutschland, Italien und der Schweiz verbindet das Ensemble klassisches Repertoire mit innovativen Formaten. Interdisziplinäre Projekte, Kooperationen mit Schauspieler:innen und eigens konzipierte Konzertreihen prägen das künstlerische Profil. In der Saison 2024/25 war das Quartett sechsmal als „Portraitkünstler“ in der Kölner Philharmonie zu erleben.
- Mehr über das Quartett und die Konzertreihe: https://www.alindequartett.com/
- Pressemappe und Hörproben finden Sie HIER
- Ein druckfähiges Foto (Credit: Davide Cerati) finde Sie HIER
- Filmische Eindrücke / Trailer: HIER
Wir freuen uns auf Sie !
Gern stehen wir für Interviewanfragen sowie Pressekarten zur Verfügung:
Eugenia Ottaviano
Primaria des Alinde Quartetts
+49 176 24540770 / eugenia_ottaviano@yahoo.it
von Pressebox | Sep. 2, 2025 | Musik
Essen, 02.09.2025 (lifePR) – Die Philharmonie Essen widmet der Geigerin Carolin Widmann in dieser Spielzeit ein eigenes Porträt mit insgesamt vier Konzerten. Zum Auftakt der Reihe ist die Künstlerin am Freitag, 12. September, um 19:00 Uhr gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Klarinettisten Jörg Widmann, und dem Pianisten Dénes Várjon zu erleben. Im intimen Rahmen des Pavillons präsentieren sie Musik von besonderer Leuchtkraft. Im Gespräch mit der Intendantin Marie Babette Nierenz stellt sich Carolin Widmann zudem persönlich vor. Für die reizvolle Kombination Violine, Klarinette und Klavier stehen Igor Strawinskys Bearbeitung der Suite aus seiner märchenhaften „Geschichte vom Soldaten“ sowie die „Contrasts“ von Béla Bartók auf dem Programm – beides „absolute, großartige Meisterwerke“, wie Carolin Widmann betont. Alleine ist Carolin Widmann mit drei von Jörg Widmanns hochvirtuosen, klangerkundenden Etüden für Solo-Violine zu erleben. Zudem ist neben Robert Schumanns Fantasiestücken für Klarinette und Klavier dessen erste Violinsonate zu hören. Im Anschluss an das Konzert besteht bei einem kulinarischen Ausklang in der Wandelhalle die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit den Musiker*innen.
Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über eigens für sie geschriebene Werke bis hin zu Aufführungen auf historischen Instrumenten. Carolin Widmann wurde 2017 mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik für ihr außerordentliches musikalisches Können ausgezeichnet. Carolin Widmann hat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France und der Tschechischen Philharmonie unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly und Daniel Harding gespielt. Sie tritt bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Edinburgh International Festival und dem Festival d’Automne in Paris auf. In der Saison 2025/2026 wird sie ihr Debüt unter anderem bei der Osloer Philharmonie und dem Budapest Festival Orchestra geben.
Karten (€ 35,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.
Künstlerporträt Carolin Widmann – Terminübersicht
Carolin Widmann | Jörg Widmann | Dénes Várjon
Schumann „Fantasiestücke“
Carolin Widmann, Violine
Jörg Widmann, Klarinette
Dénes Várjon, Klavier
Werke von Igor Strawinsky, Robert Schumann, Jörg Widmann und Béla Bartók
Freitag, 12. September 2025, 19:00 Uhr
Im Anschluss an das Konzert treffen Sie die Musiker*innen persönlich bei einem kulinarischen Ausklang in der Wandelhalle.
Akademie für Alte Musik Berlin
Mozart „Eine kleine Nachtmusik“
Carolin Widmann, Violine
Akademie für Alte Musik Berlin
Werke von Michael Haydn, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart
Sonntag, 12. Oktober 2025, 17:00 Uhr
16:30 Uhr Alfried Krupp Saal „Auf ein Wort“ – Anja Renczikowski im Gespräch mit Carolin Widmann
Sinfoniekonzert III der Essener Philharmoniker
Amor und Psyche
Carolin Widmann, Violine
Essener Philharmoniker
Elena Schwarz, Dirigentin
Werke von Lisa Streich, Clara Iannotta, Paul Hindemith und Alban Berg
Donnerstag, 30. Oktober 2025, 19:30 Uhr | Freitag, 31. Oktober 2025, 19:30 Uhr
19:00 Uhr Konzerteinführung
Kinderkonzert „Der Josa mit der Zauberfiedel“
Carolin Widmann, Violine
Víctor González-Mohíno Jiménez, Perkussion | Emi See, Klavier
Silvia Weiskopf, Sprecherin
Freitag, 31. Oktober 2025, 10:00 Uhr | Samstag, 01. November 2025, 11:00 + 15:00 Uhr
Presseakkreditierung: christoph.dittmann@tup-online.de T +49 201 8122-210
von Pressebox | Aug. 29, 2025 | Musik
Leipzig, 29.08.2025 (lifePR) – Mit seinem kommenden Album „Ich“ veröffentlicht Tekknotron das persönlichste Werk seiner bisherigen Karriere. Wo seine bisherigen Produktionen oft für rohe Energie, kompromisslosen Hardtekk und ungebremsten Druck standen, schlägt er diesmal eine tiefere, ehrlichere Richtung ein: eine musikalische Autobiografie, die seine Höhen, Tiefen und prägenden Lebensstationen spiegelt.
Geboren in Mühlhausen, blickt Tekknotron heute offen auf seine Herkunft zurück. Die Stadt hat ihn geprägt, doch aus persönlichen Gründen musste er sie verlassen. Rückblickend sagt er: „Wäre ich dort geblieben, wäre ich heute tot.“Dieser Bruch markierte den Wendepunkt seines Lebens und ist die Grundlage für den unerschütterlichen Willen, seinen eigenen Weg zu gehen.
Ein großer Teil des Albums widmet sich dem Thema Familie. Tekknotron hatte in seinem Leben bereits zwei Stiefväter: Der eine stellte stets seinen eigenen Vorteil in den Vordergrund, beim anderen erkannte er erst Jahre später den wahren Wert der Lektionen, die er ihm mitgab. Zu seinem leiblichen Vater hat er keinen Kontakt und lehnt diesen bewusst ab – für ihn bedeutet „Vater“ mehr als nur die Zeugung eines Kindes.
Heute begleitet seine Mutter ein neuer Partner, der für Tekknotron zu einer Schlüsselfigur wurde. Dieser Mann lebt mit der unheilbaren Krankheit ALS, derselben Erkrankung, die auch Stephen Hawking hatte. Trotz der enormen Einschränkungen – fehlende Bewegungsfähigkeit, Ernährung über eine Kanüle – war er für Tekknotron jeden Tag präsent. Von ihm lernte er, worauf es im Leben wirklich ankommt: Gesundheit, Durchhaltevermögen und die Kraft, an seinen Träumen festzuhalten. Sein Satz „Nix kommt von allein“ wurde für Tekknotron zum Leitspruch und zur Motivation, für Musik und Leben gleichermaßen zu kämpfen.
Auch Freundschaften spielen in „Ich“ eine zentrale Rolle. Wahre Freunde, die Halt gaben, stehen im Kontrast zu falschen Wegbegleitern, die ihn bremsten oder ihm Steine in den Weg legten. Diese Ambivalenz zeigt das Album in all seinen Schattierungen – nicht als Schwarz-Weiß-Malerei, sondern als ehrliches Bild des Lebens.
Seine heutige Heimat Leipzig ist mehr als nur Kulisse. Die Stadt wurde zu seinem Nährboden, voller Energie, Härte und Chancen. Zwischen Straßen, Plattenbauten und Clubnächten hat er gelernt, wer er ist – und dass Fallen nur ein Anlauf ist, um wieder aufzustehen.
Musikalisch bleibt Tekknotron seiner Linie treu: Hardtekk mit Seele. Doch diesmal sind es nicht nur kompromisslose Drops und wuchtige Basslines. Zwischen den Soundgewittern verbergen sich Geschichten, Narben und Erkenntnisse, die das Album einzigartig machen. „Ich“ ist kein reines Clubalbum, sondern auch ein Werk für stille Momente – ehrlich, verletzlich und direkt.
Mit „Ich“ setzt Tekknotron ein klares Statement: hinter dem Künstler steht ein Mensch, der gekämpft, gelitten, gelernt und sich neu aufgebaut hat. Ein Mensch, der seine Vergangenheit nicht verdrängt, sondern in Musik verwandelt – roh, authentisch und voller Kraft.
Release: Anfang September 2025