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100 Jahre Bund Deutscher Blasmusikverbände – Ein Jahrhundert organisierte Blasmusikkultur

100 Jahre Bund Deutscher Blasmusikverbände – Ein Jahrhundert organisierte Blasmusikkultur

Staufen, 26.03.2026 (lifePR) – Der Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB) begeht im Jahr 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die Wurzeln des Verbandes bis in das Jahr 1926 zurückreichen. Damit blickt der BDB auf ein ganzes Jahrhundert organisierter Blasmusikkultur, musikalischer Bildungsarbeit und ehrenamtlichen Engagements zurück.

Lange galt die Nachkriegszeit als Ausgangspunkt der Verbandsgeschichte. Doch ein Archivfund im Jahr 2024 führte zu einer Neubewertung: Im BDB-Archiv wurde eine Dokumentation des Chronisten Dr. Walter Fauler entdeckt, die zahlreiche Originalquellen zur Frühgeschichte der Blasmusikverbände im Südwesten enthält. Daraus geht hervor, dass sich bereits am 19. September 1926 in Freiburg im Breisgau mehrere regionale Musikverbände zur „Arbeitsgemeinschaft badischer und württembergischer Musikverbände“ zusammenschlossen – der Keimzelle des heutigen Bundes Deutscher Blasmusikverbände. Eine wissenschaftliche Prüfung durch das Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg bestätigte dieses Datum als tatsächlichen Ursprung des Verbandes. „Dank dieses außergewöhnlichen Archivfundes wissen wir heute: Unsere Geschichte beginnt deutlich früher als bisher angenommen“, erklärt BDB-Präsident Dr. Patrick Rapp MdL. „Statt einer reinen Nachkriegsgründung blicken wir auf eine kontinuierliche Entwicklung seit 1926 zurück. Deshalb dürfen wir 2026 mit Stolz auf 100 Jahre Bund Deutscher Blasmusikverbände zurückschauen.“

Musikvereine als kulturelle und gesellschaftliche Zentren

Für den BDB steht das Jubiläum nicht nur für ein historisches Datum, sondern für ein Jahrhundert gelebter Musik- und Vereinskultur. „Dieses Jubiläum ist weit mehr als eine Zahl“, betont Dr. Rapp. „Es steht für ein Jahrhundert organisierte Blasmusikkultur, für Zusammenhalt über Generationen hinweg und für die starke Verwurzelung unserer Verbände in der regionalen Kulturgeschichte.“
Seit seiner Gründung verfolgt der Verband das Ziel, Musikvereine zu unterstützen, musikalische Qualität zu fördern und die Blasmusik fest in der Gesellschaft zu verankern. Trotz politischer, gesellschaftlicher und technischer Veränderungen blieb dieser Auftrag über Jahrzehnte hinweg bestehen.

„Musikvereine haben sich von lokalen, oft dörflichen Kapellen zu offenen, generationenübergreifenden Zentren kulturellen Lebens entwickelt“, so Rapp. „Sie vermitteln nicht nur musikalische Bildung, sondern übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung.“ Heute leisten die Vereine einen wichtigen Beitrag für Gemeinschaft, kulturelle Bildung und ehrenamtliches Engagement. Blasmusik fördert Teamgeist, Kreativität und soziale Kompetenzen – Fähigkeiten, die weit über das Musizieren hinausreichen.

Tradition bewahren – Zukunft gestalten

Die Verbindung von Tradition und Innovation ist ein zentrales Anliegen des Verbandes. Neben historisch gewachsenen Strukturen setzt der BDB gezielt auf neue Impulse, etwa durch moderne Fortbildungsangebote, innovative Foren wie den jährlichen Zukunftsdialog, digitale Lernplattformen oder begeisternde Festivals.

„Das gelingt uns durch eine bewusste Balance zwischen Bewahrung und Innovation“, erklärt Dr. Rapp. „Besonders wichtig ist dabei das Ehrenamt – es ist das Fundament, auf dem unsere gesamte Verbandsarbeit steht.“

Ein Jubiläumsjahr für Musikerinnen, Musiker und Publikum

Das 100-jährige Bestehen wird nicht mit einem einzelnen Festakt begangen, sondern als vielfältiges Jubiläumsjahr gestaltet. Unter dem Motto „Feiert mit!“ lädt der Bund Deutscher Blasmusikverbände Musikerinnen und Musiker sowie Musikbegeisterte ein, das Jubiläum bei zahlreichen Veranstaltungen mitzuerleben.

Geplant sind unter anderem zahlreiche Festivalkonzerte mit Jubiläumsfaktor, internationale Projekte, Flash-Mobs und die Uraufführungen von Auftragskompositionen namhafter Komponisten. „Wir wollten kein punktuelles Jubiläum, sondern ein ganzes Jubiläumsjahr gestalten – vielfältig, offen und erlebbar“, sagt Rapp. „Wir feiern nicht rückwärtsgewandt, sondern mitten im Leben – in verschiedenen Formaten und mit allen Generationen.“

Höhepunkt am historischen Gründungstag

Der zentrale Höhepunkt des Jubiläumsjahres findet genau 100 Jahre nach der Gründung statt: am 19. September 2026. An diesem Tag lädt der BDB zu einem großen „Gründungstag“ ein, der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Blasmusik miteinander verbindet. Geplant sind ein festlicher Empfang mit Gästen aus Politik, Kultur und Verbandswesen sowie ein Abendprogramm mit musikalischen Showacts. Eine multimediale Ausstellung („Historic Room“) wird die Entwicklung des Verbandes von 1926 bis heute erlebbar machen.

Blick in die Zukunft

Mit dem Jubiläum verbindet der Verband auch einen klaren Blick in die Zukunft. „Meine Vision ist ein starker, vernetzter Verband, der praktische Unterstützung, Inspiration und nachhaltige Perspektiven für seine Vereine bietet“, sagt Dr. Patrick Rapp. „Ich wünsche mir, dass unsere Vereine auch in 50 Jahren Orte der Begegnung, der Kreativität und der Freude an Musik sind – und dass der BDB sie auf diesem Weg aktiv unterstützt.“ Mit seinem 100-jährigen Jubiläum unterstreicht der Bund Deutscher Blasmusikverbände seine Rolle als bedeutende Plattform für musikalische Bildung, kulturelles Engagement und lebendige Vereinskultur in Deutschland.

 

Passionskonzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für Streichquartett von Joseph Haydn

Passionskonzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für Streichquartett von Joseph Haydn

Nürnberg, 25.03.2026 (lifePR) – Es ist fester Bestandteil und zugleich einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Vereins zur Pflege der Kirchenmusik: das Passionskonzert mit Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“. Es war ein Auftragswerk – Haydn sollte sieben Streichquartettsätze schreiben, quasi als musikalischen Kommentar zu den sieben in den verschiedenen Evangelien überlieferten Äußerungen Jesu am Kreuz. Es war offensichtlich ein Auftrag, der Haydn persönlich sehr berührte, denn er schuf sieben atmosphärisch dichte und intensive Streichquartett-Stücke, die in dieser Art einzigartig dastehen. Das Bamberger Streichquartett unter der Leitung des Cellisten Karlheinz Böhm hat sich tief in dieses Werk eingeschürft und lotet die vielfältigen Stimmungen gekonnt aus.

Zu der Musik kommt noch das gesprochene Wort: Deutschlands bekanntester Benediktinerpater Anselm Grün leitet jedes Stück mit eigenen Betrachtungen zu dem jeweiligen Wort Jesu ein und verleiht so dem Konzert eine zusätzliche spirituelle Dimension.

Diese besondere Einstimmung auf die Kartage ist zu erleben am Mittwoch, den 1. April, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Nürnberg, Stadtteil Ziegelstein. Die Karten im Preis von 30 € (ermäßigt 25 €) können im Vorverkauf über Reservix oder an der Abendkasse erworben werden.

2. FRS Weiße Flotte Music-Cruise

2. FRS Weiße Flotte Music-Cruise

Stralsund, 23.03.2026 (lifePR) – Erlebt das Album „Gute Laune ungerecht verteilt“ am 21.06.2026 live an Bord der Motorfähre „Vitte“ und genießt die besondere Konzertatmosphäre ab Stralsund.
Nach dem grandiosen Auftakt im vergangenen Jahr freuen wir uns gemeinsam mit Grand Hotel van Cleef auf die zweite Ausgabe der FRS Weiße Flotte Music-Cruise.

Der Kartenvorverkauf startet am Mittwoch, dem 25.03.2026, um 10 Uhr. Alle Informationen zur Veranstaltung findet ihr über unsere Webseite (www.frs-weisse-flotte.de).

Kommt an Bord – wir freuen uns auf euch!

Passionskonzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für Streichquartett von Joseph Haydn

Passionskonzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für Streichquartett von Joseph Haydn

Nürnberg, 20.03.2026 (lifePR) – Es ist fester Bestandteil und zugleich einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Vereins zur Pflege der Kirchenmusik: das Passionskonzert mit Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“. Es war ein Auftragswerk – Haydn sollte sieben Streichquartettsätze schreiben, quasi als musikalischen Kommentar zu den sieben in den verschiedenen Evangelien überlieferten Äußerungen Jesu am Kreuz. Es war offensichtlich ein Auftrag, der Haydn persönlich sehr berührte, denn er schuf sieben atmosphärisch dichte und intensive Streichquartett-Stücke, die in dieser Art einzigartig dastehen. Das Bamberger Streichquartett unter der Leitung des Cellisten Karlheinz Böhm hat sich tief in dieses Werk eingeschürft und lotet die vielfältigen Stimmungen gekonnt aus.

Zu der Musik kommt noch das gesprochene Wort: Deutschlands bekanntester Benediktinerpater Anselm Grün leitet jedes Stück mit eigenen Betrachtungen zu dem jeweiligen Wort Jesu ein und verleiht so dem Konzert eine zusätzliche spirituelle Dimension.

Diese besondere Einstimmung auf die Kartage ist zu erleben am Mittwoch, den 1. April, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Nürnberg, Stadtteil Ziegelstein. Die Karten im Preis von 30 € (ermäßigt 25 €) können im Vorverkauf über Reservix oder an der Abendkasse erworben werden.

Vorab-Veröffentlichung der neuen Janosch Moldau Single  ‚Not At All‘ auf Patreon

Vorab-Veröffentlichung der neuen Janosch Moldau Single ‚Not At All‘ auf Patreon

Neu-Ulm, 20.03.2026 (lifePR) – Der Musiker Janosch Moldau überrascht mit der Ankündigung einer neuen Vorab-Single zur kommenden EP auf seinem offiziellen Patreon-Profil. Zusätzlich zur neuen Single ‚Not At All‘ ist ein offizieler Visualiser mit im Gepäck. Die EP wird bereits in Kürze erscheinen und den Titel ‚Goodbye World‘ tragen. Das Werk enthält 4 ganz neue Songs aus der Feder von Janosch Moldau und soll zudem in einem extrem rohen, synthesizerlastigen Sound daherkommen. Viele Fans des Musikers haben diese exklusive Ankündigung mit großer Spannung aufgenommen, da sich Janosch Moldau nach 2 Jahrzehnten ausgiebiger Tourneen, derzeit offiziell in einer längeren Konzertpause befindet. Die Single ‚Not At All‘ gibt als Teaser einen tiefen Einblick in die neuen Klangwelten des Synthrockers aus Deutschland und wird von den Fans bereits frenetisch für die unendliche Tiefe, Eingängigkeit und offenkundige Düsterheit gefeiert. Im offiziellen Visualiser sieht man den Musiker Janosch Moldau dazu passend, durch tiefe Schneelandschaften auf den Gipfeln der deutschen Alpen umherirren.

Matinee am 12. April 2026 um 12:00 Uhr in der Wandelhalle Bad Harzburg

Matinee am 12. April 2026 um 12:00 Uhr in der Wandelhalle Bad Harzburg

Bad Harzburg, 12.03.2026 (lifePR) – Auch in diesem Jahr geht es spannend weiter in der Bad Harzburger Wandelhalle.

Die Pianistin Olga Bechtold und der Schauspieler Richard Maschke haben wieder einen musikalisch-literarischen Leckerbissen für ihr Publikum ausgewählt.

Richard Wagner war nicht nur ein großer Komponist – er war auch Schriftsteller und ein großer Verehrer von Beethoven.

Seine humorvolle Erzählung „Die Pilgerfahrt zu Beethoven“ wird von Richard Maschke vorgetragen; dazu bringt Olga Bechtold hinreißende Klaviermusik von Ludwig van Beethoven und Richard Wagner zu Gehör. „Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven“ schrieb Richard Wagner im Jahr 1840 in seiner Novelle „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven.“ Und tatsächlich bestärkten das Erlebnis von Beethovens 5. und 7. Symphonie sowie der Oper „Fidelio“ den jungen Richard Wagner in seinem Entschluss Musiker zu werden. Ohne Beethoven gäbe es keinen Richard Wagner.

Der Einfluss Beethovens auf das Jahrhundert nach seinem Tode ist so umfassend, dass er nicht zu messen ist. Beethovens Musik entstand als Reaktion auf 1789, er hat die Ideen der Französischen Revolution zu Klang gebracht – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Als der junge Richard Wagner rund 60 Jahre später, 1848, in Dresden als bürgerlicher Revolutionär auf die Barrikaden ging, trat er für dieselben Ideen ein und hatte Beethoven als musikalisches Vorbild längst entdeckt. Zur Feier der Grundsteinlegung des Bayreuther Festspielhauses dirigierte Richard Wagner am 22. Mai 1872 Beethovens „9. Symphonie“ im Markgräflichen Opernhaus. Ein Augenzeuge berichtete von Wagners emotionaler Ekstase mit den Worten: „Wagner habe wild gestikulierend dirigiert: Wie ein Narr ist er in die Luft gesprungen, hat Lorbeerkränze in die Luft geschmissen, drei Taktstöcke zerschlagen und dann ein Stuhlbein herausgerissen und damit weiterdirigiert…“

Einlass ist ab 11:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, über eine Wertschätzungsgabe freuen sich die Künstler.