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Tage Alter Musik Medingen – TAMM / Donnerstag, 18. – Sonntag, 21. Juni 2026: Kloster Medingen, Bad Bevensen

Tage Alter Musik Medingen – TAMM / Donnerstag, 18. – Sonntag, 21. Juni 2026: Kloster Medingen, Bad Bevensen

Bad Bevensen, 30.04.2026 (lifePR) – Unter diesem Leitgedanken laden die Tage Alter Musik Medingen (TAMM) vom 18. bis 21. Juni 2026 zum vierten Mal in das historische Kloster Medingen ein. Kuratiert von Prof. Peter Holtslag, international renommierter Spezialist für Alte Musik und alten Flöten, begegnen sich hier historische Instrumente, internationale Spitzenensembles der Nachwuchsklasse und die einzigartige Akustik der Klosterkirche zu einem intensiven Konzerterlebnis im authentischen Ambiente.

Die Tage Alter Musik Medingen TAMM, stehen 2026 ganz im Zeichen ihres programmatischen Mottos: „Musik erleben statt nur hören.“

TAMM versteht Alte Musik nicht als museales Repertoire, sondern als lebendige Kunstform – erfahrbar im Dialog zwischen Raum, Instrument, Interpretation und Publikum. Die besondere Akustik der Klosterkirche Medingen, historische Instrumente – teils Originale, teils detailgetreue Nachbauten – und international renommierte Künstlerinnen und Künstler verschmelzen zu einem intensiven Gesamterlebnis.

Das frühklassizistische Kloster Medingen, eines der wenigen noch bewohnten Heideklöster, bildet mit seinen historischen Gebäuden einen authentischen Rahmen für Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die Klosterkirche überzeugt durch ihre außergewöhnlich transparente, warme und tragfähige Akustik – ideal für die historische Aufführungspraxis.

Gerade leise Nuancen eines Traversos, die sprechende Artikulation einer Barockvioline, der samtige Klang einer Viola da Gamba oder die differenzierte Dynamik eines Fortepianos (Hammerflügels) entfalten hier ihre volle Wirkung. 

Hier wird Musik nicht nur gehört – sie wird räumlich, klanglich und atmosphärisch erlebbar gemacht.

Konzeptentwickler und Künstlerischer Leiter von TAMM ist der renommierte Flötist Prof. Peter Holtslag. Der international gefeierte Musiker, der weltweit konzertierte, über 40 CDs einspielte und anführenden Hochschulen wie der Royal Academy of Music in London (Ehrenmitglied seit 2013) sowie seit 1988 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg lehrte, kuratiert das Festival mit höchstem künstlerischem Anspruch.

Holtslags Handschrift ist unverkennbar. historisch informierte Aufführungspraxis, internationale Spitzenensembles der jüngeren Generation, mutige, durchdachte Programmkonzepte, Verbindung von Forschung, Spielfreude und unmittelbarer Ansprache lassen die Alte Musik lebendig und erlebbar werden.

Alte Musik wird als gegenwärtige, berührende Kunstform präsentiert. Alte Musik erleben statt nur hören. Das ist Holtslag auch in den vergangenen Festivals seit 2023 bereits gelungen.

TAMM bringt international agierende Musikerinnen und Musiker nach Bad Bevensen – vielfach ausgezeichnet, auf bedeutenden Festivals vertreten und in renommierten Konzertsälen zu Hause.

Wie bereits in früheren Festivaljahren gezeigt, können sich die Tage Alter Musik Medingen „mit den großen Festivals messen“

Ein weiteres Augenmerk liegt auf den historischen Instrumenten (Traverso, Viola da Gamba, Zink, Renaissance-Posaune, Theorbe, Cembalo, Fortepiano u.a.), originaler oder quellenbasierter Spieltechnik sowie der Einheit von Komposition und Instrument

Gerade beim Spiel auf historischen Tasteninstrumenten wie dem Fortepiano wird erfahrbar, wie sehr Artikulation, Dynamik und Klangvorstellung mit dem Instrumententyp verbunden sind – ein zentrales Element des Festivalgedankens.

Veranstalter ist der Kulturverein Bad Bevensen e.V. Unterstützt wird seit 2023 das Festival von der Bad Bevensen Marketing GmbH, die das Projekt organisatorisch begleitet.

Diese Zusammenarbeit verbindet künstlerische Exzellenz mit professioneller regionaler Verankerung und stärkt Bad Bevensen als Standort für hochwertige Kulturangebote.

Bereits im Vorfeld des Festivals laden zwei kostenfreie Auftaktveranstaltungen dazu ein, in die Welt der Alten Musik einzutauchen und sich auf die Tage Alter Musik Medingen einzustimmen:

Am 06. Juni eröffnet das Trio Ripasso um 17:00 Uhr mit einem Konzert im Kloster Medingen den TAMM-Festivalmonat ein klangvoller Vorgeschmack auf das Festival und am 12. Juni folgt um 19:00 Uhr eine Auftakt-Filmvorführung im Kurhaus Bad Bevensen. Auch diese Veranstaltung ist kostenfrei und bietet einen inspirierenden Zugang zur Welt der Alten Musik – informativ, atmosphärisch und einstimmend auf die Konzerterlebnisse im Kloster Medingen.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information Bad Bevensen, bei allen Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.bad-bevensen.de oder an der Abendkasse.

PROGRAMM 2026

Donnerstag, 18. Juni 2026, 19.30 Uhr
Ensemble Pseudonym – Klangfantasie zwischen Frankreich und Deutschland

Das international gefeierte Ensemble Pseudonym, AbsolventInnen der Schola Cantorum Basiliensis, eröffnet TAMM 2026 mit Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Mitwirkende:
Liane Sadler – Traverso (historische Flöten)
Maya Webne-Behrman – Barockvioline
Stephen Moran – Viola da Gamba
Gabriel Smallwood – Cembalo & Orgel

Komponisten: François Couperin, Jean-Philippe Rameau, Georg Philipp Telemann u. a.

Mit rhetorischer Ausdruckskraft, improvisatorischer Freiheit und stilistischer Vielfalt bringt das Ensemble alte Klangwelten zum Leuchten. Pseudonym gastierte u.a. bei AMUZ Antwerpen und dem National Centre for Early Music in York – nun erstmals in Medingen.

Freitag, 19. Juni 2026, 16.00 Uhr
„Abgekupfert“ – italienische Hits im deutschen Gewand

Ein spannendes Programm rund um musikalische „Hits“ des Frühbarock:
Giulio Caccinis „Amarilli mia bella“ und seine Verbreitung im deutschsprachigen Raum. Werke von Johann Nauwach sowie Texte von Johann Rist, Philipp von Zesen und Paul Fleming zeigen, wie italienische Arien adaptiert und neu interpretiert wurden.

Mit:
Jeroen Finke – Gesang
Tobias Tietze – Theorbe

Freitag, 19. Juni 2026, 19.30 Uhr
Artem Belogurov

Abendkonzert: Fantasien auf dem Fortepiano

Ein außergewöhnliches Erlebnis:

C. P. E. Bach, Mozart und Beethoven auf einem Fortepiano nach Gottfried Silbermann.

Das historische Hammerklavier – mit seinen differenzierten Registern und der sensiblen Hammermechanik – lässt die Einheit von Komposition und Instrument unmittelbar erfahrbar werden. Belogurov, international gefeierter Spezialist für historische Tasteninstrumente, konzertierte u. a. im Concertgebouw, in der Wigmore Hall und im Lincoln Center. Der Bogen des Programms spannt sich von der freien Fantasie C. P. E. Bachs († 1788 – dem Jahr der Wiedereinweihung des Klosters Medingen) über Mozart bis Beethoven.

Samstag, 20. Juni 2026, 19.30 Uhr
Renaissance-Bläserpracht

Studierende aus Stuttgart und Basel lassen die Tradition norditalienischer Stadtpfeifer-Ensembles lebendig werden, Besetzung: 3 Renaissance-Posaunen, 2 Zinken, Orgel

Werke von: Josquin Desprez, Orlando di Lasso, Johannes Ockeghem, Michael Praetorius (Terpsichore), Giovanni Gabrieli, Claudio Merulo u. a.

Improvisationen und Canzoni spiegeln die Klangkultur italienischer Piazze des 16. und 17. Jahrhunderts wider – festlich, brillant und farbenreich.

Sonntag, 21. Juni 2026,18.00 Uhr
Ensemble La Clementina
Canticum Canticorum – Das Hohelied Salomos

Ein geistlich-weltliches Programm des Frühbarocks.
Das Hohelied inspirierte Komponisten zu innigen, sinnlichen und rhetorisch kraftvollen Werken in der Form des Geistlichen Konzerts.

Neben geistlichen Vertonungen erklingen weltliche Madrigale wie Monteverdis „Chiome d’oro“. Wechselnde Besetzungen – von Solostücken über Duette bis zu Ensemblewerken mit obligaten Instrumenten – lassen die poetische Bildsprache des Textes in vielfältigen Klangfarben erscheinen.

Rahmenprogramm an allen Tagen:

Klosterführungen um 14:00 Uhr , „Meet the Artist“ – Künstlergespräche, „Srtaßenmusik aus dem aus dem 17. Jahrhundert, Beteiligung regionaler Ensembles („Locals“)

Maritime Lieder am Silbersee

Maritime Lieder am Silbersee

Wennigsen-Degersen, 30.04.2026 (lifePR) –  

Was: 5. Shanty-Festival am Silbersee 2026
Wann:  9. und  10. Mai.2026
Wo: StrandAlm Silbersee |Bothfelder Str. 95 | 30851 Langenhagen | Mobil: +49 151 4035 0444 | E-Mail: info@team-aulich.de
Eintritt frei! Spenden zugunsten „Kleine Herzen Hannover e.V. – Hilfe für kranke Kinderherzen“ erwünscht!

„Einen großen Zulauf zur Laien-Gesangsszene erhielten in den letzten Jahren die Shantychöre in der Region Hannover, die sich als Sammelbecken für sich auflösende Laien-Chöre, besonders für Männer-Chöre, erwiesen hat. Shanty-Gesang und maritime Unterhaltungsmusik in den vielen Facetten ist nicht nur dem Zeitgeist entsprechend, sondern ein typisches norddeutsches Merkmal, das hier die Chöre bieten und leisten“, betont Harald Luther. Er ist der Vorsitzende des Störte-Bäcker Hannover, ein Shanty-Chor der Bäcker-Innung Hannover von 1981, ehemals Silcherbund Hannover von 1846, Männerchor der Bäcker Innung Hannover von 1878, und ihre Übungsstätte ist die St. Paulus Kirche Langenhagen.

Das Shanty-Festival am Silbersee Langenhagen in der StrandAlm hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der eigenen frühen Standortbestimmung der Shanty-Chöre zu Beginn der Konzert Saison 2026 entwickelt. Ein besonderes Merkmal dieser Veranstaltungsreihe ist es, dass alle Shanty-Chöre auf eigene Gagen zu Gunsten einer karitativen Einrichtung verzichten und eine Sammlung unter den Zuhörern gestartet wird. „In diesem Jahr möchten wir den Verein Kleine Herzen Hannover unterstützen, der sich ehrenamtlich auch um die Kinderherzklinik in der Medizinischen Hochschule Hannover kümmert“, so Harald Luther. Und weiter: „In den vergangenen Jahren konnten wir mit den eingenommenen Spendengelder auch die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger e.V. und die Uli Stein Stiftung ein Herz für Tiere unterstützen.“

Diese 14 Shanty-Chöre sind am 9. und 10. Mai 2026 auf dem Festival dabei: Shanty Sänger Langenhagen, Shantychor Isernhagen, Störte-Bäcker Hannover, Seemannschor Hannover, Shantychor Lohnde, Just for Fun Lohnde, What shall we do Hannover, Graf Luckner Burgdorf, de Leineschipper´s Hannover, Blaue Jungs Bolzum, Frische Brise Lauenau und als Gastchor am Samstag die Marinekameradschaft Salzgitter“, freut sich Harald Luther vom Störte-Bäcker Chanty-Chor, der dieses Festival organisiert und betont: „Ein ganz besonderer Dank der Shanty-Chöre für die vielfältige Unterstützung dieser Charity-Veranstaltung geht an Lisa Aulich von der StrandAlm am Silbersee, an den Langehagener Bürgermeister Mirko Heuer und an den Kulturring Langenhagen.“

„Bereits seit 20 Jahren unterstützt uns Harald Luther immer wieder mit wunderbaren Spendenaktionen oder ist sogar im Redaktionsteam „Kleine Herzen on Air“, eine Radiosendung, die jeden 4. Sonntag im Monat unter Leibniz.fm gesendet wird“, freut sich Ira Thorsting, die Vorsitzende von „Kleine Herzen Hannover e.V.“.

Weitere Informationen über die Störte-Bäcker: https://chorstadt-hannover.com/index.php/choere/maennerchoere/die-stoerte-baecker und www.facebook.com/Stoertebaecker

Video-Rückblicke mit dem Störte-Bäcker Shanty-Chor auf dem Maschseefest 2025: https://youtu.be/ibL-gZ9H5bc und https://youtu.be/9y6zewPa2EI

Buchtipp: Jazz und Schmetterlinge im Bauch

Buchtipp: Jazz und Schmetterlinge im Bauch

Ilmenau, 28.04.2026 (lifePR) – Coming of age: Die Suche nach dem eigenen Weg, und was Jazz damit zu tun hat – das schilderte der Debüt-Roman der vielversprechenden Jung-Autorin  Rina Meadow lebendig und bewegend. Liz Tally spielt die Hauptrolle in dem Roman „Breaking free“ (ISBN 978-3-95716-349-3). Die Welt der Heranwachsenden steht Kopf, als ihre Mutter ihr eröffnet, dass sie umziehen werden: vom beschaulichen, vertrauen Cornwall in die fremde, anonyme Großstadt London. Liz Tally muss nicht allein familiäre Turbulenzen durchstehen. Vom geordneten Leben mit den Eltern gerät sie in ein Beziehungsgeflecht, in dem drei Frauen versuchen, sie zu erziehen und dabei vollkommen vergessen, was wichtig für Liz ist. Auch in der Schule ist sie nach dem Umzug zunächst isoliert. Doch dann lernt sie drei Jungen kennen und steigt als Pianistin in deren Band ein – wobei einer von ihnen die Schmetterlinge in ihrem Bauch zu Jazzmusik tanzen lässt.

Rina Meadow ist das Pseudonym einer jugendlichen Schriftstellerin, die nach ihrer eigenen Aussage untertags ein beinahe erdrückend normales Leben führt und sich nachts in selbst erschaffene Welten flüchtet. Ihre Liebe zur Literatur, den britischen Inseln und – ganz besonders – zu Menschen inspiriert sie zum Schreiben.

Das Buch ist auch als E-Book erhältlich. Print-Ausgaben können im Online-Shop verlag-kern.de schnell, bequem und portofrei (innerhalb Deutschland) direkt ab Verlag bestellt werden.  Natürlich kann man die Titel auch im Buchhandel vor Ort und online bestellen.

Konzert am 24. Mai 2026 in der Wandelhalle Bad Harzburg

Konzert am 24. Mai 2026 in der Wandelhalle Bad Harzburg

Bad Harzburg, 27.04.2026 (lifePR) – Meral Hamut und Paul Jekien laden am 24. Mai 2026 um 17:00 Uhr zu ihrem ersten gemeinsamen Konzert in die Wandelhalle Bad Harzburg ein.

Seit ihrer Kindheit widmen sie sich der Musik – am Violoncello und am Klavier. Kennengelernt haben die beiden sich bereits in der Grundschule. Was damals als spielerische Rivalität begann, wer wohl die bessere Note im Musikunterricht erreicht, hat sich über die Jahre zu einer engen Freundschaft entwickelt, die heute vor allem durch ihre gemeinsame musikalische Sprache geprägt ist.

Solistisch stehen beide seit vielen Jahren auf der Bühne, als Duo hingegen waren sie bislang nur selten zu hören. Umso mehr freuen sie sich, mit diesem Konzert erstmals ein vollständig gemeinsames Programm zu präsentieren.

Das Publikum erwartet ein abwechslungsreicher Abend mit modernen, klanglich zugänglichen Werken sowie eigenen Kompositionen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Ausdruck, Atmosphäre und musikalischem Dialog – ein Zusammenspiel, das über Worte hinausgeht.

Beginn ist um 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Künstler.

Ansprechpartner für Medienvertreter/innen:
Paul Jekien

GoldStar TV verlängert Zusammenarbeit mit Anni Perka

GoldStar TV verlängert Zusammenarbeit mit Anni Perka

Grünwald, 27.04.2026 (lifePR) – Gute Nachrichten für Schlagerfans: Der Sender GoldStar TV setzt die Zusammenarbeit mit Schlagersängerin und Moderatorin Anni Perka fort. Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe ihres Formats „Meine GoldStars! Präsentiert von Anni Perka“ wurde eine Vereinbarung über insgesamt vier Ausgaben im Jahr 2026 getroffen.

Die Premiere der Show Anfang Februar stieß auf sehr positive Resonanz. Eine Folge wurde bereits produziert, drei weitere Ausgaben sind für 2026 geplant. Die nächste Sendung ist für Sonntag, den 12. Juli um 22:00 Uhr angekündigt. Die Moderation der Sommer-Ausgabe findet im Rahmen der Fanreise „Schlager unter Palmen“ auf Kreta statt.

Das Besondere an „Meine GoldStars! Präsentiert von Anni Perka“ ist die Verbindung aus persönlichen Lieblingssongs, spannenden Hintergrundgeschichten und neuen musikalischen Entdeckungen, die von der Künstlerin selbst ausgewählt und präsentiert werden. In persönlichen Handybotschaften wenden sich die Sänger direkt an die Zuschauer von GoldStar TV.  So entsteht ein authentischer, persönlicher Zugang zum Schlager, der Fans und Künstler auf besondere Weise zusammenbringt.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Die erste Sendung war für mich etwas ganz Besonderes – umso schöner ist es, dass wir gemeinsam weiter planen können“, so Anni Perka.

Auch seitens des Senders zeigt man sich zufrieden mit der Entwicklung des Formats und sieht großes Potenzial für die kommenden Ausgaben. Im Zuge der Vertragsvereinbarung kam es zudem zu einem persönlichen Treffen zwischen Anni Perka und Tim Werner, CEO der Mainstream Media AG.

Musikschule stärkt, was uns verbindet!

Musikschule stärkt, was uns verbindet!

Erfurt, 27.04.2026 (lifePR) – Mit der bundesweiten Initiative „Musikschule stärkt, was uns verbindet!“ setzt der Verband deutscher Musikschulen (VdM) ein deutliches Zeichen für die gesellschaftliche, politische und öffentliche Bedeutung öffentlicher Musikschulen. Der Startschuss für die gemeinsame Dachinitiative von Bundesverband und Landesverbänden fiel im Rahmen der Bundesversammlung und Hauptarbeitstagung des VdM am 24. und 25. April 2026 in Erfurt.

Die Initiative macht sichtbar, dass öffentliche Musikschulen unverzichtbare Orte von Bildung, Kultur, Teilhabe, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt sind. Ziel ist es, ihre Wahrnehmung als systemrelevante Bildungs- und Kulturinstitutionen dauerhaft zu stärken, die kommunale und staatliche Finanzierung zu sichern, das Berufsbild der Musikschullehrkräfte zu stärken und der wachsenden Herausforderung des Lehrkräftemangels entschieden zu begegnen.

„Musikschule stärkt, was uns verbindet. Dieser Satz ist für uns kein Werbespruch, sondern Ausdruck dessen, was öffentliche Musikschulen täglich leisten: Sie ermöglichen Begegnung, fördern Teilhabe und geben jungen Menschen Orientierung. Mit dieser Initiative stärken wir ihre Sichtbarkeit und ihre politische Bedeutung", sagt der Bundesvorsitzende des VdM, Friedrich-Koh Dolge. „Wer kulturelle Bildung stärken will, muss sie strukturell stärken. Wer Teilhabe will, muss Zugänge sichern. Wer Qualität will, muss Verlässlichkeit schaffen. Und wer Fachkräfte gewinnen will, muss die Bedingungen schaffen, unter denen der Beruf der Musikschullehrkräfte auch als Zukunftsberuf von jungen Menschen wahrgenommen werden kann. Die Zukunft öffentlicher Musikschulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ihre Sicherung erfordert verlässliche politische Unterstützung, tragfähige Finanzierung, attraktive Berufsbedingungen und starke Bündnisse für musikalische Bildung in Deutschland“, so der VdM-Bundesvorsitzende.

Auch der Thüringer Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Bernd Uwe Althaus, hob in seiner Rede zur Eröffnung der Bundesversammlung in Erfurt die besondere Bedeutung der Musikschulen hervor: „Musikschulen sind weit mehr als Orte des Instrumentalunterrichts. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungslandschaft.“ Mit Blick auf die „MIKADO-Musik“-Studie, die Ursachen und Folgen des wachsenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels im musikpädagogischen Bereich untersucht, betonte er die Notwendigkeit einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Trägern. Ziel müsse es sein, „das Berufsfeld der Musikschullehrkraft zu stärken, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und gleichzeitig den Nachwuchs gezielt zu fördern“. Musikalische Bildung sei „ein zentraler Bestandteil unseres kulturellen Selbstverständnisses“.

Die Initiative „Musikschule stärkt, was uns verbindet!“ ist Teil eines umfassenden Zukunftsimpulses, den der VdM in Erfurt gesetzt hat. Die Bundesversammlung verabschiedete das neue Leitbild und das neue Grundsatzprogramm der öffentlichen Musikschulen im VdM. Beide Dokumente schärfen das Selbstverständnis der öffentlichen Musikschulen und setzen zugleich ein klares bildungs- und kulturpolitisches Signal. Das Leitbild beschreibt Auftrag, Werte und Haltung der öffentlichen Musikschulen. Das Grundsatzprogramm formuliert die strukturellen Voraussetzungen für qualitätsvolle musikalische Bildung und leitet daraus politische Erwartungen an Kommunen, Länder und Bund ab.

Der VdM verabschiedete ebenfalls die Erfurter Erklärung „Verantwortung für nachhaltige Bildung und Gesellschaft“. Sie macht deutlich, dass Nachhaltigkeit für öffentliche Musikschulen auch Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, kulturelle Teilhabe und demokratische Mitgestaltung umfasst. Zugleich betont sie die besondere Rolle der Musikschulen als Orte der Begegnung, des Dialogs und der Gemeinschaft, die einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten.

Ein weiterer zentraler Impuls war die Vorstellung der gemeinsamen „Allianz für musikalische Bildung“ des Deutschen Musikrates, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und des VdM. Die Allianz verfolgt das Ziel, musikalische Bildung für die Zukunft zu sichern und angesichts des zunehmenden Lehrkräftemangels gemeinsame Lösungen für Ausbildung, Berufsfeld und Fachkräftesicherung zu entwickeln.

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wurde vom VdM in Zusammenarbeit mit der Stadt Erfurt, der Musikschule der Stadt Erfurt und dem Landesverband der Musikschulen in Thüringen veranstaltet. Sie wurde gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Erfurt und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Der VdM ist der Fach- und Trägerverband der rund 930 öffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen in bundesweit rund 21.000 Unterrichtsstätten über 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 37.000 Fachlehrkräften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner für die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenenbildung.

Das Leitbild und das Grundsatzpapier der öffentlichen Musikschulen im VdM sowie die Erfurter Erklärung des VdM sind abrufbar unter https://www.musikschulen.de/vdm/positionen.

Weitere Informationen https://www.musikschulen.de.