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Neues Canon Mikrofon und Timer-Fernauslöser

Krefeld, 04.11.2026 (PresseBox) – Canon stellt mit dem Mikrofon DM-E10D sowie den Timer-Fernauslösern TC-N3 und TC-E3 zwei neue Lösungen für Content Creator und Fotografen vor. Das DM-E10D verbessert die Tonqualität bei Aufnahmen vor der Kamera und lässt sich ohne zusätzliche Kabel direkt in kompatible Kameras integrieren. Die Timer-Fernauslöser ermöglichen eine präzise Steuerung von Zeitrafferaufnahmen, Langzeitbelichtungen und anderen zeitgesteuerten.

Mit den Neuheiten erweitert Canon sein Angebot für Content Creator und Fotografen. Beide Produkte vereinfachen die Bedienung und helfen Anwendern dabei, das Potenzial ihrer Ausrüstung bei Foto- und Videoprojekten optimal auszuschöpfen.

Klarer Klang für Videoaufnahmen

Das Canon Mikrofon DM-E10D wurde speziell für die Anforderungen moderner Content Creator entwickelt. Es eignet sich für Vlogging, Livestreaming und mobile Produktionen und sorgt für eine deutlich verbesserte Sprachverständlichkeit bei Aufnahmen vor der Kamera.

Dank seiner Supernieren-Charakteristik erfasst das Mikrofon gezielt Schall aus dem Bereich vor der Kamera und reduziert gleichzeitig störende Umgebungsgeräusche. Die digitale Audioübertragung erfolgt über Canons Multifunktions-Zubehörschuh. Stromversorgung und Steuerung übernimmt die Kamera, sodass weder zusätzliche Batterien noch externe Sender oder Empfänger erforderlich sind.

Mit einem Gewicht von rund 59 Gramm und einer Länge von lediglich 53,7 Millimetern ist das DM-E10D das bislang kleinste Canon Mikrofon für den Multifunktions-Zubehörschuh. Eine separate MENU-Taste ermöglicht zudem den direkten Zugriff auf die Audioeinstellungen der Kamera und vereinfacht Anpassungen während der Aufnahme.

Mehr Kontrolle für kreative Fotografie

Die Timer-Fernauslöser TC-N3 und TC-E3 bieten Fotografen zusätzliche Möglichkeiten zur präzisen Steuerung ihrer Aufnahmen. Der TC-N3 folgt auf den beliebten TC-80N3 und verfügt über eine überarbeitete Benutzeroberfläche sowie zusätzliche Funktionen für komplexe Aufnahmeabläufe.

Ein größeres LCD-Display mit orangefarbener Hintergrundbeleuchtung verbessert die Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen. Neu gestaltete Bedienelemente erleichtern die Navigation durch die Menüs und sorgen für eine intuitive Handhabung. Separate Tasten für Ein-/Ausschalten sowie Zeit- und Selbstauslöserfunktionen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen.

Zusätzlich unterstützen die neuen Modelle die Festlegung von Start- und Endzeiten sowie die präzise Steuerung von Intervallen und Belichtungsdauern. Damit lassen sich längere Aufnahmesequenzen komfortabel planen und automatisieren.

Besonders bei Astrofotografie, Zeitrafferaufnahmen und unbeaufsichtigten Aufnahmesituationen spielen die Timer-Fernauslöser ihre Stärken aus. Fotografen können Aufnahmen exakt vorbereiten und auslösen, ohne währenddessen an der Kamera bleiben zu müssen.

Beide Varianten verfügen über ein integriertes Stativgewinde für flexible Befestigungsmöglichkeiten und werden mit zwei AAA-Batterien betrieben. Durch die Ausführungen mit N3- beziehungsweise E3-Anschluss sind die Modelle mit einer Vielzahl kompatibler Canon Kameras einsetzbar.

Mit dem DM-E10D sowie den Timer-Fernauslösern TC-N3 und TC-E3 erweitert Canon sein Portfolio um praxisorientierte Lösungen für Content Creator und Fotografen. Content Creator und Fotografen erhalten Werkzeuge, mit denen sich Aufnahmen einfacher planen, steuern und umsetzen lassen.

Verfügbarkeit

Das Canon Mikrofon DM-E10D sowie die Canon Timer-Fernauslöser TC-N3 und TC-E3 sind ab Dezember 2026 erhältlich.

Akkutausch beim Smartphone: Ab 18. Februar 2027 gilt Artikel 11 der EU-Batterieverordnung, für Handys verweist die Kommission auf die Ökodesign-Regeln

Bietigheim-Bissingen, 04.11.2026 (PresseBox) – Ab dem 18. Februar 2027 sollen Endnutzer Gerätebatterien leicht selbst entfernen und austauschen können. Artikel 11 der Batterieverordnung (EU) 2023/1542 verpflichtet dazu grundsätzlich alle, die Produkte mit solchen Batterien in Verkehr bringen. Für Smartphones und Tablets gehen nach Leitlinien der EU-Kommission vom 14. Juli 2026 die Tauschvorgaben der Ökodesign-Verordnung (EU) 2023/1670 vor, die seit Juni 2025 gelten. Diese lassen statt des Laientauschs auch einen Werkstatttausch genügen, wenn der Akku strengere Haltbarkeitswerte erreicht und das Gerät staubdicht und gegen Eintauchen geschützt ist. Woran sich ein verschlissener Akku bemerkbar macht, zeigt die Handy Schmiede anhand der Anzeichen und Ursachen eines defekten Handy-Akkus.

Anfang November 2026 bleiben bis zum 18. Februar 2027 gut drei Monate. Die im Juli 2026 beschlossene Erweiterung der Ausnahmeliste stand bis 30. September 2026 nicht im Amtsblatt.

Warum für Smartphones ab 2027 nicht allein die Batterieverordnung zählt

Nach Artikel 11 Absatz 1 der Batterieverordnung gilt eine Gerätebatterie als vom Endnutzer leicht entfernbar, wenn sie sich mit handelsüblichen Werkzeugen entnehmen lässt, ohne herstellerspezifisches Werkzeug, Wärme oder Lösungsmittel. Spezialwerkzeug schließt das nur aus, wenn es nicht kostenlos mit dem Produkt bereitgestellt wird. Derselbe Absatz lässt besondere Bestimmungen im Unionsrecht für Elektro- und Elektronikgeräte unberührt, soweit sie die Entfernbarkeit und Austauschbarkeit durch Endnutzer betreffen und dem besseren Schutz von Umwelt und Gesundheit dienen. Laut den Leitlinien haben deshalb für Smartphones und Tablets die Tauschvorgaben der Verordnung (EU) 2023/1670 Vorrang. Leitlinien sind eine Auslegungshilfe, verbindlich entscheidet im Streitfall der EuGH.

Die Pflichten der Ökodesign-Verordnung treffen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte. Ob ein schwacher Akku verschlissen ist oder nur friert, erklärt die Handy Schmiede in ihrem Beitrag über Akkuprobleme bei iPhones in der kalten Jahreszeit.

„Die Frage, ob sich der Akku ab 2027 bei Smartphones selbst tauschen lässt, ist nicht mit einem einfachen Ja zu beantworten. Entscheidend ist, welchen der beiden Wege der Hersteller gewählt hat“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Welche Werte ein Smartphone-Akku ohne Laientausch seit Juni 2025 erreichen muss

Vier Bedingungen nennt Anhang II Abschnitt B der Verordnung (EU) 2023/1670 für Akkus, die statt vom Laien in der Werkstatt getauscht werden:

  • Ein Generalist kann den Akku in der Werkstatt mit handelsüblichen Werkzeugen tauschen.
  • Nach 500 vollen Ladezyklen hat der Akku noch mindestens 83 Prozent seiner Nennkapazität.
  • Der Akku erreicht mindestens 1.000 volle Ladezyklen und hat danach noch mindestens 80 Prozent seiner Nennkapazität.
  • Das Gerät ist mindestens staubdicht und bei Eintauchen bis zu einem Meter Tiefe mindestens 30 Minuten lang vor eindringendem Wasser geschützt.

Ersatzakkus müssen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte nach derselben Verordnung mindestens sieben Jahre nach dem Ende des Inverkehrbringens für Reparateure und Endnutzer bereithalten. Nur an fachlich kompetente Reparateure abgeben dürfen sie Akkus, wenn der Akku die genannten Zykluswerte erreicht und das Gerät der Schutzart IP67 entspricht. Artikel 11 Absatz 7 der Batterieverordnung verlangt ab 18. Februar 2027, Ersatzakkus mindestens fünf Jahre nach dem Inverkehrbringen der letzten Einheit eines Modells zu angemessenem, nichtdiskriminierendem Preis für unabhängige Fachleute und Endnutzer bereitzuhalten. Laut den Leitlinien gelten bei Ersatzakkus beide Regelwerke nebeneinander.

Was die delegierte Verordnung ändern soll

Die am 14. Juli 2026 erlassene Verordnung C(2026) 5031 soll Artikel 11 Absatz 2 der Batterieverordnung neu fassen. Laut Kommission sollen sechs Produktkategorien hinzukommen, darunter bestimmte Wearables und bis 31. Juli 2030 Elektrospielzeug mit Akku. Die Ausnahmen gälten nur, wenn sie für die Sicherheit von Nutzer und Gerät erforderlich sind. Den Akkutausch müssten dann nur unabhängige Fachleute vornehmen können. Smartphones sind nicht eigens genannt; erfasst sein können allenfalls solche für explosionsgefährdete Bereiche.

Nach Artikel 89 Absatz 6 der Batterieverordnung tritt ein solcher Rechtsakt nur in Kraft, wenn weder Parlament noch Rat binnen drei Monaten nach Übermittlung Einwände erheben. Auf Initiative von Parlament oder Rat verlängert sich die Frist um zwei Monate. In Kraft treten soll der Rechtsakt laut seinem Artikel 2 am zwanzigsten Tag nach Veröffentlichung im Amtsblatt; praktisch wirken die Ausnahmen frühestens ab 18. Februar 2027, wenn Artikel 11 gilt.

Worauf es für Käufer und Werkstätten bis Februar 2027 ankommt

Hinweise geben die Batterielaufzeit in Zyklen und der Eindringschutzgrad, die seit Juni 2025 auf dem EU-Energielabel für Smartphones stehen müssen; welchen Weg der Hersteller gewählt hat, verrät das Label allein nicht. Die Liste der Ersatzteile und das Bestellverfahren müssen nach der Ökodesign-Verordnung bis zum Ende der Verfügbarkeit auf einer frei zugänglichen Website des Herstellers, Importeurs oder Bevollmächtigten stehen. Laut den Leitlinien gilt die Pflicht aus Artikel 11 Absatz 7 nicht für Produkte, die vor dem 18. Februar 2027 in Verkehr gebracht wurden. Im Omnibus-Verfahren sieht das Verhandlungsmandat des Rates vom Juni 2026 vor, Artikel 11 für bestimmte Produktkategorien um 18 Monate zu verschieben; verabschiedet ist das nicht.

Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 28. September 2026 abgerufenen Wortlaut wieder. Grundlage sind die Artikel 11, 89 und 96 der Verordnung (EU) 2023/1542, Anhang II der Verordnung (EU) 2023/1670 und Anhang III der Delegierten Verordnung (EU) 2023/1669 in der konsolidierten Fassung. Hinzu kommen die delegierte Verordnung C(2026) 5031, die Leitlinien der Kommission vom 14. Juli 2026 und das Ratsdokument 10777/26. Die Angaben sind keine Rechtsberatung für den Einzelfall.

Fotos teilen. Verbunden bleiben. Mit der CPF-Serie der digitalen Bilderrahmen von XORO

Buxtehude, 03.11.2026 (PresseBox) – XORO CPF Digitaler WLAN Fotorahmen – Erinnerungen neu erleben

MAS Elektronik erweitert ihre Auswahl an digitalen Bilderrahmen von XORO für alle, die Fotos gerne auf größeren Bildschirmen anschauen und auf moderne Art Erinnerungen mit den Liebsten teilen möchten. Mit den digitalen Bilderrahmen der CPF-Serie werden Fotos und Videos kabellos über die kostenlose App direkt auf den Bilderrahmen gesendet. Das Zuhause wird zur persönlichen Galerie – ganz ohne Kabel oder komplizierte Technik. Besonders geeignet, um bequem und zeitnah allen, die keine Bilder auf dem Smartphone empfangen möchten, mit schönen Bildern von der Familie zu versorgen.

Mehr als nur Fotos – volle Multimedia-Funktion

Der integrierte microSD-Kartenleser und USB-Anschluss ermöglichen die Wiedergabe von Fotos, Videos und Audiodateien, auch ohne Internet. Die intuitive Touch-Steuerung sorgt dafür, dass sich alles mühelos bedienen lässt.

Brillante Bildqualität aus jedem Blickwinkel

Das hochwertige IPS-Display liefert klare Farben und bleibt auch bei seitlicher Betrachtung hell und gut sichtbar.

Smarte Funktionen für den Alltag

Zusätzlich sorgen 16 bzw. 32 GB Speicher, automatische Rotation, Wetteranzeige, Schlafmodus und Offline-Wiedergabe für größtmögliche Flexibilität. Ein ideales Geschenk für Familie, Freunde und alle, die Erinnerungen gerne stilvoll teilen.

In den Größen von 10 Zoll bis 15 Zoll erhältlich. Die CF-Serie besteht aus schwarzem Kunststoffrahmen und die PF-Serie ist mit einem echtem Holzrahmen ausgestattet.

Preise und Verfügbarkeit

Lieferbar: ab sofort
Unverbindliche Preisempfehlungen:

  • CPF 10 CF 89,90 €
  • CPF 11 CF 109,90 €  
  • CPF 10 PF 99,90 €
  • CPF 11 PF 119,90 €
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Kinderuhren und GPS-Tracker mit heimlicher Abhörfunktion bleiben verboten: Die Bundesnetzagentur ließ 2024 5.391 Angebote für Spionagegeräte löschen

Bietigheim-Bissingen, 03.11.2026 (PresseBox) – Eine Ortungsuhr für Kinder darf den Standort melden, aber nicht unbemerkt die Umgebung abhören. Die Bundesnetzagentur hat nach ihrem Datenportal 2024 insgesamt 5.391 Onlineangebote für verbotene Spionagegeräte löschen lassen und 2.640 Ermittlungen gegen Verkäufer oder Hersteller eingeleitet. Nach Angaben der Behörde können auch Smartwatches und Tracker für das Global Positioning System (GPS) mit unerlaubter Aufnahmetechnik ausgestattet sein. Vor dem Weihnachtsgeschäft im November 2026 ordnet das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen in seinen Grundlagen zu Datenschutz und Recht bei der Ortung ein, wo die Grenze zur Abhörfunktion verläuft.

Das Datenportal wurde zuletzt am 9. Januar 2025 aktualisiert. Die Ermittlungen stiegen von 880 im Jahr 2019 auf 2.640 im Jahr 2024 und haben sich damit verdreifacht.

Wann eine Ortungsuhr als verbotene Abhöranlage gilt

Maßgeblich ist § 8 des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG), in Kraft seit dem 1. Dezember 2021 und seit dem 14. Mai 2024 unter diesem Namen. Nach Absatz 1 ist es verboten, Telekommunikationsanlagen zu besitzen, herzustellen, auf dem Markt bereitzustellen oder einzuführen, die ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind. Voraussetzung ist zudem, dass sie aufgrund dieser Umstände oder ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen unbemerkt abzuhören oder sein Bild unbemerkt aufzunehmen. Als dazu bestimmt gilt eine Anlage nach Absatz 2 insbesondere, wenn die Abhör- oder Aufnahmefunktion beim bestimmungsgemäßen Gebrauch für den Betroffenen nicht eindeutig erkennbar ist. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat diese Regel am 17. September 2026 im Eilverfahren zu einem Futterautomaten für Haustiere einschränkend ausgelegt: Abhör- und Aufnahmemöglichkeiten ohne Zweck der Personenüberwachung seien nicht erfasst.

Eine Uhr, die nur den Standort übermittelt, fällt nicht unter das Verbot. Heikel ist eine Funktion, über die Eltern per App das Mikrofon aktivieren, ohne dass das Kind es bemerkt. Nach Angaben der Bundesnetzagentur konnten solche Abhörfunktionen bei Apps für Kinderuhren und GPS-Tracker blockiert werden.

„Eltern kaufen eine Ortungsuhr, um zu wissen, wo ihr Kind ist, nicht um mitzuhören, was es sagt. Das Gesetz zieht die Linie beim unbemerkten Mithören, einen ersten Hinweis gibt oft schon die Produktbeschreibung. Wer dort eine Funktion zum heimlichen Mithören findet, hat kein Sicherheitsmerkmal gekauft, sondern ein Problem“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Welche Mängel die Marktüberwachung für 2025 gemeldet hat

Laut Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 5. Februar 2026 fand die Online-Marktüberwachung im Jahr 2025 insgesamt 1.266 auffällige Angebote, nach 1.426 im Jahr 2024. Die Verkaufsplattformen nahmen die Angebote vom Markt; betroffen waren mehr als fünf Millionen Geräte. Die höchsten Stückzahlen entfielen auf bestimmte Smartwatch- und Funkgerätemodelle.

Bei einigen Smartwatches war die Blutzuckermessung nach Angaben der Behörde nur simuliert. Insgesamt zählte die Marktüberwachung 2025 rund 7,7 Millionen Geräte mit formalen oder grundlegenden Mängeln, etwa fehlender CE-Kennzeichnung, fehlenden Angaben zum verantwortlichen Unternehmen oder überhöhten Störaussendungen.

Wie der Zoll verdächtige Sendungen schon an der Grenze aufhält

Der Zoll meldete der Marktüberwachung laut Pressemitteilung vom 5. Februar 2026 für 2025 insgesamt 8.202 verdächtige Warensendungen, nach 5.005 im Jahr 2024. Rund 89 Prozent davon waren auffällig und erhielten keine Freigabe für den europäischen Markt; die Einfuhrsperre betraf mehr als 359.000 Geräte.

Ortungsuhren ohne verdeckte Abhör- oder Aufnahmefunktion fallen nicht unter das Verbot nach § 8 TDDDG; als Funkanlagen unterliegen sie aber der Marktüberwachung. Worauf es bei SOS-Taste und Sicherheitszonen ankommt, beschreibt das Fachportal in seiner Abwägung von Vor- und Nachteilen der Ortungsuhren für Kinder.

Worauf Eltern vor dem Kauf einer Ortungsuhr achten sollten

Vier Prüfschritte leiten sich aus den Hinweisen der Bundesnetzagentur und aus § 8 TDDDG ab:

  • die Produktbeschreibung auf Hinweise zu verdeckten Mikrofonen oder Kameras lesen und bei ungewöhnlichen Aufnahmefunktionen stutzig werden
  • die Datenschutzbestimmungen der zugehörigen App prüfen, bevor die Uhr eingerichtet wird
  • auf CE-Kennzeichnung und Angaben zum verantwortlichen Unternehmen achten, deren Fehlen als formaler Mangel gilt
  • ein bereits gekauftes verbotenes Gerät nicht in den Hausmüll geben, sondern vernichten, etwa über eine Abfallwirtschaftsstation; den Vernichtungsnachweis kann man der Bundesnetzagentur schicken

Wer ein solches Gerät herstellt oder auf dem Markt bereitstellt, macht sich nach § 27 Absatz 1 Nummer 3 TDDDG strafbar; es drohen Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe. Das Besitzverbot nach § 8 Absatz 1 TDDDG unterscheidet nicht zwischen gewerblichen und privaten Besitzern; Ausnahmen regeln die Absätze 3 bis 5.

Bis 2034 soll sich der Markt für Satellitenortung fast verdoppeln

Laut dem Marktbericht der EU-Agentur für das Weltraumprogramm (EUSPA) vom 26. Mai 2026 sollen die weltweiten Umsätze mit Satellitennavigation von 300 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 580 Milliarden Euro im Jahr 2034 steigen.

Nach Angaben des Datenportals liegen Jahreszahlen zu Spionagegeräten im Januar des Folgejahres vor; die Zahlen für 2025 waren dort bis zum 22. September 2026 nicht veröffentlicht. Wer zu Weihnachten 2026 eine Ortungsuhr verschenkt, prüft die Funktionen vor der Bestellung.

Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Wortlaut der §§ 8 und 27 TDDDG wieder und sind keine Rechtsberatung. Ob ein bestimmtes Gerät unter das Verbot fällt, entscheidet im Einzelfall die Bundesnetzagentur, im Streitfall ein Verwaltungsgericht.

Maschinengeschirrspülmittel: Phosphorgrenze bleibt bei 0,3 Gramm, Kapselfolien müssen spätestens 2032 noch festzulegende Abbaukriterien erfüllen

Bietigheim-Bissingen, 02.11.2026 (PresseBox) – Für Spülmittel, die in Geschirrspülern verwendet werden, gelten in der Europäischen Union künftig neue Regeln. Die Verordnung (EU) 2026/405 über Detergenzien und Tenside vom 11. Februar 2026 ist am 2. März 2026 im Amtsblatt erschienen und am 22. März 2026 in Kraft getreten. Sie löst die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 ab, die bis zum 22. September 2029 weiter gilt; die neue Verordnung gilt nach Artikel 37 im Wesentlichen ab dem 23. September 2029. Wie stark die richtige Dosierung von der Wasserhärte abhängt, erklärt der Beitrag zur Funktion des Wasserenthärters im Geschirrspüler des Fachportals der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen.

Wie groß der Markt für Spülmittel insgesamt ist, zeigen die Zahlen der Branche. Laut den Marktzahlen des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW) vom 3. Dezember 2025 setzten Geschirrspülmittel in Deutschland im Jahr 2025 rund 1.012 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen um, nach 975 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht nach der Hochrechnung des Verbands einem Plus von 3,8 Prozent.

Worin sich die neue Detergenzienverordnung von den Regeln aus dem Jahr 2004 unterscheidet

Die alte Verordnung (EG) Nr. 648/2004 wird nach Artikel 35 der neuen Verordnung mit Wirkung vom 23. September 2029 aufgehoben. Nach Erwägungsgrund 3 der neuen Verordnung werden Marktentwicklungen wie Detergenzien mit zugesetzten Mikroorganismen und der Verkauf über Nachfüllstationen von der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 nicht oder nur teilweise erfasst. Die neue Verordnung nimmt beides auf und ergänzt digitale Etiketten sowie einen digitalen Produktpass.

Für Nutzer von Geschirrspülern ist eine Neuerung besonders greifbar. Nach Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2026/405 müssen Folien oder Polymere in Folien spätestens am 23. März 2032 die Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit aus Anhang I Teil B erfüllen. Gemeint sind nach Artikel 2 Nummer 14 wasserlösliche Polymerfolien, die als Detergenzien-Kapseln verwendet werden, etwa die sich im Spülgang auflösenden Hüllen von Spülkapseln. Welche Kriterien die Folien erfüllen müssen, steht noch nicht fest: Anhang I Teil B ist bislang leer, die Kommission muss sie nach Artikel 30 Absatz 4 bis zum 23. März 2029 festlegen.

Phosphorgrenze bleibt, Dosierangabe auf der Packung bleibt Pflicht

Phosphor trägt in Gewässern zur Überdüngung bei, deshalb übernimmt die Verordnung die bisherigen Grenzwerte. Laut Erwägungsgrund 12 der Verordnung (EU) 2026/405 sollen die harmonisierten Grenzwerte für Waschmittel und Maschinengeschirrspülmittel für Verbraucher beibehalten werden. Die Vorgaben stehen in Artikel 6 mit Anhang III und in Artikel 17 Absatz 4 mit Anhang V Teil B. Sie gelten ab dem 23. September 2029 für Maschinengeschirrspülmittel für Verbraucher und entsprechen den bis dahin geltenden Regeln der Verordnung (EG) Nr. 648/2004. Im Einzelnen sind das:

  • weniger als 0,3 Gramm Gesamtphosphor in der Standarddosierung (Anhang III der Verordnung (EU) 2026/405, bisher Anhang VIa der Verordnung (EG) Nr. 648/2004)
  • die Standarddosierung in Millilitern, Gramm oder Anzahl der Einheiten für den Hauptspülgang
  • als Bezugsgröße eine voll beladene Maschine für zwölf Gedecke mit normal verschmutztem Geschirr
  • erforderlichenfalls die Dosierung für weiches, mittleres und hartes Wasser

Neu ist die Wahl zwischen den Etikettenformen. Nach Artikel 18 der Verordnung (EU) 2026/405 werden die Pflichtangaben entweder auf einem physischen Etikett oder auf einem digitalen Etikett mit einem physischen Duplikat bereitgestellt. Angaben zum Inhalt wie Tenside, Phosphate und Phosphonate dürfen nach Anhang V Teil C künftig allein auf dem digitalen Etikett stehen.

Nachfüllstationen und digitale Etiketten sollen Verpackung sparen

Wer Spülmittel künftig an einer Nachfüllstation abgibt, trägt nach Artikel 12 der Verordnung (EU) 2026/405 eigene Pflichten. Der Wirtschaftsakteur, der das Produkt für Endnutzer bereitstellt, muss Risikominderungsmaßnahmen treffen, etwa Kinder daran hindern, die Station unbeaufsichtigt zu benutzen, und sein Personal angemessen schulen. Außerdem muss er sicherstellen, dass die an der Station angebotenen Detergenzien nicht in einer Weise miteinander reagieren, die die menschliche Gesundheit gefährden könnte.

Für Haushalte, die schon heute Verpackung und Chemie sparen wollen, gibt es Alternativen zu vorportionierten Tabs. Welche das sind und wo ihre Grenzen liegen, beschreibt der Beitrag zum Spülen ohne Tabs im Geschirrspüler auf demselben Portal.

Wirtschaftlich bleiben die Spülmittel ein kleiner, aber stabiler Teil des Haushaltsmarkts. Laut den IKW-Zahlen vom Dezember 2025 wuchs der gesamte Markt für Haushaltspflegemittel 2025 um 3,2 Prozent auf 5.862 Millionen Euro. Geschirrspülmittel stellen damit gut ein Sechstel dieses Marktes.

Hersteller haben im Wesentlichen bis September 2029 Zeit für die Umstellung

Im Handel ändert sich im Winter 2026 noch nichts. Nach Artikel 36 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2026/405 dürfen Detergenzien, die vor dem 23. September 2029 nach den bisherigen Regeln in Verkehr gebracht werden, unbefristet weiter verkauft werden. Produkte, die zwischen dem 23. September 2029 und dem 22. September 2030 noch nach altem Recht in Verkehr gebracht werden, dürfen nach Absatz 2 bis zum 23. September 2030 angeboten werden. Die nächsten Marktzahlen des IKW erscheinen voraussichtlich wieder Anfang Dezember 2026.

„Für den Alltag am Geschirrspüler ist die wichtigste Angabe die Dosierung für die eigene Wasserhärte, soweit sie auf der Packung steht. Wer sie kennt, spart Pulver oder Tabs, Geld und Abwasserbelastung, lange bevor die neuen Etiketten kommen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Die vorstehenden Angaben zu Maschinengeschirrspülmitteln geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Wortlaut der Verordnungen (EU) 2026/405 und (EG) Nr. 648/2004 wieder und sind keine Rechtsberatung. Welche Pflichten ein Hersteller oder Händler im Einzelfall trifft, klärt sich in einer rechtlichen Beratung.