von Pressebox | Sep. 6, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 06.09.2026 (PresseBox) – In Deutschland steht ein erheblicher Teil der Küchen seit mehr als zwei Jahrzehnten unverändert an derselben Stelle. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) stehen in rund 16 Millionen Wohneinheiten Küchen, die älter als 20 Jahre sind. Das entspricht 36 Prozent des Küchenbestands. Wer beim Austausch eines Kochfelds die Sicherheitsfunktionen vergleichen will, findet eine Übersicht zur automatischen Topferkennung bei Kochfeldern mit den gängigen Abschaltmechanismen.
Warum der Bestand mehr über den Markt sagt als der Neubau
Der Wohnungsneubau trägt derzeit wenig zur Nachfrage bei. Laut der AMK wurden 2022 in Deutschland noch rund 300.000 Wohneinheiten fertiggestellt, für 2026 werden voraussichtlich weniger als 200.000 erwartet. Die Modernisierung bestehender Wohnungen bleibt damit der wichtigere Nachfragetreiber.
„Ein Kochfeld wird selten für sich getauscht, sondern meist mit dem Rest der Küche. Wer den Zeitpunkt kennt, an dem ohnehin gebaut wird, plant Technik und Anschlüsse günstiger ein als bei einem Notfalltausch“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Ausstattung beim Austausch nachgefragt wird
Die Auswahl verschiebt sich in Richtung höherwertiger Technik. Nach Angaben der AMK zeigen die Handelsdaten eine wertorientierte Nachfrage: gefragt sind bessere Energieeffizienzklassen, größere Geschirrspüler, Kochfelder mit integriertem Dunstabzug sowie matte Oberflächen und schwarze Einbaubacköfen.
Kennzahl für das Jahr 2025 / Veränderung gegenüber dem Vorjahr
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Verkaufsmenge Einbaugeräte im
Möbel- und Küchenfachhandel / plus 0,8 Prozent.
Verkaufsumsatz Einbaugeräte im
Möbel- und Küchenfachhandel / plus 2,0 Prozent.
Durchschnittlicher Auftragswert je Gerät/ plus 1,2 Prozent.
Anteil der Küchenspezialisten am
Markt für Haushaltsgroßgeräte / 15,6 statt 14,9 Prozent.
Der Umsatz wächst in dieser Aufstellung schneller als die Menge. Für ein einzelnes Gerät bedeutet das: Käufer greifen im Mittel zu einer teureren Ausstattungsvariante als im Vorjahr, nicht zu mehr Geräten.
Was eine komplette Küche im Schnitt kostet
Der Durchschnittspreis einer Küche ist zuletzt weiter gestiegen. Laut den von der AMK vorgelegten Handelsdaten lag er 2025 bei 12.177 Euro, in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 bei 12.404 Euro. Der durchschnittliche Auftragswert im Küchenfachhandel stieg 2025 um 5,3 Prozent, während die Verkaufsmenge um 1,3 Prozent zurückging.
Die Küchenmöbelindustrie insgesamt setzte 2025 laut AMK rund 5,63 Milliarden Euro um und lag damit 0,42 Prozent unter dem Vorjahr. Volker Irle, Geschäftsführer der AMK, ordnete die Lage bei der Wirtschaftspressekonferenz am 3. Juni 2026 in Köln als stabil, aber nicht als Erholung ein.
Worauf beim Tausch eines einzelnen Kochfelds zu achten ist
Nicht jede Küchenmodernisierung beginnt mit dem ganzen Raum. Wird nur das Kochfeld getauscht, entscheiden Ausschnittmaß, Anschlussleistung und die Frage, ob ein Dunstabzug im Gerät sitzt oder an der Decke hängt. Eine Zwischenlösung für Haushalte ohne festen Einbau beschreibt die Darstellung einer Kochplatte mit stufenloser Temperaturregelung.
Die Zahlen der AMK beziehen sich auf den Möbel- und Küchenfachhandel. Verkäufe über Elektrofachmärkte, Baumärkte und den Onlinehandel sind darin nicht enthalten, weshalb sie den Gesamtmarkt für Kochfelder im September 2026 nur ausschnittweise abbilden.
von Pressebox | Sep. 6, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 06.09.2026 (PresseBox) – Wer sich ein Gerät für die Bodenreinigung anschafft, kann sich beim Preis kaum orientieren. Laut der Stiftung Warentest kosten die geprüften Saug-Wisch-Roboter zwischen 240 und 1.300 Euro, und der Preis sagt nicht immer etwas über die Qualität aus. Die Prüfdatenbank umfasst inzwischen 44 saugende und wischende Geräte, zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2026. Eine Übersicht zu Fensterputzrobotern mit Fernsteuerung ordnet die benachbarte Gerätegattung für senkrechte Flächen ein.
Wie weit die Geräte mit einer Akkuladung kommen
Der Unterschied bei der Reinigungsreichweite fällt größer aus als bei den meisten anderen Prüfpunkten. Nach Angaben der Stiftung Warentest errechneten die Prüfer für die besten Geräte Reichweiten bis 193 Quadratmeter je Akkuladung. Die schlechtesten kamen auf 33 Quadratmeter.
Der Wert bezieht sich auf freie Bodenfläche, nicht auf die Wohnungsgröße. Eine Wohnung mit 33 Quadratmetern freier Fläche ist in der Praxis deutlich größer, weil Möbel und verstellte Bereiche nicht mitgezählt werden.
Was der Kaufpreis über die Bewertung aussagt
Teurer heißt in dieser Produktgruppe nicht automatisch besser. Die Noten in der Datenbank reichen laut der Stiftung Warentest von Gut bis Mangelhaft, und die Prüfer beschreiben die Unterschiede zwischen den Modellen als groß. Mitte 2026 kamen sieben weitere Geräte hinzu, allesamt Saugroboter mit Wischfunktion und einer Servicestation mit Staub- und Wassertank.
- Preisspanne der geprüften Saug-Wisch-Roboter: 240 bis 1.300 Euro.
- Umfang der Prüfdatenbank: 44 saugende und wischende Geräte.
- Zuwachs Mitte 2026: sieben Modelle mit Servicestation.
- Reinigungsreichweite je Akkuladung: 33 bis 193 Quadratmeter.
„Eine Preisspanne von mehr als dem Fünffachen innerhalb derselben Gerätegattung ist ein Hinweis darauf, dass Käufer die Prüfkriterien kennen sollten. Wer nur den Preis vergleicht, vergleicht bei Reinigungsrobotern wenig“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wo Serviceroboter außerhalb der Wohnung arbeiten
Die Prüfmaßstäbe der Stiftung Warentest gelten für Geräte im Privathaushalt. Serviceroboter im gewerblichen Einsatz werden nach anderen Kriterien beurteilt, weil dort Betriebszeit, Wartung und Einweisung des Personals hinzukommen. Einen Eindruck von dieser Geräteklasse gibt die Beschreibung smarter Lieferroboter für Gastronomie und Hotels.
Für den Haushalt bleibt die Abgrenzung nach oben deutlich. Die Prüforganisation bewertet Reinigungsroboter als eigenständige Produktgruppe und nicht nach den Maßstäben für herkömmliche Staubsauger, weil selbst die besten Roboter deren Leistung und Filterwirkung nicht erreichen.
Welche Herstellerangaben wenig hergeben
Zwei verbreitete Werbeangaben stuft die Prüforganisation als wenig aussagekräftig ein. Saugkraftangaben mit vielen Tausend Pascal, der Einheit für Druck, lassen sich laut der Stiftung Warentest getrost ignorieren, ebenso Hinweise auf besondere Laser-Navigation. Beides hat mit der gemessenen Qualität wenig zu tun.
Die Prüforganisation hat ihre Methode zudem verschärft. Seit November 2025 werden die Geräte mit den vom Anbieter empfohlenen Einstellungen für stark verschmutzte Böden geprüft, zuvor mit mittleren oder Standardeinstellungen. Ältere und neuere Ergebnisse sind deshalb nur eingeschränkt miteinander vergleichbar.
von Pressebox | Sep. 4, 2026 | Consumer-Electronics
Zirndorf, 04.09.2026 (PresseBox) – METZ blue stellt sein TV-Sortiment umfassend neu auf und präsentiert ein zukunftsfähiges Line-up mit moderner QLED-Technologie, einer vielseitigen Smart-TV-Plattform und eigenständigen Design- und Ausstattungsmerkmalen. Mit zwei neuen Google TV-Modellen MQH8001 und MQH5001 reicht das neue Portfolio von kompakten 32 Zoll bis zu großzügigen 65 Zoll. Damit schafft METZ blue eine breite Auswahl für unterschiedliche Ansprüche und Nutzungsszenarien und setzt zugleich neue Impulse für den Fachhandel. Das komplette neue Line-up ist auf der IFA in Berlin am Metz Stand in Halle 23b, Stand 101 zu sehen.
Google TV: smarte Unterhaltung und flexibles Design
Der METZ blue MQH8001 verbindet moderne QLED-Technologie mit hohem Bedienkomfort und einem eleganten Auftritt. Quantum Dots sorgen für lebendige Farben, hohe Detailtreue und starke Kontraste. Das schlanke, nahezu rahmenlose Design wird durch einen runden Drehfuß ergänzt, mit dem sich der Bildschirm flexibel auf die gewünschte Sitzposition ausrichten lässt. Für klaren und ausgewogenen Klang sowie eine gute Sprachverständlichkeit sorgt die integrierte Front-Soundbar. Mit Google TV stehen Streaming-Dienste, Apps, Live-TV und Spiele zentral auf einer übersichtlichen Oberfläche zur Verfügung. Neben der Fernbedienung ermöglicht der integrierte Google Sprachassistent eine komfortable Steuerung per Sprache.
Erhältlich in 43, 50 und 55 Zoll.
UVP:
- 55MQH8001 55‘‘: 799,- Euro
- 50MQH8001 50‘‘: 749,- Euro
- 43MQH8001 43‘‘: 699,- Euro
Verfügbarkeit: 43“ und 50“ sofort verfügbar; 55“ ab Ende des Jahres
Auch mit dem MQH5001 setzt METZ blue in der kompakten Klasse auf eine Ausstattung, die sich vom Marktstandard abhebt. Drehbarer Mittelfuß und integrierte Soundbar bieten in dieser Geräteklasse einen echten Mehrwert im Alltag und zugleich überzeugende Argumente in der Beratung. Eine eigenständige Gehäusefarbe setzt darüber hinaus einen bewussten Designakzent. In Verbindung mit Google TV entsteht so ein attraktives Gesamtpaket für alle, die auch bei kleineren Bildschirmgrößen Wert auf Komfort, Design und vielseitiges Entertainment legen. Der MQH5001 erscheint in 32 und 40 Zoll.
UVP:
- 40MQH5001 40‘‘: 499,- Euro
- 32MQH5001 32‘‘: 449,- Euro
Verfügbarkeit: ab Ende November 2026
Mit seinem runderneuerten TV-Sortiment verbindet METZ blue moderne Bildtechnologie, smarte Plattformen und durchdachte Ausstattungsdetails über unterschiedliche Größen- und Geräteklassen hinweg.
von Pressebox | Sep. 3, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 03.09.2026 (PresseBox) – Die Stiftung Warentest hat Qualitätsurteile zu 40 Projektoren veröffentlicht. Laut der am 28. Mai 2026 aktualisierten Untersuchung, die als Testbericht in der Ausgabe 6/2026 erschien, kamen zuletzt 20 Geräte neu hinzu, darunter sieben Mini-Beamer mit eingebautem Akku. Geprüft wurden Modelle für Normdistanz, Kurzdistanz und Ultrakurzdistanz. Wer in einem kleinen Raum projizieren will, findet eine Einordnung zu Geräten mit kurzer Projektionsdistanz samt Hinweisen zu Aufstellung und Bildgröße.
Wie sich die drei Projektionsarten voneinander unterscheiden
Der nötige Abstand zwischen Gerät und Fläche bestimmt, wo ein Projektor überhaupt stehen kann. Die Stiftung Warentest unterscheidet in ihrer Untersuchung nach Normdistanz, Kurzdistanz und Ultrakurzdistanz. Für die Praxis im Wohnzimmer bedeutet das drei sehr verschiedene Aufstellorte:
- Normdistanz: Das Gerät steht mehrere Meter entfernt, meist hinter den Sitzplätzen oder an der Decke.
- Kurzdistanz-Beamer: Ein bis zwei Meter Abstand genügen für ein großes Bild, das Gerät kann auf einem Regal stehen.
- Ultrakurzdistanz: Wenige Zentimeter vor der Wand entsteht bereits eine Bilddiagonale von deutlich über 100 Zoll.
- Mobile Mini-Geräte: Sieben der neu geprüften Modelle bringen einen Akku mit und lassen sich im Garten aufstellen.
Warum die Preisspanne im Test so weit auseinandergeht
Die geprüften Geräte kosten laut Stiftung Warentest zwischen rund 69 Euro und 5.450 Euro. Das teuerste noch erhältliche Modell der Untersuchung liegt bei etwa 2.140 Euro. Eine solche Spanne innerhalb einer Produktgruppe ist ungewöhnlich und erklärt sich aus sehr unterschiedlichen Bauformen.
Ein Taschengerät mit Akku und ein fest installierter Ultrakurzdistanz-Projektor lösen dieselbe Aufgabe mit völlig verschiedenem Aufwand. Zwischen beiden liegen Auflösung, Helligkeit, Bauform des Objektivs und die Frage, ob überhaupt ein Lautsprecher eingebaut ist. Kurzdistanz-Beamer sitzen preislich meist in der Mitte dieser Spanne.
Was die Lichtquelle über die Nutzungsdauer aussagt
Die Lichtquelle ist das Bauteil, das über Jahre den Unterschied macht. Lampenmodelle verlieren mit der Betriebszeit an Helligkeit und brauchen irgendwann Ersatz, Laser- und LED-Geräte erreichen ihre volle Leuchtkraft sofort und halten sie über deutlich mehr Betriebsstunden.
Für die Auswahl heißt das, dass Auflösung und Lichtquelle zusammen betrachtet gehören. Eine Übersicht zu 4K-Projektoren für das Heimkino ordnet Auflösung, Lichtleistung und Aufstellvarianten für unterschiedliche Wohnsituationen ein.
Worauf Käufer bei Umgebungslicht achten sollten
Helligkeit bleibt der Punkt, an dem Projektion und Fernsehgerät auseinanderlaufen. Ein Bildschirm leuchtet gegen Tageslicht an, eine Projektionsfläche gibt nur zurück, was das Gerät liefert. Mit der dunkleren Jahreszeit ab September 2026 verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten der Projektion.
„Die Testspanne zeigt, dass Beamer längst keine einheitliche Produktgruppe mehr sind. Wer im hellen Wohnzimmer projizieren will, entscheidet über Leinwand und Verdunkelung mit, nicht nur über das Gerät“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Neue Geräte zeigt die Branche unmittelbar danach in Berlin. Nach Angaben der Veranstalterin läuft die Internationale Funkausstellung (IFA) vom 4. bis 8. September 2026 auf dem Berliner Messegelände.
von Pressebox | Sep. 1, 2026 | Musik
Staufen, 01.09.2026 (lifePR) – 100 Jahre BDB sind ein Grund zum Feiern und gleichzeitig ein guter Anlass, musikalisch den nächsten Schritt zu machen. Der Musikbeirat des BDB lädt anlässlich seines Jubiläums deshalb Orchester der Kategorien 3 bis 5 zu einem Wertungsspiel für Konzertmusik ein. Am 5. Dezember 2026 wird das Bürgerhaus Denzlingen zum Treffpunkt für Ensembles, die sich musikalischen Herausforderungen stellen, neue Impulse gewinnen und gemeinsam den nächsten Entwicklungsschritt wagen wollen.
Das Jubiläum „100 Jahre BDB“ gibt nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern richtet mit dem Wertungsspiel für Konzertmusik auch den Blick nach vorne. Denn ein Wertungsspiel misst nicht nur Leistung und ist nicht nur eine Bestandsaufnahme; es eröffnet auch neue Perspektiven und stößt die Tür auf für musikalische Weiterentwicklung, weiß Matthias Wolf, Vorsitzender des Musikbeirats. „Obwohl beim Wertungsspiel Punkte und Prädikate vergeben werden, steht doch der pädagogische Gedanke im Vordergrund“, betont Wolf. „Ein Wertungsspiel ist deshalb immer Standortbestimmung und Entwicklungsimpuls zugleich.“ Und so bietet auch das Wertungsspiel am 5. Dezember allen teilnehmenden Orchestern die Chance, sich ein musikalisches Ziel zu setzen und gemeinsam darauf hinzuarbeiten. Die intensive Vorbereitung schärft das gemeinsame Hören, stärkt das Zusammenspiel und lässt musikalische Details bewusster gestalten. Gleichzeitig können die Dirigierenden sowie die Musikerinnen und Musiker den eigenen Entwicklungsstand aus einer neuen Perspektive erleben. Denn die Rückmeldung einer qualifizierten Jury eröffnet neue Perspektiven. „Wir freuen uns, dass wir eine sehr kompetente Jury haben, die den Orchestern Rückmeldung sowie Antworten auf die Fragen gibt: Wo liegen die Stärken des Orchesters? Wo gibt es Potenzial? Und welche nächsten Schritte führen musikalisch weiter?“, sagt Matthias Wolf.
Drei Juroren – geballte musikalische Erfahrung
Für die Qualität und Aussagekraft der Rückmeldungen steht eine hochkarätig besetzte Jury bereit: Ingeborg Stijnen, Marvin Stutz und Michael Euler bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen aus internationaler Dirigierpraxis, Orchesterleitung, Ausbildung und musikalischer Arbeit mit. Die niederländische Dirigentin und Jurorin Ingeborg Stijnen verfügt über internationale Wettbewerbserfahrung und war unter anderem beim World Music Contest in Kerkrade und beim Deutschen Musikfest in Osnabrück als Jurorin tätig.
Marvin Stutz, stellvertretender musikalischer Leiter des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg, verbindet seine Ausbildung in Schulmusik und Blasorchesterdirektion mit umfangreicher Konzert-, Dirigier- und Wettbewerbspraxis im In- und Ausland. Und auch Michael Euler ist seit mehr als 40 Jahren in der Musikszene und insbesondere in der Blasmusik aktiv. Nach seinem Kapellmeisterdiplom 1989 führten ihn seine Stationen unter anderem als Leiter des Kammerorchesters der Bundeswehr, des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen, der Big Band der Bundeswehr und der Musikakademie der Bundeswehr. Als gefragter Gastdirigent und Dozent ist er national wie international tätig. Seit 2009 lehrt er Blasorchesterleitung an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik. 2022 wurde ihm dort aufgrund seiner Verdienste der Titel eines Honorarprofessors verliehen.
Alle drei Juroren eint jedoch das Ziel, den Orchestern eine fachlich fundierte, differenzierte und konstruktive Rückmeldung zu geben, damit das Wertungsspiel zum Ausgangspunkt für den nächsten musikalischen Entwicklungsschritt werden kann.
Aber ein Orchester spielt ja nicht nur für die Jury – es spielt vor allem für sich selbst. Die gemeinsame Vorbereitung kann neue Motivation schaffen, musikalische Ziele sichtbar machen und den Zusammenhalt stärken.
Freie Programmwahl: Musik, die zum Orchester passt
Dazu passt ins Bild, dass der BDB den teilnehmenden Orchestern bei der Programmgestaltung auf Eigenverantwortung und künstlerische Freiheit setzt. Pflichtstücke gibt es nicht. Die teilnehmenden Orchester sind frei in der Programmauswahl und präsentieren zwei Werke aus den aktuellen Literaturlisten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). So kann jedes Orchester ein Programm wählen, das zum eigenen musikalischen Profil, zum Leistungsstand und zu den eigenen künstlerischen Zielen passt.
Das eigene Potenzial neu entdecken
Das Wertungsspiel zum 100-jährigen BDB-Jubiläum ist deshalb mehr als ein Termin im Jubiläumskalender. Es ist die herzliche und ausdrückliche Einladung des Musikbeirats an alle Blasorchester, sich gemeinsam einer Herausforderung zu stellen, musikalische Ziele zu definieren und vielleicht auch Grenzen neu auszuloten.
Matthias Wolf ist sich sicher: „Wer sich auf den Weg macht, kann nur gewinnen – an Erfahrung, musikalischer Sicherheit, Motivation und neuen Impulsen für die gemeinsame Orchesterarbeit“.
Info: Wertungsspiel für Konzertmusik
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das eigene Orchester zu motivieren, ein Programm auszuwählen und den nächsten Entwicklungsschritt zu wagen. Meldet Euch an und sichert Euch einen Platz auf der Bühne im Bürgerhaus Denzlingen beim Wertungsspiel für Konzertmusik zum 100-jährigen BDB-Jubiläum!
Das Wertungsspiel findet am 5. Dezember 2026 im Bürgerhaus Denzlingen in den Kategorien 3 bis 5 statt.
Vorzubereiten sind zwei Werke aus den aktuellen BDMV-Literaturlisten.
Informationen zu den BDMV-Literaturlisten sind online abrufbar unter www.bdmv.de/… .
Die Wertungsspielordnung ist zu finden unter www.bdb-online.de/….
Für Rückfragen steht Bundesmusikdirektor Matthias Wolf unter matthias.wolf@bdb-online.de zur Verfügung.
Anmeldeschluss ist der 30. September 2026.