von Pressebox | Okt. 28, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 28.10.2026 (PresseBox) – Die Zahl der bei den Zuchtvereinen des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) registrierten Welpen ist 2025 erneut gesunken. Laut der Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine, am 22. September 2026 abgerufen, wurden 2025 in allen Rassen 55.053 Welpen eingetragen, nach 56.851 im Jahr 2024 und 85.595 im Jahr 2021. Gegenüber dem Höchstwert von 2021 fehlen damit 35,7 Prozent, gegenüber 2024 sind es 3,2 Prozent weniger. Für Halter, die im Herbst 2026 einen Welpen abholen, beginnt mit dem Einzug die Phase, in der sich Stubenreinheit und Tagesrhythmus entscheiden. Das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen erklärt, was in der ersten Woche mit dem Welpen zu beachten ist.
Im Oktober 2026 zeigt die Statistik zugleich, dass die Zeit der Rekordwürfe vorbei ist. Der Wert von 2021 war der höchste seit 2011; seither sinkt die Welpenzahl jedes Jahr. Die Einnahmen aus der Hundesteuer, deren Höhe die jeweilige Kommune bestimmt, sind dagegen gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 8. Oktober 2025 nahmen die öffentlichen Kassen 2024 rund 430 Millionen Euro Hundesteuer ein, 2,2 Prozent mehr als 2023 und 39,3 Prozent mehr als 2014.
Wofür die fünf größten Rassen der Welpenstatistik 2025 stehen
Fünf Rassen stellen zusammen 17.325 Welpen und damit 31,5 Prozent aller Eintragungen des Jahres 2025; ihre Rangfolge hat sich gegenüber 2024 nicht verändert.
- Deutscher Schäferhund: 6.374 Welpen 2025 (2024: 6.316; 2021: 10.031)
- Teckel: 4.508 Welpen (2024: 4.788; 2021: 7.205)
- Labrador Retriever: 2.401 Welpen (2024: 2.367; 2021: 3.219)
- Pudel: 2.035 Welpen (2024: 1.997; 2021: 2.593)
- Golden Retriever: 2.007 Welpen (2024: 1.952; 2021: 2.412)
Der Schäferhund liegt trotz des Rückgangs seit 2021 vorn, der Teckel verliert seit vier Jahren durchgehend. Die Statistik erfasst nur Würfe in den VDH-Mitgliedsvereinen; Hunde aus dem Ausland, aus Tierheimen und aus anderen Zuchten fehlen darin.
Welche Vorgaben die Tierschutz-Hundeverordnung für Welpen macht
Die Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) regelt in § 2 TierSchHuV die allgemeinen Anforderungen an das Halten. Nach § 2 Absatz 1 TierSchHuV ist einem Hund ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers und mehrmals täglich in ausreichender Dauer Umgang mit der Betreuungsperson zu gewähren. Kontakt zu Artgenossen ist regelmäßig zu ermöglichen, außer wenn gesundheitliche Gründe oder Unverträglichkeit dies im Einzelfall zum Schutz der Hunde ausschließen; Auslauf und Sozialkontakte sind an Rasse, Alter und Gesundheitszustand anzupassen. Für Welpen gilt: Bis zu einem Alter von zwanzig Wochen ist ihnen nach § 2 Absatz 1 Satz 2 TierSchHuV mindestens vier Stunden je Tag Umgang mit einer Betreuungsperson zu gewähren. Ein Welpe darf nach § 2 Absatz 4 TierSchHuV erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Ausnahme ist eine frühere Trennung, die nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist. Die Vorgaben aus Absatz 1 treffen, wer den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat; das Trennungsverbot aus Absatz 4 knüpft an den an, der den Welpen vom Muttertier trennt. Die Verordnung gilt in der Fassung der Änderung vom 25. November 2021. Ob ein Welpe mit zwölf Wochen zuverlässig stubenrein sein kann, ordnet das Fachportal in seinem Beitrag zur Stubenreinheit junger Hunde im Alter von zwölf Wochen ein.
„Vier Stunden Umgang am Tag sind kein Tipp, sondern die Untergrenze aus der Verordnung. Wer einen Welpen abholt und werktags acht Stunden außer Haus ist, braucht vorher eine Antwort darauf, wer die vier Stunden Umgang am Tag übernimmt; das kann auch eine andere Betreuungsperson sein. Die Welpenstatistik zeigt weniger Eintragungen bei den VDH-Vereinen, und wer den Schritt zum Welpen geht, sollte ihn mit dem Kalender in der Hand gehen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Weshalb die ersten zwölf Wochen über die Stubenreinheit entscheiden
Ohne tierärztlich begründete Ausnahme darf ein Welpe nach § 2 Absatz 4 TierSchHuV frühestens in der neunten Lebenswoche vom Muttertier getrennt werden. In die ersten zwanzig Wochen mit mindestens vier Stunden Umgang täglich fällt auch die Phase, in der ein junger Hund lernt, sich draußen zu lösen. Feste Zeiten nach dem Schlafen, Fressen und Spielen helfen mehr als jede Unterlage. Eine saugfähige Unterlage ist ein Hilfsmittel für die Nacht, für Krankheitstage und für Wohnungen ohne Garten, kein Ersatz für den Gang nach draußen.
In Stadtwohnungen gilt die Verordnung genauso wie in Häusern mit Garten. In einer Etagenwohnung wird der Auslauf im Freien nach § 2 Absatz 1 TierSchHuV in der Regel über Gänge nach draußen gewährt. Eine Zahl nennt § 2 Absatz 1 nicht: Er verlangt ausreichenden, an Rasse, Alter und Gesundheitszustand angepassten Auslauf; bei jungen Welpen sind das in der Praxis meist mehrere Gänge am Tag.
Wohin die Welpenzahlen nach dem vierten Minus in Folge steuern
Die VDH-Welpenstatistik für 2026 wird nach dem bisherigen Rhythmus im Frühjahr 2027 vorliegen; die Vereine melden laufend nach. Die Hundesteuer-Zahl für 2025 lag im September 2026 noch nicht vor; 2023 bis 2025 erschien die Vorjahreszahl Anfang Oktober, zuletzt rund 430 Millionen Euro für 2024. Wer im Winter 2026/2027 einen Welpen aufnimmt, sollte vorher drei Dinge klären. Das sind die Hundesteuer am Wohnort, meist geregelt in einer Satzung der Gemeinde, die mindestens vier Stunden Umgang je Tag in den ersten zwanzig Wochen und ein Plan für die Gänge nach draußen.
Die vorstehenden Angaben zur Tierschutz-Hundeverordnung geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Normwortlaut wieder. Grundlage ist § 2 TierSchHuV in der an diesem Tag auf gesetze-im-internet.de veröffentlichten Fassung. Die Angaben sind keine Rechtsberatung. Ob die Haltung im Einzelfall den Anforderungen genügt, klärt das zuständige Veterinäramt oder eine rechtliche Beratung.
von Pressebox | Okt. 27, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 27.10.2026 (PresseBox) – Die 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer haben vom 10. bis 18. Oktober 2026 stattgefunden. Nach Angaben der Nationalparkverwaltung, die das Programm am 15. April 2026 vorgestellt hat, nutzen jedes Jahr 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer als Rastgebiet zwischen arktischen Brutplätzen und Winterquartieren bis Westafrika. Titelvogel des Jahres 2026 war die Küstenseeschwalbe, Partnerland war Namibia. Im Oktober und November 2026 ist der Herbstzug an der Küste weiterhin zu beobachten, und das Glas entscheidet mit darüber, was ein Beobachter vom Deich aus erkennt. Die Wahl der Vergrößerung für die Vogelbeobachtung erklärt das Fachportal der Provimedia GmbH im Vergleich der gängigen Bauarten.
Das Wattenmeer gilt als Drehscheibe des Ostatlantischen Zugwegs. Laut Nationalparkverwaltung rasten in jedem Herbst und jedem Frühjahr etwa 10 Millionen Zugvögel vor der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste. Für viele Arten aus den Tundren der Arktis ist es die einzige Rast, in der sie ihre Energiereserven auffüllen. Mehr als 400 Vogelarten sind im Wattenmeer nachgewiesen.
Wann Watvögel, Gänse und Seeschwalben an der Küste am besten zu sehen sind
Der Herbstzug erreicht die deutsche Nordseeküste in Wellen von September bis November. Die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat am 18. September 2026 zum Westküsten-Vogelkiek vom 26. September bis 4. Oktober 2026 eingeladen. Als typische Arten dieser Wochen nannte sie Alpenstrandläufer, Stare, Säbelschnäbler, Regenpfeifer, Ringelgänse, Löffler, Knutts und Kiebitze. Im Winterhalbjahr folgen nach Angaben der Verwaltung große Schwärme von Ringel-, Weißwangen-, Bless- und Graugänsen sowie Eider- und Pfeifenten, die im Wattenmeer überwintern. Die Küstenseeschwalbe, Titelvogel des Jahres 2026, legt laut Nationalparkverwaltung mit bis zu 90.000 Kilometern im Jahr den längsten Zugweg aller Vögel zurück: Sie brütet bis zum nördlichen Polarkreis und überwintert rund um die Antarktis. Wer sie noch sehen will, muss früh im Herbst an der Küste sein; die Gänse dagegen bleiben bis ins Frühjahr.
Warum der Aviathlon jedes Jahr über 200 Arten in einer Woche zählt
Herzstück der Veranstaltungswoche ist seit 2013 der Aviathlon, ein Wettbewerb zwischen den Ostfriesischen Inseln und den Festlandsregionen, den die Nationalparkverwaltung mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten ausrichtet. Gezählt wird, welche Region in einer Woche die meisten Vogelarten über das Meldeportal ornitho.de dokumentiert. Bei der 17. Auflage im Oktober 2025 wurden laut Rückblick der Veranstalter 221 Arten beobachtet; Norderney gewann mit 171 Arten vor Cuxhaven mit 146. Seit der ersten Auflage 2009 mit 144 Arten wurden insgesamt 289 Vogelarten registriert. Der Aviathlon 2026 lief vom 10. bis 17. Oktober, die Ehrung fand nach dem Programm auf dem Zugvogelfest am letzten Sonntag statt. Viele dieser Beobachtungen entstehen in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Gänse zwischen Schlafplatz und Nahrungsflächen wechseln. Wie viel Licht ein Glas dann noch liefert, erläutert die Erklärung der Dämmerungszahl für Beobachtungen bei wenig Licht des Fachportals.
Wie sich Ferngläser am Deich von der Beobachtung im Wald unterscheiden
Am Wattenmeer sitzen die Vögel selten nah. Rastende Trupps stehen auf offenen Schlickflächen hunderte Meter vom Deich entfernt, und der Nationalpark verlangt, dass Beobachtende auf den Wegen bleiben und die Rastplätze nicht betreten. Ein Fernglas mit achtfacher Vergrößerung zeigt dort mehr Übersicht und ein ruhigeres Bild, eines mit zehnfacher mehr Detail bei stärkerem Zittern; wer Trupps über weite Watten absucht, ergänzt das Glas mit einem Spektiv auf Stativ. Wind und Salzwasser sind an der Küste die Normalbedingungen, ein abgedichtetes Gehäuse ist deshalb keine Frage des Komforts, sondern der Lebensdauer.
„Am Deich entscheidet nicht die Vergrößerung, sondern wie lange man das Bild ruhig halten kann und wie viel Licht das Glas in der Dämmerung durchlässt. Ein Fernglas, das bei Wind zittert, zeigt weniger als ein kleineres, das still steht. Wer im November zu den Gänsen fährt, sollte das Glas vorher bei schlechtem Licht ausprobieren, nicht erst auf dem Deich“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wohin Beobachter nach der Veranstaltungswoche bis zum Frühjahr 2027 fahren können
Nach dem Ende der Aktionstage bleiben die Vögel. Die beiden Nationalparkverwaltungen und die Veranstalter nennen für die Monate bis zum Frühjahr 2027 vier Anlaufpunkte.
- Die Nationalpark-Häuser und Naturzentren an der Küste führen ihre Exkursionsprogramme nach Angaben der Verwaltungen auch im Winterhalbjahr fort, wenn Gänse und Enten die Salzwiesen besetzen.
- Das Meldeportal ornitho.de zeigt aktuelle Beobachtungen aus dem Nationalpark und die Gesamtartenliste der Aktionstage, an der sich Beobachter orientieren können.
- Die Wasser- und Watvogelzählungen in Niedersachsen laufen nach festen Terminplänen der Nationalparkverwaltung über den Winter weiter und erfassen die Bestände.
- Die 19. Zugvogeltage folgen nach dem Rhythmus der Vorjahre im Oktober 2027, der Westküsten-Vogelkiek in Schleswig-Holstein Ende September 2027.
Die Artenzahl der 18. Auflage veröffentlichen die Veranstalter nach dem Muster der Vorjahre in ihrem Rückblick; ob der Wert von 221 Arten aus dem Jahr 2025 erreicht wurde, lässt sich dort nachlesen. Wer den Herbstzug 2026 verpasst hat, findet die Ringelgänse bis in den März 2027 auf den Salzwiesen und Deichvorländern; ein Fernglas, das im Oktober 2026 gekauft wird, hat damit noch die ganze Wintersaison vor sich.
von Pressebox | Okt. 27, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 27.10.2026 (PresseBox) – Seit dem 21. Juli 2026 dürfen mit Bisphenol A (BPA) hergestellte Lebensmittelkontaktgegenstände in der EU nicht mehr erstmals in Verkehr gebracht werden. Das trifft Hersteller wie Importeure; für einzelne Konserven und gewerbliche Ausrüstung gilt Januar 2028. Am 20. Juli 2026 endete die allgemeine Übergangsfrist, die die Verordnung (EU) 2024/3190 der Europäischen Kommission in Artikel 11 Absatz 1 und Artikel 12 Absatz 1 für fertige Einweg- und Mehrwegartikel setzt. Die Verordnung ist am 20. Januar 2025 in Kraft getreten; die Verordnung (EU) 2026/250 vom 2. Februar 2026 hat sie in Teilen neu gefasst. Wer beim Zubehör auf Glas setzt, findet beim Fachportal der Provimedia GmbH Auswahlkriterien für Flaschenwärmer, die Glasflaschen aufnehmen.
Bisphenol A ist die Ausgangssubstanz für Polycarbonat, einen harten, transparenten Kunststoff, und für Epoxidharze, die Getränke- und Konservendosen innen beschichten. Nach den am 7. September 2026 aktualisierten Fragen und Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind beide Materialien chemisch stabil; der Stoff kann aber in geringen Mengen als Rückstand enthalten sein und daraus freigesetzt werden.
Sieben Fristen und Werte, die den Übergang bis Januar 2029 bestimmen
Sieben Zahlen ordnen den Stand im Oktober 2026 ein. Erstens gilt die Verordnung seit dem 20. Januar 2025, dem zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt. Zweitens endete am 20. Juli 2026 nach Artikel 11 Absatz 1 und Artikel 12 Absatz 1 die allgemeine Übergangsfrist von 18 Monaten für das erstmalige Inverkehrbringen von Einweg- und Mehrwegartikeln, die den alten Regeln entsprachen. Drittens dürfen Mehrwegartikel, die bis zu diesem Datum erstmals in Verkehr gebracht wurden, nach Artikel 12 Absatz 3 bis zum 20. Juli 2027 im Handel bleiben. Viertens gilt nach Artikel 11 Absatz 2 eine Frist bis zum 20. Januar 2028 für Einwegverpackungen zur Haltbarmachung von Obst und Gemüse (ohne Fruchtsäfte und ähnliche Erzeugnisse) sowie von Fischereierzeugnissen. Sie gilt auch für Einwegartikel mit BPA-Lack nur außen am Metall. Fünftens dürfen Mehrwegteile aus der gewerblichen Lebensmittelherstellung nach Artikel 12 Absatz 3 bis zum 20. Januar 2029 im Umlauf bleiben. Sechstens liegt die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge, die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit im April 2023 festgelegt hat, laut BfR bei 0,2 Nanogramm je Kilogramm Körpergewicht und Tag, 20.000-fach unter dem vorläufigen Wert von 2015. Siebtens legt Artikel 9 Absatz 2 für die Prüfmethoden eine Nachweisgrenze von 1 Mikrogramm je Kilogramm fest, sofern Anhang II oder die vom EU-Referenzlabor empfohlene Methode keine andere vorsieht.
Warum das Verbot für Babyflaschen nur der letzte Schritt einer längeren Reihe ist
Laut BfR gilt seit dem Jahr 2011 ein Verwendungsverbot für BPA bei der Herstellung von Säuglingsflaschen aus diesem Kunststoff. Im Jahr 2018 wurde es auf Trinkgefäße und Flaschen aus Polycarbonat ausgeweitet, die wegen ihrer auslaufsicheren Ausführung für Säuglinge und Kleinkinder bestimmt sind. Die Verordnung (EU) 2024/3190 erfasst nach Artikel 1 Absatz 2 nun sieben Materialgruppen: Klebstoffe, Gummi, Ionenaustauscherharze, Kunststoffe, Druckfarben, Silikone sowie Lacke und Beschichtungen. Das BfR ordnet ein, dass das Verwendungsverbot damit neben Kunststoff auch Materialien erfasst, in deren Herstellung BPA bisher eine Rolle spielte. Für Papier und Pappe gilt es nicht; dort wird BPA laut BfR aber auch nicht absichtlich eingesetzt.
„Für Eltern zählt weniger der Grenzwert als das Datum: Was seit Sommer 2026 neu in den Handel kommt, darf nicht mehr mit BPA hergestellt sein, Mehrweg-Restposten können bis Sommer 2027 anders sein. Wer das nicht nachvollziehen will, greift zu Glas oder fragt beim Hersteller nach der Konformitätserklärung. Der Flaschenwärmer selbst berührt in der Regel nur die Flasche, nicht die Milch, und steht damit außerhalb dieser Frage“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Teile rund um die Säuglingsnahrung unter die Regel fallen
Ob ein Gegenstand betroffen ist, hängt davon ab, ob er mit dem Lebensmittel in Berührung kommt und aus einer der genannten Materialgruppen besteht. Vier Gruppen aus dem Alltag mit Säuglingsnahrung lassen sich nach dem Wortlaut der Verordnung und den BfR-Hinweisen unterscheiden.
- Flaschen und Aufbewahrungsboxen aus Kunststoff sind Lebensmittelkontaktgegenstände, Milchpumpenteile, soweit sie die Milch berühren, ebenso. Für neue Ware gilt seit dem 21. Juli 2026 das Verbot; Mehrwegartikel, die bis dahin zulässig in Verkehr kamen, dürfen bis zum 20. Juli 2027 verkauft werden.
- Sauger aus Latex oder Silikon brauchen laut BfR bei der Herstellung kein BPA. Der Stoff kann im Kunststoffschild eines Schnullers stecken, ein Übergang in den Sauger ist nach bisherigem Kenntnisstand unter üblichen Bedingungen nicht zu erwarten.
- Dosen für Säuglingsmilchpulver mit Innenlack zählen zu den Einwegartikeln; aus ihrem Lack durfte schon seit 2018 kein BPA übergehen. Leere Dosen, die bis zum 20. Juli 2026 in Verkehr kamen, dürfen nach Artikel 11 Absatz 3 bis zum 20. Juli 2027 befüllt werden; die verpackten Lebensmittel bleiben im Handel, bis die Bestände aufgebraucht sind.
- Einsätze und Körbe von Flaschenwärmern berühren üblicherweise die Flasche, nicht die Nahrung. Nach der Definition, auf die die Verordnung verweist, zählt nur, was dazu bestimmt ist oder vorhersehbar mit dem Lebensmittel in Berührung kommt: Ein Behälter, in den Brei direkt gefüllt wird, fällt darunter, ein Flaschenkorb nicht.
Für das Erwärmen selbst ändert sich durch die Verordnung nichts. Welche Temperatur Milch und Brei im Wasserbad, im Gerät oder in der Mikrowelle erreichen sollten, erklärt das Fachportal der Provimedia GmbH in seinen Hinweisen zur richtigen Erwärmtemperatur von Babynahrung.
Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung den Grenzwert der EU-Behörde einordnet
Das BfR hat nach eigenen Angaben in einer Stellungnahme aus dem Jahr 2023 mehr als 600 Studien ausgewertet. Daraus leitet es einen eigenen Richtwert von 200 Nanogramm je Kilogramm Körpergewicht und Tag ab, 20-mal niedriger als der vorläufige Wert der EU-Behörde von 2015, aber 1.000-mal höher als deren Wert von 2023. Den niedrigeren Wert der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit unterstützt das BfR wegen wissenschaftlicher und methodischer Divergenzen nicht; die Gesamtaufnahme in der Bevölkerung sei seit Jahren rückläufig, liege aber in allen Altersgruppen über dem EU-Wert. Als Möglichkeiten, die Aufnahme zu verringern, nennt das BfR frisch zubereitete Lebensmittel, den Hinweis „BPA-frei“ beim Kauf von Kunststoffdosen, Trinkflaschen und Geschirr sowie Glasflaschen, bei denen allerdings die Bruch- und Verletzungsgefahr zu berücksichtigen ist.
Woran sich Handel und Eltern bis zum 20. Juli 2027 orientieren können
Mit dem 20. Juli 2027 endet nach Artikel 12 Absatz 3 die Abverkaufsfrist für Mehrwegartikel aus Beständen. Nach Artikel 6 Absatz 4 veröffentlicht die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit vor dem 20. Januar 2027 wissenschaftliche Unterlagen für die Bewertung anderer gefährlicher Bisphenole als BPA, deren Verwendung zugelassen werden soll. Eltern, die im Herbst 2026 Erstausstattung kaufen, können beim Händler nach dem Herstellungsdatum fragen. Die Konformitätserklärung nach Artikel 8 der Verordnung muss seit dem 20. Januar 2025 auf allen Vermarktungsstufen außer dem Einzelhandel beigefügt sein; Sie liegt beim Hersteller oder Importeur.
Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 21. September 2026 abgerufenen Wortlaut der Verordnung (EU) 2024/3190 in der konsolidierten Fassung vom 23. Februar 2026 wieder und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Fristen für ein bestimmtes Produkt gelten, klärt im Einzelfall der Hersteller, die zuständige Überwachungsbehörde oder eine rechtliche Beratung.
von Pressebox | Okt. 27, 2026 | Consumer-Electronics
Monheim, 27.10.2026 (PresseBox) – Hama erweitert sein Smart-Home-Sortiment um eine LED-Lichterkette für draußen und die hat’s in sich. Gedacht ist sie für alle, die Garten, Terrasse oder Balkon schnell und ohne Aufwand in Szene setzen wollen. 16 Millionen Farbtöne gibt’s obendrauf, gesteuert wird bequem per App oder Sprache. Das Beste: Dank Matter ist es völlig egal, ob im Haushalt Apple Home, Alexa, Google Home oder Home Assistant läuft. Die Lichterkette kommt mit allen klar.
Hama setzt damit auf Freiheit statt Systemzwang: Außenbeleuchtung, die zu jedem Smart Home passt. Ein Gewinn für Einsteiger und Technikfans, die Pergola, Geländer oder Weihnachtsbaum vom Sommerabend bis zur Adventszeit in Szene setzen wollen.
Matter: einmal scannen, läuft.
Einfach den QR-Code scannen und schon ist die Lichterkette dank Matter im Smart Home eingebunden. Einen Hub braucht es dafür nicht: Die Kette verbindet sich direkt per WLAN mit dem Router. Den Strom bezieht sie bequem über USB, gesteuert wird sie über die Hama Home App.
Und dann wird’s richtig bunt: Auf zehn Metern Länge lässt sich die Kette in der Hama Home-App in beliebige Segmente aufteilen, die dank RGBIC-Chip jeweils in einer eigenen Farbe leuchten, wahlweise mit Farbverlauf, Blinkeffekt oder Lauflicht. Wer schnell starten will, greift auf 44 fertige Szenen zurück, und wer lieber selbst kreativ wird, gestaltet ganz nach dem DIY-Prinzip.
Auch das Wetter spielt dabei keine Rolle: Nach IP65 ist die Kette geschützt und darf bei Regen, Schnee oder Sommergewitter einfach draußen hängen bleiben. Das flexible Lichtband lässt sich locker um Säulen, Bäume oder Dekofiguren wickeln und macht drinnen genauso eine gute Figur. Gesteuert wird nach Lust und Laune: per App, Sprachbefehl (Alexa, Google Assistant, Apple Siri), Zeitschaltuhr oder Geofencing. Wer noch mehr rausholen will, kombiniert die Kette mit anderen Hama Smart-Home-Produkten. Geht zum Beispiel abends im Wohnzimmer die WLAN-Lampe an, startet auf der Terrasse gleich das Farbenspiel.
Der Nutzen liegt auf der Hand: Die Lichterkette macht den Einstieg ins Smart Home denkbar einfach und sorgt zu jeder Jahreszeit für Stimmung, ganz ohne Hub, Zusatzkosten oder Kabelsalat.
Art.-Nr. 176689 Hama Smarte LED-Lichterkette mit Matter, UPE1: 24,99 EUR
1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
Auf einen Blick
Artikelnummer: 176689
Name: Hama Smarte LED-Lichterkette mit Matter
Preis: 24,99 Euro
wichtigste Eigenschaften: Matter-Standard, RGBIC mit 16 Millionen Farben, Wetterfest nach IP65
Link zum Produkt: https://www.hama.com/de/de/smarte-led-lichterkette-matter-farbwechsel-dimmbar-aussen-ip65-10m-bunt-00176689
von Pressebox | Okt. 27, 2026 | Musik
Brandenburg an der Havel, 27.10.2026 (lifePR) – Wenn sich vielversprechende Dirigiertalente und ein professionelles Orchester begegnen, entsteht ein Konzertabend, der gleichermaßen musikalische Exzellenz und künstlerische Entwicklung erlebbar macht. Im Rahmen der International Conducting Academy Berlin stellen sich am Freitag, 6. November 2026, um 19:30 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin die „Stars von morgen“ dem Publikum vor. Die Brandenburger Symphoniker begleiten dabei Dirigierstudierende der UdK Berlin bei einem Konzert, das einen zentralen Bestandteil ihrer professionellen Ausbildung bildet.
Die Konzertreihe hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Tradition entwickelt. Die Brandenburger Symphoniker stellen sich den Studierenden als professioneller Klangkörper zur Verfügung und ermöglichen ihnen damit wertvolle Praxiserfahrungen unter realen Konzertbedingungen. So wird die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Orchester zu einer wichtigen Brücke zwischen Ausbildung und künstlerischer Berufspraxis.
Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre op. 62, Dmitri Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 sowie Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“. Den Solopart im Cellokonzert übernimmt die Cellistin Irena Josifoska. Die musikalische Leitung liegt bei den Dirigierstudierenden Antonia Kleineidam, Andi Li und Minseok Moon.
Das Konzert findet im Konzertsaal der UdK Berlin in der Hardenbergstraße/Fasanenstraße statt. Der Eintritt ist frei.
Termin: Freitag, 6. November 2026, 19:30 Uhr
Ort: Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße/Fasanenstraße, 10623 Berlin
Mitwirkende: Brandenburger Symphoniker, Irena Josifoska (Violoncello), Antonia Kleineidam, Andi Li, Minseok Moon (Dirigat)