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Canon EOS R8 Mark II: Die Freiheit des Vollformats für unterwegs

Krefeld, 16.09.2026 (PresseBox) – Canon erweitert sein EOS R System um die EOS R8 Mark II. Die kompakte spiegellose Vollformatkamera richtet sich an Fotografen, die die kreativen Möglichkeiten eines Vollformatsensors nutzen möchten, ohne auf die Flexibilität eines leichten und kompakten Kamerasystems verzichten zu müssen.

Die EOS R8 Mark II baut auf dem Erfolg ihres Vorgängers auf und kombiniert einen 24,2-Megapixel-Vollformatsensor mit dem DIGIC X Bildprozessor. Das Zusammenspiel beider Technologien ermöglicht detailreiche Aufnahmen, natürliche Farbwiedergabe und eine hohe Bildqualität auch bei wenig Licht.

Für zusätzliche Sicherheit bei Aufnahmen aus der freien Hand sorgt die kamerainterne Bildstabilisierung (IBIS). In Kombination mit kompatiblen RF-Objektiven ermöglicht sie eine Stabilisierung von bis zu 7,5 Belichtungsstufen1. Dadurch gelingen scharfe Aufnahmen auch bei wenig Licht und in Bewegung.

Gleichzeitig führt die EOS R8 Mark II eine neue Designsprache innerhalb des EOS R Systems ein. Die Gestaltung verbindet moderne Ergonomie mit charakteristischen Elementen aus Canons Kamerageschichte und greift bewusst Designprinzipien auf, die bereits Modelle wie die Canon T80 und die EOS 650 geprägt haben. Die klare Linienführung, die ausgewogene Formgebung und die auf den Fotografen ausgerichtete Bedienphilosophie interpretieren diese Canon Tradition für die Gegenwart neu und schaffen eine eigenständige Verbindung von vertrauter Haptik und moderner Vollformattechnologie.

„Die besten Bilder entstehen oft unterwegs – in Situationen, die sich weder planen noch wiederholen lassen“, sagt Michael Willenborg, Country Director der Imaging Technologies & Communications Group, Canon DACH. „Die EOS R8 Mark II verbindet die Bildqualität und die kreativen Möglichkeiten einer Vollformatkamera mit einem kompakten Design, das Fotografen genau dort unterstützt, wo diese besonderen Momente entstehen.“

Den entscheidenden Moment im Blick

Viele eindrucksvolle Reiseerlebnisse dauern nur Sekundenbruchteile. Ob Tierbeobachtungen, Straßenszenen oder spontane Begegnungen unterwegs: Mit einer Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 40 Bildern pro Sekunde2 und einem erweiterten Pufferspeicher für bis zu 73 RAW-Aufnahmen in Folge unterstützt die EOS R8 Mark II dabei, auch schnelle und unvorhersehbare Motive zuverlässig festzuhalten.

Zusätzliche Sicherheit bietet die Voraufnahmefunktion im H+-Modus. Sie erfasst bereits etwa eine halbe Sekunde vor dem vollständigen Durchdrücken des Auslösers Bilddaten und speichert bis zu 20 zusätzliche Aufnahmen. So geht auch dann kein entscheidender Augenblick verloren, wenn sich eine Szene innerhalb von Sekundenbruchteilen verändert.

Für eine präzise Scharfstellung sorgt der Dual Pixel CMOS AF II mit Deep-Learning-basierter Motiverkennung. Das System erkennt und verfolgt Personen, Tiere sowie Fahrzeuge automatisch und kombiniert Augen-, Gesichts-, Kopf- und Körpererkennung für eine zuverlässige Fokussierung auch bei dynamischen Motiven. Selbst wenn ein Motiv kurzzeitig verdeckt wird, bleibt die Nachführung stabil. Der Autofokus arbeitet dabei bis zu einer Lichtempfindlichkeit von EV -7,53.

Mit der Funktion „Personen-Priorität registrieren“ lassen sich bis zu zehn Personen in der Kamera und bis zu 100 Personen auf einer Speicherkarte hinterlegen. Registrierte Personen werden automatisch erkannt und entsprechend der festgelegten Priorisierung fokussiert. Das erleichtert die Aufnahme von Familienmitgliedern, Freunden oder Reisebegleitern auch in belebten Szenen und Gruppenaufnahmen.

Kompakt, stabil und auf kreative Freiheit ausgelegt

Die EOS R8 Mark II führt zugleich ein weiterentwickeltes EOS-Design ein, das auf eine schnelle und intuitive Bedienung ausgelegt ist. Individuell anpassbare Bedienelemente sowie ein Multi-Controller unterstützen eine direkte Steuerung wichtiger Kamerafunktionen. Optional ist zudem der Canon Extension Grip EG-E2 erhältlich, der insbesondere bei größeren Händen für eine komfortablere Handhabung sorgt und neben einer Klappe für den schnellen Akkuwechsel auch einen eigenen Stativanschluss bietet.

Dank ihrer Kompatibilität mit dem RF-Bajonett lässt sich die Kamera mit einer breiten Auswahl an Objektiven kombinieren. Dazu zählen beispielsweise das vielseitige RF 24-105mm F4-7.1 IS STM, das lichtstarke RF 45mm F1.2 STM oder das kompakte RF 100-400mm F5.6-8 IS USM für weiter entfernte Motive.

Für die kreative Bildgestaltung stehen Canon Bildstile, Filmtone Colour Filter, Custom Picture sowie die Unterstützung von LUT-Dateien zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch einen individuell anpassbaren Glatte-Haut-Effekt, der natürlich wirkende Porträts direkt in der Kamera ermöglicht.

Neue Möglichkeiten mit Dual Pixel 3D Imaging

Als erste Kamera verfügt die EOS R8 Mark II über Canons neue Dual Pixel 3D Imaging Technologie. Damit lassen sich JPEG-Aufnahmen einschließlich zusätzlicher Tiefeninformationen erfassen und anschließend mithilfe der kostenlosen Dual Pixel 3D Converter App für Windows4 in dreidimensionale Inhalte umwandeln.

Die Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Erstellung räumlicher Bildinhalte und erweitert die kreativen Einsatzmöglichkeiten der Kamera über die klassische Fotografie hinaus.

Vernetzt und flexibel für moderne Workflows

Umfangreiche Konnektivitätsfunktionen ermöglichen den schnellen Austausch von Fotos und Videos auch unterwegs. WLAN (2,4 GHz und 5 GHz)5 sowie Bluetooth® 5.3 sorgen für eine zuverlässige kabellose Verbindung mit mobilen Endgeräten.

Über die Canon Camera Connect App lassen sich Aufnahmen übertragen, teilen und die Kamera fernsteuern. Der Cloud-Dienst image.canon unterstützt darüber hinaus die automatische Sicherung und komfortable Organisation von Bilddateien.

Für kabelgebundene Workflows steht ein USB-C®-Anschluss mit Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung. Neben Datenübertragung unterstützt die Kamera auch USB-Ladung und Stromversorgung. Zusätzlich ermöglicht USB-Livestreaming den flexiblen Einsatz der Kamera für Live-Inhalte.

Leistungsstarke Hybridkamera für Foto und Video

Neben der Fotografie bietet die EOS R8 Mark II umfangreiche Videofunktionen. 4K-Aufnahmen mit bis zu 60p, oversampled aus 6K-Material, liefern eine hohe Detailgenauigkeit und Bildqualität. Full-HD-Aufnahmen mit bis zu 180 Bildern pro Sekunde ermöglichen eindrucksvolle Zeitlupensequenzen.

Funktionen wie Cinema View im 2,35:1-Format, Canon Log 3, HLG und Movie Digital IS unterstützen Anwender bei der Produktion hochwertiger Videoaufnahmen mit konsistentem Look und kinoreifer Bildwirkung. Darüber hinaus sind die neue Defokus-Funktion, mit der sich eine Szene gezielt in die Unschärfe führen lässt, sowie der bewährte Produktdemomodus gerade auch für Content Creator interessant.

Mit ihrer Kombination aus Vollformatsensor, intelligenter Autofokus-Technologie, kamerainterner Bildstabilisierung und kompaktem Design richtet sich die EOS R8 Mark II an alle, die hohe Bildqualität, kreative Kontrolle und ein kompaktes Kamerasystem miteinander verbinden möchten.

Wesentliche Merkmale der EOS R8 Mark II

  • Gewicht von ca. 499 g (546 g inklusive Akku und Speicherkarte)
  • 24,2-Megapixel-Vollformat-CMOS-Sensor mit bis zu ISO 102.400
  • DIGIC X Bildprozessor
  • Bis zu 7,5 Belichtungsstufen kombinierte Bildstabilisierung1
  • Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 40 Bildern pro Sekunde2
  • Voraufnahme-Modus mit bis zu 20 zusätzlichen Bildern
  • Dual Pixel CMOS AF II mit intelligenter Motiverkennung
  • Funktion „Personen-Priorität registrieren“
  • WLAN (2,4 GHz / 5 GHz)5 und Bluetooth® 5.3
  • Filmtone Colour Filter, Custom Picture und LUT-Unterstützung
  • USB-C® mit Datenübertragung, Stromversorgung und Ladefunktion
  • Livestreaming-Optionen
  • 4K/60p Video, oversampled aus 6K und bis zu 180p in FullHD

Preis und Verfügbarkeit

  • Canon EOS R8 Mark II Body: 1.799,00 € UVP
  • Bundle aus EOS R8 Mark II Body und RF 24-105F4-7.1 IS STM: 2,199,00 € UVP
  • Verfügbar ab 20. Oktober 2026

Weitere Informationen unter: www.canon.de/cameras/eos-r8-mark-ii/

Fußnoten
¹ Bildstabilisierung: Die Bildstabilisierungsleistung für Gieren, Nicken und Rollen beträgt bis zu 7,5 Belichtungsstufen im Bildzentrum und bis zu 7,0 Belichtungsstufen im Randbereich gemäß CIPA-2024-Standard bei Verwendung des RF 24-105mm F2.8 L IS USM Z bei einer Brennweite von 105 mm.
² Serienbildgeschwindigkeit: Nach Canon Teststandards bei Servo AF. Für Serienbildaufnahmen mit maximaler Geschwindigkeit können ausschließlich RF-Objektive sowie bestimmte EF-Objektive verwendet werden. Die tatsächliche Serienbildgeschwindigkeit kann abhängig von Objektiv, Verschlusszeit, Blende, Blitz, Motivbedingungen und Helligkeit variieren. Bei erkannter Netzfrequenz kann die Geschwindigkeit auch bei deaktivierter Flimmerreduzierung reduziert werden. Weitere Informationen sind im Benutzerhandbuch unter https://cam.start.canon verfügbar.
³ Autofokus bei wenig Licht: Bei Fotoaufnahmen mit einem Objektiv der Lichtstärke F1.2, mittlerem AF-Messfeld, One-Shot-AF, ISO 100 und einer Umgebungstemperatur von 23 °C. Ausgenommen sind RF-Objektive mit Defocus-Smoothing-Beschichtung.
⁴ Dual Pixel 3D Converter App: Die Anwendung wird zunächst kostenfrei zur Verfügung gestellt. Technische Spezifikationen sowie Nutzungsbedingungen können künftig geändert werden.
⁵ WLAN: Die Nutzung von Wi-Fi® kann in bestimmten Ländern oder Regionen eingeschränkt sein. Die Kamera verfügt über Bluetooth® Low Energy Technologie. Die Bluetooth® Wortmarke und Logos sind eingetragene Marken der Bluetooth SIG, Inc. Die Nutzung durch Canon erfolgt unter Lizenz. Wi-Fi® ist eine eingetragene Marke der Wi-Fi Alliance.

Canon stellt „Dual Pixel 3D“ vor

Krefeld, 16.09.2026 (PresseBox) – Canon präsentiert heute „Dual Pixel 3D“, eine Lösung zur einfachen Erstellung von 3D-Bildern und 3D-Modellen auf Basis der Canon Dual Pixel CMOS AF Technologie. Mithilfe der Anwendung Dual Pixel 3D Converter lassen sich dreidimensionale Inhalte erzeugen, ohne dass spezielle Aufnahmeausrüstung oder besondere Anzeigegeräte erforderlich sind.

„Dreidimensionale Inhalte galten lange als aufwendig in der Erstellung und erforderten häufig spezielle Aufnahmeverfahren oder zusätzliche Hardware“, sagt Michael Willenborg, Country Director der Imaging Technologies & Communications Group, Canon DACH. „Mit Dual Pixel 3D erweitern wir die kreativen Möglichkeiten der Fotografie und vereinfachen zugleich die Erstellung von 3D-Bildern auf Basis einer einzigen Aufnahme.“

Der Dual Pixel 3D Converter

Der Dual Pixel 3D Converter ist eine kostenlose Desktop-Anwendung für Windows¹ zur Erstellung von 3D-Inhalten. Die Software konvertiert sowohl Dual Pixel RAW-Dateien ausgewählter Kameras der EOS-Serie² als auch JPEG-Dateien mit Tiefeninformationen, die mit der ebenfalls heute vorgestellten Canon EOS R8 Mark II aufgenommen wurden, in:

  • 3D-Bilder mit Tiefeninformationen
  • 3D-Modelle in den Dateiformaten OBJ und GLB, die sich in gängigen Anwendungen bearbeiten lassen

Über integrierte Bedienelemente können Anwenderinnen und Anwender die Tiefenwirkung individuell anpassen. Für einen ausgeprägteren 3D-Effekt lässt sich die räumliche Darstellung verstärken, für eine dezentere Wirkung reduzieren.

Darüber hinaus lässt sich das Hauptmotiv einfach freistellen. Der Hintergrund kann dabei vor der Ausgabe als 3D-Modell oder stereoskopisches Bild entfernt oder ersetzt werden.

Dual Pixel CMOS AF Technologie von Canon

Dual Pixel 3D nutzt die Architektur des Dual Pixel CMOS Sensors, bei dem jedes Pixel über zwei Fotodioden verfügt. Diese können entweder separat für die Phasenerkennung beim Autofokus ausgelesen oder zur Erzeugung eines herkömmlichen Bildes zusammengeführt werden.

Dual Pixel RAW-Dateien sowie unterstützte JPEG-Dateien der Canon EOS R8 Mark II enthalten Tiefeninformationen, die aus den leicht unterschiedlichen Perspektiven der beiden Fotodioden gewonnen werden. Mithilfe eigens entwickelter Algorithmen wandelt Canon diese Phasendifferenz-Informationen in dreidimensionale Formdaten um. In Kombination mit den hochauflösenden Bilddaten kompatibler EOS-Kameras², die als Oberflächentexturen dienen, entstehen realistische und detailreiche 3D-Modelle.

Da für die Erfassung lediglich eine einzelne Aufnahme erforderlich ist, ermöglicht die Technologie hochwertige 3D-Darstellungen mit hoher Auflösung und präziser Farbwiedergabe.

Neue Möglichkeiten für Bildgestaltung und Visualisierung

Die Technologie ermöglicht die Erstellung dreidimensionaler Bildinhalte aus einer einzigen Aufnahme und erweitert damit die kreativen Möglichkeiten klassischer Fotografie³. Da weder zusätzliche Aufbauten noch die Verarbeitung mehrerer Aufnahmen erforderlich sind, lässt sich Dual Pixel 3D unkompliziert in bestehende Workflows integrieren.

Der Dual Pixel 3D Converter steht ab dem 3. Oktober 2026 zum Download bereit.

Fußnoten:

¹ Der Dual Pixel 3D Converter wird zunächst kostenfrei bereitgestellt. Änderungen des Funktionsumfangs, der Spezifikationen sowie der Nutzungsbedingungen bleiben vorbehalten.

² Informationen zu kompatiblen Kameramodellen und Objektiven werden zum Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Anwendung auf der Canon Website veröffentlicht.

³ Die Erzeugung präziser Tiefeninformationen setzt geeignete Aufnahmebedingungen und -techniken voraus. Dazu zählen unter anderem eine vollständige Motiverfassung, eine ausreichende Trennung von Motiv und Hintergrund, eine geeignete Schärfentiefe sowie geeignete Motiv- und Oberflächenstrukturen.

Einlegerahmen auf Empfehlung der Pflegefachperson: neue Richtlinien des GKV-Spitzenverbands gelten seit dem 1. September 2026

Bietigheim-Bissingen, 15.09.2026 (PresseBox) – Seit dem 1. September 2026 müssen die Kassen neue Richtlinien zur Hilfsmittelempfehlung durch Pflegefachpersonen anwenden. Beschlossen hat sie am 6. Juli 2026 der GKV-Spitzenverband, der nach § 53 SGB XI (Elftes Buch Sozialgesetzbuch) die Aufgaben des Spitzenverbandes Bund der Pflegekassen wahrnimmt — ihm weist § 17a Absatz 1 SGB XI die Richtlinienkompetenz zu. In Anhang III der Richtlinien steht die Produktuntergruppe 50.45.03, Einlegerahmen zur Pflegeerleichterung. Warum ein solcher Rahmen in der Versorgung zu Hause überhaupt eine Rolle spielt, beschreibt eine Darstellung zum Einsatz motorisch verstellbarer Rahmen in der häuslichen Pflege.

Wer eine Empfehlung abgeben kann und was sie auslöst

Adressat der Regelung sind Pflegefachpersonen, nicht Pflegebedürftige und nicht Angehörige. § 40 Absatz 6 Satz 1 SGB XI zählt die Anlässe abschließend auf. Empfehlen können Pflegefachpersonen nur bei vier Leistungen:

  • Pflegesachleistung nach § 36 SGB XI
  • Beratungseinsätze nach § 37 Absatz 3 SGB XI
  • häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch)
  • außerklinische Intensivpflege nach § 37c SGB V

Die Vermutungswirkung tritt zudem nur ein, wenn die empfehlende Person einen der genannten Abschlüsse nach dem Pflegeberufegesetz hat und nicht für einen Hilfsmittelleistungserbringer tätig ist. Liegt eine solche Empfehlung bei der Antragstellung vor, werden Notwendigkeit und Erforderlichkeit der Versorgung unter den in den Richtlinien festgelegten Voraussetzungen vermutet.

Liegt eine Empfehlung vor, entfallen zwei Verordnungen. Nach § 40 Absatz 6 Satz 4 SGB XI bedarf es weder einer vertragsärztlichen Verordnung nach § 33 Absatz 5a SGB V noch einer Verordnung einer Pflegefachperson nach § 15a Absatz 1 Nummer 2 SGB V. Zeitlich ist die Empfehlung eng begrenzt: Sie darf bei der Antragstellung nicht älter als zwei Wochen sein. Über den Antrag entscheidet die Kasse zügig, spätestens binnen drei Wochen nach Antragseingang. Kann sie die Frist nicht einhalten, muss sie das rechtzeitig schriftlich unter Angabe der Gründe mitteilen; bleibt diese Mitteilung aus, gilt die Leistung nach Fristablauf als genehmigt.

Die Richtlinien selbst nennen den Grund für die Konstruktion: Pflegefachpersonen kennen die häusliche Pflegesituation aus eigener Anschauung, weshalb Versorgungen ohne Umweg über eine zusätzliche Begutachtung zustande kommen sollen.

An welchen Stellen die Vermutungswirkung endet

Die Vermutung reicht weniger weit, als der Begriff nahelegt. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands ersetzt sie die Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Versorgung durch die Kranken- oder Pflegekasse nicht. Sie greift außerdem nur für die Produktarten, die in Anhang III des Regelwerks einzeln aufgeführt sind. Die dort ebenfalls abgedruckten Produktuntergruppen dienen nur der Übersicht; eine Empfehlung kann nicht auf sie gestützt werden.

Weitere Grenzen zieht das Regelwerk selbst:

  • Stellt die Kasse eine offensichtliche Unrichtigkeit der Empfehlung fest, tritt die Vermutungswirkung nicht ein.
  • Die Regelung gilt nach der Gesetzessystematik allein für die häusliche Pflege, nicht für stationäre Leistungen.
  • Die weiteren Leistungsvoraussetzungen prüft die Kasse unverändert.
  • Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen sind ein anderes Instrument: § 40 Absatz 4 SGB XI begrenzt sie auf 4 180 Euro je Maßnahme und je Pflegebedürftigem; leben mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, gilt ein höherer Gesamtbetrag je Maßnahme.

Was einen Pflege-Einlegerahmen von einem Komfortmodell unterscheidet

Der Unterschied liegt nicht im Motor, sondern in der Listung. Laut dem Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbands tragen die Rahmen technische Merkmale, die im Möbelhandel keine Rolle spielen. Die Produktart 50.45.03.5 beschreibt etwa einen motorisch verstellbaren Einlegerahmen mit einer Liegeflächenlänge über 1,80 Meter und einer sicheren Arbeitslast bis 250 Kilogramm. Eine Parallelposition trägt der Anhang unter 19.40.03 für behindertengerechte Ausführungen.

Ein Rahmen aus dem Möbelhandel erfüllt diese Merkmale in der Regel nicht. Damit entfällt jedenfalls die Vermutungswirkung; ob im Einzelfall trotzdem ein Leistungsanspruch besteht, richtet sich nach § 33 SGB V und § 40 SGB XI und entscheidet die Kasse. Für die Versorgung zu Hause bleibt er trotzdem relevant, weil viele Haushalte zunächst nach Komfort und Haltung auswählen – etwa danach, was ein verstellbares Kopfteil im Alltag bewirkt.

Wie groß die Gruppe ist, die das betrifft

Die Zahl der Betroffenen ist erheblich. Nach den Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit mit Stand Juli 2026 bezogen im Jahr 2025 insgesamt 6.426.558 Menschen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung und der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Davon entfielen 5.515.422 auf die ambulante und 770.794 auf die stationäre Versorgung.

Das Verhältnis von ambulant zu stationär versorgten Leistungsbeziehenden gibt das Ministerium für 2025 mit 86 zu 14 an, nach 85 zu 15 im Jahr davor. Die Versorgung verschiebt sich also weiter in die Wohnung, und damit auch die Frage, wie ein Bett dort ausgestattet ist.

„Der eigentliche Fortschritt liegt nicht in der Technik, sondern im Weg dorthin. Wenn die Fachkraft am Bett den Bedarf feststellen kann, verkürzt das eine Kette, die bisher regelmäßig an einem Termin scheiterte“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Worauf Haushalte vor dem Antrag noch achten

Für die kommenden Monate lohnt der Blick in das Verzeichnis selbst: Der GKV-Spitzenverband schreibt die Produktgruppen des Hilfsmittelverzeichnisses laufend fort und macht jede Fortschreibung mit Datum bekannt. Haushalte, die eine Versorgung planen, prüfen deshalb vor dem Antrag, ob das gewünschte Modell in der aktuellen Fassung des Anhangs steht.

Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 7. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.

Action-Cams am Lenker: Der Fahrradabsatz steigt im ersten Halbjahr 2026 um annähernd 10 Prozent, die Produktion um 6 Prozent

Bietigheim-Bissingen, 15.09.2026 (PresseBox) – Der deutsche Fahrradmarkt wächst im ersten Halbjahr 2026 wieder. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands vom 7. September 2026 stieg die Produktion von Fahrrädern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent, der Absatz um annähernd 10 Prozent. Bei Pedelecs, also Rädern mit Tretunterstützung, legte die Produktion um mehr als 4 Prozent zu und der Verkauf um rund 2 Prozent. Mit jedem zusätzlichen Rad wächst der Einsatzbereich für Action-Cams an Lenker und Helm – wie eine automatische Motivverfolgung dabei arbeitet, beschreibt die Darstellung dazu, wie eine Kamera dem Motiv selbsttätig folgt.

Was der Zweirad-Industrie-Verband für das erste Halbjahr 2026 meldet

Die Halbjahresbilanz des Verbands beschreibt eine Branche, die nach drei schwierigen Jahren wieder Boden gewinnt. Die Lagerbestände aus der Zeit nach dem Nachfrageschub sind nach Angaben des Verbands weitgehend abgebaut, der Handel bestellt allerdings weiter vorsichtig.

  • Fahrradproduktion: ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025
  • Fahrradabsatz: ein Plus von annähernd 10 Prozent
  • Pedelec-Produktion: ein Plus von mehr als 4 Prozent
  • Pedelec-Verkauf: ein Plus von rund 2 Prozent
  • Ausfuhr von Rädern und Pedelecs: ein Plus von mehr als 6 Prozent

„Die ersten sechs Monate zeigen: Die Talsohle liegt hinter uns. Die Branche ist stabil und der Markt kommt wieder in Bewegung“, sagt Burkhard Stork, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands. Wachstum meldet der Verband auch im Ersatzteil- und Zubehörgeschäft: Bei Verschleißteilen verzeichnet die Branche deutliche Zuwächse, die Werkstätten bleiben gut ausgelastet. Gravelbikes, also Räder für befestigte und unbefestigte Wege, gewinnen laut Verband inzwischen auch im mittleren und niedrigen Preissegment an Bedeutung.

Wie viele Menschen in Deutschland mit dem Rad unterwegs sind

Der Absatz beschreibt den Zufluss, nicht die Nutzung. Wie groß das Feld tatsächlich ist, zeigt die Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), vorgestellt am 4. März 2026 auf Grundlage von 17.300 Befragungen. Laut dieser Auswertung nutzen 39,3 Millionen Menschen in Deutschland das Rad im Urlaub oder in der Freizeit.

Die Auswertung unterscheidet vier Nutzungsformen mit sehr verschiedenen Größenordnungen. Auf Tagesausflüge entfallen 34 Millionen Menschen und 361 Millionen einzelne Ausflüge. Klassische Radreisen mit mehr als drei Übernachtungen unternahmen 3,3 Millionen Menschen, Kurzreisen mit einer oder zwei Übernachtungen 4,2 Millionen. Radfahren im Urlaub ohne geplante Radreise erreichte 12,7 Millionen Menschen und war damit das einzige wachsende Segment.

Nach Angaben des Fahrrad-Clubs nutzt die Hälfte der Radreisenden ein Pedelec, und 29 Prozent der Reisenden kauften vor der Reise neue Ausrüstung. Genau in dieser Position steht die Kamera: nicht als Hauptanschaffung, sondern als Zubehör, das mit dem Rad zusammen ausgesucht wird.

Was Action-Cams am Fahrrad anders leisten müssen als Kameras im Wohnzimmer

Die Anforderungen an eine Kamera am Rad unterscheiden sich in fast jedem Punkt von denen an eine Kamera im Innenraum. Entscheidend sind Halterung, Dichtigkeit gegen Regen und Spritzwasser, Verhalten bei Kälte sowie die Frage, wie ruhig das Bild bei Erschütterungen bleibt. Auflösung steht selten an erster Stelle, weil jedes aktuelle Modell sie ohnehin liefert.

Die Halterung ist der am häufigsten unterschätzte Punkt. Ein Lenker überträgt jede Fahrbahnunebenheit direkt in das Gehäuse, ein Helm dämpft stärker, verändert dafür aber die Blickrichtung mit jeder Kopfbewegung. Eine Klemmung am Vorbau liegt näher an der Rahmenmitte und zeigt weniger Lenkbewegung im Bild als eine Klemmung am Lenkerende.

Bei Nässe entscheidet nicht nur das Gehäuse, sondern auch die Frontlinse. Wassertropfen auf der Linse verwischen das Bild stärker als jede Kompression, und ein hydrophober Belag hält sie kürzer an der Oberfläche. Für Herbstfahrten kommt die Beschlagbildung dazu, wenn eine warme Kamera in kühle Luft gerät.

Warum die Stromversorgung über die Länge einer Aufnahme entscheidet

Der praktische Grenzwert einer Tour ist selten die Speicherkarte, sondern der Akku. Kälte senkt die entnehmbare Kapazität, eine dauerhaft aktive Funkverbindung zum Telefon kostet zusätzlich, und hohe Bildraten heizen den Sensor auf. Wie stark diese drei Faktoren zusammenwirken, beschreibt eine Einschätzung dazu, wie sich die Akkulaufzeit im Dauerbetrieb verlängern lässt.

Wer mehrtägig unterwegs ist, plant mit Wechselakkus statt mit einer einzelnen Zusatzbatterie. Eine Powerbank am Rahmen lädt zwar nach, hält die Kamera dabei aber warm und verlängert die Aufnahme nicht in jedem Fall. Bei den 4,6 Millionen klassischen Radreisen des Jahres 2025 mit durchschnittlich 7,6 Übernachtungen je Person ist der Ladeplan Teil der Reiseplanung.

„Am Rad entscheidet nicht der Datenblattwert, sondern die Halterung und der Akku. Eine Kamera, die nach vierzig Minuten abschaltet, hat die schönste Abfahrt des Tages nicht aufgezeichnet“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Die Marktzahlen zählen Räder, nicht Kameras

Aus den Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbands lässt sich keine Stückzahl für Kameras ableiten. Nach Angaben des Verbands erfasst die Bilanz Produktion, Absatz und Ausfuhr von Rädern und Pedelecs, nicht das Zubehör anderer Branchen. Ein Plus von annähernd 10 Prozent beim Fahrradabsatz beschreibt deshalb ein größeres Umfeld, keine Nachfrage nach Aufnahmetechnik.

Auch die Radreiseanalyse misst Reisen und Ausgaben, nicht Ausrüstungsteile im Einzelnen. Laut der Erhebung umfasst der Wert von 29 Prozent Ausrüstungskäufen Räder, Taschen, Kleidung und Teile gemeinsam. Eine belastbare Zahl allein für Kameras am Lenker liegt aus keiner der beiden Quellen vor.

Welche Saison im September auf welche folgt

Der September ist für Aufnahmetechnik im Freien ein Umschlagpunkt. Die Wassersportsaison endet, die Wintersaison beginnt, und beide Zeiträume stellen verschiedene Anforderungen an Dichtigkeit und Kältefestigkeit. Händler sortieren ihr Sortiment in diesen Wochen um.

Die nächsten belastbaren Werte zum Fahrradmarkt legt der Zweirad-Industrie-Verband üblicherweise im Frühjahr für das abgelaufene Gesamtjahr vor, die Radreiseanalyse erscheint jeweils im März. Erst dann zeigt sich, ob die Erholung des ersten Halbjahres über das Weihnachtsgeschäft hinweg trägt. Für Action-Cams bleibt bis dahin die Regel des Herbstes: Die Halterung entscheidet über das Bild, die Temperatur über die Laufzeit.

Ultrakurzdistanz-Beamer im Wohnzimmer: Haushalte gaben 2024 im Schnitt 309 Euro monatlich für Freizeit, Sport und Kultur aus

Bietigheim-Bissingen, 14.09.2026 (PresseBox) – Private Haushalte in Deutschland wendeten im Jahr 2024 durchschnittlich 309 Euro im Monat für Freizeit, Sport und Kultur auf. Das entspricht laut dem Statistischen Bundesamt 9,5 Prozent der gesamten Konsumausgaben von 3.257 Euro. Veröffentlicht wurden die Zahlen am 17. August 2026 auf Grundlage der Laufenden Wirtschaftsrechnungen. Wer davon einen Teil in die Bildwiedergabe steckt, stößt zuerst auf eine Größe, die im Datenblatt selten vorn steht: den Abstand zwischen Gerät und Projektionsfläche.

Wofür private Haushalte ihr Freizeitbudget im Jahr 2024 verwendet haben

Der Posten Freizeit, Sport und Kultur hat gegenüber der Vorerhebung deutlich zugelegt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag er 2022 noch bei 245 Euro im Monat und damit bei 8,6 Prozent der Konsumausgaben. Die Verteilung fällt allerdings je nach Einkommen und Haushaltsgröße sehr verschieden aus.

  • Haushalte mit weniger als 1.300 Euro Nettoeinkommen: 76 Euro im Monat, 5,7 Prozent ihrer Ausgaben
  • Haushalte ab 5.000 Euro Nettoeinkommen: 545 Euro im Monat, 10,7 Prozent
  • Alleinlebende: 170 Euro im Monat, 8,3 Prozent
  • Paare ohne Kinder: 394 Euro im Monat, 10,1 Prozent
  • Paare mit Kindern: 456 Euro im Monat, 9,8 Prozent

Vor dem Freizeitposten liegen laut der Erhebung nur drei Bereiche: Wohnen und Energie mit 36,3 Prozent, Nahrungsmittel mit 14,0 Prozent und Verkehr mit 13,8 Prozent. Der Spielraum für größere Anschaffungen im Wohnzimmer ist damit vorhanden, aber begrenzt.

Warum bei Ultrakurzdistanz-Beamern der Raum über das Ergebnis entscheidet

Ein Projektor aus der Ultrakurzdistanz steht wenige Zentimeter vor der Wand und wirft von dort ein Bild von zwei bis drei Metern Breite. Genau diese Bauform macht ihn empfindlich: Kleine Änderungen im Abstand verschieben die Bilddiagonale erheblich, und eine Wand, die nicht eben ist, zeichnet sich im Bild ab. Der Aufstellort ist deshalb keine Zugabe, sondern Teil der Kaufentscheidung.

Hinzu kommt das Umgebungslicht. Ein Wohnzimmer mit Fenstern zur Südseite verlangt andere Lichtleistung als ein abgedunkelter Kellerraum, und der Zusammenhang zwischen Lichtstrom und wahrgenommener Helligkeit hängt zusätzlich an der Projektionsfläche. Eine Gegenüberstellung von Helligkeitswerten kurz projizierender Geräte macht sichtbar, wie weit die Angaben auseinanderliegen.

„Ein Projektor wird selten am Gerät falsch ausgewählt, sondern am Raum. Wer den Wandabstand und das Tageslicht vorher misst, spart sich die zweite Anschaffung“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was die Projektionsfläche zum fertigen Bild beiträgt

Die Fläche ist das zweite optische Bauteil im Raum. Eine weiß gestrichene Rauhfasertapete streut das Licht in alle Richtungen und verliert dabei Kontrast, sobald Restlicht im Zimmer bleibt. Spezialtücher für kurze Projektionsdistanzen arbeiten dagegen mit einer Struktur, die Licht aus flachem Winkel annimmt und Deckenlicht weitgehend zurückweist.

Der Unterschied zeigt sich vor allem am Tag. Wer ohne Verdunklung projizieren will, gewinnt über die Fläche häufig mehr Bildqualität als über zusätzliche Lichtleistung im Gerät. Ebenheit und Farbneutralität des Untergrunds wirken dabei stärker als jede Nachbearbeitung im Menü.

Wie sich die Bildschirmnutzung in den Haushalten zuletzt verschoben hat

Das große Bild im Wohnzimmer steht längst nicht mehr allein. Laut der Studie Video Trends 2025 der Landesmedienanstalten nutzen 68 Prozent der Menschen ab 14 Jahren regelmäßig einen Connected TV. Gemeint ist damit ein Fernsehgerät mit Internetzugang oder eines, das erst über Streaming-Stick oder Spielkonsole ans Netz kommt. Rund 47,7 Millionen Menschen schauen darüber regelmäßig Sendungen und Videos; veröffentlicht wurde die Untersuchung im Oktober 2025.

Für die Projektion folgt daraus eine praktische Konsequenz. Ein Beamer ersetzt in vielen Haushalten nicht den Fernseher, sondern ergänzt ihn für bestimmte Anlässe: Sport, Filmabende, Spiele. Die Anforderungen an Einschaltzeit, Bedienung und Tonausgabe fallen dann anders aus als bei einem Gerät, das täglich mehrere Stunden läuft.

Worauf es bei der Planung im Herbst 2026 ankommt

Die Reihenfolge bei der Planung ist damit vorgezeichnet. Zuerst steht die Frage nach dem Raum: Wie breit ist die freie Wandfläche, wie tief das Möbelstück davor, wie viel Tageslicht fällt zu den üblichen Nutzungszeiten ein. Erst danach folgen Lichtleistung, Auflösung und Anschlüsse.

Der September 2026 ist für diese Rechnung ein guter Zeitpunkt, weil die dunkle Jahreszeit die Nutzung ohnehin verschiebt. Die nächste amtliche Fortschreibung des Freizeitbudgets steht mit der folgenden Erhebung der Laufenden Wirtschaftsrechnungen an. Bis dahin bleibt der Befund des Statistischen Bundesamtes bestehen: Der Anteil wächst, die Spannweite zwischen den Haushalten aber ebenso.