von Pressebox | Okt. 6, 2026 | Consumer-Electronics
Ahrensburg, 06.10.2026 (PresseBox) – Auf einen Blick:
- Interaktives Text Adventure rund um ICY BOX®, eingebettet in das Thema Halloween
- Das Text Adventure behandelt alle 7 Produktkategorien von ICY BOX®: Speicher, Klonstationen, RAID-Systeme, DockingStations, Hubs, Workspace und Zubehör
- Spieler müssen sich in die Produktwelt von ICY BOX® einlesen, um das Spiel erfolgreich zu beenden
- 30+ Arbeitsstunden zur Ideenfindung, Copywriting, Recherche und Programmierung
Der Mehrwert für die Besucher
Zahllose Marken spulen ihr Programm zu Halloween ab: ein Online Banner, eine Landing Page, ein Social Media Post. ICY BOX® sagt sich dieses Jahr: da geht mehr. Und hat kurzerhand ein eigenes Text Adventure geschrieben und programmiert. Thematisch sowohl in die Branche PC-Hardware als auch in Halloween eingebetten: eine echte PC-Gruselgeschichte also.
Tiefes Produktverständnis oder sehr viel Glück erforderlich, um das Spiel zu meistern
Wer die Horrorstory erfolgreich beenden möchte, muss entweder tief in die ICY BOX® Produktwelt eintauchen – oder einfach sehr viel Glück haben. Das Spiel ist nach dem Multiple Choice Prinzip aufgebaut, wobei es immer mindestens zwei Auswahlmöglichkeiten gibt. Und immer mindestens eine Antwort richtig ist. Trifft der Spieler die falsche Entscheidung heißt es GAME OVER und er muss von vorne beginnen.
Zig Stunden Arbeit, bevor das Ergebnis spielbar ist
Nach einer Konzeptphase – in der auch eine Graphic Novel zur Debatte stand – fing die Marketingabteilung an, das Text Adventure zu schreiben. Klar war dabei: es muss mindestens 5 Fragen geben und jede Produktkategorie muss mindestens einmal behandelt werden. Insgesamt flossen weit mehr als 30 Arbeitsstunden in die Konzeptphase, der Freigabe, den Feinschliff und letztlich der Programmierung.
"Ich bin vom Gamification-Ansatz schon immer überzeugt gewesen", setzt Global Lead Marketing Tristan Grewe an und ergänzt: "Durch unser Halloween Text Adventure können unsere Nutzer neue Produkte entdecken. Und sich mit der Technik hinter den Produkten auseinandersetzen. So lernen sie spielerisch etwas neues hinzu."
Das Text Adventure ist ab sofort auf Deutsch und Englisch bis einschließlich zum 2. November 2026 auf der ICY BOX® Website aufrufbar.
von Pressebox | Okt. 6, 2026 | Consumer-Electronics
München, 06.10.2026 (PresseBox) – Ob zur regelmäßigen Gewichtskontrolle, beim Abnehmen oder zur Unterstützung sportlicher Ziele: Personenwaagen gehören in vielen Haushalten zur Standardausstattung. Neben den klassischen digitalen Modellen gibt es inzwischen auch Körperanalysewaagen, die zusätzlich zum Gewicht Werte wie Körperfett, Muskelmasse oder Körperwasser anzeigen. Welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind, erklärt Alexander Mahrla, Produktexperte bei TÜV SÜD.
Die passende Waage auswählen
Vor dem Kauf sollte zunächst geklärt werden, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.
Wer lediglich sein Körpergewicht kontrollieren möchte, ist mit einer klassischen Personenwaage meist gut beraten. Digitale Modelle bieten in der Regel eine leicht ablesbare Anzeige und eine feinere Anzeige der Gewichtswerte, während mechanische Waagen ohne Stromversorgung auskommen. Bei digitalen Modellen erfolgt die Energieversorgung zudem meist über Batterien. Daneben gibt es Geräte mit wiederaufladbarem Akku oder Solarzellen.
Viele Personenwaagen haben eine Mindestlast von wenigen Kilogramm und sind für eine maximale Belastung von bis zu 180 Kilogramm ausgelegt. „Mindestgewicht und maximale Tragkraft sollten zu den vorgesehenen Personen passen“, empfiehlt Mahrla. Dies ist besonders relevant, wenn die Waage auch für kleine Kinder oder Haustiere verwendet werden soll. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Personenwaage für die zuverlässige Gewichtsmessung von Babys oder Tieren geeignet ist.
Je nach gewünschter Nutzung können weitere Funktionen sinnvoll sein. Dazu zählen eine automatische Ein- und Ausschaltung, Speicherplätze für mehrere Personen oder spezielle Funktionen zur Ermittlung des Gewichts von Babys oder Haustieren. Einige Waagen ermöglichen zudem die Auswahl verschiedener Gewichtseinheiten wie Kilogramm, Pfund oder Stone.
Messgenauigkeit und richtiger Standort
Personenwaagen zeigen das Gewicht meist in Schritten von 100 Gramm an. Für vergleichbare Ergebnisse spielen Technik und Anwendung eine wichtige Rolle. Das Gerät sollte auf einem festen, ebenen Untergrund stehen. Weiche Böden wie Teppiche können das Messergebnis verfälschen. Für möglichst vergleichbare Messwerte empfiehlt es sich außerdem, die Waage stets am gleichen Standort und möglichst unter ähnlichen Bedingungen zu verwenden.
Analysewaagen richtig einordnen
Körperanalysewaagen ermitteln neben dem Gewicht auch den Körperfett-, Muskel- oder Wasseranteil. Dazu wird meist ein schwacher, nicht wahrnehmbarer Strom durch den Körper geleitet und auf Basis des gemessenen Widerstands ein Wert berechnet. „Solche Angaben können zur Orientierung und zur Beobachtung von Veränderungen dienen. Eine medizinische Messung ersetzen sie jedoch nicht“, erklärt der Produktexperte. Die Ergebnisse können je nach Gerät, Messzeitpunkt, Flüssigkeitshaushalt und weiteren Faktoren variieren. Die angezeigten Werte sind Schätzungen und eignen sich vor allem dazu, Entwicklungen bei gleichbleibenden Messbedingungen zu beobachten.
Personen mit Herzschrittmachern oder anderen implantierten medizinischen Geräten sollten die Hinweise des Herstellers beachten, da die Körperanalysefunktion nicht für alle Nutzergruppen geeignet ist.
Smarte Funktionen: sinnvoll oder verzichtbar?
Viele moderne Waagen lassen sich per Bluetooth oder WLAN mit einer App verbinden. Dort können die Messwerte gespeichert und über einen längeren Zeitraum dargestellt werden. Das kann praktisch sein, wenn verschiedene Messgrößen oder Entwicklungen dokumentiert werden sollen.
Wenn die Waage von mehreren Personen verwendet wird, sollte geprüft werden, ob sich verschiedene Profile anlegen lassen und ob das Gerät diese automatisch erkennt. Vor dem Kauf lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, welche Daten die App erfasst, wo diese gespeichert werden und welche Berechtigungen erforderlich sind. Ebenso relevant ist, ob die Waage auch ohne App funktioniert. Bei der Nutzung von Cloud-Diensten ist zudem interessant, ob sich gespeicherte Daten bei Bedarf löschen lassen.
Auf sicheren Stand achten
Eine ausreichend große, rutschhemmende Trittfläche trägt dazu bei, dass die Waage sicher genutzt werden kann. Besonders im Badezimmer ist es wichtig, dass sie auf einem trockenen, festen und ebenen Untergrund steht. Die Waage sollte mit trockenen Füßen betreten und entsprechend den Herstellerangaben verwendet werden. Bei Modellen mit Glasoberfläche sollte auf eine robuste Ausführung geachtet werden. Idealerweise ist auch die Angabe zum verwendeten Sicherheitsglas vorhanden.
Orientierung bieten anerkannte Prüfzeichen wie das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit oder das blaue TÜV SÜD-Oktagon. Das GS-Zeichen steht für die geprüfte Sicherheit eines Produkts und wird von unabhängigen, dafür zugelassenen Prüfstellen wie TÜV SÜD vergeben. Auch das Oktagon gibt Verbrauchern einen Hinweis auf die Prüfung eines Produkts durch TÜV SÜD.
Weitere Informationen gibt es HIER.
von Pressebox | Okt. 5, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 05.10.2026 (PresseBox) – Mit der dunklen Jahreszeit beginnt die Zeit, in der Einbrecher unbeobachtet arbeiten können. Das Hessische Landeskriminalamt hat am 20. August 2026 die Bilanz seiner Sommerkampagne gegen Wohnungseinbruch vorgelegt. Laut dieser Bilanz registrierte die hessische Polizei im Jahr 2025 insgesamt 6.777 Fälle, 910 mehr als im Jahr 2024 und ein Plus von 15,5 Prozent. 43 Prozent dieser Taten blieben im Versuchsstadium. Wer Türen, Fenster und Meldetechnik als Ganzes plant, findet dazu Kriterien für die Zusammenstellung einer vernetzten Sicherheitsanlage.
Was die Sommerkampagne der hessischen Polizei zwischen Juni und August 2026 ergeben hat
Die Kampagne lief vom 29. Juni bis zum 7. August 2026 und setzte auf Kontrolle und Beratung zugleich. Nach Angaben des Hessischen Landeskriminalamts führten die Polizeipräsidien in diesen Wochen landesweit 470 Einsätze mit rund 1.440 Einsatzkräften durch. Dazu kamen 6.047 Personen- und Fahrzeugkontrollen, 122 Durchsuchungen, 22 Sicherstellungen und 28 Platzverweise.
Ein Schwerpunkt lag laut dem Landeskriminalamt auf den Bundesautobahnen und überregionalen Reisewegen. Bei Kontrollen von An- und Verkaufsgeschäften stellten die Beamten unter anderem eine hochwertige Uhr sicher, die einem Wohnungseinbruch zugeordnet werden konnte, dazu Elektronik, Schmuck und Fahrräder.
Die Beratung erreichte Hunderte Haushalte. Nach Angaben des Landeskriminalamts führten die Fachberaterinnen und Fachberater der kriminalpolizeilichen Prävention 63 Präventionsstreifen und 56 individuelle Beratungen durch; hinzu kamen sieben Informationsstände und fünf Vorträge. Insgesamt zählte die Polizei 782 Bürgergespräche zum Thema Einbruch.
Warum fast jede zweite Tat am Widerstand von Tür und Fenster endet
Der Versuchsanteil ist der Wert, der den Nutzen von Sicherungstechnik beschreibt. Laut dem Hessischen Landeskriminalamt blieben 43 Prozent der 6.777 im Jahr 2025 registrierten Fälle im Versuchsstadium – die Täter kamen also nicht in die Wohnung. Im Zehnjahresvergleich hat sich die Zahl der erfassten Wohnungseinbrüche in Hessen nach Angaben des Landeskriminalamts beinahe halbiert: Im Jahr 2015 waren es 11.595 Fälle.
Andere Länder melden dieselbe Richtung. Laut dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, das seine Kriminalstatistik für 2025 am 9. März 2026 vorgestellt hat, stieg die Zahl der Fälle dort auf 2.936, ein Plus von 310 gegenüber dem Vorjahr. Vor zehn Jahren wurden in Rheinland-Pfalz nach derselben Mitteilung noch mehr als doppelt so viele Fälle registriert.
„Ein Einbruch, der im Versuch endet, ist ein Erfolg der Tür und des Fensters, nicht der Kamera. Elektronik meldet, was passiert – die Mechanik entscheidet, ob es passiert. Wer nur eines von beidem kauft, sollte mit dem Rahmen anfangen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Ein Öffnungsmelder am Fenster ergänzt den mechanischen Schutz um eine Meldung an das Smartphone oder die Zentrale. Welche Bauarten es gibt und worin sie sich unterscheiden, zeigt ein Vergleich von Öffnungsmeldern für Fenster und Türen.
Wie die Polizei seit 2012 mit Herstellern und Versicherern für Einbruchschutz wirbt
Die Beratung der Polizei ist produktneutral und kostenfrei. Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes wurde die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH im Jahr 2012 gemeinsam mit Partnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen gestartet. Die Kampagne führt die gestiegene Zahl der Einbruchsversuche auf verbesserte Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich zurück.
Die hessische Polizei nutzt für ihre Einsätze inzwischen Analyse- und Geoinformationssysteme. Laut dem Landeskriminalamt rufen die Einsatzkräfte über eigene Anwendungen aktuelle Erkenntnisse zu Wohnungseinbrüchen ab, erkennen Tatserien und steuern Maßnahmen auf Schwerpunkträume. Das Landeskriminalamt nennt außerdem Hinweise aus der Bevölkerung als wichtigen Baustein, um verdächtige Personen früh zu erkennen.
Welche Termine und Angebote im Oktober 2026 anstehen
Der Oktober ist der Monat, in dem die Polizei das Thema bundesweit auf die Straße bringt. Der Tag des Einbruchschutzes findet nach Angaben der Kampagne K-EINBRUCH jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet; im Jahr 2026 ist das der 25. Oktober.
Das Landeskriminalamt Hessen und die Kampagne nennen vier Anlaufstellen und Termine:
- Der Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober 2026 steht unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“.
- Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Länder beraten kostenfrei zu Türen, Fenstern, Rollläden und Alarmanlagen.
- Die Kampagne K-EINBRUCH bietet auf ihrer Internetseite ein interaktives Haus mit Sicherungstipps und eine Suche nach Beratungsstellen und Fachbetrieben.
- In Hessen setzt die Polizei nach Angaben des Landeskriminalamts die Präventionsstreifen und individuellen Beratungen aus der Sommerkampagne fort.
Nach Angaben des Landeskriminalamts wurde in Hessen bereits ab dem Jahr 2022 eine Zunahme der zuvor sehr geringen Fallzahlen festgestellt – mit dem Ende der Pandemiemaßnahmen, mehr Tatgelegenheiten und einer größeren Zahl reisender Täter.
Wann die Zahlen für das Jahr 2026 vorliegen
Die Fallzahlen des Jahres 2026 erscheinen mit den Kriminalstatistiken der Länder im Frühjahr 2027; Rheinland-Pfalz hatte seine Statistik für 2025 am 9. März 2026 vorgestellt. Bis dahin bleibt die Bilanz des Hessischen Landeskriminalamts vom 20. August 2026 der jüngste Stand. Laut dieser Bilanz gab es 6.777 Fälle im Jahr 2025, 43 Prozent davon im Versuch, und eine Kampagne mit 6.047 Kontrollen im Sommer 2026.
Für die Wochen bis zum 25. Oktober 2026 gilt die Logik der Versuchsquote: Je länger Tür und Fenster standhalten, desto wahrscheinlicher endet eine Tat als Versuch. Die Meldung an das Smartphone ist die zweite Stufe.
von Pressebox | Okt. 5, 2026 | Musik
Essen, 05.10.2026 (lifePR) – Velvet Quartet
Ezgi Su Apaydin Violine
Laura Muskare Violine
Patricia Gómez Carretero Viola
Frederik Winterson Violoncello
Vom 05. bis zum 09. Oktober 2026 lädt die Philharmonie Essen zum wiederholten Mal zu musikalischen Begegnungen in Essen ein. Innerhalb dieser Woche wird das junge Essener Velvet Quartet in verschiedenen sozialen Einrichtungen auftreten. Im Vordergrund steht dabei die Idee, klassische Musik in höchster Qualität an Orten zu präsentieren, an denen Menschen ansonsten selten ein Live-Konzert erleben können. Dabei gibt es Musik quer durch die Jahrhunderte, von Johann Sebastian Bach bis hin zu Taylor Swift.
Die außergewöhnliche Konzertreihe wird durch die Unterstützung der Kulturstiftung Essen ermöglicht.
Alle Termine unter: https://www.theater-essen.de/aktuelles/philharmonie-vor-ort/
von Pressebox | Okt. 2, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 02.10.2026 (PresseBox) – Die Warmwasserbereitung ist nach dem Heizen der zweitgrößte Energieposten eines Haushalts, und ihr Schwerpunkt liegt im Bad. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) hat am 20. April 2026 ihre Anwendungsbilanzen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Laut dieser Auswertung entfielen 358,4 Petajoule des Endenergieverbrauchs privater Haushalte auf warmes Wasser, das sind 15,8 Prozent; ein Petajoule entspricht rund 278 Millionen Kilowattstunden. Auf der Wasserseite hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 26. Februar 2026 die Verwendung des Trinkwassers im Haushalt für 2025 aufgeschlüsselt. Wie eine Dusche Temperatur und Laufzeit digital regelt, erklärt ein Beitrag über die Funktionsweise einer digital gesteuerten Dusche.
Wohin die Energie in Privathaushalten im Jahr 2024 geflossen ist
Wärme dominiert den Energieverbrauch der Haushalte. Nach Angaben der AGEB lag der Endenergieverbrauch der privaten Haushalte 2024 bei 2.270,3 Petajoule. Davon gingen 66,5 Prozent in die Raumwärme, 15,8 Prozent in warmes Wasser und 6,6 Prozent in sonstige Prozesswärme wie Kochen. Informations- und Kommunikationstechnik kam auf 3,6 Prozent, Beleuchtung auf 1,7 Prozent.
Der Posten für warmes Wasser ist seit 2021 gesunken. Laut der Anwendungsbilanz verbrauchten die Haushalte 2021 noch 405,7 Petajoule für die Warmwasserbereitung, 2024 waren es 358,4 Petajoule. Der Anteil am Gesamtverbrauch blieb dabei mit 15,8 Prozent unverändert, weil der Verbrauch für Raumwärme im selben Zeitraum ebenfalls zurückging.
Wie viel Trinkwasser im Bad verbraucht wird
Das Bad ist der größte Wasserverbraucher im Haushalt. Laut der BDEW-Wasserstatistik vom 26. Februar 2026 lag der Trinkwassergebrauch 2025 bei 122 Litern je Person und Tag, bezogen auf Haushalte und Kleingewerbe. Davon entfielen 36 Prozent auf Baden, Duschen und Körperpflege und 27 Prozent auf die Toilettenspülung. Wäsche waschen kam auf 12 Prozent, Geschirrspülen und Raumreinigung samt Garten auf je 6 Prozent, Essen und Trinken auf 4 Prozent.
Rund zwei Drittel des Trinkwassers fließen damit durch Dusche, Waschbecken und Toilette. Nach Darstellung des BDEW geht der Anteil für Wäsche und Geschirr mit der steigenden Effizienz von Haushaltsgeräten zurück, während die Körperpflege den größten Block bildet. Welche Einsparung Armaturen mit Sensor und Durchflussbegrenzung an Waschbecken bringen, ordnet ein Beitrag über Möglichkeiten und Grenzen sensorgesteuerter Wasserhähne ein.
Welche Energieträger das warme Wasser in Deutschland erzeugen
Gas bleibt die wichtigste Quelle für warmes Wasser. Die AGEB weist den Warmwasserverbrauch über alle Sektoren, also Haushalte, Industrie sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, für 2024 mit 417,1 Petajoule aus.
Nach Energieträgern verteilte sich dieser Verbrauch laut der Anwendungsbilanz vom 20. April 2026 wie folgt:
- Gase: 211,5 Petajoule, 50,7 Prozent.
- Mineralöl: 68,2 Petajoule, 16,3 Prozent.
- Strom: 61,6 Petajoule, 14,8 Prozent.
- Erneuerbare Energien: 51,0 Petajoule, 12,2 Prozent.
- Fernwärme: 24,1 Petajoule, 5,8 Prozent.
Der Gasanteil lag laut AGEB 2021 noch bei 54,9 Prozent und ist seither leicht gesunken. Strom hatte nach derselben Bilanz 2014 einen Anteil von 18,2 Prozent, 2024 von 14,8 Prozent; elektrische Durchlauferhitzer und Boiler verlieren damit langsam an Gewicht.
„Beim Heizen kann man im Sommer abschalten, beim warmen Wasser nicht. Deshalb ist die Dusche der Ort, an dem eine Minute weniger jeden Tag des Jahres zählt. Eine Armatur, die Temperatur und Laufzeit anzeigt, macht aus einer Gewohnheit eine Zahl, und Zahlen lassen sich ändern“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie sich der Wassergebrauch je Person seit 1990 entwickelt hat
Der Verbrauch je Kopf ist über drei Jahrzehnte gefallen. Laut der BDEW-Zeitreihe vom 25. Februar 2026 lag der personenbezogene Wassergebrauch 1990 bei 147 Litern je Einwohner und Tag, 2010 bei 121 Litern. In den trockenen Jahren 2018 bis 2020 stieg er wieder an und erreichte 2020 mit 129 Litern ein Zwischenhoch. Für 2025 weist die Zeitreihe vorläufig 123 Liter aus; die Verwendungsgrafik desselben Verbands vom 26. Februar 2026 nennt 122 Liter.
Den Rückgang seit 1990 führt der BDEW auf die Modernisierung der Wasserversorgung in den ostdeutschen Ländern nach der Wiedervereinigung sowie auf wassersparende Haushaltsgeräte und sanitäre Anlagen zurück. Kurzfristige Anstiege erklärt der Verband mit Krisenzeiten: In den Dürrejahren wurde mehr bewässert, während der Pandemie waren mehr Menschen zu Hause.
Was der Beginn der Heizperiode im Oktober 2026 für das Bad bedeutet
Mit dem Oktober 2026 beginnt die Heizperiode, und die Raumwärme überlagert in der Abrechnung den Posten für warmes Wasser. Anders als die Heizung läuft die Warmwasserbereitung das ganze Jahr, sodass ihr Gewicht in den Sommermonaten größer ist als im Jahresdurchschnitt. Wer den Verbrauch im Bad senken will, setzt deshalb an Duschzeit, Wassertemperatur und Durchfluss an, nicht an der Heizkurve.
Die nächsten Vergleichswerte stehen fest. Die AGEB legt ihre Anwendungsbilanz für das Jahr 2025 nach dem bisherigen Rhythmus im Frühjahr 2027 vor; der BDEW hat den Wert für 2025 als vorläufig gekennzeichnet und aktualisiert seine Wasserstatistik jährlich im Frühjahr.