von Pressebox | Okt. 22, 2026 | Musik
Brandenburg an der Havel, 22.10.2026 (lifePR) – Mit Sergej Prokofjews beliebtem Musikmärchen „Peter und der Wolf“ präsentieren die Brandenburger Symphoniker am Sonntag, 1. November 2026, ein Familienkonzert für Zuhörerinnen und Zuhörer jeden Alters. Von 11.30 bis 12.30 Uhr verwandelt sich die Aula der Ritterakademie des Brandenburger Doms in einen Ort gemeinsamer musikalischer Entdeckungen.
Im Mittelpunkt steht die Idee, klassische Musik für die ganze Familie erlebbar zu machen. Kinder, Eltern, Großeltern und alle Musikinteressierten sind eingeladen, gemeinsam in die faszinierende Welt der Orchestermusik einzutauchen. Dabei geht es nicht nur ums Zuhören, sondern auch ums Verstehen, Staunen und Mitmachen.
Unter der Leitung von Andreas Spering führen die Brandenburger Symphoniker durch Prokofjews berühmte Geschichte vom mutigen Peter und seinen tierischen Begleitern. Konzertpädagogin Antje Weltzer-Pauls begleitet das Programm mit anschaulichen Erläuterungen und macht die musikalischen Zusammenhänge auf lebendige Weise verständlich. Als Sprecher verleiht Steffan Drotleff der Erzählung ihre besondere Ausdruckskraft und führt das Publikum durch die Handlung.
Das Familienkonzert richtet sich sowohl an neugierige Erstbesucher als auch an erfahrene Konzertgänger. In entspannter Atmosphäre wird klassische Musik spielerisch vermittelt und die Bedeutung der einzelnen Instrumente im Orchester hörbar gemacht. So entsteht ein Konzerterlebnis, das Generationen verbindet und die Freude an Musik nachhaltig fördert.
Familienkonzert „Peter und der Wolf“
Sonntag, 1. November 2026, 11.30 Uhr
Aula der Ritterakademie des Brandenburger Doms, Brandenburg an der Havel
Leitung: Andreas Spering
Konzertpädagogische Leitung: Antje Weltzer-Pauls
Sprecher: Steffan Drotleff
Es spielen die Brandenburger Symphoniker.
Eintrittspreise
Kategorie J
14,- € // ermäßigt 8,- €
Die Kategorie und die Basispreise gelten an der Theaterkasse. Bei einer Buchung über den Online-Dienst Reservix können zusätzliche Service- und Versandgebühren anfallen. Maßgeblich sind die im Buchungsprozess ausgewiesenen Endpreise.
von Pressebox | Okt. 21, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 21.10.2026 (PresseBox) – Der Markt für Geräte, die Bilder vor die Augen bringen, verschiebt sich von Headsets zu Brillen. Laut dem Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) vom 16. September 2026 stiegen die weltweiten Auslieferungen von Headsets und Smart Glasses für Extended Reality (XR) im zweiten Quartal 2026 um 35,3 Prozent. Audiobrillen ohne Display kamen laut IDC auf 70,3 Prozent der Stückzahlen, Brillen mit Display auf 14,3 Prozent, klassische Headsets nur noch auf 15,4 Prozent. Im Oktober 2026 beginnt damit ein Weihnachtsgeschäft, in dem Brillen und Headsets nebeneinander im Regal stehen. Welche Modelle Bild und Ton direkt in die Brille bringen, zeigt das Fachportal der Provimedia GmbH in einer Vorstellung aktueller Smart Glasses mit erweiterter Realität.
Das Wachstum hat sich nach Angaben von IDC gegenüber dem Vorquartal deutlich abgeschwächt: Im ersten Quartal 2026 lag das Plus noch bei 130,2 Prozent. Als Gründe nennt der Marktforscher eine höhere Vergleichsbasis und eine Pause zwischen zwei Produktzyklen.
Fünf Quartalswerte beschreiben den XR-Markt im zweiten Quartal 2026
Fünf Quartalswerte nennt IDC in seiner Auswertung vom 16. September 2026 für die Monate April bis Juni:
- 35,3 Prozent mehr ausgelieferte XR-Headsets und Brillen als im zweiten Quartal 2025
- 70,3 Prozent Anteil für Audiobrillen ohne Display, nach 61,9 Prozent ein Jahr zuvor
- 14,3 Prozent Anteil für Brillen mit Display, nach 11 Prozent im Vorjahresquartal
- 15,4 Prozent Anteil für Headsets, die damit die kleinste der drei Gerätegruppen sind
- 68,7 Prozent Marktanteil für Meta, gefolgt von RayNeo mit 3,6 Prozent und Alibaba mit 2,6 Prozent
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet IDC in derselben Auswertung ein Wachstum der Stückzahlen um 26,3 Prozent, für 2027 um 40,5 Prozent und für 2028 um 26,4 Prozent. Audiobrillen sollen die Gerätekategorie weiter anführen, Displaybrillen und Headsets daneben zulegen.
Wie verbreitet VR-Brillen in Deutschland sind und wie selten sie benutzt werden
In Deutschland ist die Technik bekannter als ihr Gebrauch. Laut der Bitkom-Studie zur Zukunft der Consumer Technology 2026, vorgestellt am 31. August 2026, haben 35 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren schon einmal eine Brille für Virtual Reality (VR) genutzt. Im Vorjahr waren es 28 Prozent, 2024 waren es 22 Prozent und 2023 waren es 20 Prozent. Weitere 43 Prozent möchten eine solche Brille künftig nutzen. Unter den 16- bis 29-Jährigen haben laut Bitkom 57 Prozent bereits Erfahrung damit, bei den Menschen ab 65 Jahren sind es 14 Prozent. Regelmäßig genutzt wird das Gerät selten: Nur zwölf Prozent der Nutzerinnen und Nutzer setzen es laut Bitkom mindestens wöchentlich auf, 63 Prozent einmal im Monat oder seltener. 92 Prozent haben damit Computer- oder Videospiele gespielt, 26 Prozent Lern- oder Schulungsangebote genutzt. Wer den ersten Versuch kabellos und ohne Rechner wagen will, findet beim Fachportal Tipps für Einsteiger zu kabellosen Standalone-VR-Brillen.
Warum die Kamera in der Brille zum Kaufkriterium wird
Bei Smart Glasses entscheidet nicht nur die Technik, sondern die Akzeptanz der Umstehenden. Nach einer Bitkom-Befragung unter 1.164 Personen ab 16 Jahren, veröffentlicht am 21. August 2026, möchten 76 Prozent der Deutschen nicht von anderen mit einer solchen Brille aufgenommen werden. 62 Prozent würden Menschen mit Smart Glasses nicht in ihr Zuhause lassen, und 82 Prozent verlangen laut Bitkom, dass Aufnahmen für Umstehende klar erkennbar angezeigt werden. Zugleich haben laut derselben Befragung 15 Prozent bereits eine smarte Brille getragen, weitere 28 Prozent würden es gerne tun. IDC beschreibt in seiner Auswertung vom 16. September 2026 dieselbe Spannung: Die Sorge über fehlende Hinweis- und Einwilligungsmechanismen beim Aufnehmen sei gewachsen, und der Marktführer habe Missbrauch erst nach öffentlicher Kritik eingeschränkt.
„Der Markt hat sich entschieden, bevor die Käufer es getan haben: Sieben von zehn ausgelieferten Geräten sind Brillen ohne Display, keine Headsets. Für den Kauf heißt das, zuerst die Frage nach der Aufnahmeanzeige zu stellen und erst danach die nach Auflösung und Sichtfeld. Eine Brille, die niemand im Raum akzeptiert, bleibt in der Schublade wie ein Headset, das nur einmal im Monat aufgesetzt wird“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Worauf Käufer im vierten Quartal 2026 achten sollten
Die nächsten Monate bringen nach Einschätzung von IDC mehrere Produktstarts, darunter Brillen mit Googles Plattform Android XR von Samsung und XREAL sowie neue Display- und Audiobrillen weiterer Hersteller. Die Zahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht IDC erfahrungsgemäß im Dezember 2026, und Bitkom legt seine Trendstudie zur Consumer Technology erfahrungsgemäß im Spätsommer 2027 neu auf. Wer bis dahin kauft, sollte drei Dinge vergleichen: ob die Brille Aufnahmen sichtbar anzeigt, ob sie mit Sehstärke bestellbar ist und ob der Hersteller Updates über mehrere Jahre zusagt. Ein Headset bleibt die richtige Wahl für Spiele und Simulationen, eine Audiobrille für den Alltag – und wer beides selten benutzt, spart mit dem Verzicht am meisten.
von Pressebox | Okt. 21, 2026 | Consumer-Electronics
Nidderau, 21.10.2026 (PresseBox) – Der Digital-Analog-Wandler Weiss DAC204-MK2 markiert einen bedeutenden Meilenstein auf diesem Weg – er baut auf seinem Vorgänger auf und bietet ein noch intensiveres Hörerlebnis.
Die Kernentwicklung: Fortschrittliche Signalverarbeitung und geringeres Jitter
Das Herzstück des DAC204-MK2 bildet ein komplett neu entwickelter Digital-Analog-Wandler. Durch die Nutzung des fortschrittlichen ESS9028PRO-Chips haben die Ingenieure von Weiss einen neuen Standard in puncto Signaltreue erreicht.
Zu den wichtigsten digitalen Verbesserungen gehören:
- Spezielle THD-Kompensation: Optimierte Algorithmen zielen gezielt auf die Beseitigung der gesamten harmonischen Verzerrung ab und gewährleisten so einen extrem sauberen Signalweg.
- Fortschrittliche PLL-Taktung: Ein neu entwickeltes PLL-Taktsystem (Phase-Locked Loop) reduziert den Jitter deutlich und erhält die präzise Zeit- und Raumausrichtung der Originalaufnahme.
Eine überarbeitete analoge Ausgangsstufe
Die Verbesserungen des DAC204-MK2 gehen weit über die digitale Signalverarbeitung hinaus. Die gesamte analoge Ausgangsstufe wurde von Grund auf neu entwickelt, um eine optimale Synergie mit High-End-Wiedergabesystemen und persönlichen Audiogeräten zu gewährleisten.
- Nahezu null Ohm Ausgangsimpedanz: Die Ausgangsstufe verfügt nun über eine optimierte, nahezu null Ohm betragende Impedanz. Diese Verbesserung gewährleistet absolute Leistungsstabilität beim Betrieb niederohmiger Kopfhörer oder bei der Verwendung anspruchsvoller, hochkapazitiver Kabel.
- Akustische Feinabstimmung per Gehör: Technische Messwerte sind zwar von größter Bedeutung, doch wahre musikalische Perfektion erfordert menschliche Intuition. Die finalen Verzerrungswerte und Rekonstruktionsfilter des DAC204-MK2 wurden daher sorgfältig nach Gehör feinabgestimmt.
Diese sorgfältige Kombination aus präziser Ingenieurskunst und kritischem Hören führt zu einer volleren, runderen Klangbalance, die sich durch außergewöhnliche Klarheit und Raffinesse auszeichnet.
Bewährte Vielseitigkeit bewahren
Obwohl die interne Architektur einen bedeutenden Technologiesprung darstellt, behält der DAC204-MK2 die hohe Flexibilität und intuitive Funktionalität bei, die Profis und Audiophile schätzen. Das Gerät lässt sich weiterhin nahtlos in jedes Audio-System integrieren, dank:
- mühelosem Umschalten der Signalquelle und einfacher, präziser Dämpfung,
- umfassenden Anschlussmöglichkeiten, darunter USB, Toslink sowie SPDIF-Eingang und SPDIF-Ausgang.
Ob es darum geht, die feinen Nuancen eines Studio-Meisterwerks aufzudecken oder anspruchsvolle Referenzmonitore anzusteuern – der DAC204-MK2 definiert neu, was ein kompakter Wandler leisten kann.
Um die technischen Spezifikationen zu erkunden, besuchen Sie die Produktseite DAC204-MK2
von Pressebox | Okt. 21, 2026 | Musik
Brandenburg an der Havel, 21.10.2026 (lifePR) – Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Musik um sieben“ laden die Brandenburger Symphoniker ihr Publikum zu einer besonderen Entdeckungsreise durch die Welt der klassischen Musik ein. Den Auftakt bildet Sergej Prokofjews beliebtes musikalisches Märchen „Peter und der Wolf“, das am Samstag, 31. Oktober 2026, von 19 bis 20 Uhr in der Aula der Ritterakademie des Brandenburger Doms zu erleben ist.
Das Konzertformat verbindet musikalischen Genuss mit einer leicht verständlichen Werkeinführung. Im ersten Teil erläutert Andreas Spering gemeinsam mit den Brandenburger Symphonikern die Besonderheiten der Komposition und eröffnet neue Zugänge zu Prokofjews Meisterwerk. Anschließend erklingt „Peter und der Wolf“ in voller Länge, sodass das Publikum die zuvor vorgestellten musikalischen Zusammenhänge unmittelbar nachvollziehen kann.
Als Sprecher begleitet Steffan Drotleff durch den Abend. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an neugierige Neueinsteiger wie an erfahrene Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher. Ziel der Reihe ist es, bekannte Meisterwerke der klassischen Musik auf unterhaltsame und leicht zugängliche Weise neu erfahrbar zu machen.
Mit „Musik um sieben“ schaffen die Brandenburger Symphoniker ein Konzertangebot, das Wissensvermittlung und Konzerterlebnis miteinander verbindet und spannende Einblicke in die Welt der klassischen Musik ermöglicht.
Termin des Auftakts:
Samstag, 31. Oktober 2026, 19:00 – 20:00 Uhr
Aula der Ritterakademie, Dom St. Peter und Paul, Brandenburg an der Havel
Eintrittspreise:
Preiskategorie J
14,- € // ermäßigt 8,- €
Die Kategorie und die Basispreise gelten an der Theaterkasse. Bei einer Buchung über den Online-Dienst Reservix fallen zusätzliche Service- und Versandgebühren an. Maßgeblich sind die im Buchungsprozess ausgewiesenen Endpreise.
von Pressebox | Okt. 20, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 20.10.2026 (PresseBox) – Kameras am Hauseingang beschäftigen die Datenschutzaufsicht wie nie zuvor. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg zählte 2025 laut seinem am 26. März 2026 vorgestellten Tätigkeitsbericht 800 neue Beschwerden und Hinweise zu Videoüberwachungskameras. Im Jahr 2024 waren es 442, ein Anstieg um rund 80 Prozent. Ein Großteil davon richtet sich laut Bericht gegen Kameras in der Nachbarschaft; die Beschwerdeführer tragen regelmäßig vor, dass Nachbarn fremde Grundstücke oder die Straße aufnehmen. Klingelkameras mit Bewegungserkennung gehören dazu, wenn sie den Gehweg erfassen; für ihre Betreiber gilt im Oktober 2026 dieselbe Rechtslage wie für jede andere Kamera. Was beim Betrieb zu beachten ist, erklärt das Fachportal der Provimedia GmbH in einem Beitrag über den Betrieb einer Video-Türklingel mit Rücksicht auf Datenschutz und Nachbarn.
Der Landesbeauftragte Tobias Keber verzeichnete 2025 insgesamt 7.673 Beschwerden, nach 4.034 im Vorjahr, und erließ 101 Bußgeldbescheide über rund 308.850 Euro.
Warum eine Klingelkamera mit Blick auf den Gehweg nicht unter die Haushaltsausnahme fällt
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt seit dem 25. Mai 2018 auch für Privatpersonen, sobald deren Kamera den öffentlichen Raum erfasst. Nach Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO gilt sie zwar nicht für die Verarbeitung „durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten“. Der Europäische Gerichtshof hat diese Haushaltsausnahme schon zur Vorgängerrichtlinie eng ausgelegt. Im Urteil vom 11. Dezember 2014 in der Rechtssache C-212/13 ging es um eine Kamera am Einfamilienhaus, die zum Schutz von Eigentum, Gesundheit und Leben aufzeichnete und dabei auch den öffentlichen Raum überwachte. Ein solcher Betrieb ist nach dem Urteil keine ausschließlich persönliche oder familiäre Tätigkeit.
Die Datenschutzkonferenz der Aufsichtsbehörden des Bundes und der Länder übernimmt diese Linie in ihrer Orientierungshilfe „Videoüberwachung durch nicht-öffentliche Stellen“ mit Stand vom 17. Juli 2020. Für den Betreiber einer solchen Kamera bedeutet das seit Geltung der Verordnung im Mai 2018: Er braucht eine Rechtsgrundlage, in der Regel die Abwägung berechtigter Interessen nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. In Wohngebieten fällt sie nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden regelmäßig zugunsten der gefilmten Nachbarn und Passanten aus.
Welche Einstellungen die Aufsichtsbehörden bei Tür- und Klingelkameras hinnehmen
Die Orientierungshilfe widmet Tür- und Klingelkameras einen eigenen Abschnitt: Erfassen sie den öffentlichen Raum, können sie nach Darstellung der Datenschutzkonferenz nur mit bestimmten technischen Einstellungen eingesetzt werden. Als vertretbar beschreibt sie ein System mit vier Merkmalen zugleich. Die Übertragung startet erst nach Betätigung der Klingel, eine dauerhafte Speicherung ist ausgeschlossen, das Bild zeigt nicht mehr als ein Blick durch den Türspion, und die Übertragung endet nach Sekunden von selbst. Eine dauerhafte und anlasslose Bildübertragung öffentlicher Räume muss der Betreiber nach der Orientierungshilfe vom Juli 2020 technisch ausschließen.
Anders liegt der Fall bei einem Gerät, das in Wohnbereichen zugleich als Überwachungskamera arbeitet, also per Bewegung, von Hand oder per Smartphone aktiviert werden kann und dabei den öffentlichen Raum erfasst. Ein solches System erfüllt die Anforderungen nach derselben Orientierungshilfe in der Regel nicht. Wie sich Bildausschnitt und Bewegungszone einstellen lassen, beschreibt das Fachportal der Provimedia GmbH in einer Anleitung zum Einstellen der Bewegungserkennung gegen Fehlalarme.
Wie die Beschwerden über Nachbarschaftskameras 2025 zugenommen haben
Die Videoüberwachung war laut Tätigkeitsbericht 2025 eines der dynamischsten Themen der Aufsicht; der Zuwachs von 442 auf 800 Beschwerden und Hinweise betraf den öffentlichen wie den nicht-öffentlichen Bereich.
„Die 800 Eingaben aus einem einzigen Bundesland sind nur die Fälle, in denen jemand den Weg zur Behörde gegangen ist. Bei Klingelkameras zählen Bildausschnitt, Auslöser, Speicherung: Wer den Gehweg dauerhaft oder bei Bewegung filmt, hat in der Regel ein Datenschutzproblem, wer beim Klingeln kurz und ohne Aufzeichnung hinsieht, in der Regel nicht. Die Einstellung dauert fünf Minuten und nimmt den häufigsten Beschwerdegrund aus dem Bild“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Worauf Käufer vor der Montage im Herbst 2026 achten sollten
Vier Prüffragen ergeben sich daraus für den Kauf einer Klingelkamera:
- Erfassungsbereich: Zeigt das Bild nur den eigenen Eingang, oder reichen Gehweg, Straße oder Nachbargrundstück hinein?
- Auslösung: Startet die Übertragung erst beim Klingeln, oder läuft sie bei jeder Bewegung an und puffert das Gerät schon vorher Bilder?
- Speicherung: Lässt sich die dauerhafte Aufzeichnung abschalten, oder landet jede Aufnahme ungefragt in einer Cloud?
- Abschaltung: Endet die Übertragung nach Sekunden von selbst, oder bleibt das Bild offen?
Den nächsten Tätigkeitsbericht mit den Zahlen für 2026 wird der Landesbeauftragte voraussichtlich im Frühjahr 2027 vorlegen; für 2026 hat er einen Schwerpunkt Videoüberwachung angekündigt. Für Haushalte, die im Herbst 2026 eine Klingelkamera montieren, heißt das praktisch: den Bildausschnitt vor der Inbetriebnahme im Testbild prüfen. Filmt das Gerät nicht nur beim Klingeln, gehören Gehweg und Nachbargrundstück durch Ausrichtung oder Maskierung aus dem Bild. Eine enge Bewegungszone senkt Fehlauslösungen, ersetzt das aber nicht.
Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 21. September 2026 abgerufenen Wortlaut von Artikel 2 und Artikel 6 DSGVO sowie der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz wieder und sind keine Rechtsberatung. Was im Einzelfall zulässig ist, klärt die Aufsichtsbehörde oder eine rechtliche Beratung.