von Pressebox | Sep. 30, 2026 | Consumer-Electronics
Buchkirchen, 30.09.2026 (PresseBox) – Virtual Reality hat ein erstaunliches Entwicklungsproblem. Die Bilder werden schärfer, die Chips schneller, die Welten größer und künstliche Intelligenz macht digitale Umgebungen immer realistischer. Meta Platforms, Apple, Nvidia und andere Technologiekonzerne treiben die Entwicklung räumlicher Computerwelten mit neuen Geräten, Plattformen und Simulationssystemen voran. Doch wer ein VR-Spiel startet und durch eine weitläufige Landschaft läuft, bewegt seinen virtuellen Körper häufig noch mit einem kleinen Steuerknüppel am Controller.
Diesem Problem widmet sich ein Unternehmen aus Austin, Texas / IRW-Press / Virtuix Holdings (ISIN: US92835U1016, WKN: A41H19). Mit Omni One entwickelt Virtuix eine Plattform, auf der Nutzer tatsächlich gehen, laufen, ausweichen und sich in 360 Grad durch virtuelle Welten bewegen. Die Bewegungen des Körpers werden direkt in die digitale Umgebung übertragen. Damit trifft das Unternehmen auf einen Markt, in dem Immersion zunehmend über das reine Sehen und Hören hinausgeht. Die Class-A-Aktie von Virtuix wird unter dem Symbol VTIX an der Nasdaq gehandelt.
VR-Gaming-Markt wächst Richtung 260 Milliarden Dollar
Der weltweite Markt für Virtual-Reality-Gaming erreicht laut Fortune Business Insights 2026 rund 38,4 Milliarden US-Dollar. Bis 2034 erwartet das Marktforschungsunternehmen einen Anstieg auf knapp 259,8 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von 27 % pro Jahr. Meta Platforms, Sony, Alphabet, Nvidia, Unity und Valve zählen zu den Unternehmen, die diesen Markt mit Hardware, Plattformen oder Inhalten prägen.
Hinter diesem Wachstum steckt ein grundlegender Wettlauf um mehr Immersion. Headsets erfassen inzwischen Kopf- und Handbewegungen, Mixed Reality verbindet reale Räume mit digitalen Objekten und KI ermöglicht zunehmend dynamische virtuelle Welten. Je natürlicher diese Umgebungen werden, desto stärker rückt auch die Bewegung des gesamten Körpers in den Mittelpunkt.
Virtuix hat genau darauf sein Produkt aufgebaut. Omni One besteht aus einer kompakten Plattform mit spezieller Lauffläche, Schuhüberzügen und Bewegungssensoren. Der Spieler bleibt physisch auf der Plattform, während seine Schritte und Richtungswechsel in die virtuelle Welt übertragen werden. Virtuelle Distanzen verlieren damit die Begrenzung durch die Größe des eigenen Wohnzimmers.
Auch andere Marktprognosen zeichnen ein ähnliches Bild. Grand View Research führt Virtuix unter den Unternehmen im weltweiten VR-Gaming-Markt und beziffert allein den Hardwareumsatz dieser Branche für 2024 auf rund 22,6 Milliarden US-Dollar. Bis 2030 soll der gesamte VR-Gaming-Markt nach dieser Studie rund 109,6 Milliarden US-Dollar erreichen.
Virtuix verbindet den Hardwareverkauf mit zusätzlichen digitalen Erlösen. Beim vollständigen Omni-One-System bietet das Unternehmen Spiele über einen eigenen Store sowie die Mitgliedschaft Omni Online für 14 US-Dollar pro Monat an. Rund 50 % der Käufer eines vollständigen Systems entscheiden sich beim Kauf laut Virtuix für ein Jahresabonnement, rund 40 % erwerben im Durchschnitt zwei zusätzliche Spiele. Mit jedem verkauften System wächst damit zugleich die Nutzerbasis, auf der Virtuix weitere Software- und Abonnementerlöse erzielen kann.
Meta öffnet Virtuix die Tür zum größten VR-Ökosystem
Der vielleicht wichtigste Schritt im Consumer-Geschäft erfolgte im Juni. Virtuix brachte Omni One for Quest in Zusammenarbeit mit Meta auf den Markt. Das Produkt ist Teil des „Made for Meta“-Programms und wird in Metas eigenem Store geführt. Besitzer kompatibler Quest-Headsets können ihre bestehende Hardware mit Omni One verbinden und damit unterstützte Spiele körperlich durchlaufen.
Damit trifft Virtuix auf ein Ökosystem, dessen Nutzung zuletzt neue Höchststände erreichte. Meta meldete für 2025 die höchste Zahl individueller Quest-Nutzer seit Bestehen der Plattform. Die In-App-Käufe legten zugleich um 13 % gegenüber dem Vorjahr zu. Der Konzern erklärte auf der Game Developers Conference 2026, seine Investitionen in Quest und VR-Games weiterhin auf hohem Niveau zu halten.
Virtuix beziffert die installierte Quest-Basis auf mehr als 20 Millionen Headsets und sieht rund sechs Millionen aktive Nutzer als adressierbare Zielgruppe für Omni One. Zusätzlich untersucht das Unternehmen gemeinsame Marketingmaßnahmen und Produktbündel mit Meta.
Die kommerzielle Wirkung des Quest-Starts ist bereits in den Bestellungen sichtbar. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stiegen die neuen Omni-One-Bestellungen um 72 % gegenüber dem Vorjahr. Nach dem Launch von Omni One for Quest lagen die neuen Bestellungen laut Virtuix beim 2,5-Fachen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Das Unternehmen berichtete im August, dass sich die höhere Nachfrage auch im laufenden Quartal fortsetzt.
Ein etablierter VR-Konzern liefert damit die Nutzerbasis, während Virtuix eine zusätzliche Hardwareebene für Bewegung anbietet. Bei einem Jahresumsatz von 4,25 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2026 kann bereits eine vergleichsweise kleine Durchdringung dieser Nutzerbasis die Größenordnung des Consumer-Geschäfts deutlich verändern.
3.000 Systeme pro Monat: Fertigung steht bereits
Steigende Bestellungen entfalten ihren wirtschaftlichen Effekt erst, wenn Virtuix die Systeme in größerer Stückzahl ausliefern kann. Das Unternehmen hat seine Fertigung nach eigenen Angaben auf eine Kapazität von bis zu 3.000 Systemen pro Monat ausgelegt. Bei vollständiger Auslastung errechnet das Management daraus ein jährliches Umsatzpotenzial von mehr als 100 Millionen US-Dollar.
Der Abstand zum heutigen Geschäft ist erheblich. Virtuix erzielte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 767.300 US-Dollar Umsatz. Omni One steuerte davon rund 522.000 US-Dollar bei. Das Vorjahresquartal lag durch die Auslieferung früherer Vorbestellungen insgesamt höher. Die neuen Orders stammen inzwischen aus beständig gewonnenen Kunden und schaffen damit eine neue Ausgangsbasis für die kommenden Quartale. Gleichzeitig verbessert sich auch die Wirtschaftlichkeit der Hardware. Die Bruttomarge stieg im jüngsten Quartal von 17 auf 30 %, der Bruttogewinn von rund 176.000 auf 227.000 US-Dollar. Virtuix führt die Verbesserung vor allem auf höhere Verkaufspreise des vollständigen Omni-One-Systems zurück.
Omni One for Quest kostet in Deutschland aktuell rund 3.000 Euro und richtet sich damit an Nutzer, die bereits erheblich in ihr Gaming- und VR-Setup investieren. Die Quest-Version erweitert vorhandene VR-Hardware um die körperliche Bewegungsebene und setzt damit auf Kunden, die bereits Teil des Meta-Ökosystems sind. Potenziell steigende Bestellungen, eine höhere Bruttomarge und bereits aufgebaute Produktionskapazität schaffen also nun die Voraussetzungen dafür, das Produkt in deutlich größerem Maßstab auszuliefern.
Markt reicht längst über Gaming hinaus
Die Entwicklung virtueller Welten endet aber nicht bei Computerspielen. Nvidia investiert massiv in sogenannte Physical AI, bei der Roboter und autonome Maschinen zunächst in simulierten dreidimensionalen Umgebungen lernen. Digitale Zwillinge bilden Fabriken, Lagerhallen oder reale Landschaften nach. Unternehmen trainieren darin Maschinen und Menschen, bevor sie die reale Umgebung betreten.
Hier bekommt die Virtuix-Technologie eine zweite Dimension. Das Unternehmen kombiniert nämlich seine Bewegungsplattform inzwischen auch mit KI-gestützter 3D-Rekonstruktion. Reale Orte werden mit 360-Grad-Kameras oder Drohnen aufgenommen und anschließend in fotorealistische, räumlich begehbare Umgebungen verwandelt. Ein Nutzer kann danach auf Omni tatsächlich durch die digitale Version dieses Ortes laufen.
Aus demselben Grundprinzip entstehen Anwendungen für Industrie, Robotik und militärische Simulation. Virtuix hat bereits ein Omni-One-Enterprise-System an Tesla für das Optimus-Programm verkauft, wurde für eine NASA-Simulationsmission ausgewählt und ist inzwischen mit Projekten oder Systemen bei Air Force, Marines, Army, Navy und Air National Guard vertreten.
Damit bekommt eine Technologie, die ursprünglich aus dem Gaming stammt, Zugang zu Kunden mit völlig anderen Budgets und Anforderungen. Im Consumer-Geschäft strebt Virtuix für Omni One eine Bruttomarge von rund 40 % an. Für Omni One Enterprise nennt das Unternehmen bei einem Verkaufspreis von 4.995 US-Dollar eine Zielmarge von rund 70 %. Allen Anwendungen liegt dabei dasselbe Prinzip zugrunde: Menschen bewegen sich körperlich durch digitale Umgebungen.
Meta investiert weiter in sein VR-Ökosystem. Nvidia treibt Simulation und Physical AI voran. Tesla entwickelt humanoide Roboter. US-Streitkräfte setzen verstärkt auf immersive Trainings- und Simulationssysteme. Virtuix positioniert seine Bewegungsplattform dort, wo diese digitalen Welten mit realer Bewegung verbunden werden.
Im Consumer-Geschäft liegen die Bestellungen 72 % über dem Vorjahresquartal, der Quest-Launch hat das Orderniveau deutlich erhöht und die Fertigung ist auf wesentlich größere Stückzahlen vorbereitet. Gerade im militärischen Training bekommt dieselbe Technologie eine zusätzliche wirtschaftliche Dimension. Dort treffen hohe Anforderungen an realitätsnahe Simulation auf Budgets und Auftragsgrößen, die sich deutlich vom Consumer-Geschäft unterscheiden – und Virtuix hat sich in diesem Markt bereits positioniert.
Virtuix gehört auf die Watchliste aller Anleger, die sich für das Thema VR-Technologie und Extended Reality interessieren. Wer sich genauer zur Aktie informieren möchte, findet tiefergehende Informationen und Daten zum Unternehmen im Verumo Unternehmensprofil (Link: https://verumo.de/aktien/virtuix-holdings-inc). Verumo Abonnenten erhalten alle wichtigen Updates zur Aktie per E-Mail.
Aktiendaten
Virtuix Holdings Inc.
WKN: A41H19
ISIN: US92835U1016
Nasdaq: VTIX
Webseite: https://www.virtuix.com/
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von Pressebox | Sep. 30, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 30.09.2026 (PresseBox) – Weniger Räder werden gestohlen, doch die meisten bleiben verschwunden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat am 20. April 2026 die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 veröffentlicht. Laut dieser Statistik registrierte die Polizei 214.264 Fälle von Fahrraddiebstahl, 31.604 weniger als im Jahr 2024. Die Aufklärungsquote stieg nur geringfügig von 9,7 auf 9,8 Prozent. Wer ein Rad nach dem Diebstahl selbst orten will, braucht dafür ein am Rahmen verstecktes Gerät – worauf es bei der Auswahl ankommt, beschreibt eine Auswahlhilfe für Ortungsgeräte an Elektrofahrrädern.
Was die Kriminalstatistik 2025 zum Diebstahl von Fahrrädern und Kraftwagen ausweist
Der Rückgang beim Fahrraddiebstahl gehört zu den größten der gesamten Statistik. Nach Angaben des BKA sank die Diebstahlskriminalität insgesamt im Jahr 2025 um 6,5 Prozent auf 1.813.141 Fälle; bei Fahrrädern fiel das Minus mit 12,9 Prozent doppelt so stark aus. Den schweren Diebstahl von Fahrrädern, also den Diebstahl unter Überwindung einer Sicherung, zählte die Polizei 162.668 Mal, 23.248 Fälle weniger als 2024.
Der Wert der gestohlenen Räder steigt gleichzeitig. Laut PKS 2025 lag die durchschnittliche Schadensumme je Fall bei rund 1.454 Euro, nach rund 1.373 Euro im Jahr 2024. Das BKA schließt daraus auf den Diebstahl höherwertiger Fahrräder – ein Muster, das zur wachsenden Zahl von Elektrofahrrädern passt.
Auch Kraftwagen verschwanden seltener. Laut PKS 2025 weist die Statistik für 2025 genau 27.632 gestohlene Kraftwagen aus, 9,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen ging um 7,5 Prozent auf 237.198 Fälle zurück.
Wie sich die Diebstahlszahlen des Jahres 2025 im Einzelnen verteilen
Fünf Diebstahlswerte aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 zeigen, wie unterschiedlich die Chancen auf eine Wiederauffindung ausfallen. Die Aufklärungsquote gibt an, bei welchem Anteil der Fälle die Polizei mindestens einen Tatverdächtigen ermittelt hat:
- Diebstahl von Fahrrädern: 214.264 Fälle, Aufklärungsquote 9,8 Prozent, 16.427 Tatverdächtige.
- Diebstahl von Kraftwagen: 27.632 Fälle, Aufklärungsquote 30,1 Prozent nach 29,2 Prozent im Vorjahr.
- Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen: 237.198 Fälle, Aufklärungsquote 10,6 Prozent.
- Taschendiebstahl: 95.184 Fälle, Aufklärungsquote 6,9 Prozent.
- Wohnungseinbruchdiebstahl: 82.920 Fälle, ein Plus von 5,7 Prozent als einzige Zunahme unter den Diebstahlsdelikten.
Die Spanne zwischen 9,8 Prozent beim Fahrrad und 30,1 Prozent beim Kraftwagen erklärt sich zum Teil aus der Technik. Ein Kraftwagen trägt ein amtliches Kennzeichen, eine Fahrgestellnummer und häufig eine werkseitige Wegfahrsperre; ein Fahrrad hat davon nichts, sofern der Besitzer nicht selbst nachrüstet.
Warum die Aufklärungsquote den Nutzen eines Ortungsgeräts bestimmt
Bei neun von zehn angezeigten Raddiebstählen ermittelt die Polizei keinen Tatverdächtigen. Diese Quote ist die eigentliche Rechengrundlage für ein Ortungsgerät: Es ersetzt keine Sicherung, sondern verändert, was nach dem Diebstahl passiert. Wer der Polizei bei der Anzeige einen aktuellen Standort nennen kann, verkürzt die Ermittlung von Wochen auf Stunden.
Die Statistik selbst legt diesen Zusammenhang nahe. Als mögliche Gründe für die Rückgänge im Jahr 2025 nennt das BKA technische Maßnahmen zur Sicherung des Eigentums, eine höhere Sensibilisierung für Diebstahlprävention und polizeiliche Präventionsarbeit. Beim Fahrraddiebstahl könne laut BKA die Nutzung von GPS-Trackern eine Rolle spielen, bei Kraftfahrzeugen eine verbesserte Fahrzeugtechnik und modernere Sicherungssysteme.
„Ein Schloss entscheidet, ob ein Rad gestohlen wird. Ein Sender entscheidet, ob es zurückkommt – und bei einer Aufklärungsquote unter zehn Prozent ist das die Frage, die am Ende Geld kostet“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Grenzen das Hellfeld der Kriminalstatistik hat
Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst nur, was angezeigt wird. Für den Taschendiebstahl, das einzige der genannten Delikte, das vergleichbar erhoben wurde, kommt die Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024“ des BKA auf einen Anzeigeanteil von nur etwa 50 Prozent. Für den Fahrraddiebstahl geht das BKA ebenfalls davon aus, dass ein großer Teil der Fälle der Polizei nicht bekannt wird.
Für Besitzer heißt das: Die 214.264 Fälle sind eine Untergrenze. Ein Rad, dessen Diebstahl nicht angezeigt wird, taucht in keiner Fahndung auf, und ein Ortungsgerät ohne Anzeige liefert nur eine Karte, aber keinen Zugriff. Die Reihenfolge lautet daher Anzeige zuerst, Standort dazu, und den Zugriff der Polizei überlassen.
Für Fahrzeuge gilt dieselbe Logik mit anderen Voraussetzungen. Ein fest verbautes, an die Bordspannung angeschlossenes Gerät sendet auch dann noch, wenn ein Wagen über Tage in einer Halle steht. Welche Bauformen es gibt und wo die Grenzen liegen, erklärt eine Gegenüberstellung von Fahrzeugsendern mit Diebstahlwarnung.
Der nächste Vergleichswert zum Raddiebstahl folgt im Frühjahr 2027
Der Vergleichswert für 2025 steht, der nächste folgt im Frühjahr 2027. Die Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern haben die PKS 2025 im April 2026 zur Kenntnis genommen; die Statistik für das Jahr 2026 wird nach demselben Rhythmus im Frühjahr 2027 erwartet.
Bis dahin bleibt der Herbst 2026 eine Zeit, in der Räder täglich unbeaufsichtigt an Bahnhöfen und vor Schulen stehen. Wer ein Elektrofahrrad im Wert von mehreren tausend Euro fährt, liegt bereits über dem statistischen Durchschnittsschaden von 1.454 Euro – und hat damit den stärksten Grund, den Standort seines Rads nicht dem Zufall zu überlassen.
von Pressebox | Sep. 30, 2026 | Consumer-Electronics
Wiesbaden, 30.09.2026 (PresseBox) – Dymax, ein globaler Hersteller von lichthärtenden Materialien und Geräten, erweitert seine 9200er-Produktserie um die neuen Materialien 9208-W und 9209-W. Die speziell für Wearable-Anwendungen entwickelten Formulierungen schützen elektronische Baugruppen in Smartwatches, Fitness-Trackern sowie AR-/VR-Headsets zuverlässig vor Umwelteinflüssen und mechanischen Belastungen.
Sowohl 9208-W als auch 9209-W kombinieren eine durch UV-/ sichtbares Licht initiierte Härtung mit einer sekundären Feuchtigkeitshärtung. Dadurch wird auch in abgeschatteten Bereichen, wie sie typischerweise unter Leiterplattenbauteilen und in komplexen Bauteilgeometrien vorkommen, eine zuverlässige Aushärtung ermöglicht. Die Materialien lassen sich mit LED-Aushärtungssystemen aushärten, haften zuverlässig auf gängigen Elektroniksubstraten und schützen empfindliche Baugruppen vor Umwelteinflüssen, die die langfristige Zuverlässigkeit elektronischer Systeme beeinträchtigen können.
Dymax 9208-W ist eine für Wearables optimierte Elektronikbeschichtung, die elektronische Baugruppen vor Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit, Korrosion und thermischer Belastung schützt. Das Material haftet zuverlässig auf flexiblen Leiterplatten und hält den wiederholten Biegebeanspruchungen stand, die bei der täglichen Nutzung tragbarer Geräte auftreten. Darüber hinaus ist es bei Raumtemperatur lagerstabil und ermöglicht dadurch eine vereinfachte Handhabung und Lagerung. Eine blaue Fluoreszenz erleichtert zudem Inspektions- und Qualitätskontrollprozesse.
Dymax 9209-W ist ein reworkfähiges Encapsulant, das Ausschuss reduziert, indem es die Reparatur oder den Austausch von Komponenten auf Leiterplatten nach Montagefehlern oder nicht bestandenen Inspektionen ermöglicht. Das Material schützt Chips, Bondverbindungen und andere empfindliche elektronische Komponenten zuverlässig vor Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Stoßbelastungen. Die IBOA-freie Formulierung wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen elektronische Komponenten in unmittelbarer Nähe zur Haut eingesetzt werden.
„Hersteller benötigen heute Materialien, die den Schutz zunehmend komplexer elektronischer Baugruppen verbessern, ohne zusätzliche Prozessschritte oder Fertigungskomplexität zu verursachen“, erklärt Doug Katze, Senior Electronics Business Development Manager bei Dymax. „9208-W und 9209-W wurden entwickelt, um typische Herausforderungen bei der Montage moderner Elektronik zu adressieren – von der zuverlässigen Aushärtung in abgeschatteten Bereichen über den Schutz empfindlicher Elektronik bis hin zur Möglichkeit der Komponentenreparatur. Die neuen Materialien unterstützen Hersteller dabei, Wearables der nächsten Generation effizienter und zuverlässiger zu fertigen.“
von Pressebox | Sep. 30, 2026 | Musik
Wilhelmshaven, 30.09.2026 (lifePR) – Zünftige Musik, bayrische Schmankerl und ein kühles Bier: Am Sonntag, den 11. Oktober, lädt der Land Hadeln hilft wieder zur Mini-Wiesn nach Ihlienworth ein. Von 11 bis 14 Uhr wird vor der Alten Meierei, Hauptstraße 40, gemeinsam gefeiert.
Für die passende musikalische Stimmung sorgt Cuxland Brass mit Live-Musik und zünftigen Blasmusikklängen. Auch kulinarisch steht die Mini-Wiesn ganz im Zeichen bayerischer Tradition: Neben Spatenbier gibt es unter anderem Leberkäse, Bratwurst und Brezeln.
Die Mini-Wiesn ist inzwischen zu einer beliebten Veranstaltung in Ihlienworth geworden und bietet Gelegenheit, mit Familie, Freunden, Nachbarn und Bekannten einen geselligen Sonntag zu verbringen. Bei Musik, Essen und Getränken darf geschunkelt, gelacht und gemeinsam gefeiert werden.
Mit der Veranstaltung verbindet Land Hadeln hilft Geselligkeit mit einem guten Zweck. Als gemeinnütziger Verein setzt sich Land Hadeln hilft für die Unterstützung von Menschen und Projekten in der Region ein. Die Einnahmen der Mini-Wiesn fließen in die Vereinsarbeit und kommen damit sozialen Zwecken zugute.
Mini-Wiesn 2026
Sonntag, 11. Oktober 2026, 11 bis 14 Uhr
Alte Meierei, Hauptstraße 40, 21775 Ihlienworth
Der Eintritt ist frei.
Land Hadeln hilft freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und auf einen fröhlichen, geselligen Wiesn-Sonntag in Ihlienworth.
Diese Pressemitteilung wird herausgegeben von unserem Partner:
Kunst- und Kulturwissenschaftlerin
Stadt Otterndorf
Kulturbüro
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T 04751 919 102 | M 0173 2059 469
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KulturLandHadeln – Kulturnetzwerk der Samtgemeinde Land Hadeln
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von Pressebox | Sep. 30, 2026 | Consumer-Electronics
Haar bei München, 30.09.2026 (PresseBox) – Laut Bundesnetzagentur gab es in Deutschland im August 2026 bereits 212 064 öffentliche Ladepunkte, davon 55 655 Schnelllader – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Für ihren Ladenetztest fuhren die EMobilitätsexperten von umlaut, Teil von Accenture, zwischen Ende Juli und Anfang September rund 6700 Kilometer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei prüften die Testteams die Schnellladestationen von insgesamt 17 Anbietern. Bewertet wurden sowohl die Ladepunktbetreiber (Charge Point Operators, CPOs) als auch die Anbieter von Ladekarten und Apps (Electric Mobility Service Providers, eMSPs).
Deutschland: Aral Pulse siegt zum vierten Mal Die Route durch Deutschland fiel mit 4200
Kilometern um mehr als 50 Prozent länger aus als im Vorjahr. Getestet wurden neun deutsche CPOs mit je sechs Standorten. Sieger wurde erneut Aral Pulse mit 853 von 1000 möglichen Punkten und der Note „sehr gut“ – bereits zum vierten Mal in Folge. Die Marke des Mineralölkonzerns BP überzeugt durch ihr Konzept, Schnellladen an innerstädtischen Tankstellen anzubieten. Nach Einschätzung der Tester sichert sich Aral Pulse erneut die Spitzenposition in der deutschen CPO-Wertung, weil der Konzern sein Angebot fortlaufend weiterentwickelt, anstatt sich auf dem Bestand auszuruhen. Auf Platz zwei folgt EnBW mit 831 Punkten und der Note „gut“: Der baden-württembergische Energieversorger hat seit dem letzten Test über 30 neue Ladeparks eröffnet, darunter einen bei Karlsruhe mit zwölf Ladepunkten bis 480 kW und rund um die Uhr zugänglichem Aufenthaltsbereich. Ionity (808 Punkte) und Mer (784 Punkte) komplettieren mit „gut“ die Spitzengruppe, während EDRI, Allego, EWE Go, Shell Recharge und Pfalzwerke mit „befriedigend“ abschließen.
Bei den eMSPs, die Ladekarten, Apps und Abrechnung bereitstellen, sicherte sich EnBW Mobility+ zum achten Mal in Folge den Testsieg mit 851 von 1000 Punkten und der Note „sehr gut“. Ausschlaggebend war neben dem überzeugenden Angebot auch hier die kontinuierliche Weiterentwicklung, unter anderem durch verbesserte Verfügbarkeitsanzeigen, eine optimierte Ladehistorie sowie das neue Bonusprogramm EnBW collect. Auf Platz zwei folgt EWE Go mit 824 Punkten und „gut“, dahinter Plugsurfing (768 Punkte), das sich dank Verfeinerungen wie der Unterstützung von Apple CarPlay und Android Auto deutlich von „befriedigend“ auf „gut“ verbesserte. ChargeNow steigerte sich von „ausreichend“ auf „gut“ (754 Punkte). Aral Pulse, Maingau und Shell Recharge erhielten im eMSP-Ranking die Note „befriedigend“.
Österreich: SMATRICS EnBW an der Spitze
In Österreich wechselte die Führung: SMATRICS EnBW steigerte sich von „befriedigend“ im Vorjahr auf „gut“ mit 785 Punkten und die beste Bewertung des Landes – Resultat einer Qualitätsinitiative für intuitivere Bedienung, mehr Transparenz und bessere Bezahlmöglichkeiten. Diese Verbesserung wirkt sich nicht nur an neuen Ladeparks wie Regau, Altlengbach und Pinggau an Österreichs Autobahnen aus, sondern auch an bestehenden Standorten. OMV folgt mit 760 Punkten und „gut“; der größte heimische Öl- und Gaskonzern bietet an seinem Standort Urstein bei Salzburg als erster Ladepunkt Österreichs sogar „Megawatt Charging“ (MCS) an. Ionity Österreich (739 Punkte), Shell Recharge Österreich (737 Punkte) und Mer Austria (705 Punkte) erreichten die Note „befriedigend“.
Schweiz: Ionity verbessert sich auf Platz eins
In der Schweiz setzte sich Ionity mit 829 Punkten und der Note „gut“ an die Spitze – ein deutlicher Sprung vom zweiten Platz im Vorjahr. Mehrere Standorte wie Heidiland an der A13, die Gotthard-Raststätte an der A2 oder Oftringen im Aargau wurden bereits auf 400 kW aufgerüstet, ein weiterer Ausbau auf 600 kW ist geplant. Auf Platz zwei folgt GoFast mit 736 Punkten und „befriedigend“: Der Zürcher Anbieter hat die Ladenetze seines ehemaligen Mitbewerbers Move sowie das Swisscharge-Netz übernommen und baut derzeit ein Schnellladenetz an rund 150 Aldi SuisseStandorten auf. Shell Recharge Schweiz (721 Punkte, „befriedigend“) hat sich gegenüber der Vorjahresnote „ausreichend“ verbessert und kündigte jüngst die Übernahme des öffentlichen Ladenetzes EVPass mit rund 3000 Ladepunkten an.
Warum Tesla nicht bewertet wird
Tesla wurde wie in den vergangenen Jahren nicht in die Testwertung aufgenommen. Zwar betreibt der Autohersteller rund 240 Standorte mit etwa 3500 Ladepunkten in Deutschland und hat einen Großteil seiner Supercharger für Fremdmarken geöffnet. Doch die Bedienung vieler älterer Säulen ist komplett auf Tesla-Fahrzeuge ausgelegt. Fahrer anderer Marken benötigen zwingend die Tesla-App und zahlen zudem höhere Preise als Tesla-Kunden. Wegen dieser Sonderrolle wäre eine Benotung nach Einschätzung der Tester nicht fair vergleichbar mit klassischen CPOs.
Testmethodik: Strengere Kriterien als im Vorjahr
Für die Auswahl der besuchten Standorte galten zwei Kriterien: mindestens vier parallele HPC-Ladevorgänge mit 150 kW oder mehr und eine maximale Entfernung von 1,5 Kilometern zur nächsten Autobahnausfahrt. Vor Ort protokollierten die Testteams Beschilderung, Wetterschutz, Sanitäranlagen und Verpflegungsmöglichkeiten, während des Ladevorgangs Kabelmanagement, Bedienbarkeit und Barrierefreiheit sowie bei der Bezahlung Preistransparenz, unterstützte Zahlungsmethoden und Rechnungsstellung. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Testverfahren verschärft: Die tatsächliche Ladeleistung und der Zugang zur Station werden strenger bewertet, und die Preistransparenz fließt stärker ins Gesamtergebnis ein. Die eigentlichen Kosten sind hingegen nicht Teil der Bewertung, sie werden im aktuellen connect-Ladetarif-Test beurteilt.
connect Testfazit
„Besonders erfreulich sind die zahlreichen Leistungssteigerungen gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland zeigen die Spitzenplätze das aus dem Vorjahr vertraute Bild, in Österreich und in der Schweiz gab es dagegen Platzwechsel. Bemerkenswert ist dabei die Leistungssteigerung von SMATRICS EnBW. Bei vielen der Testkandidaten sind gegenüber 2025 Verbesserungen zu beobachten – das ist besonders erfreulich“, kommentiert E-Mobility-Experte Hannes Rügheimer die Ergebnisse des Tests.
Der komplette Ladenetztest mit allen Einzelwertungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz erscheint in der Ausgabe 11/2026 von connect (EVT: 05.10.26) und auf connect.de.
Redaktioneller Kontakt für Rückfragen:
Hannes Rügheimer, connect-Autor
Telefon: +49 171 54 035 1201
E-Mail: hannes.ruegheimer@fivemonkeys.group