von Pressebox | Okt. 13, 2026 | Consumer-Electronics
Monheim, 13.10.2026 (PresseBox) – Kleingeld vergessen, Geldbeutel im Büro oder die Karte tief in der Tasche? Mit dem neuen Hama Bezahlarmband wird kontaktloses Bezahlen noch unkomplizierter. Denn Hama erweitert sein Wearables-Sortiment um ein dezentes NFC-Armband in schwarz und beige in je zwei Größen, das analoge Uhren und Smartwatches mit einer einfachen Bezahlfunktion ausstattet.
Dank der bewährten Fidesmo-App lässt sich das Bezahlarmband schnell einrichten: Armband mit dem Smartphone verbinden, Debit- oder Kreditkarte hinterlegen – und schon kann kontaktlos bezahlt werden. Dafür genügt es, das Handgelenk mit dem Armband in etwa zwei bis vier Zentimetern Abstand an das Kartenlesegerät zu halten. Das Fidesmo-Netzwerk unterstützt dabei mehr als 800 Banken weltweit.
Auch beim Thema Sicherheit setzt Hama auf die Technologie des schwedischen Unternehmens Fidesmo, das auf sichere Bezahlfunktionen spezialisiert ist. Zum Einsatz kommt unter anderem die Tokenisierung: Die Kartennummer wird durch ein verschlüsseltes digitales Token ersetzt. Der passive NFC-Chip des Armbands aktiviert sich erst in unmittelbarer Nähe zum Kartenlesegerät. Die Datenverarbeitung erfolgt über Server in Europa. Das Bezahlarmband ist zudem Visa- und Mastercard-zertifiziert und in bestimmten europäischen Regionen wird darüber hinaus Klarna Pay unterstützt.
Dank der gängigen 20-mm- bzw. 22-mm-Stegbreite lässt sich das Bezahlarmband an vielen analogen Uhren und Smartwatches befestigen. Das dezente Silikonarmband mit Edelstahlschnalle verbindet dabei Komfort und zeitloses Design. So wird die Lieblingsuhr ganz einfach zum Payment Wearable – für unkompliziertes Bezahlen im Alltag.
Art.-Nr. 178657 Bezahlarmband, 20 mm, schwarz, UPE1: 39,99 EUR
Art.-Nr. 178658 Bezahlarmband, 20 mm, beige, UPE1: 39,99 EUR
Art.-Nr. 178659 Bezahlarmband, 22 mm, schwarz, UPE1: 39,99 EUR
Art.-Nr. 178660 Bezahlarmband, 22 mm, beige, UPE1: 39,99 EUR
1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
Auf einen Blick
Artikelnummer: 178657 bis 178660
Name: Hama Bezahlarmband
Preis: 39,99 EUR
wichtigste Eigenschaften: Kontaktlos bezahlen, sicher & zertifiziert, universell einsetzbar:
Link zum Produkt:
https://www.hama.com/de/de/bezahlarmband-nfc-kontaktlos-bezahlen-fuer-uhr-smartwatch-20-mm-schwarz-00178657
https://www.hama.com/de/de/bezahlarmband-nfc-kontaktlos-bezahlen-fuer-uhr-smartwatch-22-mm-schwarz-00178659
von Pressebox | Okt. 13, 2026 | Consumer-Electronics
Buxtehude, 13.10.2026 (PresseBox) – Die MAS Elektronik AG stellt ihre neuen MegaPAD Signage Touch Modelle in den Größen von 43 bis 55 Zoll vor. Für aufmerksamkeitsstarke Präsentationen ist das Multitouch MegaPAD Signage System ideal für den Einsatz in Unternehmen, im Empfangsbereich, im Showroom, auf der Messe oder im Einzelhandel.
Mit Full HD Display im Hochformat, robuster Konstruktion und gehärtetem Glas eignet sich das System für interaktive Anwendungen, Informationssysteme, digitale Beschilderung und Self-Service-Lösungen. Das System ist für den Dauerbetrieb konzipiert und ermöglicht durch seine Netzwerk- und Anschlussmöglichkeiten eine einfache Integration in bestehende Infrastrukturen.
Das IPS-Panel mit 450 cd/m² Helligkeit, 1300:1 Kontrastverhältnis und 178° Betrachtungswinkel sorgt für eine kontrastreiche Darstellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die native Auflösung von 1080 x 1920 Pixeln im 9:16-Format eignet sich ideal für Inhalte im Hochformat. Durch die große Displayfläche lassen sich Informationen, Werbeinhalte und Präsentationen auch aus größerer Entfernung gut erfassen.
Unverbindliche Preisempfehlungen:
XORO MegaPAD Signage 43T: 1599 Euro
XORO MegaPAD Signage 49T: 1799 Euro
XORO MegaPAD Signage 55T: 1899 Euro
MAS Elektronik AG unterstützt Unternehmen und Einrichtungen dabei, Kommunikation zu vereinfachen und Informations- sowie Interaktionsprozesse effizient zu digitalisieren. Von der festen Wandinstallation bis zur mobilen Nutzung – die Systeme passen sich unterschiedlichen Einsatzorten, Arbeitsprozessen und Projektanforderungen an.
Weitere Informationen zu Digital Signage, Tablet PCs, Kiosksystemen, MeetingPads und Displays jetzt auch auf megapad.de!
von Pressebox | Okt. 12, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 12.10.2026 (PresseBox) – Der Ringplanet Saturn stand am 4. Oktober 2026 um 14 Uhr in Opposition zur Sonne. Laut der Terminliste der Himmelsereignisse, die die Vereinigung der Sternfreunde für Deutschland führt, erreichte er dabei 0,3 Größenklassen bei einem scheinbaren Durchmesser von 19,7 Bogensekunden. Rund um die Opposition steht ein äußerer Planet der Sonne am Himmel gegenüber und ist deshalb die ganze Nacht über zu sehen. Wer im Oktober 2026 zum ersten Mal ein Gerät aufbaut, findet in einem Überblick zur Beobachtung von Planeten, Mond und Sonne mit kleinen Geräten die passende Einordnung. Das Fachportal gehört zur Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen.
Die Größenklasse ist ein logarithmisches Maß für die Helligkeit: Je kleiner der Wert, desto heller das Objekt. Eine Bogensekunde entspricht dem 3600. Teil eines Grads.
Fünf Termine bestimmen den Beobachtungskalender im Oktober 2026
Die Terminliste der Sternfreunde nennt für den laufenden Monat diese Eckpunkte:
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- Oktober 2026: Saturn in Opposition zur Sonne, 0,3 Größenklassen, 19,7 Bogensekunden
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- Oktober 2026: Kleinplanet Vesta in Opposition, 6,3 Größenklassen, im Sternbild Walfisch
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- auf 21. Oktober 2026: Maximum der Orioniden, bis zu 20 Meteore je Stunde bei 66 km/s
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- Oktober 2026: Mond 5,9 Grad nördlich von Saturn, Planet dann 0,4 Größenklassen hell
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- Oktober 2026: Vollmond um 5.12 Uhr
Einer dieser Termine liegt bereits zurück, vier stehen noch bevor. Der Mond erreicht am 18. Oktober 2026 das Erste Viertel und hellt den Nachthimmel danach mit jedem Tag stärker auf, bis er am 26. Oktober voll ist.
„Der beste Termin im Oktober ist nicht der spektakulärste, sondern der wolkenfreie. Wer ein Gerät kauft und auf das perfekte Ereignis wartet, verliert die Saison“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Warum 19,7 Bogensekunden zur Saturnopposition für ein Einsteigergerät reichen
Der scheinbare Durchmesser von Saturn liegt damit bei etwa einem Hundertstel des Vollmonddurchmessers. Die Ringe trennen sich schon bei mäßiger Vergrößerung sichtbar vom Planetenscheibchen; für die Cassinische Teilung im Ring braucht es ruhige Luft und mehr Öffnung. Die Vergrößerung ergibt sich aus dem Verhältnis der Brennweite des Geräts zur Brennweite des Okulars.
Rund um den Planeten lohnt der Blick auf die Monde. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) zählt Saturn mit Stand September 2026 insgesamt 274 bestätigte Monde und damit weit mehr als jeder andere Planet des Sonnensystems. Sichtbar ist davon in kleinen Geräten vor allem Titan, der größte von ihnen.
Wann die Orioniden am 20. Oktober 2026 die besten Bedingungen finden
Der Meteorstrom der Orioniden erreicht sein Maximum laut der Terminliste in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 2026 zwischen 22.30 Uhr und 6 Uhr. Erwartet werden bis zu 20 Meteore je Stunde bei einer Eintrittsgeschwindigkeit von 66 km/s. Der Strom geht auf die Staubspur des Kometen 1P/Halley zurück, die die Erde jedes Jahr zweimal kreuzt.
Ein Teleskop ist für Meteore das falsche Werkzeug. Der Blick ins freie Auge erfasst den ganzen Himmel, während ein Gerät nur einen Ausschnitt von wenigen Grad zeigt. Wer die Nacht trotzdem am Teleskop verbringt, richtet es auf ein anderes Ziel und lässt die Sternschnuppen nebenbei laufen.
Welche Rolle die Umstellung auf Normalzeit für den Abendhimmel spielt
Am 25. Oktober 2026 wird die Uhr um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt, die Mitteleuropäische Sommerzeit endet. Für Beobachtungen bedeutet das eine Stunde früher einsetzende Dunkelheit, was gerade für Familien mit Kindern den Einstieg erleichtert. Wie sich eine Beobachtungsnacht vorbereiten und festhalten lässt, zeigen Hinweise zum Vorbereiten und Protokollieren einer Beobachtungsnacht. Die Nächte werden zugleich länger, und die Wintersternbilder rücken in die frühen Abendstunden.
Merkur erreichte am Mittag des 12. Oktober 2026 seine größte östliche Elongation von 25 Grad, bleibt aber ohne Abendsichtbarkeit. Die Geometrie der Bahn entscheidet darüber, ob ein innerer Planet aus der Dämmerung heraustritt oder in ihr verschwindet.
Nach der Opposition lohnt der Blick auf Mond und Plejaden
Der Mond zieht am 28. Oktober 2026 durch die Plejaden und bedeckt dabei zahlreiche Sterne des Haufens – ein Ereignis, das schon ein Fernglas zeigt. Saturn bleibt nach der Opposition noch monatelang am Abendhimmel und verliert nur langsam an Helligkeit. Die Terminliste der Vereinigung der Sternfreunde wird fortlaufend fortgeschrieben.
von Pressebox | Okt. 12, 2026 | Musik
Brandenburg an der Havel, 12.10.2026 (lifePR) – Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, lädt das Brandenburger Theater erneut zur „Purple Lounge“ ein. Die Veranstaltungsreihe bietet ihrem Publikum die seltene Gelegenheit, die Arbeit der Brandenburger Symphoniker unmittelbar vor einem Konzertabend zu erleben und den Abend anschließend bei Livemusik in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Den Auftakt bildet um 19.00 Uhr der Besuch einer Hälfte der Generalprobe zum Symphoniekonzert „Mozart – leicht & einfach“. Die Generalprobe findet im Audimax statt und gewährt spannende Einblicke in die künstlerische Arbeit des Orchesters, die Feinabstimmung des Programms und die letzten Vorbereitungen vor dem Konzert.
Im Anschluss setzt sich die „Purple Lounge“ ab etwa 20.00 Uhr im Foyer des Großen Hauses fort. Dort treffen klassische Klänge auf die regionale Live-Musikszene. Zu Gast ist diesmal die River Blues Band, die ihr aktuelles Studioalbum „Heart Life“ präsentiert. Die Band um die Gründungsmitglieder Detlef Gottschling, Michael Schupke, Michael Kunczak und Thomas Warneke steht seit Jahrzehnten gemeinsam auf der Bühne und ist vielen Musikfans aus ihrer Zeit bei der Potsdamer Kultband „Steinschlag“ bekannt. Ergänzt wird die Formation durch Pianist Ludger Wirsig und Bassist Volkmar Große.
Der Besuch der Purple Lounge ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Kapazität im Foyer werden kostenlose Zählkarten ausgegeben. Aus Sicherheitsgründen können sich maximal 140 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig im Veranstaltungsbereich aufhalten. Vorrang beim Einlass zur Purple Lounge haben die Gäste, die zuvor die Generalprobe besucht haben. Sofern Plätze verfügbar sind, erhalten auch weitere Interessierte Zugang. Freiwerdende Plätze können im Verlauf des Abends neu vergeben werden.
Die Purple Lounge findet achtmal pro Spielzeit statt und versteht sich als Treffpunkt für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber, Künstlerinnen und Künstler sowie alle, die das Theater einmal außerhalb des regulären Vorstellungsbetriebs erleben möchten. Der Eintritt ist frei, Spenden für die auftretenden Musikerinnen und Musiker sind willkommen. Die Veranstaltung endet um 23.00 Uhr.
Kurzinfos
- Donnerstag, 22. Oktober 2026
- Generalprobe „Mozart – leicht & einfach“: 19.00 Uhr, Audimax der TH Brandenburg
- Purple Lounge: ab ca. 20.00 Uhr, Foyer des Großen Hauses
- Live-Musik: River Blues Band
- Eintritt frei
- Zählkarten erforderlich
- Ausschankschluss: 22.30 Uhr
- Ende: 23.00 Uhr
von Pressebox | Okt. 11, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 11.10.2026 (PresseBox) – Mehr als 100 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete in Deutschland. Diese Größenordnung nennt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Informationsseite zum Vogelzug, die zum Birdwatch-Wochenende am 3. und 4. Oktober 2026 aufgerufen hat — der Aktion zum 33. Mal. Im Oktober 2026 sammeln sich zugleich die Kraniche an den großen Rastplätzen im Nordosten, bevor sie nach Frankreich und Spanien weiterziehen. Für Fotografen ist das die Zeit der langen Brennweiten; das Fachportal der Provimedia GmbH hat dazu Hinweise zur Vogelfotografie mit dem Teleobjektiv zusammengestellt.
Der Birdwatch ist eine gemeinsame Aktion der Partner im Netzwerk BirdLife International. In Deutschland tragen NABU und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern die Exkursionen, europaweit sammelt BirdLife Slowakei die Ergebnisse und veröffentlicht sie wenige Tage nach dem Wochenende.
Wofür der EuroBirdwatch jedes Jahr Beobachter in ganz Europa mobilisiert
Die europäische Bilanz des Vorjahres gibt den Maßstab vor. Laut BirdLife International, das die Ergebnisse am 10. Oktober 2025 veröffentlicht hat, nahmen am 4. und 5. Oktober 2025 mehr als 27.000 Menschen am EuroBirdwatch teil. Der Verband nennt für das Aktionswochenende 2025 vier Kennzahlen:
- 29 nationale BirdLife-Partner in Europa und Zentralasien richteten mehr als 800 Veranstaltungen aus.
- Die Teilnehmer meldeten zusammen mehr als 2,8 Millionen Vögel auf dem Weg in die Winterquartiere.
- Die höchste Zahl gezählter Vögel kam mit rund 1,235 Millionen aus Finnland, gefolgt von der Slowakei mit 422.408 und Schweden mit 277.641.
- Die drei häufigsten Arten waren Weißwangengans, Star und Buchfink.
Im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der gezählten Vögel gesunken: Für 2024 hatte BirdLife nach vorläufigen Zahlen von 29 Partnern 984 Veranstaltungen, 24.614 Teilnehmer und mehr als 3,57 Millionen Vögel gemeldet. Die Ergebnisse für das Wochenende vom 3. und 4. Oktober 2026 werden laut BirdLife in den Tagen nach der Aktion veröffentlicht.
Wo Kraniche im Oktober zu Hunderttausenden in Deutschland rasten
Die auffälligste Art der Zugzeit ist der Kranich. Nach Angaben von Kranichschutz Deutschland, einer gemeinsamen Einrichtung von NABU und Partnern mit Sitz im Erlebniszentrum Kranichwelten bei Stralsund, wurden in den vergangenen Jahren Herbstrastbestände von über 350.000 Vögeln in Deutschland ermittelt. Das entspricht laut der Organisation über 90 Prozent des Bestands der westeuropäischen Zugpopulation. Die Zahlen entstehen durch synchrone Zählungen an allen wichtigen Schlafplätzen, das herbstliche Rastmaximum wird in der Regel in der ersten Oktoberhälfte erreicht.
Ab Mitte September nehmen die Bestände nach Darstellung von Kranichschutz Deutschland deutlich zu, weil Vögel aus Skandinavien und Osteuropa zuziehen. Die Kraniche konzentrieren sich an Rastplätzen mit störungsarmen Flachwasserzonen von 20 bis 30 Zentimetern Tiefe, in denen sie nachts im Stehen schlafen: Boddengewässer und Windwatten an der Ostseeküste, geflutete Tagebaue, Torfstiche und wiedervernässte Moore. Der morgendliche Abflug beginnt mit der ersten Dämmerung, der abendliche Einflug zieht sich über ein bis zwei Stunden hin.
Wie nah ein Beobachter an rastende Kraniche herankommt
Die Fluchtdistanz rastender Kraniche liegt laut Kranichschutz Deutschland bei 150 bis 300 Metern. Heben alle Vögel die Köpfe, fühlen sie sich gestört und fliegen bei weiterer Annäherung auf; jedes Auffliegen kostet Energie, die die Tiere für den Weiterzug brauchen. Die Organisation empfiehlt deshalb, auf öffentlichen Straßen zu bleiben, aus dem Auto heraus zu beobachten und Feld- und Wirtschaftswege zu meiden. Für Fotos nennt sie Teleobjektive von mindestens 400 Millimetern Brennweite und untersagt Blitzlicht beim Einflug zum Schlafplatz. Wer bei Dämmerung mit langer Brennweite arbeitet, kommt ohne Stativ schnell an die Grenze der Belichtungszeit; welche Techniken für verwacklungsfreie Aufnahmen ohne Stativ helfen, beschreibt ein Beitrag des Fachportals.
Womit Beobachter nach dem Vogelgrippe-Herbst 2025 rechnen müssen
Der vergangene Herbst hat gezeigt, wie verletzlich der Zug ist. Laut dem Kranichzug-Ticker des NABU vom 26. November 2025 wurden allein auf der Hessenroute im Herbst 2025 insgesamt 285.000 ziehende Kraniche gezählt, zusammen mit der Route über Nordrhein-Westfalen dürften es mindestens 400.000 gewesen sein. Im selben Zeitraum wurden nach NABU-Angaben auf dem westlichen Zugweg mehr als 30.000 an der Vogelgrippe gestorbene Kraniche gefunden; der Verband schätzt, dass mindestens zehn Prozent der ziehenden Vögel der Krankheit zum Opfer fielen. Wie stark die Rastbestände im Oktober 2026 ausfallen, zeigen erst die Synchronzählungen dieses Herbstes.
„Ein Teleobjektiv ist in dieser Saison kein Werkzeug für das nähere Bild, sondern für den größeren Abstand. Wer die 300 Meter einhält, bekommt Vögel, die fressen und schlafen statt aufzufliegen. Das beste Foto vom Kranich ist das, für das kein Kranich Energie verloren hat“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.