von Pressebox | Nov. 3, 2026 | Consumer-Electronics
Buxtehude, 03.11.2026 (PresseBox) – XORO CPF Digitaler WLAN Fotorahmen – Erinnerungen neu erleben
MAS Elektronik erweitert ihre Auswahl an digitalen Bilderrahmen von XORO für alle, die Fotos gerne auf größeren Bildschirmen anschauen und auf moderne Art Erinnerungen mit den Liebsten teilen möchten. Mit den digitalen Bilderrahmen der CPF-Serie werden Fotos und Videos kabellos über die kostenlose App direkt auf den Bilderrahmen gesendet. Das Zuhause wird zur persönlichen Galerie – ganz ohne Kabel oder komplizierte Technik. Besonders geeignet, um bequem und zeitnah allen, die keine Bilder auf dem Smartphone empfangen möchten, mit schönen Bildern von der Familie zu versorgen.
Mehr als nur Fotos – volle Multimedia-Funktion
Der integrierte microSD-Kartenleser und USB-Anschluss ermöglichen die Wiedergabe von Fotos, Videos und Audiodateien, auch ohne Internet. Die intuitive Touch-Steuerung sorgt dafür, dass sich alles mühelos bedienen lässt.
Brillante Bildqualität aus jedem Blickwinkel
Das hochwertige IPS-Display liefert klare Farben und bleibt auch bei seitlicher Betrachtung hell und gut sichtbar.
Smarte Funktionen für den Alltag
Zusätzlich sorgen 16 bzw. 32 GB Speicher, automatische Rotation, Wetteranzeige, Schlafmodus und Offline-Wiedergabe für größtmögliche Flexibilität. Ein ideales Geschenk für Familie, Freunde und alle, die Erinnerungen gerne stilvoll teilen.
In den Größen von 10 Zoll bis 15 Zoll erhältlich. Die CF-Serie besteht aus schwarzem Kunststoffrahmen und die PF-Serie ist mit einem echtem Holzrahmen ausgestattet.
Preise und Verfügbarkeit
Lieferbar: ab sofort
Unverbindliche Preisempfehlungen:
- CPF 10 CF 89,90 €
- CPF 11 CF 109,90 €
- CPF 10 PF 99,90 €
- CPF 11 PF 119,90 €
- CPF 14 PF 129,90 €
- CPF 15 PF 139,90 €
von Pressebox | Nov. 3, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 03.11.2026 (PresseBox) – Eine Ortungsuhr für Kinder darf den Standort melden, aber nicht unbemerkt die Umgebung abhören. Die Bundesnetzagentur hat nach ihrem Datenportal 2024 insgesamt 5.391 Onlineangebote für verbotene Spionagegeräte löschen lassen und 2.640 Ermittlungen gegen Verkäufer oder Hersteller eingeleitet. Nach Angaben der Behörde können auch Smartwatches und Tracker für das Global Positioning System (GPS) mit unerlaubter Aufnahmetechnik ausgestattet sein. Vor dem Weihnachtsgeschäft im November 2026 ordnet das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen in seinen Grundlagen zu Datenschutz und Recht bei der Ortung ein, wo die Grenze zur Abhörfunktion verläuft.
Das Datenportal wurde zuletzt am 9. Januar 2025 aktualisiert. Die Ermittlungen stiegen von 880 im Jahr 2019 auf 2.640 im Jahr 2024 und haben sich damit verdreifacht.
Wann eine Ortungsuhr als verbotene Abhöranlage gilt
Maßgeblich ist § 8 des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG), in Kraft seit dem 1. Dezember 2021 und seit dem 14. Mai 2024 unter diesem Namen. Nach Absatz 1 ist es verboten, Telekommunikationsanlagen zu besitzen, herzustellen, auf dem Markt bereitzustellen oder einzuführen, die ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind. Voraussetzung ist zudem, dass sie aufgrund dieser Umstände oder ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen unbemerkt abzuhören oder sein Bild unbemerkt aufzunehmen. Als dazu bestimmt gilt eine Anlage nach Absatz 2 insbesondere, wenn die Abhör- oder Aufnahmefunktion beim bestimmungsgemäßen Gebrauch für den Betroffenen nicht eindeutig erkennbar ist. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat diese Regel am 17. September 2026 im Eilverfahren zu einem Futterautomaten für Haustiere einschränkend ausgelegt: Abhör- und Aufnahmemöglichkeiten ohne Zweck der Personenüberwachung seien nicht erfasst.
Eine Uhr, die nur den Standort übermittelt, fällt nicht unter das Verbot. Heikel ist eine Funktion, über die Eltern per App das Mikrofon aktivieren, ohne dass das Kind es bemerkt. Nach Angaben der Bundesnetzagentur konnten solche Abhörfunktionen bei Apps für Kinderuhren und GPS-Tracker blockiert werden.
„Eltern kaufen eine Ortungsuhr, um zu wissen, wo ihr Kind ist, nicht um mitzuhören, was es sagt. Das Gesetz zieht die Linie beim unbemerkten Mithören, einen ersten Hinweis gibt oft schon die Produktbeschreibung. Wer dort eine Funktion zum heimlichen Mithören findet, hat kein Sicherheitsmerkmal gekauft, sondern ein Problem“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Mängel die Marktüberwachung für 2025 gemeldet hat
Laut Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 5. Februar 2026 fand die Online-Marktüberwachung im Jahr 2025 insgesamt 1.266 auffällige Angebote, nach 1.426 im Jahr 2024. Die Verkaufsplattformen nahmen die Angebote vom Markt; betroffen waren mehr als fünf Millionen Geräte. Die höchsten Stückzahlen entfielen auf bestimmte Smartwatch- und Funkgerätemodelle.
Bei einigen Smartwatches war die Blutzuckermessung nach Angaben der Behörde nur simuliert. Insgesamt zählte die Marktüberwachung 2025 rund 7,7 Millionen Geräte mit formalen oder grundlegenden Mängeln, etwa fehlender CE-Kennzeichnung, fehlenden Angaben zum verantwortlichen Unternehmen oder überhöhten Störaussendungen.
Wie der Zoll verdächtige Sendungen schon an der Grenze aufhält
Der Zoll meldete der Marktüberwachung laut Pressemitteilung vom 5. Februar 2026 für 2025 insgesamt 8.202 verdächtige Warensendungen, nach 5.005 im Jahr 2024. Rund 89 Prozent davon waren auffällig und erhielten keine Freigabe für den europäischen Markt; die Einfuhrsperre betraf mehr als 359.000 Geräte.
Ortungsuhren ohne verdeckte Abhör- oder Aufnahmefunktion fallen nicht unter das Verbot nach § 8 TDDDG; als Funkanlagen unterliegen sie aber der Marktüberwachung. Worauf es bei SOS-Taste und Sicherheitszonen ankommt, beschreibt das Fachportal in seiner Abwägung von Vor- und Nachteilen der Ortungsuhren für Kinder.
Worauf Eltern vor dem Kauf einer Ortungsuhr achten sollten
Vier Prüfschritte leiten sich aus den Hinweisen der Bundesnetzagentur und aus § 8 TDDDG ab:
- die Produktbeschreibung auf Hinweise zu verdeckten Mikrofonen oder Kameras lesen und bei ungewöhnlichen Aufnahmefunktionen stutzig werden
- die Datenschutzbestimmungen der zugehörigen App prüfen, bevor die Uhr eingerichtet wird
- auf CE-Kennzeichnung und Angaben zum verantwortlichen Unternehmen achten, deren Fehlen als formaler Mangel gilt
- ein bereits gekauftes verbotenes Gerät nicht in den Hausmüll geben, sondern vernichten, etwa über eine Abfallwirtschaftsstation; den Vernichtungsnachweis kann man der Bundesnetzagentur schicken
Wer ein solches Gerät herstellt oder auf dem Markt bereitstellt, macht sich nach § 27 Absatz 1 Nummer 3 TDDDG strafbar; es drohen Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe. Das Besitzverbot nach § 8 Absatz 1 TDDDG unterscheidet nicht zwischen gewerblichen und privaten Besitzern; Ausnahmen regeln die Absätze 3 bis 5.
Bis 2034 soll sich der Markt für Satellitenortung fast verdoppeln
Laut dem Marktbericht der EU-Agentur für das Weltraumprogramm (EUSPA) vom 26. Mai 2026 sollen die weltweiten Umsätze mit Satellitennavigation von 300 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 580 Milliarden Euro im Jahr 2034 steigen.
Nach Angaben des Datenportals liegen Jahreszahlen zu Spionagegeräten im Januar des Folgejahres vor; die Zahlen für 2025 waren dort bis zum 22. September 2026 nicht veröffentlicht. Wer zu Weihnachten 2026 eine Ortungsuhr verschenkt, prüft die Funktionen vor der Bestellung.
Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Wortlaut der §§ 8 und 27 TDDDG wieder und sind keine Rechtsberatung. Ob ein bestimmtes Gerät unter das Verbot fällt, entscheidet im Einzelfall die Bundesnetzagentur, im Streitfall ein Verwaltungsgericht.
von Pressebox | Nov. 2, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 02.11.2026 (PresseBox) – Für Spülmittel, die in Geschirrspülern verwendet werden, gelten in der Europäischen Union künftig neue Regeln. Die Verordnung (EU) 2026/405 über Detergenzien und Tenside vom 11. Februar 2026 ist am 2. März 2026 im Amtsblatt erschienen und am 22. März 2026 in Kraft getreten. Sie löst die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 ab, die bis zum 22. September 2029 weiter gilt; die neue Verordnung gilt nach Artikel 37 im Wesentlichen ab dem 23. September 2029. Wie stark die richtige Dosierung von der Wasserhärte abhängt, erklärt der Beitrag zur Funktion des Wasserenthärters im Geschirrspüler des Fachportals der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen.
Wie groß der Markt für Spülmittel insgesamt ist, zeigen die Zahlen der Branche. Laut den Marktzahlen des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW) vom 3. Dezember 2025 setzten Geschirrspülmittel in Deutschland im Jahr 2025 rund 1.012 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen um, nach 975 Millionen Euro im Vorjahr. Das entspricht nach der Hochrechnung des Verbands einem Plus von 3,8 Prozent.
Worin sich die neue Detergenzienverordnung von den Regeln aus dem Jahr 2004 unterscheidet
Die alte Verordnung (EG) Nr. 648/2004 wird nach Artikel 35 der neuen Verordnung mit Wirkung vom 23. September 2029 aufgehoben. Nach Erwägungsgrund 3 der neuen Verordnung werden Marktentwicklungen wie Detergenzien mit zugesetzten Mikroorganismen und der Verkauf über Nachfüllstationen von der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 nicht oder nur teilweise erfasst. Die neue Verordnung nimmt beides auf und ergänzt digitale Etiketten sowie einen digitalen Produktpass.
Für Nutzer von Geschirrspülern ist eine Neuerung besonders greifbar. Nach Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2026/405 müssen Folien oder Polymere in Folien spätestens am 23. März 2032 die Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit aus Anhang I Teil B erfüllen. Gemeint sind nach Artikel 2 Nummer 14 wasserlösliche Polymerfolien, die als Detergenzien-Kapseln verwendet werden, etwa die sich im Spülgang auflösenden Hüllen von Spülkapseln. Welche Kriterien die Folien erfüllen müssen, steht noch nicht fest: Anhang I Teil B ist bislang leer, die Kommission muss sie nach Artikel 30 Absatz 4 bis zum 23. März 2029 festlegen.
Phosphorgrenze bleibt, Dosierangabe auf der Packung bleibt Pflicht
Phosphor trägt in Gewässern zur Überdüngung bei, deshalb übernimmt die Verordnung die bisherigen Grenzwerte. Laut Erwägungsgrund 12 der Verordnung (EU) 2026/405 sollen die harmonisierten Grenzwerte für Waschmittel und Maschinengeschirrspülmittel für Verbraucher beibehalten werden. Die Vorgaben stehen in Artikel 6 mit Anhang III und in Artikel 17 Absatz 4 mit Anhang V Teil B. Sie gelten ab dem 23. September 2029 für Maschinengeschirrspülmittel für Verbraucher und entsprechen den bis dahin geltenden Regeln der Verordnung (EG) Nr. 648/2004. Im Einzelnen sind das:
- weniger als 0,3 Gramm Gesamtphosphor in der Standarddosierung (Anhang III der Verordnung (EU) 2026/405, bisher Anhang VIa der Verordnung (EG) Nr. 648/2004)
- die Standarddosierung in Millilitern, Gramm oder Anzahl der Einheiten für den Hauptspülgang
- als Bezugsgröße eine voll beladene Maschine für zwölf Gedecke mit normal verschmutztem Geschirr
- erforderlichenfalls die Dosierung für weiches, mittleres und hartes Wasser
Neu ist die Wahl zwischen den Etikettenformen. Nach Artikel 18 der Verordnung (EU) 2026/405 werden die Pflichtangaben entweder auf einem physischen Etikett oder auf einem digitalen Etikett mit einem physischen Duplikat bereitgestellt. Angaben zum Inhalt wie Tenside, Phosphate und Phosphonate dürfen nach Anhang V Teil C künftig allein auf dem digitalen Etikett stehen.
Nachfüllstationen und digitale Etiketten sollen Verpackung sparen
Wer Spülmittel künftig an einer Nachfüllstation abgibt, trägt nach Artikel 12 der Verordnung (EU) 2026/405 eigene Pflichten. Der Wirtschaftsakteur, der das Produkt für Endnutzer bereitstellt, muss Risikominderungsmaßnahmen treffen, etwa Kinder daran hindern, die Station unbeaufsichtigt zu benutzen, und sein Personal angemessen schulen. Außerdem muss er sicherstellen, dass die an der Station angebotenen Detergenzien nicht in einer Weise miteinander reagieren, die die menschliche Gesundheit gefährden könnte.
Für Haushalte, die schon heute Verpackung und Chemie sparen wollen, gibt es Alternativen zu vorportionierten Tabs. Welche das sind und wo ihre Grenzen liegen, beschreibt der Beitrag zum Spülen ohne Tabs im Geschirrspüler auf demselben Portal.
Wirtschaftlich bleiben die Spülmittel ein kleiner, aber stabiler Teil des Haushaltsmarkts. Laut den IKW-Zahlen vom Dezember 2025 wuchs der gesamte Markt für Haushaltspflegemittel 2025 um 3,2 Prozent auf 5.862 Millionen Euro. Geschirrspülmittel stellen damit gut ein Sechstel dieses Marktes.
Hersteller haben im Wesentlichen bis September 2029 Zeit für die Umstellung
Im Handel ändert sich im Winter 2026 noch nichts. Nach Artikel 36 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2026/405 dürfen Detergenzien, die vor dem 23. September 2029 nach den bisherigen Regeln in Verkehr gebracht werden, unbefristet weiter verkauft werden. Produkte, die zwischen dem 23. September 2029 und dem 22. September 2030 noch nach altem Recht in Verkehr gebracht werden, dürfen nach Absatz 2 bis zum 23. September 2030 angeboten werden. Die nächsten Marktzahlen des IKW erscheinen voraussichtlich wieder Anfang Dezember 2026.
„Für den Alltag am Geschirrspüler ist die wichtigste Angabe die Dosierung für die eigene Wasserhärte, soweit sie auf der Packung steht. Wer sie kennt, spart Pulver oder Tabs, Geld und Abwasserbelastung, lange bevor die neuen Etiketten kommen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Die vorstehenden Angaben zu Maschinengeschirrspülmitteln geben eine allgemeine Information nach dem am 23. September 2026 abgerufenen Wortlaut der Verordnungen (EU) 2026/405 und (EG) Nr. 648/2004 wieder und sind keine Rechtsberatung. Welche Pflichten ein Hersteller oder Händler im Einzelfall trifft, klärt sich in einer rechtlichen Beratung.
von Pressebox | Nov. 2, 2026 | Musik
Irsee, 02.11.2026 (lifePR) – Am Vorabend des 9. November, des Gedenktags an die Reichspogromnacht, wird der Festsaal von Kloster Irsee zum Ort einer besonderen musikalischen Begegnung. Am Sonntag, 8. November 2026, um 20 Uhr gastieren Markus Stockhausen, Dinesh Mishra & Friends mit dem Konzert „Ein Konzert für Frieden“. Sieben Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen treffen an diesem Abend aufeinander. Freie Improvisation, klassische indische Musik, europäischer Jazz und weitere Einflüsse verbinden sich zu einer vielschichtigen musikalischen Sprache. Im Mittelpunkt steht dabei weniger ein festgelegtes musikalisches Programm als die Begegnung und das gemeinsame Erleben von Klang.
Der Veranstaltungsort verleiht dem Konzert eine besondere Bedeutung. In Irsee wurden während der Zeit des Nationalsozialismus Menschen im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ermordet. Heute ist Kloster Irsee ein Ort der Erinnerung, Bildung und Auseinandersetzung mit der Geschichte. Das Konzert nimmt diesen historischen Kontext auf und setzt Musik als Zeichen für Frieden, Verständigung und gemeinsames Erinnern dagegen.
Markus Stockhausen, einer der profiliertesten Improvisationsmusiker Deutschlands, und der indische Musiker Dinesh Mishra bringen dabei unterschiedliche musikalische Welten zusammen. Gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen entsteht ein Abend zwischen Jazz, indischer Musik, Improvisation und meditativen Klangwelten – eine Reise, die zum Zuhören und Innehalten einlädt. Freuen Sie sich auf eine Begegnung mit der verbindenden Kraft von Musik.
Veranstaltungsort: Festsaal Kloster Irsee
Termin: Sonntag, 8. November 2026
Beginn: 20 Uhr
Tickets im Vorverkauf gibt es im Stadtmuseum, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, online unter www.kaufbeuren.reservix.de, telefonisch unter 08341 / 966 83 966 (Mo-Do 09:00 – 12:00 Uhr) oder jederzeit per WhatsApp unter 015202434081.
von Pressebox | Nov. 1, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 01.11.2026 (PresseBox) – Das Energielabel für Fernseher nennt bei HDR-fähigen Geräten zwei Verbrauchswerte, einen für normale und einen für kontrastreiche Bildinhalte. Gemeint sind Inhalte mit Standard-Dynamikumfang (SDR) und mit hohem Dynamikumfang, englisch High Dynamic Range (HDR). So schreibt es Anhang III der Delegierten Verordnung (EU) 2019/2013 seit dem 1. März 2021 vor. Parallel begrenzt die Ökodesign-Verordnung (EU) 2019/2021 den Energieeffizienzindex (EEI) eines neu in Verkehr gebrachten Geräts. Seit dem 1. März 2023 gilt der Höchstwert von 0,90 auch für Displays mit mehr als Ultra-High-Definition-Auflösung (UHD), also für 8K-Fernseher, und für MicroLED-Bildschirme.
In die Berechnung des Index geht die Bildschirmfläche in Quadratdezimetern ein. Wie viel Leistung ein Gerät dieser Größe im Betrieb aufnimmt, erläutert die Zusammenstellung zu Messwerten zur Leistungsaufnahme von 75-Zoll-Fernsehern auf dem Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen.
Fünf Ökodesign-Vorgaben für neu in Verkehr gebrachte Fernseher – der EEI-Grenzwert hängt von der Auflösung ab
Seit März 2021 gelten die Mindestanforderungen der Verordnung (EU) 2019/2021 in der konsolidierten Fassung vom 1. Mai 2021. Laut ihrem Anhang II müssen Hersteller und Importeure für elektronische Displays diese Werte einhalten:
- EEI höchstens 0,90 im Ein-Zustand für Geräte oberhalb der High-Definition-Auflösung (HD) bis UHD seit dem 1. März 2023, zuvor 1,10
- EEI höchstens 0,90 für Geräte mit mehr als UHD-Auflösung und für MicroLED-Displays seit dem 1. März 2023, zuvor ohne Grenzwert
- höchstens 0,50 Watt im Bereitschaftszustand und 2,00 Watt im vernetzten Bereitschaftsbetrieb seit dem 1. März 2021, zuzüglich Toleranzen für Zusatzfunktionen wie Statusanzeige oder Anwesenheitssensor bis insgesamt 2,20 beziehungsweise 7,70 Watt
- Ersatzteile wie internes Netzteil und Kondensatoren mit mehr als 400 Mikrofarad für fachlich kompetente Reparateure, mindestens sieben Jahre nach dem Inverkehrbringen des letzten Exemplars eines Modells
- die letzte Firmware-Version mindestens acht Jahre ab demselben Zeitpunkt, die letzte Sicherheitsaktualisierung dabei kostenlos
Für Geräte mit bis zu HD-Auflösung liegt der Höchstwert seit dem 1. März 2023 bei 0,75. Fernbedienung und externes Netzteil müssen laut Anhang II auch Endnutzern ebenso lange als Ersatzteil zur Verfügung stehen.
Getrennte Klassen für SDR und HDR stehen auf dem Etikett HDR-fähiger Geräte
Das Energielabel nennt nach Anhang III der Verordnung (EU) 2019/2013 die Effizienzklasse von A bis G für SDR-Inhalte und den Verbrauch im Ein-Zustand in Kilowattstunden je 1.000 Stunden. Bei HDR-fähigen Geräten stehen Klasse und Verbrauch zusätzlich für HDR-Inhalte auf dem Etikett. Ohne HDR-Unterstützung entfallen seit Mai 2021 laut Delegierter Verordnung (EU) 2021/340 HDR-Piktogramm und HDR-Klasse. Dazu kommen Bildschirmdiagonale in Zentimetern und Zoll sowie ein QR-Code zur EU-Produktdatenbank. Die Klasse A erreicht ein Gerät laut Anhang II der Verordnung 2019/2013 mit einem EEI für das Label unter 0,30, die Klasse G beginnt bei 0,90.
„Bei großen Bildschirmen entscheidet die zweite Zeile auf dem Etikett. Wer viel Streaming in HDR schaut, sollte den HDR-Verbrauch vergleichen und nicht nur die Klasse für SDR. Ein Gerät mit guter SDR-Klasse kann bei HDR-Inhalten deutlich mehr Strom brauchen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie sich die Klasse A bei sehr großen Diagonalen einordnet, zeigt die Seite zur Effizienzklasse A bei 85-Zoll-Fernsehern im Vergleich auf dem Fachportal.
Haushalte besitzen im Schnitt mehr als ein Fernsehgerät
Laut der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 des Statistischen Bundesamtes, Tabellenstand 9. Dezember 2025, hatten 98,9 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens einen Fernseher. Auf 100 Haushalte kamen nach Angaben des Amtes 162,5 Geräte, hochgerechnet 66,4 Millionen Fernseher. Fünf Jahre zuvor lagen die Werte bei 94,3 Prozent und 156,1 Geräten je 100 Haushalte.
Die Erhebung erfasst den Ausstattungsbestand zum 1. Januar, nicht die Bildschirmgröße, und weist große Diagonalen deshalb nicht gesondert aus.
Automatische Helligkeitsregelung senkt den gemessenen Wert
Laut Anhang II der Ökodesign-Verordnung erhalten Geräte mit automatischer Helligkeitsregelung einen Abzug von 10 Prozent auf die gemessene Leistungsaufnahme. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Regelung ab Werk aktiviert ist und die Aufnahme bei schwachem Umgebungslicht um mindestens 20 Prozent sinkt. Wählt ein Nutzer eine Einstellung mit höherem Verbrauch als die Normalkonfiguration, muss das Gerät einen Warnhinweis zeigen und eine ausdrückliche Bestätigung verlangen.
Ein Software-Update darf laut Artikel 6 der Verordnung Energieverbrauch und andere angegebene Parameter nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Endnutzers verschlechtern. Nach Absatz 3 darf ein Update nie dazu führen, dass die Ökodesign-Anforderungen nicht mehr eingehalten werden.
Beim Kauf im November 2026 hilft der QR-Code auf dem Etikett
Über den QR-Code auf dem Label gelangen Käufer zu den Angaben des Modells in der Produktdatenbank, einschließlich der zugesagten Zeiträume für Ersatzteile und Updates. Die Überprüfung beider Verordnungen auf EU-Ebene läuft; neue Anforderungen waren bis zum 22. September 2026 nicht beschlossen. Die nächste Einkommens- und Verbrauchsstichprobe ist nach dem bisherigen Fünf-Jahres-Rhythmus für 2028 zu erwarten und wird zeigen, ob der Bestand an Fernsehern weiter wächst.
Die vorstehenden Angaben zu Energielabel und Ökodesign-Anforderungen für Fernseher geben eine allgemeine Information nach den am 23. September 2026 abgerufenen Normtexten wieder und sind keine Rechtsberatung. Grundlage sind die Delegierte Verordnung (EU) 2019/2013 und die Verordnung (EU) 2019/2021, jeweils konsolidiert zum 1. Mai 2021. Sie enthalten die Änderungen durch die Delegierte Verordnung (EU) 2021/340 beziehungsweise die Verordnung (EU) 2021/341.