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Das neue Fairphone (Gen. 6+): reparierbar, langlebig und jetzt noch leistungsstärker

Amsterdam, 18.08.2026 (PresseBox) – Fairphone, Europas Vorreiter für modulare und nachhaltige Elektronik, stellt heute mit dem Fairphone (Gen. 6+) die neueste Errungenschaft auf dem Weg zu einer faireren, modulareren und wirklich langlebigen Technologie vor.

Das Fairphone (Gen. 6+) folgt der „Plus“-Philosophie und knüpft an bereits Bewährtes an. Anstatt auf überflüssige, geringfügige Neugestaltungen zu setzen, konzentriert sich Fairphone auf das, was Verbraucher:innen bereits schätzen: maximale Lebensdauer der Geräte und echten Mehrwert in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

  • Fairphones Antwort auf Shrinkflation: Während andere Hersteller Funktionen streichen oder den Gegenwert ihrer Produkte reduzieren, investiert das niederländische Unternehmen bewusst in Langlebigkeit – mit mehr Leistung und zukunftssicheren Features, die Nutzer:innen über viele Jahre begleiten.
  • Das erste Fairphone mit 12 GB RAM, ausgestattet mit der neuen Snapdragon® 7s Gen 4 Mobile Platform und Android 16 ab Werk.
  • Für eine lange Lebensdauer entwickelt: Zwölf leicht austauschbare Bauteile, fünf Jahre Garantie und Software-Support bis einschließlich 2033 geben Nutzer:innen die Freiheit, ihr Smartphone selbst zu reparieren und möglichst lange zu nutzen.
  • Neuer Look: Neben Forest Green und Horizon Black ist das Fairphone (Gen. 6+) erstmals auch in Cobalt Blue erhältlich. Die neue Farbe steht sinnbildlich für Fairphones kontinuierliches Engagement für faireren Kobaltabbau.
  • Verbessertes Nutzungserlebnis: Eine noch individuellere Fairphone Moments-Funktion und eine überarbeitete Software, basierend auf Feedback der Fairphone Community.

Die „Plus“-Philosophie in der Praxis

Das Fairphone (Gen. 6+) entwickelt das Konzept des Fairphone (Gen. 6) konsequent weiter. Als erstes Fairphone verfügt es über 12GB DDR5-Arbeitsspeicher für schnelleres Multitasking und eine zukunftssichere Performance (bis zu 24 Prozent schnelleres Laden und Wechseln zwischen Apps sowie bis zu 20 Prozent schnellere Multitasking-Leistung). In Kombination mit der leistungsfähigeren und effizienteren Snapdragon® 7s Gen 4 Mobile Platform führt dies zu spürbaren Verbesserungen bei CPU- und GPU-Performance.

Für den Alltag entwickelt, vereint das Smartphone ein 6,31 Zoll großes LTPO-OLED-Display mit einem Dreifach-Kamerasystem rund um einen 50-MP Sony Lytia 700C-Sensor inklusive optischer Bildstabilisierung (OIS). Getreu der Kernphilosophie von Fairphone können Nutzer:innen zwölf verschiedene interne Komponenten mit nur einem einzigen Schraubenzieher austauschen. Dazu gehört auch der Akku mit einer Laufzeit von bis zu 53 Stunden pro Ladung. Das Gerät läuft ab Werk mit Android 16 ohne Bloatware und verfügt über eine eigens neu entwickelte Fairphone-Galerie-App. Das auf Langlebigkeit ausgelegte Gen. 6+ hat Falltests nach Militärstandard erfolgreich bestanden und ist damit robust und alltäglichen Herausforderungen gewachsen.

Auch das bekannte modulare Zubehör ist jetzt in der neuen Farbe Cobalt Blue erhältlich und passt damit perfekt zum Fairphone (Gen. 6+). Die modularen Rückseiten ermöglichen es, praktisches Zubehör wie Fingerschlaufen, Lanyards oder Kartenhalter mit nur zwei Schrauben anzubringen und auszutauschen. So bleibt das Konzept unverändert: maximale Funktionalität bei minimalem Materialeinsatz sowie ein Smartphone, das sich den Bedürfnissen seiner Nutzer:innen anpasst. Die Farben von Zubehör und Gerät lassen sich weiterhin frei kombinieren.

Die bei Nutzer:innen äußerst beliebte „Fairphone Moments”-Funktion erhält mit dem Gen. 6+ ein spürbares Update. Auf Basis direkter Rückmeldungen aus der Fairphone-Community wurden die Anpassungsmöglichkeiten weiter verfeinert: Nutzer:innen können nun mit einem einfachen physischen Schalter zwischen einem vollständigen Android-Erlebnis und einem minimalistischen, ablenkungsfreien Modus wechseln. Das reduziert digitale Ablenkungen und spart wertvolle Zeit.

Das Gen. 6+ wird auf Fairphone.com auch mit dem datenschutzorientierten Betriebssystem e/OS erhältlich sein.

Innovation für Mensch und Umwelt

Das Fairphone (Gen. 6+) bleibt den Werten des Unternehmens treu und besteht – gemessen am Gesamtgewicht – zu mehr als 50 % aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien. Auch das Zubehör wird aus recycelten Materialien gefertigt, darunter recycelte Kunststoffe und Aluminium. Zudem erzielt Fairphone mit rund 30 kg CO₂ pro Smartphone den bislang niedrigsten CO₂-Fußabdruck der Unternehmensgeschichte. Möglich wird dies unter anderem durch den Einsatz erneuerbarer Energien in der Endmontage sowie bei der Herstellung zentraler Komponenten wie Display, Kameras und Akku. Wie schon sein Vorgänger bleibt auch das neue Fairphone vollständig 100% E-Waste-neutral.

Die neue Farbe Cobalt Blue verweist bewusst auf wichtige Fortschritte in Fairphones Lieferkette und das verstärkte Engagement für fair gewonnenes Kobalt. Insgesamt enthält das Gerät 14 fair gewonnene oder recycelte Materialien: Kobalt, Aluminium, Kupfer, Gold, Indium, Magnesium, Nickel, Kunststoffe (über 93 % Post-Consumer-Rezyklat), Seltene Erden, Silber, Stahl, Zinn, Wolfram und Zink. Fairphone fördert einen verantwortungsvollen Bergbau durch Partnerschaften mit Organisationen wie der Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) und der Fair Cobalt Alliance (FCA). Unter Anderem durch Investitionen in Mineraliengutschriften unterstützt das Unternehmen insbesondere handwerklichen und kleinmaßstäblichen Bergbau durch verbesserte Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen.

Fairphone engagiert sich außerdem für faire Löhne entlang der Lieferkette. Das Endmontagewerk sowie drei zentrale Zulieferer nehmen am “Living Wage Bonus”-Programm teil, über das seit 2019 mehr als 1,25 Millionen US-Dollar ausgezahlt wurden. Damit wird die Lücke zwischen dem gesetzlichen Mindestlohn und einem existenzsichernden Einkommen geschlossen, sodass Beschäftigte die grundlegenden Bedürfnisse ihrer Familien – von Gesundheitsversorgung über Bildung bis hin zu Ersparnissen – besser decken können. Darüber hinaus hat Fairphones Unterstützung dazu beigetragen, dass das Endmontagewerk und fünf Komponentenhersteller ihre Arbeitsbedingungen verbessert und ihre Umweltauswirkungen reduzieren konnten. Vier weitere Zulieferer befinden sich bereits im Prozess, diese Standards ebenfalls einzuführen.

Unverbindliche Preisempfehlungen

  • Niederlande, Deutschland und Frankreich: 649€
  • Schweiz: 589CHF
  • Vereinigtes Königreich: 569£
  • Schweden, Dänemark, Finnland: 679€
  • Norwegen: 709€
  • USA: 649 US-Dollar

Das Fairphone (Gen. 6+) ist über Fairphone.com sowie bei ausgewählten Handelspartnern und Mobilfunkanbietern in Europa erhältlich.

Das vollständige Datenblatt sowie weitere Informationen finden Sie im Reviewer Guide.

Ausblick auf Q4: Mit den Fairbuds 2 erweitert Fairphone sein modulares Audio-Portfolio. Die neue Generation der Ohrhörer setzt neue Maßstäbe bei Reparierbarkeit und Leistung.

Fotos, Videos, Informationsblätter und weitere Materialien finden Sie auf der Fairphone-Presseseite.

SnapdragonⓇ und Produkte der Marke Qualcomm sind Produkte von Qualcomm Technologies, Inc. und/oder deren Tochtergesellschaften.

Kinofilme aus Deutschland gewinnen 37,2 Prozent mehr Zuschauer — der gesamte Kinomarkt wächst im selben Jahr nur um 2,1 Prozent

Bietigheim-Bissingen, 18.08.2026 (PresseBox) – Der deutsche Kinomarkt ist 2025 gewachsen, aber nicht gleichmäßig. Laut der Filmförderungsanstalt wurden im Jahr 2025 insgesamt 91,9 Millionen Tickets verkauft, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf deutsche Produktionen entfielen davon 24,3 Millionen Tickets — ein Zuwachs von 37,2 Prozent. Vorgelegt wurde die Bilanz am 11. Februar 2026.

Wo mehr im Inland produziert wird, verschiebt sich auch die Nachfrage nach Ausrüstung. Sie trifft dabei zuerst die Teile der Produktion, die sich nicht mieten lassen wie ein Drehort — etwa Beleuchtungssysteme für das Filmstudio, die über Wochen im selben Aufbau bleiben.

Der zweite Unterschied liegt beim Umsatz. Er stieg mit 6,4 Prozent auf 924 Millionen Euro deutlich stärker als die Ticketzahl — die Preise trugen also mehr zum Ergebnis bei als die Besucher.

Ein Marktanteil von 27,4 Prozent ist mehr als eine Quote

Der Anteil deutscher Filme am Gesamtmarkt lag 2025 bei 27,4 Prozent. Diese Zahl beschreibt nicht nur Publikumsgeschmack, sondern auch Auslastung: Jeder vierte verkaufte Platz ging an eine Produktion, die im Inland entstanden ist.

Für die Produktionsseite hat das eine unmittelbare Folge. Ein Markt, dessen Kinofilme im Inland entstehen, finanziert Drehtage hier statt Lizenzen im Ausland — und Drehtage sind der Posten, an dem Ausrüstung, Personal und Studiozeit hängen.

„Wenn ein Viertel der Tickets auf deutsche Filme entfällt, entscheidet sich das nicht im Kino, sondern zwei Jahre vorher am Set“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Die Infrastruktur wächst langsamer als das Publikum

Die Zahl der Kinos stieg 2025 um 0,9 Prozent auf 1.651, die der Leinwände um 0,7 Prozent auf 4.757. Beide Werte bewegen sich damit kaum, während die Ticketzahl um 2,1 Prozent zulegte.

Das bedeutet: Das Wachstum kam nicht aus zusätzlichen Sälen, sondern aus besserer Auslastung der vorhandenen. Für Produktionen verschiebt das den Wettbewerb — nicht um Leinwände, sondern um die Aufmerksamkeit innerhalb eines gleich groß gebliebenen Netzes. Sichtbar wird das an Aufnahmen, die sich von Fernsehware abheben, wofür ein stabiler Kamera-Slider für bewegte Aufnahmen zu den einfacheren Mitteln gehört.

Was die Bilanz für 2025 im Einzelnen ausweist

Wie die Filmförderungsanstalt berichtet, ergeben sich für das Jahr 2025 folgende Werte:

  • 91,9 Millionen verkaufte Tickets, 2,1 Prozent mehr als 2024.
  • Umsatz von 924 Millionen Euro, ein Plus von 6,4 Prozent.
  • Marktanteil deutscher Filme: 27,4 Prozent.
  • Deutsche Produktionen: 24,3 Millionen Tickets, 37,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • 651 Kinos an 947 Standorten mit 4.757 Leinwänden.

Ein starkes Jahr ist noch kein Trend

Ein Zuwachs von 37,2 Prozent bei deutschen Filmen kann an wenigen erfolgreichen Titeln hängen. Die Kinostatistik unterscheidet nicht zwischen einer breiten Verbesserung und einzelnen Ausreißern; beides ergibt dieselbe Prozentzahl.

Zu beachten ist außerdem, dass Ticketzahlen die Produktionsseite nur mittelbar abbilden. Zwischen Drehbeginn und Kinostart liegt regelmäßig ein erheblicher Abstand — die Zahlen von 2025 beschreiben Investitionen, die zuvor getätigt wurden.

Woran sich das laufende Jahr messen lassen wird

Die Halbjahresbilanz für 2026 legt die Filmförderungsanstalt üblicherweise im Spätsommer vor, die Jahresbilanz im Februar des Folgejahres.

Entscheidend wird sein, ob der Anteil deutscher Filme über 25 Prozent bleibt. Für die Ausrüstungsseite ist das die aussagekräftigere Größe als die Gesamtzahl der Tickets: Sie sagt, wie viel im Inland entsteht — und damit, wie viele Drehtage überhaupt ausgestattet werden müssen.

Sonntagsmatinee mit „Lucia Losada“ – 30. August 2026 | Beginn 14:00 Uhr

Sonntagsmatinee mit „Lucia Losada“ – 30. August 2026 | Beginn 14:00 Uhr

Gundelfingen, 17.08.2026 (lifePR) – Lucia Losada, eine talentierte Musikerin aus Passau, macht sich als Newcomerin in der spanischen und englischen Singer-Songwriter-Szene einen Namen. Mit gerade einmal 20 Jahren begann die halb-Spanierin, ihre eigenen Songs zu schreiben – Werke, die durch authentische Texte und eingängige Melodien bestechen.

Eine neue Stimme in der Singer-Songwriter-Szene

Inspiriert von ihren persönlichen Erlebnissen, erzählt Lucia mit ihrer sanften, zugleich kraftvollen Stimme Geschichten, die tief unter die Haut gehen. Ihre Auftritte sind eine emotionale Reise, bei der sie ihr Publikum immer wieder aufs Neue verzaubert.

Neben ihren eigenen Liedern begeistert Lucia Losada auch mit feinfühligen Coverversionen aus dem spanischen Pop, die sie mit ihrer einzigartigen Interpretation bereichert.

Lucia Losada verspricht ein besonderes Konzerterlebnis – voller Wärme, Herz und musikalischer Leidenschaft.

Der Eintritt ist frei – für die Künstler geht der Hut herum, sodass jede*r einen Beitrag leisten kann, um diese besondere Tradition zu unterstützen.

Hier könnt Ihr Vor- und Platzreservierung vornehmen:

https://eventfrog.de/de/p/konzerte/singer-songwriter/sonntagsmatinee-mit-lucia-losada-7388440115524193376.html

Homeoffice bleibt bei 24,3 Prozent stabil — die Rückkehrwelle ins Büro bleibt aus, und der häusliche Arbeitsplatz bleibt trotzdem oft provisorisch

Bietigheim-Bissingen, 16.08.2026 (PresseBox) – Die Arbeit von zu Hause hat sich als Dauerzustand eingerichtet. Laut der Konjunkturumfrage des ifo Instituts arbeiteten im Februar 2026 genau 24,3 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause. Veröffentlicht wurde der Wert am 2. März 2026.

Was sich seit Jahren kaum bewegt, verlangt eine andere Einrichtung als eine Übergangslösung. Wer täglich mehrere Stunden am selben Platz sitzt, merkt zuerst an Nacken und Augen, dass Bildschirmhöhe und Beleuchtung nicht stimmen — ein höhenverstellbarer Monitorständer aus Holz löst das erste dieser beiden Probleme.

Ein Arbeitsplatz im Betrieb wird für acht Stunden geplant, einer in der Wohnung entsteht dort, wo Platz war. Das erklärt, warum sich Beschwerden meist an zwei Stellen zeigen und nicht überall.

Das zweite entscheidet sich am Licht. Deckenbeleuchtung in Wohnräumen ist für Aufenthalt gebaut, nicht für Bildschirmarbeit.

Was die Konjunkturumfrage ausweist

Wie das ifo Institut berichtet, ergeben sich für Februar 2026 folgende Werte:

  • Im Februar 2026 arbeiteten 24,3 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause.
  • Der Höchstwert lag im März 2021 bei 32,3 Prozent.
  • Der niedrigste Wert wurde im August 2024 mit 23,4 Prozent gemessen.
  • Seit dem Jahr 2022 bewegt sich der Anteil um ein Viertel aller Beschäftigten.
  • Im Dienstleistungsbereich liegt er mit 34,9 Prozent am höchsten.
  • In IT-Dienstleistungen erreicht er 76,4 Prozent, in Unternehmensberatungen 67,6 Prozent.

Der Durchschnitt verdeckt die eigentliche Spreizung

Ein Viertel klingt nach Minderheit, beschreibt aber einen Mittelwert über alle Branchen — einschließlich Fertigung, Pflege, Handel und Gastgewerbe, wo Arbeit von zu Hause praktisch ausgeschlossen ist.

In den Bereichen, wo sie möglich ist, sieht es umgekehrt aus: 76,4 Prozent in IT-Dienstleistungen bedeuten, dass dort die Anwesenheit im Büro die Ausnahme geworden ist. Zwischen diesen beiden Welten liegen mehr als 50 Prozentpunkte.

„Ein Arbeitsplatz, der seit vier Jahren steht, ist kein Provisorium mehr. Trotzdem wird er meistens so ausgestattet, als würde er nächsten Monat wieder abgebaut“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Stabilität ist die eigentliche Nachricht

Zwischen dem Höchstwert von 32,3 Prozent im März 2021 und dem Tiefstwert von 23,4 Prozent im August 2024 liegen knapp neun Prozentpunkte. Seither bewegt sich der Wert kaum.

Eine jahrelang offene Frage ist damit entschieden: Es gibt keine Rückkehrwelle. Wer in den Bereichen arbeitet, in denen es geht, wird auch in den kommenden Jahren einen Teil der Woche zu Hause verbringen — und die Einrichtung entsprechend lange nutzen. Für die Beleuchtung gilt dasselbe: Eine dimmbare Schreibtischleuchte mit Leuchtdioden gleicht aus, was die Deckenlampe naturgemäß nicht leistet.

Was sich daraus für die Einrichtung ergibt

Das ifo Institut erhebt den Wert monatlich; die nächsten Zahlen erscheinen fortlaufend.

Praktisch folgt daraus eine schlichte Rechnung: Bei einem Arbeitsplatz, der über Jahre genutzt wird, verteilen sich die Kosten für Bildschirmhöhe und Beleuchtung auf tausende Arbeitsstunden. Beides sind kleine Beträge im Vergleich zu dem, was ein Bürostuhl kostet — und beides wirkt sofort, während sich eine falsche Sitzhaltung erst nach Monaten meldet.

Babyphone im vernetzten Haushalt: 39 Prozent fürchten unbefugten Zugriff auf smarte Geräte — beim Kinderzimmer wiegt diese Sorge am schwersten

Bietigheim-Bissingen, 14.08.2026 (PresseBox) – Vernetzte Geräte sind in deutschen Haushalten angekommen, ihre Sicherheitsfrage ist es ebenfalls. Laut einer im Jahr 2026 veröffentlichten Befragung unter 1.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland nutzen 65 Prozent mindestens ein smartes Gerät. Zugleich fürchten 39 Prozent Hackerangriffe oder unbefugten Zugriff darauf.

Beim Babyphone trifft diese Sorge auf den empfindlichsten Fall, weil Bild und Ton aus einem Raum kommen, in dem ein Kind schläft. Wer die Abhängigkeit vom Heimnetz vermeiden will, greift zu Geräten mit direkter Funkstrecke — bei Babyphones mit Kamera und langer Akkulaufzeit ist die Bauform ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal.

Zwischen beiden Bauarten verläuft die eigentliche Trennlinie. Ein Gerät mit eigener Funkstrecke ist auf den Haushalt begrenzt und genau deshalb von außen schwer erreichbar; eines mit Netzanbindung kann mehr und ist aus demselben Grund angreifbarer.

Wer dagegen aus der Ferne mitschauen möchte, kommt um eine Netzanbindung nicht herum. Damit gelten für das Gerät dieselben Anforderungen wie für jede andere Kamera im Haushalt.

Die Bedienung ist gelöst, die Zugriffsfrage nicht

Zwei Werte aus derselben Befragung bewegen sich gegenläufig. Die Klage über komplizierte Installation fiel von 27 auf 18 Prozent, die über umständliche Bedienung von 23 auf 13 Prozent. Die Sorge vor unbefugtem Zugriff blieb dagegen auf hohem Niveau.

Das ist erklärbar: Bedienbarkeit verbessert sich mit jeder Gerätegeneration sichtbar, Sicherheit nicht. Ob ein Gerät noch Aktualisierungen erhält, sieht man ihm nicht an — und die 85 Prozent, die ihre Geräte über das Heimnetz verbinden, hängen damit an dessen schwächstem Glied. Was ein deutschsprachig bedienbarer Monitor mit App-Anbindung mitbringen muss, entscheidet sich deshalb an Rechteverwaltung und Aktualisierbarkeit.

„Bei diesen Geräten ist die Frage nach der Funkstrecke keine technische Vorliebe. Sie entscheidet, ob das Gerät überhaupt am Internet hängt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was die Befragung zum vernetzten Haushalt zeigt

Nach Angaben der Untersuchung stellt sich die Lage wie folgt dar:

  • 65 Prozent der Befragten nutzen mindestens ein smartes Gerät.
  • Multimediageräte wie Fernseher und Musiksysteme führen mit 57 Prozent.
  • Sprachassistenten folgen mit 46 Prozent, Sicherheitslösungen wie Kameras und Türschlösser mit 26 Prozent.
  • 39 Prozent fürchten Hackerangriffe oder unbefugten Zugriff, 35 Prozent den Missbrauch persönlicher Daten.
  • Als Verbindungsstandard nutzen 85 Prozent das heimische Funknetz.
  • Kritik an komplizierter Bedienung ging von 23 Prozent im Jahr 2024 auf 13 Prozent zurück.

Direkte Funkstrecke oder Netzanbindung — zwei verschiedene Geräte

Ein Babyphone mit direkter Funkverbindung überträgt in einer geschlossenen Strecke zwischen Sender und Empfänger. Es funktioniert bei Ausfall des Internetzugangs weiter und ist von außen nicht erreichbar. Der Preis dafür ist die Reichweite: Es endet an der Wohnungsgrenze.

Ein netzgebundenes Gerät kehrt beides um. Es liefert Bild und Ton auf jedes Mobilgerät, überall — und bringt damit dieselben Anforderungen mit wie jede andere Kamera im Haushalt: eigenes Kennwort, regelmäßige Aktualisierung, getrenntes Gastnetz.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Die nächste Ausgabe der Verbraucherbefragung wird zeigen, ob die Sorge vor unbefugtem Zugriff mit der Verbreitung weiter steigt oder sich normalisiert.

Für die Kaufentscheidung genügen drei Prüfpunkte. Erstens die Frage nach dem Fernzugriff: Wird das Bild nur im Haus gebraucht, spricht wenig für eine Netzanbindung. Zweitens die zugesagte Dauer der Aktualisierungen, die viele Hersteller gar nicht erst nennen. Drittens die Möglichkeit, das Gerät in ein getrenntes Netz zu stellen. Wer diese Angaben nicht findet, hat sie in aller Regel auch nicht.