von Pressebox | Nov. 5, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 05.11.2026 (PresseBox) – YouTube bleibt 2026 die meistgenutzte Videoplattform in Deutschland. Nach der am 22. September 2026 veröffentlichten ARD/ZDF-Medienstudie 2026 erreicht YouTube 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, die Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen 56 und 51 Prozent. Netflix und Amazon Prime Video erreichen laut der Studie fast identische Gesamtreichweiten. Wie sich Videos von der größten dieser Plattformen im Wohnzimmer auf eine Leinwand bringen lassen, beschreibt das Fachportal der Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen mit Hinweisen für ein Heimkino-Setup mit Videos von YouTube.
Die langen Abende des Novembers 2026 sind die Zeit, in der ein Beamer im Wohnzimmer am meisten zu tun hat. Welche Inhalte dort laufen, entscheidet sich zunehmend nicht mehr am Programmschema eines Senders, sondern in den Apps der Plattformen.
Vier Werte der Medienstudie ordnen die Videoplattformen 2026 ein
Die ARD/ZDF-Medienstudie wird von der ARD/ZDF-Forschungskommission beauftragt und setzt nach Angaben der Herausgeber eine Zeitreihe fort, die bis 1964 zurückreicht. Für die Ausgabe 2026 befragte das Institut GIM deutschsprachige Personen ab 14 Jahren zwischen dem 27. Januar und dem 19. April 2026. Vier Werte tragen den Befund: 2.462 Befragte, 71 Prozent Reichweite für YouTube, 56 Prozent für das Streaming-Netzwerk der ARD und 51 Prozent für das des ZDF.
Die Herausgeber sehen den Plattformmarkt 2026 weniger in einem stetigen Wachstum als in einer Phase der Stabilisierung und Ausdifferenzierung. Auch die Verschiebung von linearen zu nicht linearen Angeboten fiel 2026 nach Angaben der Herausgeber nur leicht aus. Jüngere streamen schon überwiegend, mit zunehmendem Alter nimmt die nicht lineare Nutzung ab, gewinnt aber auch bei Älteren gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung.
„Die Frage im Wohnzimmer lautet nicht mehr, welcher Sender läuft, sondern welche App geöffnet wird. Wer einen Beamer kauft, kauft damit auch eine Entscheidung darüber, wie bequem er an diese Apps kommt. Ob eine Plattform wächst oder stagniert, ist für den Filmabend weniger wichtig als die Frage, ob sie auf der Leinwand ohne Umweg läuft“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie sich die tägliche Bewegtbildnutzung 2025 verteilt hat
Wie viel Zeit hinter diesen Reichweiten steckt, zeigt eine zweite Erhebung. Der VAUNET – Verband Privater Medien beziffert in seiner im Februar 2026 veröffentlichten Mediennutzungsanalyse 2025 die tägliche Bewegtbildnutzung in Deutschland auf 5 Stunden und 19 Minuten, sechs Minuten weniger als 2024. Laut VAUNET verteilte sich diese Zeit 2025 so:
- lineares Fernsehen: 175 Minuten täglich bei Personen ab 14 Jahren (2024: 188 Minuten)
- Online-Video: 103 Minuten täglich bei 14- bis 69-Jährigen (2024: 98 Minuten)
- Videospiele: 38 Minuten täglich (2024: 37 Minuten)
- DVDs und Blu-rays: 2 Minuten täglich
- Kinobesuch: rund eine Minute täglich
Die Verschiebung ist deutlich, aber kein Bruch. Das lineare Fernsehen verlor laut VAUNET 13 Minuten am Tag, Online-Video gewann 5 Minuten. Physische Datenträger spielen für das Heimkino in den Zahlen kaum noch eine Rolle.
Was die Verschiebung für das Heimkino mit Beamer bedeutet
Für ein Heimkino verändert sich damit die Quelle des Bildes. Neben Receiver und Blu-ray-Spieler liefern heute immer öfter Apps das Signal. Beamer mit eingebautem Betriebssystem und Streaming-Apps greifen direkt auf die Plattformen zu, ältere Geräte brauchen einen Streaming-Stick oder eine Box am HDMI-Anschluss. Welche Vor- und Nachteile Geräte mit integrierten Apps haben, beschreibt das Fachportal in seinem Beitrag über die Vorteile von Heimkino-Beamern mit eingebauter Smart-Funktion.
Die Plattformwahl hat auch technische Folgen. Nicht jede App ist auf jedem Beamer-Betriebssystem verfügbar. Wer mehrere Plattformen nutzt, prüft deshalb vor dem Kauf, welche davon auf dem Gerät oder über den vorhandenen Stick laufen.
Warum Mediatheken und Onlinevideos das Wohnzimmer unterschiedlich prägen
YouTube und die Mediatheken erreichen ihr Publikum auf unterschiedliche Weise. YouTube liefert kurze und lange Clips in allen Formaten, die Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF vor allem Filme, Serien, Dokumentationen und Sendungen zum Abruf. Die Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen 2026 nach der Medienstudie jeweils mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
Für die große Leinwand zählt dabei weniger die Plattform als das Format. Ein Spielfilm in hoher Auflösung profitiert von einer großen Bildfläche, ein Hochkant-Clip vom Smartphone kaum. Die Medienstudie misst die Reichweiten der Plattformen, nicht auf welchem Bildschirm sie genutzt werden.
Wer im Winter 2026/2027 ein Heimkino einrichtet, beginnt bei den Apps
Detaillierte Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie 2026 hatten die Herausgeber bei der Veröffentlichung am 22. September 2026 für eine Fachzeitschrift und die Studien-Website angekündigt, dazu ein frei zugängliches Auswertungswerkzeug mit den Vorjahreswerten 2025. Die nächste Ausgabe der Medienstudie ist nach dem jährlichen Rhythmus für Herbst 2027 zu erwarten. Wer im Winter 2026/2027 ein Heimkino einrichtet, kann einer einfachen Reihenfolge folgen. Zuerst werden die genutzten Plattformen notiert, dann wird geprüft, ob sie auf dem Beamer oder einem Streaming-Stick laufen. Erst danach lohnt der Vergleich von Helligkeit und Auflösung.
von Pressebox | Nov. 5, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 05.11.2026 (PresseBox) – Für vernetzte Geräte wie Saugroboter mit App, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr kommen, gilt beim Datenzugang eine Konzeptionspflicht. Nach Artikel 3 Absatz 1 der Datenverordnung (EU) 2023/2854 werden vernetzte Produkte so konzipiert und hergestellt, dass ihre Produktdaten für den Nutzer standardmäßig einfach, sicher und unentgeltlich zugänglich sind. Nach Artikel 50 gilt diese Pflicht nur für Produkte und verbundene Dienste, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebracht wurden; Geräte, die bis dahin in Verkehr gebracht wurden, erfasst sie nicht. Welche Daten ein Saugroboter in der Wohnung sammelt, erklärt die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen in ihrer Einordnung zum Datenschutz bei Saugrobotern im eigenen Zuhause.
Welche Angaben Verkäufer vor dem Kauf eines vernetzten Geräts machen
Ein vernetztes Produkt ist nach Artikel 2 Nummer 5 ein Gegenstand, der Daten über seine Nutzung oder Umgebung erlangt, generiert oder erhebt und Produktdaten per elektronischem Kommunikationsdienst, physischer Verbindung oder geräteinternem Zugang übermitteln kann. Seit dem 12. September 2025, dem allgemeinen Geltungsbeginn nach Artikel 50, muss der Verkäufer, Vermieter oder Leasinggeber dem Nutzer nach Artikel 3 Absatz 2 mindestens vier Angaben machen. Das kann auch der Hersteller selbst sein. Vor Vertragsschluss erfährt der Käufer damit:
- welche Art, welches Format und welchen geschätzten Umfang an Produktdaten das Gerät erzeugen kann
- ob das Gerät Daten fortlaufend und in Echtzeit erzeugen kann
- ob es Daten auf dem Gerät oder auf einem entfernten Server speichert, gegebenenfalls mit der vorgesehenen Speicherdauer
- wie der Nutzer auf die Daten zugreifen, sie abrufen oder gegebenenfalls löschen kann
Bei einem Saugroboter mit App entstehen solche Daten etwa als Sensorwerte, Fahrwege und Reinigungsprotokolle. Ob auch eine vom Hersteller errechnete Raumkarte dazugehört, ist eine Auslegungsfrage: Nach Erwägungsgrund 15 sollen abgeleitete Informationen, die das Ergebnis zusätzlicher Investitionen sind, etwa mittels komplexer proprietärer Algorithmen, nicht in den Anwendungsbereich der Verordnung fallen. Artikel 2 Nummer 5 setzt keine Internetverbindung voraus.
Was sich beim Datenzugang für Geräte ändert, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr kommen
Seit dem 12. September 2025 gilt für den Zugang vor allem Artikel 4 Absatz 1, auch über den 12. September 2026 hinaus. Kann der Nutzer nicht direkt vom Gerät aus auf die Daten zugreifen, stellt der Dateninhaber ihm danach ohne Weiteres verfügbare Daten auf Verlangen bereit, unverzüglich und unentgeltlich. Für nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebrachte Produkte kommt nach Artikel 50 die Konzeptionspflicht aus Artikel 3 Absatz 1 hinzu. Artikel 3 Absatz 1 ist passiv formuliert; die Verordnung gilt nach Artikel 1 Absatz 3 unter anderem für Hersteller vernetzter Produkte und Anbieter verbundener Dienste. Nach Artikel 7 Absatz 1 gelten die Pflichten zum Datenzugang unter weiteren Voraussetzungen nicht für Daten aus Produkten, die ein Kleinst- oder Kleinunternehmen herstellt oder konzipiert. Wie ein Saugroboter die Karte einer Wohnung aus seinen Sensordaten aufbaut, zeigt eine Anleitung zum Anlegen einer Raumkarte für Saugroboter.
Für den Käufer zählt nicht der Kaufzeitpunkt: Inverkehrbringen ist nach Artikel 2 Nummer 22 die erstmalige Bereitstellung eines vernetzten Produkts auf dem Unionsmarkt. Maßgeblich ist nach Auffassung der EU-Kommission das einzelne Gerät, nicht das Modell: Exemplare, die bis zum 12. September 2026 in Verkehr gebracht wurden, können noch im Weihnachtsgeschäft 2026 im Regal stehen.
Warum Smart-Home-Nutzer bei Geräten mit Kamera zögern
Laut einer am 11. September 2026 veröffentlichten Bitkom-Umfrage vertrauen 64 Prozent der Smart-Home-Nutzer darauf, dass ihre Daten grundsätzlich sicher sind. Zugleich sorgen sich 83 Prozent, dass smarte Geräte gehackt werden könnten. Befragt wurden 1.159 Personen ab 16 Jahren, darunter 597 Smart-Home-Nutzer. Laut Bitkom würden 39 Prozent dieser Nutzer Geräte mit integrierter Kamera nicht verwenden.
Wie abhängig Saugroboter von der Cloud des Herstellers sind
In Italien hat die Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) eine Untersuchung gegen zwei Gesellschaften der Vorwerk-Gruppe eingeleitet und dies am 23. April 2026 mitgeteilt. Anlass waren laut AGCM Verbraucherbeschwerden von November 2025 bis April 2026: Die Unternehmen sollen die Cloud-Dienste der Neato-Roboter abgeschaltet haben, sodass die Geräte wesentliche Funktionen verloren.
„Ein Saugroboter ohne App ist ein Staubsauger, mit App ist er ein kleiner Datendienst auf Rädern. Wer kauft, sollte deshalb auch fragen, wie er an seine Raumkarte kommt und wie lange die App gepflegt wird. Die Datenverordnung liefert dafür die richtigen Fragen, aber noch keine Erfahrungswerte“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Worauf Käufer im Weihnachtsgeschäft 2026 achten können
Wer im November oder Dezember 2026 einen Saugroboter kauft, kann die Angaben nach Artikel 3 Absatz 2 beim Händler erfragen und prüfen, ob das Gerät ohne Cloud-Konto grundlegende Funktionen behält. Ein Änderungsvorschlag der EU-Kommission zur Datenverordnung war Ende September 2026 nicht beschlossen; danach könnten Dateninhaber Zugangsverlangen im Einzelfall ablehnen, wenn sie ein hohes Risiko nachweisen, dass Geschäftsgeheimnisse unrechtmäßig in Drittstaaten mit schwächerem Schutz abfließen. Eine Entscheidung im Neato-Fall hatte die AGCM bis Ende September 2026 nicht veröffentlicht.
Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 28. September 2026 abgerufenen Wortlaut wieder und sind keine Rechtsberatung. Grundlage sind Artikel 1 Absatz 3, Artikel 2 Nummer 5 und 22, Artikel 3 Absatz 1 und 2, Artikel 50 und Erwägungsgrund 15 der Verordnung (EU) 2023/2854. Hinzu kommen Artikel 4 Absatz 1 und Artikel 7 Absatz 1 in der Fassung der Berichtigung vom 9. September 2025.
von Pressebox | Nov. 4, 2026 | Consumer-Electronics
Krefeld, 04.11.2026 (PresseBox) – Canon stellt mit dem Mikrofon DM-E10D sowie den Timer-Fernauslösern TC-N3 und TC-E3 zwei neue Lösungen für Content Creator und Fotografen vor. Das DM-E10D verbessert die Tonqualität bei Aufnahmen vor der Kamera und lässt sich ohne zusätzliche Kabel direkt in kompatible Kameras integrieren. Die Timer-Fernauslöser ermöglichen eine präzise Steuerung von Zeitrafferaufnahmen, Langzeitbelichtungen und anderen zeitgesteuerten.
Mit den Neuheiten erweitert Canon sein Angebot für Content Creator und Fotografen. Beide Produkte vereinfachen die Bedienung und helfen Anwendern dabei, das Potenzial ihrer Ausrüstung bei Foto- und Videoprojekten optimal auszuschöpfen.
Klarer Klang für Videoaufnahmen
Das Canon Mikrofon DM-E10D wurde speziell für die Anforderungen moderner Content Creator entwickelt. Es eignet sich für Vlogging, Livestreaming und mobile Produktionen und sorgt für eine deutlich verbesserte Sprachverständlichkeit bei Aufnahmen vor der Kamera.
Dank seiner Supernieren-Charakteristik erfasst das Mikrofon gezielt Schall aus dem Bereich vor der Kamera und reduziert gleichzeitig störende Umgebungsgeräusche. Die digitale Audioübertragung erfolgt über Canons Multifunktions-Zubehörschuh. Stromversorgung und Steuerung übernimmt die Kamera, sodass weder zusätzliche Batterien noch externe Sender oder Empfänger erforderlich sind.
Mit einem Gewicht von rund 59 Gramm und einer Länge von lediglich 53,7 Millimetern ist das DM-E10D das bislang kleinste Canon Mikrofon für den Multifunktions-Zubehörschuh. Eine separate MENU-Taste ermöglicht zudem den direkten Zugriff auf die Audioeinstellungen der Kamera und vereinfacht Anpassungen während der Aufnahme.
Mehr Kontrolle für kreative Fotografie
Die Timer-Fernauslöser TC-N3 und TC-E3 bieten Fotografen zusätzliche Möglichkeiten zur präzisen Steuerung ihrer Aufnahmen. Der TC-N3 folgt auf den beliebten TC-80N3 und verfügt über eine überarbeitete Benutzeroberfläche sowie zusätzliche Funktionen für komplexe Aufnahmeabläufe.
Ein größeres LCD-Display mit orangefarbener Hintergrundbeleuchtung verbessert die Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen. Neu gestaltete Bedienelemente erleichtern die Navigation durch die Menüs und sorgen für eine intuitive Handhabung. Separate Tasten für Ein-/Ausschalten sowie Zeit- und Selbstauslöserfunktionen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen.
Zusätzlich unterstützen die neuen Modelle die Festlegung von Start- und Endzeiten sowie die präzise Steuerung von Intervallen und Belichtungsdauern. Damit lassen sich längere Aufnahmesequenzen komfortabel planen und automatisieren.
Besonders bei Astrofotografie, Zeitrafferaufnahmen und unbeaufsichtigten Aufnahmesituationen spielen die Timer-Fernauslöser ihre Stärken aus. Fotografen können Aufnahmen exakt vorbereiten und auslösen, ohne währenddessen an der Kamera bleiben zu müssen.
Beide Varianten verfügen über ein integriertes Stativgewinde für flexible Befestigungsmöglichkeiten und werden mit zwei AAA-Batterien betrieben. Durch die Ausführungen mit N3- beziehungsweise E3-Anschluss sind die Modelle mit einer Vielzahl kompatibler Canon Kameras einsetzbar.
Mit dem DM-E10D sowie den Timer-Fernauslösern TC-N3 und TC-E3 erweitert Canon sein Portfolio um praxisorientierte Lösungen für Content Creator und Fotografen. Content Creator und Fotografen erhalten Werkzeuge, mit denen sich Aufnahmen einfacher planen, steuern und umsetzen lassen.
Verfügbarkeit
Das Canon Mikrofon DM-E10D sowie die Canon Timer-Fernauslöser TC-N3 und TC-E3 sind ab Dezember 2026 erhältlich.
von Pressebox | Nov. 4, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 04.11.2026 (PresseBox) – Ab dem 18. Februar 2027 sollen Endnutzer Gerätebatterien leicht selbst entfernen und austauschen können. Artikel 11 der Batterieverordnung (EU) 2023/1542 verpflichtet dazu grundsätzlich alle, die Produkte mit solchen Batterien in Verkehr bringen. Für Smartphones und Tablets gehen nach Leitlinien der EU-Kommission vom 14. Juli 2026 die Tauschvorgaben der Ökodesign-Verordnung (EU) 2023/1670 vor, die seit Juni 2025 gelten. Diese lassen statt des Laientauschs auch einen Werkstatttausch genügen, wenn der Akku strengere Haltbarkeitswerte erreicht und das Gerät staubdicht und gegen Eintauchen geschützt ist. Woran sich ein verschlissener Akku bemerkbar macht, zeigt die Handy Schmiede anhand der Anzeichen und Ursachen eines defekten Handy-Akkus.
Anfang November 2026 bleiben bis zum 18. Februar 2027 gut drei Monate. Die im Juli 2026 beschlossene Erweiterung der Ausnahmeliste stand bis 30. September 2026 nicht im Amtsblatt.
Warum für Smartphones ab 2027 nicht allein die Batterieverordnung zählt
Nach Artikel 11 Absatz 1 der Batterieverordnung gilt eine Gerätebatterie als vom Endnutzer leicht entfernbar, wenn sie sich mit handelsüblichen Werkzeugen entnehmen lässt, ohne herstellerspezifisches Werkzeug, Wärme oder Lösungsmittel. Spezialwerkzeug schließt das nur aus, wenn es nicht kostenlos mit dem Produkt bereitgestellt wird. Derselbe Absatz lässt besondere Bestimmungen im Unionsrecht für Elektro- und Elektronikgeräte unberührt, soweit sie die Entfernbarkeit und Austauschbarkeit durch Endnutzer betreffen und dem besseren Schutz von Umwelt und Gesundheit dienen. Laut den Leitlinien haben deshalb für Smartphones und Tablets die Tauschvorgaben der Verordnung (EU) 2023/1670 Vorrang. Leitlinien sind eine Auslegungshilfe, verbindlich entscheidet im Streitfall der EuGH.
Die Pflichten der Ökodesign-Verordnung treffen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte. Ob ein schwacher Akku verschlissen ist oder nur friert, erklärt die Handy Schmiede in ihrem Beitrag über Akkuprobleme bei iPhones in der kalten Jahreszeit.
„Die Frage, ob sich der Akku ab 2027 bei Smartphones selbst tauschen lässt, ist nicht mit einem einfachen Ja zu beantworten. Entscheidend ist, welchen der beiden Wege der Hersteller gewählt hat“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Werte ein Smartphone-Akku ohne Laientausch seit Juni 2025 erreichen muss
Vier Bedingungen nennt Anhang II Abschnitt B der Verordnung (EU) 2023/1670 für Akkus, die statt vom Laien in der Werkstatt getauscht werden:
- Ein Generalist kann den Akku in der Werkstatt mit handelsüblichen Werkzeugen tauschen.
- Nach 500 vollen Ladezyklen hat der Akku noch mindestens 83 Prozent seiner Nennkapazität.
- Der Akku erreicht mindestens 1.000 volle Ladezyklen und hat danach noch mindestens 80 Prozent seiner Nennkapazität.
- Das Gerät ist mindestens staubdicht und bei Eintauchen bis zu einem Meter Tiefe mindestens 30 Minuten lang vor eindringendem Wasser geschützt.
Ersatzakkus müssen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte nach derselben Verordnung mindestens sieben Jahre nach dem Ende des Inverkehrbringens für Reparateure und Endnutzer bereithalten. Nur an fachlich kompetente Reparateure abgeben dürfen sie Akkus, wenn der Akku die genannten Zykluswerte erreicht und das Gerät der Schutzart IP67 entspricht. Artikel 11 Absatz 7 der Batterieverordnung verlangt ab 18. Februar 2027, Ersatzakkus mindestens fünf Jahre nach dem Inverkehrbringen der letzten Einheit eines Modells zu angemessenem, nichtdiskriminierendem Preis für unabhängige Fachleute und Endnutzer bereitzuhalten. Laut den Leitlinien gelten bei Ersatzakkus beide Regelwerke nebeneinander.
Was die delegierte Verordnung ändern soll
Die am 14. Juli 2026 erlassene Verordnung C(2026) 5031 soll Artikel 11 Absatz 2 der Batterieverordnung neu fassen. Laut Kommission sollen sechs Produktkategorien hinzukommen, darunter bestimmte Wearables und bis 31. Juli 2030 Elektrospielzeug mit Akku. Die Ausnahmen gälten nur, wenn sie für die Sicherheit von Nutzer und Gerät erforderlich sind. Den Akkutausch müssten dann nur unabhängige Fachleute vornehmen können. Smartphones sind nicht eigens genannt; erfasst sein können allenfalls solche für explosionsgefährdete Bereiche.
Nach Artikel 89 Absatz 6 der Batterieverordnung tritt ein solcher Rechtsakt nur in Kraft, wenn weder Parlament noch Rat binnen drei Monaten nach Übermittlung Einwände erheben. Auf Initiative von Parlament oder Rat verlängert sich die Frist um zwei Monate. In Kraft treten soll der Rechtsakt laut seinem Artikel 2 am zwanzigsten Tag nach Veröffentlichung im Amtsblatt; praktisch wirken die Ausnahmen frühestens ab 18. Februar 2027, wenn Artikel 11 gilt.
Worauf es für Käufer und Werkstätten bis Februar 2027 ankommt
Hinweise geben die Batterielaufzeit in Zyklen und der Eindringschutzgrad, die seit Juni 2025 auf dem EU-Energielabel für Smartphones stehen müssen; welchen Weg der Hersteller gewählt hat, verrät das Label allein nicht. Die Liste der Ersatzteile und das Bestellverfahren müssen nach der Ökodesign-Verordnung bis zum Ende der Verfügbarkeit auf einer frei zugänglichen Website des Herstellers, Importeurs oder Bevollmächtigten stehen. Laut den Leitlinien gilt die Pflicht aus Artikel 11 Absatz 7 nicht für Produkte, die vor dem 18. Februar 2027 in Verkehr gebracht wurden. Im Omnibus-Verfahren sieht das Verhandlungsmandat des Rates vom Juni 2026 vor, Artikel 11 für bestimmte Produktkategorien um 18 Monate zu verschieben; verabschiedet ist das nicht.
Die vorstehenden Angaben geben eine allgemeine Information nach dem am 28. September 2026 abgerufenen Wortlaut wieder. Grundlage sind die Artikel 11, 89 und 96 der Verordnung (EU) 2023/1542, Anhang II der Verordnung (EU) 2023/1670 und Anhang III der Delegierten Verordnung (EU) 2023/1669 in der konsolidierten Fassung. Hinzu kommen die delegierte Verordnung C(2026) 5031, die Leitlinien der Kommission vom 14. Juli 2026 und das Ratsdokument 10777/26. Die Angaben sind keine Rechtsberatung für den Einzelfall.
von Pressebox | Nov. 3, 2026 | Consumer-Electronics
Buxtehude, 03.11.2026 (PresseBox) – XORO CPF Digitaler WLAN Fotorahmen – Erinnerungen neu erleben
MAS Elektronik erweitert ihre Auswahl an digitalen Bilderrahmen von XORO für alle, die Fotos gerne auf größeren Bildschirmen anschauen und auf moderne Art Erinnerungen mit den Liebsten teilen möchten. Mit den digitalen Bilderrahmen der CPF-Serie werden Fotos und Videos kabellos über die kostenlose App direkt auf den Bilderrahmen gesendet. Das Zuhause wird zur persönlichen Galerie – ganz ohne Kabel oder komplizierte Technik. Besonders geeignet, um bequem und zeitnah allen, die keine Bilder auf dem Smartphone empfangen möchten, mit schönen Bildern von der Familie zu versorgen.
Mehr als nur Fotos – volle Multimedia-Funktion
Der integrierte microSD-Kartenleser und USB-Anschluss ermöglichen die Wiedergabe von Fotos, Videos und Audiodateien, auch ohne Internet. Die intuitive Touch-Steuerung sorgt dafür, dass sich alles mühelos bedienen lässt.
Brillante Bildqualität aus jedem Blickwinkel
Das hochwertige IPS-Display liefert klare Farben und bleibt auch bei seitlicher Betrachtung hell und gut sichtbar.
Smarte Funktionen für den Alltag
Zusätzlich sorgen 16 bzw. 32 GB Speicher, automatische Rotation, Wetteranzeige, Schlafmodus und Offline-Wiedergabe für größtmögliche Flexibilität. Ein ideales Geschenk für Familie, Freunde und alle, die Erinnerungen gerne stilvoll teilen.
In den Größen von 10 Zoll bis 15 Zoll erhältlich. Die CF-Serie besteht aus schwarzem Kunststoffrahmen und die PF-Serie ist mit einem echtem Holzrahmen ausgestattet.
Preise und Verfügbarkeit
Lieferbar: ab sofort
Unverbindliche Preisempfehlungen:
- CPF 10 CF 89,90 €
- CPF 11 CF 109,90 €
- CPF 10 PF 99,90 €
- CPF 11 PF 119,90 €
- CPF 14 PF 129,90 €
- CPF 15 PF 139,90 €