von Pressebox | Aug. 21, 2025 | Consumer-Electronics
Nürnberg, 21.08.2025 (PresseBox) – MediaMarktSaturn setzt ein Zeichen für verantwortungsvolles Handeln im Handel: Als Kooperationspartner der Aktionswochen „Jeder Stecker zählt!“ engagiert sich das Unternehmen künftig noch stärker für die richtige Rückgabe von Elektro-Altgeräten – sichtbar, dauerhaft und bundesweit.
Ab sofort sind alle MediaMarkt- und Saturn-Filialen im E-Schrott-Rückgabefinder auf www.e-schrott-entsorgen.org gelistet. Verbraucherinnen und Verbraucher finden damit mit wenigen Klicks die nächstgelegene Rückgabestelle – sei es der Wertstoffhof, der kommunale Entsorger oder der Elektrofachmarkt vor Ort. Als zusätzliche Orientierung dient das einheitliche Logo der Elektrogeräte-Rücknahme: Es zeigt auf einen Blick, dass Altgeräte hier abgegeben werden können – selbstverständlich auch in allen Märkten von MediaMarkt und Saturn.
Die Rückgabe von Altgeräten ist dabei natürlich nicht nur auf den Aktionszeitraum in diesem Oktober beschränkt. Kundinnen und Kunden können ihre Altgeräte ganzjährig in jedem Markt abgeben. Dabei gilt: Bis zu drei kleine Altgeräte (bis 25 cm äußere Abmessung) können kostenlos im Handel zurückgegeben werden – auch ohne Neukauf. Beim Kauf eines neuen Gerätes kann ein gleichartiges Altgerät kostenlos zurückgegeben werden – zum Beispiel der alte Wäschetrockner beim Kauf eines neuen. Dies gilt auch bei der Lieferung nach Hause.
Der Handel als ein entscheidender Treiber der Kreislaufwirtschaft
„Mit MediaMarktSaturn als Partner stärken wir nicht nur die Rücknahme im Handel, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für eine gelebte Kreislaufwirtschaft“, sagt Alexander Goldberg, Vorstand der stiftung ear. „Je sichtbarer und einfacher die Rückgabemöglichkeiten im Handel für die Verbraucherinnen und Verbraucher sind, desto mehr Geräte gelangen zurück in den Wertstoffkreislauf. Wir hoffen sehr, dass dem Beispiel von MediaMarktSaturn noch weitere Akteure aus dem Handel folgen.“
Auch Ana Maria Jaime, Vice President Sustainability von MediaMarktSaturn, betont die Bedeutung gemeinsamer Lösungen: „Die Rücknahme von Altgeräten gehört für uns fest zur Verantwortung als Elektronikhändler und passt perfekt zu unserer BetterWay-Initiative, mit der wir Kunden dabei unterstützen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Zusammen mit der stiftung ear möchten wir dafür sorgen, dass noch mehr Geräte fachgerecht entsorgt und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden – ganz unkompliziert.“
Der Einstieg in die Kooperation erfolgt im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“, die von der stiftung ear ins Leben gerufen wurden. Vom 6. bis 19. Oktober 2025 – rund um den International E-Waste Day – beteiligen sich Kommunen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Unternehmen mit Informationsaktionen zur richtigen Entsorgung von Elektro-Altgeräten. Mit MediaMarktSaturn ist erstmals auch ein großes Handelsunternehmen als Partner dabei.
von Pressebox | Aug. 18, 2025 | Consumer-Electronics
Nürnberg, 18.08.2025 (PresseBox) – Am heutigen Montag, dem 18. August treten die Regelungen der neuen Batterieverordnung in Kraft, die Rücknahme und Verwertung von Altbatterien neu ordnen. Weitere nationale Ausführungsbestimmungen werden im Herbst erwartet. Für Inverkehrbringer von Batterien in Deutschland bringt die neue Rechtslage wesentliche Änderungen mit sich: Die Einteilung erfolgt künftig in fünf Batteriekategorien. Hersteller ohne Niederlassung in Deutschland müssen sich künftig durch einen Bevollmächtigten registrieren lassen. Zudem müssen sich alle Hersteller – unabhängig von der Batteriekategorie – an einer Organisation für Herstellerverantwortung (OfH) beteiligen oder eine eigene gründen. Bisher waren lediglich Hersteller von Gerätebatterien verpflichtet, sog. Eigenrücknahmesysteme zu betreiben.
Die stiftung ear bleibt für die Registrierung von Herstellern zuständig und übernimmt nun auch die Zulassung der Organisationen für Herstellerverantwortung. Das Umweltbundesamt hat den seit 2021 geltenden Beleihungsbescheid bereits im Juni entsprechend angepasst.
Digitaler und anwenderfreundlicher Vollzug
Es wurden zahlreiche bilaterale und multilaterale Gespräche geführt, um den Wirtschaftsbeteiligten den Umstieg auf die neue Rechtslage zu erleichtern. „Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv auf die Veränderungen im Vollzug vorbereitet“, sagt Dr. Andrea Menz, Generalbevollmächtigte der stiftung ear. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir diesen Vollzugsbereich nun noch anwenderfreundlicher und digitaler gestaltet haben. So können Organisationen für Herstellerverantwortung und deren Sachverständige schon heute den einheitlichen Zugang zu unseren digitalen Verwaltungsleistungen über die ELSTER-Technologie nutzen; eine Technologie, die zukünftig für alle Verwaltungsleistungen des Bundes über ‚mein Unternehmenskonto‘ vorgesehen ist.“
Die stiftung ear kann hier mit ihrer langjährigen Vollzugserfahrung anknüpfen, betont Andrea Menz: „Wir haben bereits viele große Rechtsänderungen im Vollzug begleitet – zuletzt 2018, als die Geräte-Kategorien im ElektroG neu zugeschnitten wurden. Unsere Erfahrung und der hohe Digitalisierungsgrad unserer Verwaltungsleistungen sind jetzt ein klarer Vorteil. Wir sind optimistisch, auch diese Herausforderung im Batteriebereich gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktiv zu meistern.“
von Pressebox | Aug. 5, 2025 | Consumer-Electronics
Berlin/Cremlingen, 05.08.2025 (PresseBox) – Höhere Sicherheit und Transparenz bei der Zutrittskontrolle: Auerswald, Deutschlands führender Spezialist für die Businesskommunikation, und die Bird Home Automation GmbH, Hersteller der DoorBird Türsprechanlagen, geben ihre Technologiepartnerschaft bekannt. Das erste gemeinsame Projekt ist die Integration einer DoorBird IP-Video-Türstation mit einem Telefongerät der Auerswald COMfortel D-Serie über einen Auerswald COMtrexx PBX-Server. Das System ist bereits bei ersten Anwendern im Einsatz. Weitere gemeinsame Lösungen folgen.
„DoorBird steht wie Auerswald für höchste Qualität und Fertigung Made in Germany“, so Christian Auerswald, Geschäftsführer der Auerswald GmbH & Co. KG. „Wir sind uns sicher, dass die Kooperation und die daraus entstehenden Lösungen unsere gemeinsamen Erwartungen erfüllen werden.“ Auch Sascha Keller, CEO der Bird Home Automation GmbH, ist überzeugt: „Die Verknüpfung unserer Türstationen mit den Kommunikationssystemen von Auerswald vereint beide Welten und bietet neben der erhöhten IT-Sicherheit weitere Mehrwerte.“
Besucher werden auf dem Display von COMfortel angezeigt
Durch die Integration einer DoorBird IP-Video-Türstation mit einem COMfortel D-Endgerät werden Türrufe in Unternehmen ab sofort auf dem verbundenen Telefon angezeigt. Über einen Live-Video-Feed können Nutzer die Besucher auf dem Display von COMfortel sehen und mit ihnen sprechen. Das COMfortel Endgerät und die DoorBird Türstation können dabei ortsunabhängig voneinander installiert sein; Voraussetzung dafür ist eine VPN-Verbindung. Mit ihr ist die Nutzung im gleichen Gebäude keine Bedingung mehr. Speziell in Branchen, in denen erhöhte Sicherheitsstandards gelten, bietet sich der Einsatz des Systems an, das die volle Zutrittskontrolle sowie den Einlass ermöglicht.
Ähnliche Produkte etablieren sich zunehmend im privaten Bereich, kommen in Unternehmen jedoch aufgrund mangelnder Schutzmechanismen bislang nicht infrage. So findet die Datenverarbeitung bei B2C-Lösungen in der Regel außerhalb Europas statt, während sie im Falle der gemeinsamen Lösungen von Auerswald und DoorBird auf Servern in Deutschland geschieht.
Erprobter Einsatz in Pflegeeinrichtung
Bereits im Einsatz ist das System bei „Der Pflegebote“, einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Hier dient es dem Personal dazu, die Zutrittsberechtigung von Besuchern zu prüfen und ihnen entsprechend Einlass zu gewähren. Die Pflegerinnen und Pfleger haben die Möglichkeit, die Eingangstür mit einem RFID-Chip oder mittels NFC bzw. Bluetooth über ihr Smartphone zu öffnen. So ist der Zutritt ausschließlich befugten Personen möglich, ohne den Datenschutz zu gefährden. Auch in Einrichtungen mit Nachtschalter, wie etwa Apotheken, bietet sich die Nutzung an.
Mit der Integration von Telefonie und Türsprechanlage haben Unternehmen die Möglichkeit, ihr Sicherheitsniveau zu heben. So gehört die Einrichtung einer zuverlässigen Zutrittskontrolle zu den technisch organisatorischen Maßnahmen (TOMs), die Vorgaben wie der Cyber Resilience Act (CRA) oder die NIS-2-Richtlinie fordern.
Neben der Zutrittskontrolle und dem ferngesteuerten Einlass bietet die erste gemeinsame Entwicklung beider Unternehmen einen weiteren Vorteil: Da die eingesetzte Technologie anzeigen kann, wer sich aktuell im entsprechenden Gebäude befindet, lässt sich im Gefahrenfall schnell feststellen, ob und welche Personen noch anwesend sind. Bei einem Gebäudebrand, beispielsweise, könnte dies unter Umständen Leben retten.
Softphone-Integration angekündigt
Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit von Auerswald und der Berliner Bird Home Automation GmbH sowie der vielfältigen Integrationsmöglichkeiten soll die Kooperation stetig ausgebaut werden. Schon heute ist Auerswald Gold-Partner von DoorBird. Für die kommenden Monate ist die Verknüpfung des COMfortel SoftPhone 2 angekündigt, das ortsunabhängig genutzt werden kann.
Über die Auerswald GmbH & Co. KG
Die Auerswald GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Cremlingen bei Braunschweig gehört zu den führenden deutschen Herstellern von innovativen Kommunikationslösungen für VoIP-Infrastrukturen. Schwerpunkt des 1960 gegründeten Familienunternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung hochskalierbarer Soft-PBX-Lösungen, zukunftssicherer VoIP-Appliances sowie schnurgebundenen SIP-Desktoptelefonen für eine effiziente Business-Telefonie. Ergänzt wird das 360-Grad-Portfolio durch IP-DECT-Multizellensysteme, einen eigenen SIP-Trunk mit Audio-Konferenzraum, individuelle Cloud-Dienste, Smartphone-Apps für die mobile Kommunikation sowie Headsets und Produkte für die Türkommunikation. Das von Christian Auerswald geführte Unternehmen ist zudem ein High-End-Auftragsfertiger und entwickelt und produziert ausschließlich in Deutschland. An den Standorten Cremlingen, Hannover und Berlin sind über 110 Mitarbeitende beschäftigt.
von Pressebox | Juli 30, 2025 | Consumer-Electronics
Monheim, 30.07.2025 (PresseBox) – Anfang September findet mit der IFA in Berlin die größte internationale Branchenmesse statt. Zubehörspezialist Hama ist mit einem 1200 Quadratmetern großen Stand in Halle 4.2 vertreten, der wie gewohnt als Fachhandelszentrum konzipiert ist. Eine auffallende Änderung wird es geben: Hama öffnet sich optisch und gewährt allen Besuchern Einblicke in die Welt der Unterhaltungselektronik
Sortiments- und Produktvielfalt
Auch in diesem Jahr wird am Hama-Stand eine beeindruckende Sortiments- und Produktvielfalt präsentiert. Ein Blick auf die Produkt- und Themenliste bestätigt das. Qi2-fähige Ladegeräte, neue Made-in-Germany-Handyhüllen, maßgeschneiderter Displayschutz, Kabel aus recyceltem PVC, Kinderuhren, die Umsetzung der USB-C-Pflicht im Notebookbereich, beleuchtete POS-Präsentationen, die nicht nur Produkte in Szene setzen, sondern generell Aufmerksamkeit erregen, sind nur ein Auszug daraus.
Soundkabine und Partner-Cubes
In einer großen Soundkabine werden neben Canton-Lautsprechern neue interessante AI-Kopfhörer live vorgeführt. Darüber hinaus präsentieren sich die Partnermarken Beyerdynamic, Rapoo, Sandisk, Signify und Western Digital in eigenen Cubes und auch der Gaming-Eigenmarke uRage wird ein eigener Bereich eingeräumt.
von Pressebox | Juli 22, 2025 | Consumer-Electronics
Wennigsen, 22.07.2025 (PresseBox) – Technische Bildung ist längst nicht mehr nur Sache von Laboren oder Werkstätten.
Auch im Textilbereich lassen sich zentrale Kompetenzen wie Präzision, Materialverständnis und Maschinenbedienung praxisnah vermitteln.
Das Nähen mit modernen Maschinen verbindet Handwerk, Kreativität und Technik – und hat damit einen festen Platz in der ganzheitlichen Ausbildung verdient.
Praxisnahes Lernen mit direktem Ergebnis
Beim Nähen wird Technik unmittelbar erlebbar. Lernende arbeiten mit Stoffen, führen Materialien durch die Maschine, passen Einstellungen an und kontrollieren das Ergebnis in Echtzeit.
Dadurch entstehen nicht nur Produkte, sondern ein greifbares Verständnis für mechanische Abläufe, Prozesslogik und Fehlerquellen – ein Wissen, das sich auch in anderen handwerklichen oder technischen Berufen wiederfindet.
Maschinen bedienen heißt Prozesse verstehen
Die Arbeit mit einer Nähmaschine schult das Zusammenspiel von Mensch und Technik.
Moderne Modelle, wie die W6 N 1615 Pro oder die W6 N 1235/61, eignen sich besonders gut für Bildungszwecke: Sie sind robust, leicht zu bedienen und bieten alle Funktionen, die für projektorientiertes Arbeiten erforderlich sind.
Fazit: Nähen als Zugang zur Technik
Ob in der Hauswirtschaft, Berufsorientierung oder im kreativen Fachunterricht – das Nähen fördert nicht nur Feinmotorik und Gestaltungskompetenz, sondern stärkt auch das technische Denken.
Als Teil einer praxisnahen, ganzheitlichen Ausbildung hilft es, Technik frühzeitig verständlich und erlebbar zu machen.
Jetzt passende Maschinen für Schule, Bildung und Werkstatt entdecken: www.w6-wertarbeit.de/Naehmaschinen
von Pressebox | Juli 21, 2025 | Consumer-Electronics
München, 21.07.2025 (PresseBox) – Wer sich die Rasenpflege erleichtern möchte, setzt zunehmend auf Mähroboter. Die kleinen Helfer arbeiten selbstständig, sparen Zeit – und sorgen bei regelmäßiger Nutzung für einen gepflegten und dichten Rasen. Damit Sicherheit, Funktionalität und Langlebigkeit gewährleistet sind, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf einige Punkte beachten. TÜV SÜD-Produktexpertin Lisa Götz erklärt, worauf es ankommt.
Welcher Mähroboter für welchen Garten?
Moderne Mähroboter sind für unterschiedlichste Grundstücksgrößen und Anforderungen konzipiert – vom kleinen Stadtgarten bis zur weitläufigen Rasenfläche. Bei der Auswahl spielen unter anderem die maximale Flächenleistung, die Steigfähigkeit und die Akkulaufzeit eine Rolle. „Besonders wichtig ist, dass die Mähleistung zum Garten passt“, erklärt Lisa Götz. „Wer einen Garten am Hang hat, sollte gut auf die Steigfähigkeit und Profilräder achten. Wer eine sehr große Rasenfläche hat, sollte auf eine ausreichende Akkulaufzeit achten.“
Da die Alltagshelfer aus Sicherheitsgründen einen Abstand zwischen Mähwerk und Geräterand einhalten, bleiben vor allem an Mauern ungemähte Grasränder stehen. Diese kann man entweder für Insekten stehen lassen, händisch mähen, oder wo möglich mit Rasenbegrenzungssteinen arbeiten.
Sicherheit hat oberste Priorität
Mähroboter arbeiten mit scharfen Messern, weshalb es umso wichtiger ist, dass sie über ausgereifte Sicherheitsfunktionen verfügen. „Zu den wichtigsten Standards zählen Hebe- und Neigungssensoren“, so die TÜV SÜD-Expertin. „Wird das Gerät angehoben oder kippt zur Seite, müssen die Messer sofort stoppen.“ Außerdem sollte das Mähwerk von einem Rand umgeben sein und der Abstand zwischen Messern und Gehäuserand sollte groß sein. Auch eine Hinderniserkennung durch Ultraschall- oder Kontaktsensoren sowie ein Not-Aus-Schalter erhöhen die Sicherheit. Ein Plus an Sicherheit bieten zudem Modelle mit PIN-Code-Sperre oder App-gesteuerter Zugriffskontrolle – so wird das Gerät vor unbefugter Nutzung geschützt.
Wer kleine Kinder oder Haustiere im Garten hat, sollte grundsätzlich nur dann mähen lassen, wenn sich keine Personen oder Tiere auf der Rasenfläche befinden. Gerade diese haben ein erhöhtes Risiko bei Kontakt mit autonom fahrenden Robotern. Die sogenannte „Kinderfußprüfung“ ist daher eine der sicherheitstechnisch kritischsten Prüfungen während einer Laborprüfung. Dabei wird überprüft, wie schnell das Gerät bei Kontakt mit dem Fuß eines Kindes abschaltet. Die Prüfzeichen des TÜV SÜD bieten hier Orientierung und Sicherheit.
Nachts und in der Dämmerung sollten die Geräte nie fahren, da vor allem Igel und andere Tiere zu dieser Zeit aktiv sind. Besonders kleine Igel rollen sich bei Gefahr zusammen und werden vom Roboter unter Umständen nicht als ausreichend großes Hindernis wahrgenommen.
Installation und Wartung
Die modernsten Mähroboter arbeiten mit GPS. Vor dem ersten Mähen muss der Roboter daher mittels Handy als Fernsteuerung an den Außengrenzen der zu mähenden Fläche entlanggeführt werden. Diese GPS-Daten speichert das Gerät dann und fährt nicht darüber hinaus. Innerhalb dieser Grenzen können Beete oder Flächen, die nicht gemäht werden sollen, definiert und auch flexibel geändert werden. Lisa Götz empfiehlt: „Der regelmäßige Check von Messern, Rädern und Sensoren sowie das Entfernen von Grasresten verlängert die Lebensdauer des Geräts.“ Der Mähroboter fährt bei Bedarf selbstständig in seine Ladestation, die am besten frei zugänglich und trotzdem geschützt platziert werden sollte. Da die Geräte GPS nutzen, benötigen sie eine WLAN-Verbindung, die über die Ladestation hergestellt wird. Daher muss bei diesen Geräten darauf geachtet werden, die Station an einem Ort mit guter Verbindung zum Router zu platzieren.
Alternativ können Mähroboter mit Begrenzungsdraht installiert werden. Diese erfordern einen deutlich erhöhten Installationsaufwand und sind unflexibler bei gewünschten Änderungen. Sie sind jedoch unabhängig von Funksignalen über WLAN und GPS nutzbar. Mähroboter lassen sich auf einen bestimmten Rhythmus oder Wochenplan programmieren, sodass sie zu bestimmten Zeiten den Rasen mähen. Damit die kleinen Alltagshelfer nicht im Regen über die Wiese fahren, sind einige Modelle mit Sensoren ausgestattet. Diese können jedoch Tropfen nach dem Gießen nicht von Regentropfen unterscheiden. Einige Modelle greifen auf LiveWetterdaten aus dem Internet zurück. Alternativ kann das Gerät auch manuell losgeschickt werden, wenn die Umstände passen.
Wie andere Rasenmäher auch, müssen Mähroboter regelmäßig gereinigt werden. Da die Messer sehr klein sind, müssen sie mehrmals pro Saison ersetzt werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte ebenso auf eine gute Ersatzteilversorgung bzw. Reparierbarkeit wie auf die Akkutauschbarkeit geachtet werden.
Geprüfte Sicherheit erkennen
Prüfzeichen wie das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit oder das blaue TÜV SÜD-Oktagon bieten Verbrauchern eine zuverlässige Orientierung beim Kauf. „Wir prüfen Mähroboter neben der Sicherheit für Kinder unter anderem auf elektrische Sicherheit, mechanische Stabilität, Schutz gegen Schnittverletzungen und Witterungsbeständigkeit“, erklärt Götz. Auch die Gebrauchsanleitung wird dabei bewertet – denn nur wenn sie klar verständlich ist, lassen sich Fehler bei Installation und Nutzung vermeiden.
Weitere Informationen gibt es HIER.