von Pressebox | Okt. 8, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 08.10.2026 (PresseBox) – Der Haushaltsstrompreis liegt im Jahr 2026 unter dem Wert des Vorjahres. Laut der Strompreisanalyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Datenstand August 2026, zahlt ein Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch in Neukundentarifen durchschnittlich 37,0 Cent je Kilowattstunde. Der Rückgang geht vor allem auf die Netzentgelte zurück, die um 1,7 Cent auf 9,2 Cent je Kilowattstunde gesunken sind. Für ein Bügeleisen mit der üblichen Leistung von 2.000 bis 2.500 Watt ergibt das im Oktober 2026 rund 74 bis 93 Cent je Stunde Dauerheizung. Welche Leistung ein Gerät tatsächlich braucht, erklärt ein Erläuterung der sinnvollen Wattzahl eines Bügeleisens im Fachportal der Provimedia GmbH.
Der BDEW-Durchschnitt bildet Tarife ab, die zum Berechnungszeitpunkt abschließbar waren, gewichtet nach der Vertragsstruktur der Bundesnetzagentur. Bestehende Verträge und Sondertarife wie Wärmepumpen- oder Heizstrom bleiben außen vor. Der Grundpreis ist anteilig enthalten.
Warum der Strompreis 2026 trotz gestiegener Großhandelspreise sinkt
Der Rückgang hat vor allem eine politische Ursache. Nach Angaben des BDEW macht sich in den Netzentgelten der Zuschuss des Bundes zu den Übertragungsnetzentgelten bemerkbar. Die Kosten für Beschaffung und Vertrieb liegen mit 15,2 Cent je Kilowattstunde etwas niedriger als im Vorjahr, Steuern, Abgaben und Umlagen bleiben mit 12,6 Cent unverändert. Der Anstieg der Großhandelspreise infolge des Iran-Kriegs spiegelt sich dem Verband zufolge bisher nicht nennenswert in den Neutarifpreisen wider.
Die Zusammensetzung zeigt, wie wenig der Verbraucher selbst beeinflusst. Beschaffung und Vertrieb machen 41,0 Prozent des Preises aus, Netzentgelte 25,0 Prozent und Steuern, Abgaben und Umlagen 34,0 Prozent. Allein die Mehrwertsteuer schlägt laut BDEW mit 5,91 Cent je Kilowattstunde zu Buche, die Stromsteuer mit 2,05 Cent.
Was das Statistische Bundesamt für den August 2026 misst
Die amtliche Preisstatistik bestätigt die Richtung. Laut der Pressemitteilung Nummer 320 des Statistischen Bundesamts vom 10. September 2026 kostete Strom im August 2026 um 5,5 Prozent weniger als im August 2025. Haushaltsenergie insgesamt verbilligte sich um 0,7 Prozent, weil auch Erdgas mit minus 2,9 Prozent und Fernwärme mit minus 1,0 Prozent günstiger wurden. Leichtes Heizöl verteuerte sich dagegen um 49,6 Prozent, fällt bei den Konsumausgaben aber kaum ins Gewicht.
Die Gesamtinflation lag laut derselben Mitteilung im August 2026 bei 2,9 Prozent. Strom gehört damit zu den wenigen Posten im Warenkorb, die gegen den Trend billiger geworden sind. Das Statistische Bundesamt führt die rückläufigen Preise bei Strom, Erdgas und Fernwärme teilweise auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurück.
Wie viel eine Stunde Bügeln bei 37,0 Cent tatsächlich kostet
Die Leistungsaufnahme eines Bügeleisens steht auf dem Typenschild, die Kosten je Stunde ergeben sich aus Leistung mal Strompreis.
Drei Leistungsklassen zeigen die Spanne bei 37,0 Cent je Kilowattstunde:
- Reisebügeleisen mit 1.000 Watt: 37 Cent je Stunde Dauerheizung
- Dampfbügeleisen mit 2.400 Watt: rund 89 Cent je Stunde Dauerheizung
- Dampfbügelstation mit 3.000 Watt: 1,11 Euro je Stunde Dauerheizung
Die Werte sind Obergrenzen. Das Thermostat schaltet die Heizung ab, sobald die Sohle ihre Solltemperatur erreicht hat; im Betrieb heizt ein Bügeleisen deshalb nur einen Teil der Zeit. Wer die Wäsche leicht feucht bügelt und nach Temperatur sortiert, verkürzt die Heizphasen weiter; wie das im Alltag gelingt, zeigt die Sammlung zu energiesparenden Bügelmethoden desselben Portals.
Wo Haushalte beim Tarif noch Spielraum haben
Der Preis hängt vom Vertrag ab, nicht nur vom Markt. Laut der Vertragsstruktur der Bundesnetzagentur, die der BDEW seiner Analyse zugrunde legt, liefen 2024 bundesweit 78 Prozent der Haushaltsverträge als Tarifprodukte und 22 Prozent in der Grundversorgung. Die Grundversorgung ist meist der teurere Tarif, und der Wechsel ist fast überall möglich. Nach Angaben der Bundesnetzagentur beliefern in 95 Prozent der Netzgebiete mehr als 20 verschiedene Lieferanten Stromkunden, in 91 Prozent sogar mehr als 50.
„Beim Bügeleisen entscheidet nicht die Wattzahl über die Stromrechnung, sondern der Tarif dahinter. Wer noch in der Grundversorgung steckt, zahlt für jede Stunde Bügeln mehr, als das Gerät je einsparen könnte“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Preise im Herbst 2026 noch offen sind
Die BDEW-Zahl beschreibt den bisherigen Jahresverlauf, nicht das ganze Jahr. Ob der gestiegene Großhandelspreis im Winterhalbjahr in die Neukundentarife durchschlägt, zeigt erst die nächste Fortschreibung der Analyse. Die halbjährliche Auswertung des Statistischen Bundesamts für das erste Halbjahr 2026 erfasst anders als der BDEW auch bestehende Verträge und liefert damit die Gegenprobe zum Neukundenwert.
Für den Bügelalltag bleibt die Rechnung einfach: Bei 37,0 Cent je Kilowattstunde kostet eine Stunde mit einem 2.400-Watt-Gerät höchstens 89 Cent, in der Praxis deutlich weniger. Der größere Hebel liegt im Vertrag, nicht in der Steckdose.
von Pressebox | Okt. 7, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 07.10.2026 (PresseBox) – Die Hersteller von Büro- und Objektmöbeln in Deutschland haben ein weiteres schwaches Halbjahr hinter sich. Laut dem Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) vom 25. August 2026 lag der Gesamtumsatz der Branche im ersten Halbjahr 2026 bei rund 718 Millionen Euro, 5,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Inlandsmarkt gab um 8,5 Prozent nach, das Auslandsgeschäft wuchs um 5,0 Prozent. Zum Ende des Berichtszeitraums drehte das Vorzeichen: Im Juni 2026 lag der Monatsumsatz 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Für Unternehmen, die eine Neueinrichtung seit Jahren vor sich herschieben, wird die Planung damit wieder zum Thema; eine Anleitung zur Planung einer neuen Büroeinrichtung ordnet die Schritte von der Flächenanalyse bis zur Möbelauswahl.
Der Verband mit Sitz in Wiesbaden vertritt die Hersteller von Büro- und Objektmöbeln sowie von Akustik-, Licht- und weiteren Ausstattungslösungen. Seine Halbjahreszahlen beruhen nach eigenen Angaben auf aktuellen Erhebungen des Verbands und stehen im Kontext einer Gesamtwirtschaft, die von Strukturkrisen in zentralen Branchen und anhaltender Investitionszurückhaltung geprägt ist.
Wo die Büromöbelindustrie seit 2025 Umsatz verliert
Das Halbjahresminus setzt einen Rückgang fort, der schon das Vorjahr geprägt hat. Nach Angaben des IBA vom 19. Februar 2026 erzielte die Branche im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro und lag damit 8,8 Prozent unter dem Vorjahr. Das Inlandsgeschäft ging 2025 um 10,3 Prozent zurück, der Auslandsumsatz um 2,8 Prozent. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank um 2,9 Prozent, die geleisteten Arbeitsstunden um 5,5 Prozent.
Die Verluste verteilen sich ungleich. Laut dem Verband erwiesen sich Hersteller als robuster, die neben klassischem Büromobiliar auch Einrichtungen für Bildung, Gesundheitswesen oder projektbezogene Objektmöblierung anbieten und in mehreren Märkten aktiv sind. Statt eines flächendeckenden Stellenabbaus setzten viele Unternehmen 2025 auf das Auslaufen befristeter Verträge, natürliche Fluktuation und Zurückhaltung bei Neueinstellungen.
Warum das Exportgeschäft die Halbjahresbilanz stützt
Der Auslandsumsatz ist im ersten Halbjahr 2026 der einzige wachsende Posten. Nach Angaben des IBA stieg die Exportquote der Büromöbelhersteller auf 23,9 Prozent; im Jahr 2025 hatte sie sich bereits von 20,5 auf 21,9 Prozent erhöht. Bei einem Inlandsminus von 8,5 Prozent und einem Auslandsplus von 5,0 Prozent verschiebt sich das Gewicht der Branche Schritt für Schritt in Richtung Export, ohne dass der Heimatmarkt seine Rolle als Hauptabsatzgebiet verliert.
Der Verband deutet die Juni-Zahlen vorsichtig. Neben dem Umsatzplus von 7,8 Prozent im Monatsvergleich zeigte sich laut IBA auch der Auftragseingang etwas stabiler. Zugleich stieg der ifo-Geschäftsklimaindex im Juli 2026 zum dritten Mal in Folge auf 86,6 Punkte, getragen von besseren Erwartungen, nicht von einer besseren Lageeinschätzung. Ob daraus ein nachhaltiger Trend wird, ließ der Verband ausdrücklich offen.
„Ein Juni mit acht Prozent Plus nach achtzehn Monaten Rückgang ist kein Aufschwung, sondern ein aufgestauter Bedarf, der sich einen Spalt öffnet. Wer jetzt Büroflächen neu plant, trifft auf Hersteller mit freien Kapazitäten und kurzen Lieferzeiten“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Welche Rolle die Weiternutzung gebrauchter Büromöbel bekommt
Die Branche investiert trotz der Lage in Kreislaufkonzepte. Nach Angaben des IBA steht mit der Plattform newen seit April 2026 erstmals eine digitale Infrastruktur bereit, über die Unternehmen bereits genutztes Inventar strukturiert zurückführen können. Ergänzend hat der Verband ein Nachhaltigkeitsstatement zur Kreislauffähigkeit und ein Statement zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen formuliert. Für die Planungs-, Vertriebs- und Serviceprozesse entwickelt er den OFML-Standard (Office Furniture Modeling Language) weiter, ein Datenformat für die Konfiguration von Büromöbeln.
Für Einkäufer verschiebt sich damit die Frage von der Anschaffung zur Bewertung. Wer neue Arbeitsplätze ausschreibt, verlangt zunehmend Nachweise zu Herkunft, Materialien und Rücknahme. Ein Leitfaden zu Nachhaltigkeitszertifikaten für Büromöbel in Ausschreibungen erklärt, welche Siegel es gibt, was sie prüfen und wie sich Kriterien für Lieferanten formulieren lassen.
Was die Orgatec Ende Oktober 2026 für die Branche bedeutet
Die Hersteller setzen auf die Leitmesse als Impuls. Die Orgatec, die internationale Messe für Arbeitswelten und Objekteinrichtung, findet laut IBA vom 27. bis 30. Oktober 2026 in Köln statt; der Verband richtet dort erneut das Wherever Whenever Work Culture Festival aus, das Architekten, Planer, Personalverantwortliche und Unternehmensvertreter zusammenbringt. Der IBA-Vorsitzende Helmut Link sieht nach Verbandsangaben einen erheblichen Nachholbedarf an modernen Büroumgebungen, weil viele Kunden die Neugestaltung ihrer Büros in den vergangenen Jahren aufgeschoben haben.
Die Halbjahresmeldung des Verbands lässt sich in sechs Werten zusammenfassen:
- Gesamtumsatz Januar bis Juni 2026: rund 718 Millionen Euro, minus 5,6 Prozent
- Inlandsumsatz: minus 8,5 Prozent
- Auslandsumsatz: plus 5,0 Prozent
- Exportquote: 23,9 Prozent nach 21,9 Prozent im Gesamtjahr 2025
- Monatsumsatz Juni 2026: plus 7,8 Prozent zum Vorjahresmonat
- Gesamtumsatz 2025: rund 2,2 Milliarden Euro, minus 8,8 Prozent
Für Unternehmen, die im Herbst 2026 über neue Flächen entscheiden, ergibt sich aus den Zahlen ein günstiger Zeitpunkt. Die Hersteller haben Kapazitäten frei, und die Messe zeigt Ende Oktober das Angebot gebündelt. Ob die Orgatec den erhofften Schub bringt, wird die Jahresbilanz des Verbands im Februar 2027 zeigen.
von Pressebox | Okt. 6, 2026 | Consumer-Electronics
Ahrensburg, 06.10.2026 (PresseBox) – Auf einen Blick:
- Interaktives Text Adventure rund um ICY BOX®, eingebettet in das Thema Halloween
- Das Text Adventure behandelt alle 7 Produktkategorien von ICY BOX®: Speicher, Klonstationen, RAID-Systeme, DockingStations, Hubs, Workspace und Zubehör
- Spieler müssen sich in die Produktwelt von ICY BOX® einlesen, um das Spiel erfolgreich zu beenden
- 30+ Arbeitsstunden zur Ideenfindung, Copywriting, Recherche und Programmierung
Der Mehrwert für die Besucher
Zahllose Marken spulen ihr Programm zu Halloween ab: ein Online Banner, eine Landing Page, ein Social Media Post. ICY BOX® sagt sich dieses Jahr: da geht mehr. Und hat kurzerhand ein eigenes Text Adventure geschrieben und programmiert. Thematisch sowohl in die Branche PC-Hardware als auch in Halloween eingebetten: eine echte PC-Gruselgeschichte also.
Tiefes Produktverständnis oder sehr viel Glück erforderlich, um das Spiel zu meistern
Wer die Horrorstory erfolgreich beenden möchte, muss entweder tief in die ICY BOX® Produktwelt eintauchen – oder einfach sehr viel Glück haben. Das Spiel ist nach dem Multiple Choice Prinzip aufgebaut, wobei es immer mindestens zwei Auswahlmöglichkeiten gibt. Und immer mindestens eine Antwort richtig ist. Trifft der Spieler die falsche Entscheidung heißt es GAME OVER und er muss von vorne beginnen.
Zig Stunden Arbeit, bevor das Ergebnis spielbar ist
Nach einer Konzeptphase – in der auch eine Graphic Novel zur Debatte stand – fing die Marketingabteilung an, das Text Adventure zu schreiben. Klar war dabei: es muss mindestens 5 Fragen geben und jede Produktkategorie muss mindestens einmal behandelt werden. Insgesamt flossen weit mehr als 30 Arbeitsstunden in die Konzeptphase, der Freigabe, den Feinschliff und letztlich der Programmierung.
"Ich bin vom Gamification-Ansatz schon immer überzeugt gewesen", setzt Global Lead Marketing Tristan Grewe an und ergänzt: "Durch unser Halloween Text Adventure können unsere Nutzer neue Produkte entdecken. Und sich mit der Technik hinter den Produkten auseinandersetzen. So lernen sie spielerisch etwas neues hinzu."
Das Text Adventure ist ab sofort auf Deutsch und Englisch bis einschließlich zum 2. November 2026 auf der ICY BOX® Website aufrufbar.
von Pressebox | Okt. 6, 2026 | Consumer-Electronics
München, 06.10.2026 (PresseBox) – Ob zur regelmäßigen Gewichtskontrolle, beim Abnehmen oder zur Unterstützung sportlicher Ziele: Personenwaagen gehören in vielen Haushalten zur Standardausstattung. Neben den klassischen digitalen Modellen gibt es inzwischen auch Körperanalysewaagen, die zusätzlich zum Gewicht Werte wie Körperfett, Muskelmasse oder Körperwasser anzeigen. Welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind, erklärt Alexander Mahrla, Produktexperte bei TÜV SÜD.
Die passende Waage auswählen
Vor dem Kauf sollte zunächst geklärt werden, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.
Wer lediglich sein Körpergewicht kontrollieren möchte, ist mit einer klassischen Personenwaage meist gut beraten. Digitale Modelle bieten in der Regel eine leicht ablesbare Anzeige und eine feinere Anzeige der Gewichtswerte, während mechanische Waagen ohne Stromversorgung auskommen. Bei digitalen Modellen erfolgt die Energieversorgung zudem meist über Batterien. Daneben gibt es Geräte mit wiederaufladbarem Akku oder Solarzellen.
Viele Personenwaagen haben eine Mindestlast von wenigen Kilogramm und sind für eine maximale Belastung von bis zu 180 Kilogramm ausgelegt. „Mindestgewicht und maximale Tragkraft sollten zu den vorgesehenen Personen passen“, empfiehlt Mahrla. Dies ist besonders relevant, wenn die Waage auch für kleine Kinder oder Haustiere verwendet werden soll. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Personenwaage für die zuverlässige Gewichtsmessung von Babys oder Tieren geeignet ist.
Je nach gewünschter Nutzung können weitere Funktionen sinnvoll sein. Dazu zählen eine automatische Ein- und Ausschaltung, Speicherplätze für mehrere Personen oder spezielle Funktionen zur Ermittlung des Gewichts von Babys oder Haustieren. Einige Waagen ermöglichen zudem die Auswahl verschiedener Gewichtseinheiten wie Kilogramm, Pfund oder Stone.
Messgenauigkeit und richtiger Standort
Personenwaagen zeigen das Gewicht meist in Schritten von 100 Gramm an. Für vergleichbare Ergebnisse spielen Technik und Anwendung eine wichtige Rolle. Das Gerät sollte auf einem festen, ebenen Untergrund stehen. Weiche Böden wie Teppiche können das Messergebnis verfälschen. Für möglichst vergleichbare Messwerte empfiehlt es sich außerdem, die Waage stets am gleichen Standort und möglichst unter ähnlichen Bedingungen zu verwenden.
Analysewaagen richtig einordnen
Körperanalysewaagen ermitteln neben dem Gewicht auch den Körperfett-, Muskel- oder Wasseranteil. Dazu wird meist ein schwacher, nicht wahrnehmbarer Strom durch den Körper geleitet und auf Basis des gemessenen Widerstands ein Wert berechnet. „Solche Angaben können zur Orientierung und zur Beobachtung von Veränderungen dienen. Eine medizinische Messung ersetzen sie jedoch nicht“, erklärt der Produktexperte. Die Ergebnisse können je nach Gerät, Messzeitpunkt, Flüssigkeitshaushalt und weiteren Faktoren variieren. Die angezeigten Werte sind Schätzungen und eignen sich vor allem dazu, Entwicklungen bei gleichbleibenden Messbedingungen zu beobachten.
Personen mit Herzschrittmachern oder anderen implantierten medizinischen Geräten sollten die Hinweise des Herstellers beachten, da die Körperanalysefunktion nicht für alle Nutzergruppen geeignet ist.
Smarte Funktionen: sinnvoll oder verzichtbar?
Viele moderne Waagen lassen sich per Bluetooth oder WLAN mit einer App verbinden. Dort können die Messwerte gespeichert und über einen längeren Zeitraum dargestellt werden. Das kann praktisch sein, wenn verschiedene Messgrößen oder Entwicklungen dokumentiert werden sollen.
Wenn die Waage von mehreren Personen verwendet wird, sollte geprüft werden, ob sich verschiedene Profile anlegen lassen und ob das Gerät diese automatisch erkennt. Vor dem Kauf lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, welche Daten die App erfasst, wo diese gespeichert werden und welche Berechtigungen erforderlich sind. Ebenso relevant ist, ob die Waage auch ohne App funktioniert. Bei der Nutzung von Cloud-Diensten ist zudem interessant, ob sich gespeicherte Daten bei Bedarf löschen lassen.
Auf sicheren Stand achten
Eine ausreichend große, rutschhemmende Trittfläche trägt dazu bei, dass die Waage sicher genutzt werden kann. Besonders im Badezimmer ist es wichtig, dass sie auf einem trockenen, festen und ebenen Untergrund steht. Die Waage sollte mit trockenen Füßen betreten und entsprechend den Herstellerangaben verwendet werden. Bei Modellen mit Glasoberfläche sollte auf eine robuste Ausführung geachtet werden. Idealerweise ist auch die Angabe zum verwendeten Sicherheitsglas vorhanden.
Orientierung bieten anerkannte Prüfzeichen wie das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit oder das blaue TÜV SÜD-Oktagon. Das GS-Zeichen steht für die geprüfte Sicherheit eines Produkts und wird von unabhängigen, dafür zugelassenen Prüfstellen wie TÜV SÜD vergeben. Auch das Oktagon gibt Verbrauchern einen Hinweis auf die Prüfung eines Produkts durch TÜV SÜD.
Weitere Informationen gibt es HIER.
von Pressebox | Okt. 5, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 05.10.2026 (PresseBox) – Mit der dunklen Jahreszeit beginnt die Zeit, in der Einbrecher unbeobachtet arbeiten können. Das Hessische Landeskriminalamt hat am 20. August 2026 die Bilanz seiner Sommerkampagne gegen Wohnungseinbruch vorgelegt. Laut dieser Bilanz registrierte die hessische Polizei im Jahr 2025 insgesamt 6.777 Fälle, 910 mehr als im Jahr 2024 und ein Plus von 15,5 Prozent. 43 Prozent dieser Taten blieben im Versuchsstadium. Wer Türen, Fenster und Meldetechnik als Ganzes plant, findet dazu Kriterien für die Zusammenstellung einer vernetzten Sicherheitsanlage.
Was die Sommerkampagne der hessischen Polizei zwischen Juni und August 2026 ergeben hat
Die Kampagne lief vom 29. Juni bis zum 7. August 2026 und setzte auf Kontrolle und Beratung zugleich. Nach Angaben des Hessischen Landeskriminalamts führten die Polizeipräsidien in diesen Wochen landesweit 470 Einsätze mit rund 1.440 Einsatzkräften durch. Dazu kamen 6.047 Personen- und Fahrzeugkontrollen, 122 Durchsuchungen, 22 Sicherstellungen und 28 Platzverweise.
Ein Schwerpunkt lag laut dem Landeskriminalamt auf den Bundesautobahnen und überregionalen Reisewegen. Bei Kontrollen von An- und Verkaufsgeschäften stellten die Beamten unter anderem eine hochwertige Uhr sicher, die einem Wohnungseinbruch zugeordnet werden konnte, dazu Elektronik, Schmuck und Fahrräder.
Die Beratung erreichte Hunderte Haushalte. Nach Angaben des Landeskriminalamts führten die Fachberaterinnen und Fachberater der kriminalpolizeilichen Prävention 63 Präventionsstreifen und 56 individuelle Beratungen durch; hinzu kamen sieben Informationsstände und fünf Vorträge. Insgesamt zählte die Polizei 782 Bürgergespräche zum Thema Einbruch.
Warum fast jede zweite Tat am Widerstand von Tür und Fenster endet
Der Versuchsanteil ist der Wert, der den Nutzen von Sicherungstechnik beschreibt. Laut dem Hessischen Landeskriminalamt blieben 43 Prozent der 6.777 im Jahr 2025 registrierten Fälle im Versuchsstadium – die Täter kamen also nicht in die Wohnung. Im Zehnjahresvergleich hat sich die Zahl der erfassten Wohnungseinbrüche in Hessen nach Angaben des Landeskriminalamts beinahe halbiert: Im Jahr 2015 waren es 11.595 Fälle.
Andere Länder melden dieselbe Richtung. Laut dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, das seine Kriminalstatistik für 2025 am 9. März 2026 vorgestellt hat, stieg die Zahl der Fälle dort auf 2.936, ein Plus von 310 gegenüber dem Vorjahr. Vor zehn Jahren wurden in Rheinland-Pfalz nach derselben Mitteilung noch mehr als doppelt so viele Fälle registriert.
„Ein Einbruch, der im Versuch endet, ist ein Erfolg der Tür und des Fensters, nicht der Kamera. Elektronik meldet, was passiert – die Mechanik entscheidet, ob es passiert. Wer nur eines von beidem kauft, sollte mit dem Rahmen anfangen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Ein Öffnungsmelder am Fenster ergänzt den mechanischen Schutz um eine Meldung an das Smartphone oder die Zentrale. Welche Bauarten es gibt und worin sie sich unterscheiden, zeigt ein Vergleich von Öffnungsmeldern für Fenster und Türen.
Wie die Polizei seit 2012 mit Herstellern und Versicherern für Einbruchschutz wirbt
Die Beratung der Polizei ist produktneutral und kostenfrei. Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes wurde die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH im Jahr 2012 gemeinsam mit Partnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen gestartet. Die Kampagne führt die gestiegene Zahl der Einbruchsversuche auf verbesserte Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich zurück.
Die hessische Polizei nutzt für ihre Einsätze inzwischen Analyse- und Geoinformationssysteme. Laut dem Landeskriminalamt rufen die Einsatzkräfte über eigene Anwendungen aktuelle Erkenntnisse zu Wohnungseinbrüchen ab, erkennen Tatserien und steuern Maßnahmen auf Schwerpunkträume. Das Landeskriminalamt nennt außerdem Hinweise aus der Bevölkerung als wichtigen Baustein, um verdächtige Personen früh zu erkennen.
Welche Termine und Angebote im Oktober 2026 anstehen
Der Oktober ist der Monat, in dem die Polizei das Thema bundesweit auf die Straße bringt. Der Tag des Einbruchschutzes findet nach Angaben der Kampagne K-EINBRUCH jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet; im Jahr 2026 ist das der 25. Oktober.
Das Landeskriminalamt Hessen und die Kampagne nennen vier Anlaufstellen und Termine:
- Der Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober 2026 steht unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“.
- Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Länder beraten kostenfrei zu Türen, Fenstern, Rollläden und Alarmanlagen.
- Die Kampagne K-EINBRUCH bietet auf ihrer Internetseite ein interaktives Haus mit Sicherungstipps und eine Suche nach Beratungsstellen und Fachbetrieben.
- In Hessen setzt die Polizei nach Angaben des Landeskriminalamts die Präventionsstreifen und individuellen Beratungen aus der Sommerkampagne fort.
Nach Angaben des Landeskriminalamts wurde in Hessen bereits ab dem Jahr 2022 eine Zunahme der zuvor sehr geringen Fallzahlen festgestellt – mit dem Ende der Pandemiemaßnahmen, mehr Tatgelegenheiten und einer größeren Zahl reisender Täter.
Wann die Zahlen für das Jahr 2026 vorliegen
Die Fallzahlen des Jahres 2026 erscheinen mit den Kriminalstatistiken der Länder im Frühjahr 2027; Rheinland-Pfalz hatte seine Statistik für 2025 am 9. März 2026 vorgestellt. Bis dahin bleibt die Bilanz des Hessischen Landeskriminalamts vom 20. August 2026 der jüngste Stand. Laut dieser Bilanz gab es 6.777 Fälle im Jahr 2025, 43 Prozent davon im Versuch, und eine Kampagne mit 6.047 Kontrollen im Sommer 2026.
Für die Wochen bis zum 25. Oktober 2026 gilt die Logik der Versuchsquote: Je länger Tür und Fenster standhalten, desto wahrscheinlicher endet eine Tat als Versuch. Die Meldung an das Smartphone ist die zweite Stufe.
von Pressebox | Okt. 2, 2026 | Consumer-Electronics
Bietigheim-Bissingen, 02.10.2026 (PresseBox) – Die Warmwasserbereitung ist nach dem Heizen der zweitgrößte Energieposten eines Haushalts, und ihr Schwerpunkt liegt im Bad. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) hat am 20. April 2026 ihre Anwendungsbilanzen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Laut dieser Auswertung entfielen 358,4 Petajoule des Endenergieverbrauchs privater Haushalte auf warmes Wasser, das sind 15,8 Prozent; ein Petajoule entspricht rund 278 Millionen Kilowattstunden. Auf der Wasserseite hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 26. Februar 2026 die Verwendung des Trinkwassers im Haushalt für 2025 aufgeschlüsselt. Wie eine Dusche Temperatur und Laufzeit digital regelt, erklärt ein Beitrag über die Funktionsweise einer digital gesteuerten Dusche.
Wohin die Energie in Privathaushalten im Jahr 2024 geflossen ist
Wärme dominiert den Energieverbrauch der Haushalte. Nach Angaben der AGEB lag der Endenergieverbrauch der privaten Haushalte 2024 bei 2.270,3 Petajoule. Davon gingen 66,5 Prozent in die Raumwärme, 15,8 Prozent in warmes Wasser und 6,6 Prozent in sonstige Prozesswärme wie Kochen. Informations- und Kommunikationstechnik kam auf 3,6 Prozent, Beleuchtung auf 1,7 Prozent.
Der Posten für warmes Wasser ist seit 2021 gesunken. Laut der Anwendungsbilanz verbrauchten die Haushalte 2021 noch 405,7 Petajoule für die Warmwasserbereitung, 2024 waren es 358,4 Petajoule. Der Anteil am Gesamtverbrauch blieb dabei mit 15,8 Prozent unverändert, weil der Verbrauch für Raumwärme im selben Zeitraum ebenfalls zurückging.
Wie viel Trinkwasser im Bad verbraucht wird
Das Bad ist der größte Wasserverbraucher im Haushalt. Laut der BDEW-Wasserstatistik vom 26. Februar 2026 lag der Trinkwassergebrauch 2025 bei 122 Litern je Person und Tag, bezogen auf Haushalte und Kleingewerbe. Davon entfielen 36 Prozent auf Baden, Duschen und Körperpflege und 27 Prozent auf die Toilettenspülung. Wäsche waschen kam auf 12 Prozent, Geschirrspülen und Raumreinigung samt Garten auf je 6 Prozent, Essen und Trinken auf 4 Prozent.
Rund zwei Drittel des Trinkwassers fließen damit durch Dusche, Waschbecken und Toilette. Nach Darstellung des BDEW geht der Anteil für Wäsche und Geschirr mit der steigenden Effizienz von Haushaltsgeräten zurück, während die Körperpflege den größten Block bildet. Welche Einsparung Armaturen mit Sensor und Durchflussbegrenzung an Waschbecken bringen, ordnet ein Beitrag über Möglichkeiten und Grenzen sensorgesteuerter Wasserhähne ein.
Welche Energieträger das warme Wasser in Deutschland erzeugen
Gas bleibt die wichtigste Quelle für warmes Wasser. Die AGEB weist den Warmwasserverbrauch über alle Sektoren, also Haushalte, Industrie sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, für 2024 mit 417,1 Petajoule aus.
Nach Energieträgern verteilte sich dieser Verbrauch laut der Anwendungsbilanz vom 20. April 2026 wie folgt:
- Gase: 211,5 Petajoule, 50,7 Prozent.
- Mineralöl: 68,2 Petajoule, 16,3 Prozent.
- Strom: 61,6 Petajoule, 14,8 Prozent.
- Erneuerbare Energien: 51,0 Petajoule, 12,2 Prozent.
- Fernwärme: 24,1 Petajoule, 5,8 Prozent.
Der Gasanteil lag laut AGEB 2021 noch bei 54,9 Prozent und ist seither leicht gesunken. Strom hatte nach derselben Bilanz 2014 einen Anteil von 18,2 Prozent, 2024 von 14,8 Prozent; elektrische Durchlauferhitzer und Boiler verlieren damit langsam an Gewicht.
„Beim Heizen kann man im Sommer abschalten, beim warmen Wasser nicht. Deshalb ist die Dusche der Ort, an dem eine Minute weniger jeden Tag des Jahres zählt. Eine Armatur, die Temperatur und Laufzeit anzeigt, macht aus einer Gewohnheit eine Zahl, und Zahlen lassen sich ändern“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie sich der Wassergebrauch je Person seit 1990 entwickelt hat
Der Verbrauch je Kopf ist über drei Jahrzehnte gefallen. Laut der BDEW-Zeitreihe vom 25. Februar 2026 lag der personenbezogene Wassergebrauch 1990 bei 147 Litern je Einwohner und Tag, 2010 bei 121 Litern. In den trockenen Jahren 2018 bis 2020 stieg er wieder an und erreichte 2020 mit 129 Litern ein Zwischenhoch. Für 2025 weist die Zeitreihe vorläufig 123 Liter aus; die Verwendungsgrafik desselben Verbands vom 26. Februar 2026 nennt 122 Liter.
Den Rückgang seit 1990 führt der BDEW auf die Modernisierung der Wasserversorgung in den ostdeutschen Ländern nach der Wiedervereinigung sowie auf wassersparende Haushaltsgeräte und sanitäre Anlagen zurück. Kurzfristige Anstiege erklärt der Verband mit Krisenzeiten: In den Dürrejahren wurde mehr bewässert, während der Pandemie waren mehr Menschen zu Hause.
Was der Beginn der Heizperiode im Oktober 2026 für das Bad bedeutet
Mit dem Oktober 2026 beginnt die Heizperiode, und die Raumwärme überlagert in der Abrechnung den Posten für warmes Wasser. Anders als die Heizung läuft die Warmwasserbereitung das ganze Jahr, sodass ihr Gewicht in den Sommermonaten größer ist als im Jahresdurchschnitt. Wer den Verbrauch im Bad senken will, setzt deshalb an Duschzeit, Wassertemperatur und Durchfluss an, nicht an der Heizkurve.
Die nächsten Vergleichswerte stehen fest. Die AGEB legt ihre Anwendungsbilanz für das Jahr 2025 nach dem bisherigen Rhythmus im Frühjahr 2027 vor; der BDEW hat den Wert für 2025 als vorläufig gekennzeichnet und aktualisiert seine Wasserstatistik jährlich im Frühjahr.