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connect testet Ladetarife für E-Autos: Der richtige Tarif spart Hunderte Euro pro Jahr

Haar bei München, 01.10.2026 (PresseBox) – Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, sollte keinesfalls nur auf Reichweite, Ladeleistung und die Dichte des öffentlichen Ladenetzes achten. Auch die Wahl des passenden Tarifs wirkt sich spürbar auf die laufenden Kosten aus. Der aktuelle Test der Redaktion connect zeigt: Je nach Fahrprofil können zwischen einem günstigen und einem ungünstigen Angebot über 800 Euro pro Jahr liegen.

Für die Analyse hat die Redaktion gemeinsam mit den E-Mobilitäts-Experten von umlaut, Teil von Accenture, zahlreiche Ladetarife und -angebote untersucht. Die Redaktion berechnete die jährlichen Kosten für drei typische Nutzergruppen: Laternenparker, Durchschnittsfahrer und Vielfahrer. Zusätzlich wurden Ad-hocAngebote für AC- und HPC-Laden bewertet. Die Preise und Konditionen wurden zum Stichtag 18. September 2026 erhoben. Die zentrale Erkenntnis: Den universell besten Ladetarif gibt es nicht. Entscheidend ist, wo, wie oft und mit welcher Ladeleistung ein Elektroauto geladen wird. Ein Tarif, der für einen Vielfahrer besonders günstig ist, muss für einen Nutzer mit eigener Wallbox oder für einen Laternenparker nicht die beste Wahl sein. Neben dem Energiepreis flossen deshalb auch Grundgebühren, einmalige Kosten, Blockiergebühren, Authentifizierungsmöglichkeiten und die Transparenz der Tarifstruktur in die Testbewertung ein.

Aldi Süd gewinnt beim vertragsfreien Laden

Wer gelegentlich an einer fremden Ladesäule laden muss und dafür keinen passenden Vertrag oder die entsprechende Ladekarte besitzt, greift zum Ad-hocLaden. Diese Möglichkeit ist praktisch, sollte aber nach Einschätzung von connect die Ausnahme bleiben. In der Regel ist das direkte Bezahlen mit Bank- oder Kreditkarte, per App oder über eine Website teurer als mit einem passenden Ladetarif.

Beim vertragsfreien Stromzapfen an AC-Säulen teilen sich Aldi Süd, Kaufland und Lidl den Testsieg. Alle drei Anbieter erreichen mit einem Energiepreis von 29 Cent pro Kilowattstunde und ohne zusätzliche Blockiergebühren im Test die Bewertung „überragend“ mit jeweils 1000 Punkten. Aldi Süd bietet rund 1750 AC-Ladepunkte, Kaufland mehr als 340 Filialstandorte und Lidl rund 2400 Ladepunkte an mehr als 700 Filialen. Beim spontanen HPC-Laden liegt Aldi Süd mit 949 Punkten vorn und erhält das Testurteil „sehr gut“. Der Anbieter verlangt 44 Cent pro Kilowattstunde beim DC-Laden und 47 Cent an HPC-Ladepunkten. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Jet Strom mit 935 Punkten, Lidl mit 891 Punkten und Tesla mit 862 Punkten – jeweils ebenfalls mit dem Testurteil „sehr gut“.

Die großen Schnellladenetze unterscheiden sich massiv, was die Preise angeht. Während Aldi Süd, Jet Strom und Lidl vergleichsweise günstig abschneiden, sind die Angebote von EnBW, Ionity, Aral Pulse, Fastned und anderen Anbietern je nach Ladepunkt teilweise deutlich teurer. Beim Ad-hoc-Laden empfiehlt sich deshalb ein kurzer Preisvergleich unmittelbar vor dem Start des Ladevorgangs.

Laternenparker: Mercedes vor EWE Go

Für Laternenparker ist ein günstiger und verlässlicher Ladetarif besonders wichtig. In der Modellrechnung werden 95 Prozent der benötigten Energie öffentlich geladen. Angenommen wurde ein elektrischer Kleinwagen mit 55-kWh-Batterie, einem Verbrauch von 20 kWh je 100 Kilometer und einer Jahresfahrleistung von 10.000 Kilometern. Berücksichtigt wurden regelmäßige AC-Ladevorgänge sowie zusätzliche HPC-Ladungen. Der Testsieg geht an Mercedes mit dem Tarif MB.Charge Public L und 873 Punkten. Das Angebot erhält das Urteil „sehr gut“. In der Modellrechnung entstehen Gesamtkosten von 1043 Euro pro Jahr. Der Tarif profitiert von günstigen Ladepreisen im Mercedes-Benz Charging Network und unterstützt sowohl eine kostenlose Ladekarte als auch Plug & Charge.

Rang zwei erreicht EWE Go mit 840 Punkten und dem Urteil „gut“. Das markenunabhängige Angebot verursacht in der Modellrechnung 1164 Euro pro Jahr. E.ON folgt mit dem grundgebührenfreien Tarif Drive Light und 769 Punkten. Hier kostet das Laden für Laternenparker 1140 Euro pro Jahr, etwas schlechtere Serviceangebote führen jedoch zum dritten Platz. Das Angebot ist ebenfalls mit „gut“ bewertet. Die übrigen getesteten Tarife schneiden überwiegend befriedigend ab. Auffällig ist aber der große Abstand von Vattenfall zu den anderen Testteilnehmern: Der Tarif InCharge kommt wegen der variablen und im Vergleich hoher Preise nur auf 334 Punkte und das Testurteil „mangelhaft“. Für diesen Tarif weist die Modellrechnung jährliche Kosten von 1852 Euro aus. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot liegen somit 809 Euro.

Der connect-Test zeigt, dass ein Elektroauto auch ohne eigene Wallbox sinnvoll betrieben werden kann. Für Laternenparker ist die Auswahl des Tarifs besonders relevant, weil sie einen großen Teil der benötigten Energie an öffentlichen Ladepunkten beziehen müssen.

Durchschnittsfahrer: EWE Go an der Spitze

Für den Durchschnittsfahrer wurde ein Mittelklasse-Stromer mit 70-kWh-Batterie und einem Verbrauch von 20 kWh je 100 Kilometer zugrunde gelegt. Die angenommene Jahresfahrleistung beträgt 15.000 Kilometer. 80 Prozent der geladenen Energiemenge werden zuhause, am Arbeitsplatz oder in vergleichbaren Situationen geladen. Öffentlich verbleiben 20 Prozent: fünf Prozent an AC- und 15 Prozent an HPC-Ladepunkten.

In diesem Szenario ist EWE Go der Testsieger. Der Tarif erreicht 940 Punkte und das Urteil „sehr gut“. Mit 372 Euro pro Jahr liegen die berechneten Gesamtkosten niedriger als bei den meisten Wettbewerbern. Zudem punktet EWE Go mit einem breiten Partnernetzwerk und einem transparenten Tarifmodell. E.ON Drive Light folgt mit 850 Punkten und ebenfalls der Note „sehr gut“. Mercedes MB.Charge Public L erreicht 821 Punkte, EnBW mit dem Ladetarif S 810 Punkte. Beide Angebote werden mit „gut“ bewertet. Für EnBW-Energiekunden kann sich die Wahl des hauseigenen Tarifs lohnen, da der Anbieter auf die kWh-Preise einen Rabatt von zehn Prozent gewährt.

Die Kostenunterschiede fallen auch beim Durchschnittsfahrer deutlich aus. Zwischen dem günstigsten Angebot von EWE Go und dem teuersten Tarif im Vergleich, Elli Ionity Ultra, liegen in der Modellrechnung 179 Euro pro Jahr. Der Test macht deutlich, dass sich eine Tarifoptimierung nicht nur für Vielfahrer lohnt. Auch bei überwiegendem Laden zuhause können öffentliche Ladevorgänge relativ teuer werden, wenn der Tarif nicht zum realen Nutzungsverhalten passt.

Vielfahrer sparen besonders viel

Für das Profil „Vielfahrer“ wurde ein Elektrofahrzeug der Premiumklasse mit 100kWh-Batterie und einem Verbrauch von 22 kWh je 100 Kilometer zugrunde gelegt. Die Jahresfahrleistung beträgt 25.000 Kilometer. 60 Prozent der Lademenge werden öffentlich bezogen: 20 Prozent an AC- und 40 Prozent an HPC-Ladepunkten.

In diesem Szenario gewinnt Mercedes. Der Tarif MB.Charge Public M erreicht 880 Punkte und erhält das Urteil „sehr gut“. Die jährlichen Gesamtkosten liegen in der Modellrechnung bei 1790 Euro. Ausschlaggebend sind vor allem die günstigen Ladepreise im Mercedes-Benz Charging Network und die komfortable Unterstützung automatischer Authentifizierungsverfahren. EWE Go folgt mit der Testnote „sehr gut“, 851 Punkten und einem Jahresaufwand von 1987 Euro. Der Porsche Charging Service Plus erreicht 847 Punkte, E.ON Drive More 820 Punkte – beide erzielen die Testnote „gut“. Alle vier Angebote richten sich vor allem an Nutzer, die regelmäßig öffentliche Ladepunkte und Schnellladenetze verwenden.

Die größten Unterschiede zeigen sich beim Vergleich mit den teuersten Angeboten. Für den Tarif eCharge des ADAC (Testurteil: „befriedigend“) errechnet connect bei diesem Fahrprofil jährliche Kosten von 2425 Euro. Gegenüber dem Testsieger ergibt sich eine Differenz von 635 Euro. Hier wird besonders deutlich, wie stark sich Grundgebühren, kWh-Preise und Zusatzkosten bei einer hohen Ladeleistung und zahlreichen Ladevorgängen summieren können.

Die Kosten sind nicht alles

Neben den Energiekosten bewertete connect auch die Tarifstruktur. Eine übersichtliche Preisstaffelung, transparente Bedingungen und nachvollziehbare Blockiergebühren erleichtern die Nutzung im Alltag. Unübersichtliche RoamingPreise oder variable Kosten können jedoch dazu führen, dass der tatsächliche Preis erst unmittelbar vor dem Laden erkennbar wird. Auch die Authentifizierung spielt eine Rolle. Mehrere Anbieter unterstützen Plug & Charge oder Autocharge. Dabei erkennt die Ladesäule den Nutzer beziehungsweise sein E-Auto automatisch, sodass eine Authentifizierung per Ladekarte oder App entfällt. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Funktion von Fahrzeug, Ladesäulenbetreiber und Ladetarifanbieter unterstützt wird.

Im Alltag kann der Einsatz mehrerer Ladekarten sinnvoll sein. Eine Hauptkarte deckt häufig die wichtigsten Ladepunkte ab. Eine zusätzliche Karte ohne Grundgebühr kann als Ausweichmöglichkeit dienen, wenn die bevorzugte Karte an einer Säule nicht akzeptiert wird oder der Preis dort deutlich höher liegt. Für Neuwagenkäufer können vergünstigte Herstellerangebote interessant sein, bei denen beispielsweise im ersten Jahr die Grundgebühr entfällt. Vorsicht ist beim Bezahlen per QR-Code geboten. connect warnt ausdrücklich vor sogenanntem Quishing, also manipulierten QR-Codes an den Ladesäulen. Nutzer sollten QR-Codes möglichst nur dann scannen, wenn sie im Displaymenü der Säule angezeigt werden. Aufgeklebte oder anderweitig veränderte Codes können auf gefälschte Webseiten führen, über die sensible Zahlungsdaten abgegriffen werden.

connect Testfazit

Der connect-Test zeigt, dass die Auswahl des richtigen Ladetarifs ebenso sorgsam erfolgen sollte wie die Wahl des Elektroautos. Laternenparker sollten sich nach einem leistungsfähigen Tarif für öffentliche AC- und HPC-Ladepunkte umsehen. Durchschnittsfahrer profitieren von grundgebührenfreien Angeboten mit günstigen Roaming-Preisen. Vielfahrer sollten gezielt die Tarife mit niedrigen HPC-Preisen und attraktiven Konditionen an häufig genutzten Ladeparks vergleichen.

In der Endabrechnung liegt Mercedes bei zwei der drei Nutzungsprofile vorn. EWE Go gewinnt bei den Durchschnittsfahrern. Beim spontanen Laden ohne Vertrag überzeugt Aldi Süd sowohl an AC- als auch an HPC-Ladepunkten. Unabhängig vom Fahrprofil gilt: Wer regelmäßig öffentlich lädt, kann mit einem passenden Tarif mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen.

Der komplette Ladenetztest mit allen Einzelwertungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz erscheint in der Ausgabe 11/2026 von connect (EVT: 05.10.26) und auf connect.de.

Redaktioneller Kontakt für Rückfragen:

Hannes Rügheimer, connect-Autor
Telefon: +49 171 54 035 1201
E-Mail: hannes.ruegheimer@fivemonkeys.group

Staubabsaugung im Nagelstudio: Wie moderne Absaugtechnik Feilstaub direkt am Arbeitsplatz reduziert

Mörfelden-Walldorf, 01.10.2026 (PresseBox) – Beim Feilen einer Gel- oder Acrylmodellage entstehen große Mengen kleiner Materialpartikel. Während gröbere Partikel auf den Nageltisch fallen, können feinere Partikel in die Umgebung gelangen. Eine professionelle Staubabsaugung soll den Feilstaub deshalb möglichst dort erfassen, wo er entsteht: unmittelbar unter den Händen beim Feilen.

Doch was unterscheidet eine leistungsfähige Staubabsaugung von einem einfachen Lüfter? Wie wichtig sind Luftvolumenstrom, Unterdruck und Filterfläche? Und warum sagt die elektrische Wattzahl auch bei einer Staubabsaugung nur wenig über die tatsächliche Absaugleistung aus?

emmi®NAIL erklärt die Technik hinter professionellen Staubabsaugungen im Nagelstudio.

Warum entsteht beim Feilen so viel Staub?

Beim Abtragen von Gel, Acryl, Acrylgel oder anderen Modellagematerialien lösen Feile oder Nagelfräser Material von der Oberfläche. Dabei entstehen Partikel unterschiedlicher Größe.

Insbesondere bei der Arbeit mit einem elektrischen Nagelfräser können sehr feine Partikel entstehen. Ohne Absaugung verteilen sie sich auf dem Arbeitsplatz und können in die Umgebungsluft gelangen.

Das technische Ziel einer Staubabsaugung besteht deshalb darin, einen kontrollierten Luftstrom zu erzeugen, der möglichst viel des entstehenden Staubs unmittelbar in Richtung des Absaugbereichs transportiert.

Wie funktioniert eine Staubabsaugung im Nagelstudio?

Im Inneren einer professionellen Staubabsaugung erzeugt ein Gebläse einen Luftstrom. Dadurch wird Luft am Absaugbereich des Nageltisches angesaugt.

Befinden sich die Hände beim Feilen unmittelbar über diesem Bereich, werden freigesetzte Partikel vom Luftstrom erfasst und in das Gerät transportiert.

Dort muss der Staub anschließend wieder aus der angesaugten Luft abgeschieden werden. Hier kommen je nach Gerätekonstruktion Filter und weitere Verfahren zur Staubabscheidung zum Einsatz.

Vereinfacht besteht der technische Prozess damit aus drei Schritten:

Staub erfassen → Staub transportieren → Staub aus dem Luftstrom abscheiden.

Wie effektiv dieser Prozess funktioniert, hängt vom Zusammenspiel verschiedener technischer Faktoren ab.

Fachwissen: Was bedeutet Luftvolumenstrom?

Eine wichtige Kenngröße von Staubabsaugungen ist der Luftvolumenstrom. Er gibt an, welches Luftvolumen innerhalb einer bestimmten Zeit bewegt werden kann und wird beispielsweise in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben.

Ein hoher Wert ermöglicht grundsätzlich die Bewegung einer größeren Luftmenge.

Die TAIFUN 1 GreenTech erreicht beispielsweise einen angegebenen Luftvolumenstrom von 320 m³/h. Bei der TAIFUN 2 Premium GreenTech liegt der maximale Luftvolumenstrom laut Hersteller bei über 530 m³/h.

Der Luftvolumenstrom allein beschreibt die Qualität einer Staubabsaugung jedoch noch nicht vollständig.

Was bedeutet Unterdruck?

Eine zweite wichtige Größe ist der erzeugte Unterdruck.

Er beschreibt vereinfacht die Druckdifferenz, mit der das System Luft ansaugen kann. Bei Absaugsystemen müssen Luftvolumenstrom und Unterdruck deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Die TAIFUN 1 GreenTech erreicht beispielsweise einen maximalen Unterdruck von 400 Pa, während die leistungsstärkere TAIFUN 1 Premium GreenTech mit 600 Pa ausgestattet ist.

Ein professionelles Absaugsystem muss also nicht einfach nur „viel Luft bewegen“. Entscheidend ist, dass am tatsächlichen Arbeitsbereich ein geeigneter Luftstrom entsteht, der den Feilstaub zuverlässig erfasst.

Bedeutet mehr Watt automatisch eine bessere Staubabsaugung?

Nein. Die elektrische Leistungsaufnahme allein ist kein zuverlässiger Maßstab für die tatsächliche Absaugleistung.

Entscheidend ist das Gesamtsystem aus Gebläsetechnik, Luftführung, Unterdruck, Luftvolumenstrom, Filter, Gehäusekonstruktion und Position des Absaugbereichs.

Moderne EC-Motoren ermöglichen beispielsweise eine effizientere Umwandlung elektrischer Energie in die benötigte Gebläseleistung.

Bei der aktuellen TAIFUN 1 GreenTech kommt eine solche GreenTech-EC-Technologie zum Einsatz. Laut Hersteller wurde damit gegenüber dem Vorgängermodell eine Leistungssteigerung von rund 20 Prozent bei gleichzeitig bis zu 30 Prozent geringerem Energieverbrauch erreicht.

Für den Vergleich professioneller Staubabsaugungen sind konkrete Leistungsparameter daher aussagekräftiger als eine isolierte Wattangabe.

Was passiert mit dem Staub im Gerät?

Eine technisch interessante Herausforderung beginnt erst, nachdem der Feilstaub angesaugt wurde: Er muss möglichst effizient aus dem Luftstrom entfernt werden.

Bei klassischen Systemen übernimmt diese Aufgabe hauptsächlich ein Filter.

Die bei emmi®NAIL angebotenen TAIFUN- und Hurricane-Systeme kombinieren die Filterung bei aktuellen Modellen mit einer zusätzlichen Staubtrennung.

Dabei kommt die sogenannte ZF-Technik zum Einsatz.

Fachwissen: Staubtrennung durch Zentrifugalkraft

Bei der ZF-Technik wird ein Teil des Staubs bereits vor dem Filter mithilfe von Zentrifugal- beziehungsweise Fliehkräften vom Luftstrom getrennt.

Das Prinzip ist aus vielen technischen Anwendungen bekannt: Werden mitgeführte Partikel in eine entsprechend geführte Strömung versetzt, reagieren Partikel aufgrund ihrer Masse anders als die Luft und können dadurch abgeschieden werden.

Der Filter muss anschließend weniger Staub aufnehmen.

Bei den aktuellen TAIFUN-Modellen gibt der Hersteller dadurch bei üblicher Nutzung eine Reinigung von etwa drei- bis viermal monatlich an; der Filterwechsel ist laut Herstellerangaben etwa einmal jährlich vorgesehen. Die tatsächlichen Intervalle hängen vom Einsatz und Kundenaufkommen ab.

Warum ist der Filter trotzdem wichtig?

Auch bei einer vorgeschalteten Staubtrennung bleibt der Filter ein entscheidender Bestandteil des Systems.

Er soll insbesondere feinere Partikel aus dem Luftstrom zurückhalten, bevor die Luft das Gerät wieder verlässt.

Damit die Absaugleistung dauerhaft erhalten bleibt, muss der Filter entsprechend den Herstellerangaben gereinigt beziehungsweise gewechselt werden.

Wir bei emmi®NAIL empfehlen bei den TAIFUN-Feinstaubfiltern bei einem normalen Kundenaufkommen von vier bis sieben Kunden täglich einen Wechsel spätestens nach etwa einem Jahr.

Ein stark zugesetzter Filter kann den Luftstrom beeinträchtigen. Die Filterwartung ist deshalb nicht nur eine Frage der Sauberkeit, sondern Bestandteil der technischen Funktionsfähigkeit einer Staubabsaugung.

Ein Motor oder zwei Motoren – was ist der Unterschied?

Professionelle Systeme können mit einem oder mehreren Gebläsen arbeiten.

Mehr Motoren bedeuten dabei nicht einfach nur „doppelt so viel Leistung“. Durch die Konstruktion kann eine größere Luftmenge bewegt und gleichzeitig das Verhältnis zwischen Absaugleistung und Geräuschentwicklung beeinflusst werden.

Die TAIFUN 2 Premium GreenTech arbeitet beispielsweise mit zwei Flachgebläsen und erreicht einen maximalen Luftvolumenstrom von mehr als 530 m³/h. Laut Hersteller ermöglicht die Kombination der beiden Gebläse eine hohe Luftleistung bei vergleichsweise geringer Geräuschentwicklung.

Auch die kompaktere Hurricane II GreenTech arbeitet mit zwei EC-Flachgebläsen.

Gerade in Studios mit mehreren Kundinnen und Kunden pro Tag spielen neben der reinen Absaugleistung deshalb auch Dauerbetrieb, Geräuschentwicklung und Wartungsaufwand eine wichtige Rolle.

Einbau- oder Auftisch-Staubabsaugung?

Grundsätzlich lassen sich professionelle Lösungen in Einbau- und Auftischsysteme unterscheiden.

Bei einer Einbau-Staubabsaugung befindet sich das Gerät unterhalb der Tischplatte. Lediglich der Absaugbereich ist am Arbeitsplatz sichtbar. Dadurch bleibt die Arbeitsfläche weitgehend frei.

Eine Auftisch-Staubabsaugung steht dagegen auf dem Nageltisch. Sie eignet sich unter anderem dann, wenn der vorhandene Tisch nicht umgebaut werden kann oder das Gerät mobil eingesetzt werden soll.

Ein Beispiel dafür ist die TAIFUN 3 GreenTech. Sie ist als mobile Auftischlösung ausgelegt und kann beispielsweise auch bei Glas- oder Granittischen eingesetzt werden, bei denen keine entsprechende Öffnung in die Tischplatte eingebracht werden soll.

Welche Bauform besser geeignet ist, hängt deshalb weniger von einem pauschalen „besser oder schlechter“ ab als vom Arbeitsplatz und Einsatzzweck.

Warum ist die Position der Hände so wichtig?

Auch die leistungsfähigste Staubabsaugung kann nur Partikel erfassen, die in ihren wirksamen Luftstrom gelangen.

Die Hände sollten beim Feilen deshalb möglichst über dem vorgesehenen Absaugbereich positioniert werden. Je weiter die Staubentstehung davon entfernt ist, desto schwieriger wird es, Partikel unmittelbar zu erfassen.

Das macht die Arbeitsweise zu einem Bestandteil des Absaugsystems. Gerät, Arbeitsplatzgestaltung und Anwendung müssen zusammenspielen.

Wie stark sollte eine Staubabsaugung im Nagelstudio sein?

Eine universelle Leistungsangabe für jedes Studio gibt es nicht.

Entscheidend sind unter anderem Kundenaufkommen, verwendete Modellagematerialien, Dauer und Häufigkeit der Feilarbeiten sowie die Konstruktion des Arbeitsplatzes.

Wir bei emmi®NAIL unterscheiden deshalb beispielsweise zwischen Geräten für Studios mit einem durchschnittlichen Aufkommen von bis zu etwa vier Kunden täglich und leistungsstärkeren Modellen für höhere Kundenfrequenzen.

Ein Studio mit wenigen Modellagen pro Tag stellt andere Anforderungen an eine Absaugung als ein Arbeitsplatz, an dem täglich viele Gel- oder Acrylmodellagen bearbeitet werden.

Staubabsaugung ist ein technisches Gesamtsystem

Eine professionelle Staubabsaugung lässt sich deshalb nicht anhand eines einzelnen technischen Wertes beurteilen.

Luftvolumenstrom, Unterdruck, Gebläsetechnik, Luftführung, Filterfläche, Staubabscheidung, Geräuschentwicklung und Wartung wirken als System zusammen.

Hinzu kommt die Gestaltung des Arbeitsplatzes: Der Feilstaub sollte möglichst unmittelbar dort erfasst werden, wo er entsteht.

Gerade deshalb lohnt sich beim Vergleich verschiedener Geräte ein Blick auf die technischen Daten statt ausschließlich auf Wattzahl oder Baugröße.

Fazit: Feilstaub möglichst dort erfassen, wo er entsteht

Beim Feilen von Gel- und Acrylmodellagen lässt sich die Entstehung von Staub nicht vermeiden. Entscheidend ist deshalb, seine Ausbreitung möglichst früh zu begrenzen.

Eine professionelle Staubabsaugung erzeugt einen gezielten Luftstrom am Arbeitsplatz, transportiert Feilstaub in das Gerät und trennt die Partikel anschließend aus der angesaugten Luft. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit sind dabei nicht allein Watt oder Motorenzahl, sondern das Zusammenspiel aus Luftvolumenstrom, Unterdruck, Luftführung und Filtertechnik.

Moderne Systeme ergänzen die klassische Filterung durch zusätzliche technische Verfahren. Bei den TAIFUN- und Hurricane-Modellen wird beispielsweise ein Teil des Staubs mithilfe von Zentrifugalkraft bereits vor dem Filter abgeschieden.

Damit wird die Staubabsaugung zu einem wichtigen technischen Bestandteil eines professionell eingerichteten Nagelarbeitsplatzes.

72 % Bestellwachstum: Virtuix verbindet Meta Quest mit neuer Dimension des VR-Gamings

Buchkirchen, 30.09.2026 (PresseBox) – Virtual Reality hat ein erstaunliches Entwicklungsproblem. Die Bilder werden schärfer, die Chips schneller, die Welten größer und künstliche Intelligenz macht digitale Umgebungen immer realistischer. Meta Platforms, Apple, Nvidia und andere Technologiekonzerne treiben die Entwicklung räumlicher Computerwelten mit neuen Geräten, Plattformen und Simulationssystemen voran. Doch wer ein VR-Spiel startet und durch eine weitläufige Landschaft läuft, bewegt seinen virtuellen Körper häufig noch mit einem kleinen Steuerknüppel am Controller.

Diesem Problem widmet sich ein Unternehmen aus Austin, Texas / IRW-Press / Virtuix Holdings (ISIN: US92835U1016, WKN: A41H19). Mit Omni One entwickelt Virtuix eine Plattform, auf der Nutzer tatsächlich gehen, laufen, ausweichen und sich in 360 Grad durch virtuelle Welten bewegen. Die Bewegungen des Körpers werden direkt in die digitale Umgebung übertragen. Damit trifft das Unternehmen auf einen Markt, in dem Immersion zunehmend über das reine Sehen und Hören hinausgeht. Die Class-A-Aktie von Virtuix wird unter dem Symbol VTIX an der Nasdaq gehandelt.

VR-Gaming-Markt wächst Richtung 260 Milliarden Dollar

Der weltweite Markt für Virtual-Reality-Gaming erreicht laut Fortune Business Insights 2026 rund 38,4 Milliarden US-Dollar. Bis 2034 erwartet das Marktforschungsunternehmen einen Anstieg auf knapp 259,8 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von 27 % pro Jahr. Meta Platforms, Sony, Alphabet, Nvidia, Unity und Valve zählen zu den Unternehmen, die diesen Markt mit Hardware, Plattformen oder Inhalten prägen.

Hinter diesem Wachstum steckt ein grundlegender Wettlauf um mehr Immersion. Headsets erfassen inzwischen Kopf- und Handbewegungen, Mixed Reality verbindet reale Räume mit digitalen Objekten und KI ermöglicht zunehmend dynamische virtuelle Welten. Je natürlicher diese Umgebungen werden, desto stärker rückt auch die Bewegung des gesamten Körpers in den Mittelpunkt.

Virtuix hat genau darauf sein Produkt aufgebaut. Omni One besteht aus einer kompakten Plattform mit spezieller Lauffläche, Schuhüberzügen und Bewegungssensoren. Der Spieler bleibt physisch auf der Plattform, während seine Schritte und Richtungswechsel in die virtuelle Welt übertragen werden. Virtuelle Distanzen verlieren damit die Begrenzung durch die Größe des eigenen Wohnzimmers.

Auch andere Marktprognosen zeichnen ein ähnliches Bild. Grand View Research führt Virtuix unter den Unternehmen im weltweiten VR-Gaming-Markt und beziffert allein den Hardwareumsatz dieser Branche für 2024 auf rund 22,6 Milliarden US-Dollar. Bis 2030 soll der gesamte VR-Gaming-Markt nach dieser Studie rund 109,6 Milliarden US-Dollar erreichen.

Virtuix verbindet den Hardwareverkauf mit zusätzlichen digitalen Erlösen. Beim vollständigen Omni-One-System bietet das Unternehmen Spiele über einen eigenen Store sowie die Mitgliedschaft Omni Online für 14 US-Dollar pro Monat an. Rund 50 % der Käufer eines vollständigen Systems entscheiden sich beim Kauf laut Virtuix für ein Jahresabonnement, rund 40 % erwerben im Durchschnitt zwei zusätzliche Spiele. Mit jedem verkauften System wächst damit zugleich die Nutzerbasis, auf der Virtuix weitere Software- und Abonnementerlöse erzielen kann.

Meta öffnet Virtuix die Tür zum größten VR-Ökosystem

Der vielleicht wichtigste Schritt im Consumer-Geschäft erfolgte im Juni. Virtuix brachte Omni One for Quest in Zusammenarbeit mit Meta auf den Markt. Das Produkt ist Teil des „Made for Meta“-Programms und wird in Metas eigenem Store geführt. Besitzer kompatibler Quest-Headsets können ihre bestehende Hardware mit Omni One verbinden und damit unterstützte Spiele körperlich durchlaufen.

Damit trifft Virtuix auf ein Ökosystem, dessen Nutzung zuletzt neue Höchststände erreichte. Meta meldete für 2025 die höchste Zahl individueller Quest-Nutzer seit Bestehen der Plattform. Die In-App-Käufe legten zugleich um 13 % gegenüber dem Vorjahr zu. Der Konzern erklärte auf der Game Developers Conference 2026, seine Investitionen in Quest und VR-Games weiterhin auf hohem Niveau zu halten.

Virtuix beziffert die installierte Quest-Basis auf mehr als 20 Millionen Headsets und sieht rund sechs Millionen aktive Nutzer als adressierbare Zielgruppe für Omni One. Zusätzlich untersucht das Unternehmen gemeinsame Marketingmaßnahmen und Produktbündel mit Meta.

Die kommerzielle Wirkung des Quest-Starts ist bereits in den Bestellungen sichtbar. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stiegen die neuen Omni-One-Bestellungen um 72 % gegenüber dem Vorjahr. Nach dem Launch von Omni One for Quest lagen die neuen Bestellungen laut Virtuix beim 2,5-Fachen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Das Unternehmen berichtete im August, dass sich die höhere Nachfrage auch im laufenden Quartal fortsetzt.

Ein etablierter VR-Konzern liefert damit die Nutzerbasis, während Virtuix eine zusätzliche Hardwareebene für Bewegung anbietet. Bei einem Jahresumsatz von 4,25 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2026 kann bereits eine vergleichsweise kleine Durchdringung dieser Nutzerbasis die Größenordnung des Consumer-Geschäfts deutlich verändern.

3.000 Systeme pro Monat: Fertigung steht bereits

Steigende Bestellungen entfalten ihren wirtschaftlichen Effekt erst, wenn Virtuix die Systeme in größerer Stückzahl ausliefern kann. Das Unternehmen hat seine Fertigung nach eigenen Angaben auf eine Kapazität von bis zu 3.000 Systemen pro Monat ausgelegt. Bei vollständiger Auslastung errechnet das Management daraus ein jährliches Umsatzpotenzial von mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Der Abstand zum heutigen Geschäft ist erheblich. Virtuix erzielte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 767.300 US-Dollar Umsatz. Omni One steuerte davon rund 522.000 US-Dollar bei. Das Vorjahresquartal lag durch die Auslieferung früherer Vorbestellungen insgesamt höher. Die neuen Orders stammen inzwischen aus beständig gewonnenen Kunden und schaffen damit eine neue Ausgangsbasis für die kommenden Quartale. Gleichzeitig verbessert sich auch die Wirtschaftlichkeit der Hardware. Die Bruttomarge stieg im jüngsten Quartal von 17 auf 30 %, der Bruttogewinn von rund 176.000 auf 227.000 US-Dollar. Virtuix führt die Verbesserung vor allem auf höhere Verkaufspreise des vollständigen Omni-One-Systems zurück.

Omni One for Quest kostet in Deutschland aktuell rund 3.000 Euro und richtet sich damit an Nutzer, die bereits erheblich in ihr Gaming- und VR-Setup investieren. Die Quest-Version erweitert vorhandene VR-Hardware um die körperliche Bewegungsebene und setzt damit auf Kunden, die bereits Teil des Meta-Ökosystems sind. Potenziell steigende Bestellungen, eine höhere Bruttomarge und bereits aufgebaute Produktionskapazität schaffen also nun die Voraussetzungen dafür, das Produkt in deutlich größerem Maßstab auszuliefern.

Markt reicht längst über Gaming hinaus

Die Entwicklung virtueller Welten endet aber nicht bei Computerspielen. Nvidia investiert massiv in sogenannte Physical AI, bei der Roboter und autonome Maschinen zunächst in simulierten dreidimensionalen Umgebungen lernen. Digitale Zwillinge bilden Fabriken, Lagerhallen oder reale Landschaften nach. Unternehmen trainieren darin Maschinen und Menschen, bevor sie die reale Umgebung betreten.

Hier bekommt die Virtuix-Technologie eine zweite Dimension. Das Unternehmen kombiniert nämlich seine Bewegungsplattform inzwischen auch mit KI-gestützter 3D-Rekonstruktion. Reale Orte werden mit 360-Grad-Kameras oder Drohnen aufgenommen und anschließend in fotorealistische, räumlich begehbare Umgebungen verwandelt. Ein Nutzer kann danach auf Omni tatsächlich durch die digitale Version dieses Ortes laufen.

Aus demselben Grundprinzip entstehen Anwendungen für Industrie, Robotik und militärische Simulation. Virtuix hat bereits ein Omni-One-Enterprise-System an Tesla für das Optimus-Programm verkauft, wurde für eine NASA-Simulationsmission ausgewählt und ist inzwischen mit Projekten oder Systemen bei Air Force, Marines, Army, Navy und Air National Guard vertreten.

Damit bekommt eine Technologie, die ursprünglich aus dem Gaming stammt, Zugang zu Kunden mit völlig anderen Budgets und Anforderungen. Im Consumer-Geschäft strebt Virtuix für Omni One eine Bruttomarge von rund 40 % an. Für Omni One Enterprise nennt das Unternehmen bei einem Verkaufspreis von 4.995 US-Dollar eine Zielmarge von rund 70 %. Allen Anwendungen liegt dabei dasselbe Prinzip zugrunde: Menschen bewegen sich körperlich durch digitale Umgebungen.

Meta investiert weiter in sein VR-Ökosystem. Nvidia treibt Simulation und Physical AI voran. Tesla entwickelt humanoide Roboter. US-Streitkräfte setzen verstärkt auf immersive Trainings- und Simulationssysteme. Virtuix positioniert seine Bewegungsplattform dort, wo diese digitalen Welten mit realer Bewegung verbunden werden.

Im Consumer-Geschäft liegen die Bestellungen 72 % über dem Vorjahresquartal, der Quest-Launch hat das Orderniveau deutlich erhöht und die Fertigung ist auf wesentlich größere Stückzahlen vorbereitet. Gerade im militärischen Training bekommt dieselbe Technologie eine zusätzliche wirtschaftliche Dimension. Dort treffen hohe Anforderungen an realitätsnahe Simulation auf Budgets und Auftragsgrößen, die sich deutlich vom Consumer-Geschäft unterscheiden – und Virtuix hat sich in diesem Markt bereits positioniert.

Virtuix gehört auf die Watchliste aller Anleger, die sich für das Thema VR-Technologie und Extended Reality interessieren. Wer sich genauer zur Aktie informieren möchte, findet tiefergehende Informationen und Daten zum Unternehmen im Verumo Unternehmensprofil (Link: https://verumo.de/aktien/virtuix-holdings-inc). Verumo Abonnenten erhalten alle wichtigen Updates zur Aktie per E-Mail.

Aktiendaten

Virtuix Holdings Inc.

WKN: A41H19

ISIN: US92835U1016

Nasdaq: VTIX

Webseite: https://www.virtuix.com/

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Fahrraddiebstahl geht 2025 um 12,9 Prozent auf 214.264 Fälle zurück – aufgeklärt wird weiterhin nicht einmal jeder zehnte Diebstahl eines Rads

Bietigheim-Bissingen, 30.09.2026 (PresseBox) – Weniger Räder werden gestohlen, doch die meisten bleiben verschwunden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat am 20. April 2026 die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 veröffentlicht. Laut dieser Statistik registrierte die Polizei 214.264 Fälle von Fahrraddiebstahl, 31.604 weniger als im Jahr 2024. Die Aufklärungsquote stieg nur geringfügig von 9,7 auf 9,8 Prozent. Wer ein Rad nach dem Diebstahl selbst orten will, braucht dafür ein am Rahmen verstecktes Gerät – worauf es bei der Auswahl ankommt, beschreibt eine Auswahlhilfe für Ortungsgeräte an Elektrofahrrädern.

Was die Kriminalstatistik 2025 zum Diebstahl von Fahrrädern und Kraftwagen ausweist

Der Rückgang beim Fahrraddiebstahl gehört zu den größten der gesamten Statistik. Nach Angaben des BKA sank die Diebstahlskriminalität insgesamt im Jahr 2025 um 6,5 Prozent auf 1.813.141 Fälle; bei Fahrrädern fiel das Minus mit 12,9 Prozent doppelt so stark aus. Den schweren Diebstahl von Fahrrädern, also den Diebstahl unter Überwindung einer Sicherung, zählte die Polizei 162.668 Mal, 23.248 Fälle weniger als 2024.

Der Wert der gestohlenen Räder steigt gleichzeitig. Laut PKS 2025 lag die durchschnittliche Schadensumme je Fall bei rund 1.454 Euro, nach rund 1.373 Euro im Jahr 2024. Das BKA schließt daraus auf den Diebstahl höherwertiger Fahrräder – ein Muster, das zur wachsenden Zahl von Elektrofahrrädern passt.

Auch Kraftwagen verschwanden seltener. Laut PKS 2025 weist die Statistik für 2025 genau 27.632 gestohlene Kraftwagen aus, 9,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen ging um 7,5 Prozent auf 237.198 Fälle zurück.

Wie sich die Diebstahlszahlen des Jahres 2025 im Einzelnen verteilen

Fünf Diebstahlswerte aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 zeigen, wie unterschiedlich die Chancen auf eine Wiederauffindung ausfallen. Die Aufklärungsquote gibt an, bei welchem Anteil der Fälle die Polizei mindestens einen Tatverdächtigen ermittelt hat:

  • Diebstahl von Fahrrädern: 214.264 Fälle, Aufklärungsquote 9,8 Prozent, 16.427 Tatverdächtige.
  • Diebstahl von Kraftwagen: 27.632 Fälle, Aufklärungsquote 30,1 Prozent nach 29,2 Prozent im Vorjahr.
  • Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen: 237.198 Fälle, Aufklärungsquote 10,6 Prozent.
  • Taschendiebstahl: 95.184 Fälle, Aufklärungsquote 6,9 Prozent.
  • Wohnungseinbruchdiebstahl: 82.920 Fälle, ein Plus von 5,7 Prozent als einzige Zunahme unter den Diebstahlsdelikten.

Die Spanne zwischen 9,8 Prozent beim Fahrrad und 30,1 Prozent beim Kraftwagen erklärt sich zum Teil aus der Technik. Ein Kraftwagen trägt ein amtliches Kennzeichen, eine Fahrgestellnummer und häufig eine werkseitige Wegfahrsperre; ein Fahrrad hat davon nichts, sofern der Besitzer nicht selbst nachrüstet.

Warum die Aufklärungsquote den Nutzen eines Ortungsgeräts bestimmt

Bei neun von zehn angezeigten Raddiebstählen ermittelt die Polizei keinen Tatverdächtigen. Diese Quote ist die eigentliche Rechengrundlage für ein Ortungsgerät: Es ersetzt keine Sicherung, sondern verändert, was nach dem Diebstahl passiert. Wer der Polizei bei der Anzeige einen aktuellen Standort nennen kann, verkürzt die Ermittlung von Wochen auf Stunden.

Die Statistik selbst legt diesen Zusammenhang nahe. Als mögliche Gründe für die Rückgänge im Jahr 2025 nennt das BKA technische Maßnahmen zur Sicherung des Eigentums, eine höhere Sensibilisierung für Diebstahlprävention und polizeiliche Präventionsarbeit. Beim Fahrraddiebstahl könne laut BKA die Nutzung von GPS-Trackern eine Rolle spielen, bei Kraftfahrzeugen eine verbesserte Fahrzeugtechnik und modernere Sicherungssysteme.

„Ein Schloss entscheidet, ob ein Rad gestohlen wird. Ein Sender entscheidet, ob es zurückkommt – und bei einer Aufklärungsquote unter zehn Prozent ist das die Frage, die am Ende Geld kostet“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Welche Grenzen das Hellfeld der Kriminalstatistik hat

Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst nur, was angezeigt wird. Für den Taschendiebstahl, das einzige der genannten Delikte, das vergleichbar erhoben wurde, kommt die Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024“ des BKA auf einen Anzeigeanteil von nur etwa 50 Prozent. Für den Fahrraddiebstahl geht das BKA ebenfalls davon aus, dass ein großer Teil der Fälle der Polizei nicht bekannt wird.

Für Besitzer heißt das: Die 214.264 Fälle sind eine Untergrenze. Ein Rad, dessen Diebstahl nicht angezeigt wird, taucht in keiner Fahndung auf, und ein Ortungsgerät ohne Anzeige liefert nur eine Karte, aber keinen Zugriff. Die Reihenfolge lautet daher Anzeige zuerst, Standort dazu, und den Zugriff der Polizei überlassen.

Für Fahrzeuge gilt dieselbe Logik mit anderen Voraussetzungen. Ein fest verbautes, an die Bordspannung angeschlossenes Gerät sendet auch dann noch, wenn ein Wagen über Tage in einer Halle steht. Welche Bauformen es gibt und wo die Grenzen liegen, erklärt eine Gegenüberstellung von Fahrzeugsendern mit Diebstahlwarnung.

Der nächste Vergleichswert zum Raddiebstahl folgt im Frühjahr 2027

Der Vergleichswert für 2025 steht, der nächste folgt im Frühjahr 2027. Die Innenministerinnen und Innenminister von Bund und Ländern haben die PKS 2025 im April 2026 zur Kenntnis genommen; die Statistik für das Jahr 2026 wird nach demselben Rhythmus im Frühjahr 2027 erwartet.

Bis dahin bleibt der Herbst 2026 eine Zeit, in der Räder täglich unbeaufsichtigt an Bahnhöfen und vor Schulen stehen. Wer ein Elektrofahrrad im Wert von mehreren tausend Euro fährt, liegt bereits über dem statistischen Durchschnittsschaden von 1.454 Euro – und hat damit den stärksten Grund, den Standort seines Rads nicht dem Zufall zu überlassen.

Dymax erweitert Portfolio lichthärtender Materialien für die Fertigung von Wearables

Wiesbaden, 30.09.2026 (PresseBox) – Dymax, ein globaler Hersteller von lichthärtenden Materialien und Geräten, erweitert seine 9200er-Produktserie um die neuen Materialien 9208-W und 9209-W. Die speziell für Wearable-Anwendungen entwickelten Formulierungen schützen elektronische Baugruppen in Smartwatches, Fitness-Trackern sowie AR-/VR-Headsets zuverlässig vor Umwelteinflüssen und mechanischen Belastungen.

Sowohl 9208-W als auch 9209-W kombinieren eine durch UV-/ sichtbares Licht initiierte Härtung mit einer sekundären Feuchtigkeitshärtung. Dadurch wird auch in abgeschatteten Bereichen, wie sie typischerweise unter Leiterplattenbauteilen und in komplexen Bauteilgeometrien vorkommen, eine zuverlässige Aushärtung ermöglicht. Die Materialien lassen sich mit LED-Aushärtungssystemen aushärten, haften zuverlässig auf gängigen Elektroniksubstraten und schützen empfindliche Baugruppen vor Umwelteinflüssen, die die langfristige Zuverlässigkeit elektronischer Systeme beeinträchtigen können.

Dymax 9208-W ist eine für Wearables optimierte Elektronikbeschichtung, die elektronische Baugruppen vor Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit, Korrosion und thermischer Belastung schützt. Das Material haftet zuverlässig auf flexiblen Leiterplatten und hält den wiederholten Biegebeanspruchungen stand, die bei der täglichen Nutzung tragbarer Geräte auftreten. Darüber hinaus ist es bei Raumtemperatur lagerstabil und ermöglicht dadurch eine vereinfachte Handhabung und Lagerung. Eine blaue Fluoreszenz erleichtert zudem Inspektions- und Qualitätskontrollprozesse.

Dymax 9209-W ist ein reworkfähiges Encapsulant, das Ausschuss reduziert, indem es die Reparatur oder den Austausch von Komponenten auf Leiterplatten nach Montagefehlern oder nicht bestandenen Inspektionen ermöglicht. Das Material schützt Chips, Bondverbindungen und andere empfindliche elektronische Komponenten zuverlässig vor Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Stoßbelastungen. Die IBOA-freie Formulierung wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen elektronische Komponenten in unmittelbarer Nähe zur Haut eingesetzt werden.

„Hersteller benötigen heute Materialien, die den Schutz zunehmend komplexer elektronischer Baugruppen verbessern, ohne zusätzliche Prozessschritte oder Fertigungskomplexität zu verursachen“, erklärt Doug Katze, Senior Electronics Business Development Manager bei Dymax. „9208-W und 9209-W wurden entwickelt, um typische Herausforderungen bei der Montage moderner Elektronik zu adressieren – von der zuverlässigen Aushärtung in abgeschatteten Bereichen über den Schutz empfindlicher Elektronik bis hin zur Möglichkeit der Komponentenreparatur. Die neuen Materialien unterstützen Hersteller dabei, Wearables der nächsten Generation effizienter und zuverlässiger zu fertigen.“