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Kühlgeräte stellen ein Fünftel des Elektroschrotts: 176.700 Tonnen fielen 2024 in Deutschland an, die Wiederverwendung sank um 6,3 Prozent

Bietigheim-Bissingen, 12.09.2026 (PresseBox) – Ausgediente Kühl- und Klimageräte gehören zu den schwersten Posten im deutschen Elektroschrott. Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen für das Jahr 2024 am 24. Februar 2026 veröffentlicht. Nach Angaben der Behörde entfielen 176.700 Tonnen oder 19,2 Prozent der behandelten Altgeräte auf diese Gruppe. Auffällig ist eine gegenläufige Bewegung: Das Recycling legte leicht zu, die Vorbereitung zur Wiederverwendung sank um 6,3 Prozent. Ob ein Gerät überhaupt in diese Statistik gehört, entscheidet sich oft vorher am Symptom – dazu geben Hinweise zur Fehlersuche bei ausbleibender Kälteleistung eine erste Orientierung.

Wie sich die Altgerätemengen 2024 auf die Gerätegruppen verteilen

Die Verteilung nach Gerätearten zeigt, wie schwer Haushaltstechnik wiegt. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2024 rund 920.000 Tonnen Elektroaltgeräte in Deutschland behandelt.

  • Kleingeräte wie Staubsauger oder Toaster: 301.500 Tonnen oder 32,8 Prozent
  • Großgeräte wie Waschmaschinen oder Herde: 250.600 Tonnen oder 27,2 Prozent
  • Kühl- und Klimageräte: 176.700 Tonnen oder 19,2 Prozent
  • recycelt insgesamt: 758.000 Tonnen
  • sonstige Verwertung oder Beseitigung: 127.000 Tonnen

Laut derselben Auswertung stieg die Menge des recycelten Materials gegenüber 2023 um 11.100 Tonnen und damit um 1,5 Prozent. Kühlgeräte fallen dabei doppelt ins Gewicht: Sie sind schwer, und sie enthalten Kältemittel und Dämmstoffe, die eine gesonderte Behandlung verlangen.

Warum die Vorbereitung zur Wiederverwendung an Boden verliert

Recycling und Wiederverwendung sind zwei verschiedene Wege, und nur einer davon erhält das Gerät. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden 2024 lediglich 17.600 Tonnen Altgeräte zur Wiederverwendung vorbereitet – 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zusammen mit dem Recycling ergibt das eine Quote von 84,3 Prozent nach 84,5 Prozent im Jahr 2023.

Die Zahl beschreibt ein Größenverhältnis. Auf jede Tonne, die als Gerät weiterlebt, kommen rund 43 Tonnen, die als Material zerlegt werden. Ein Kühlgerät, das noch kühlt, aber eine defekte Türdichtung oder einen ausgefallenen Thermostat hat, landet damit statistisch weit häufiger im Schredder als in einer zweiten Nutzung.

Für welche Geräte die Ersatzteilvorgaben gelten und für welche nicht

Nach Anhang II Nummer 3 Buchstabe a der Verordnung (EU) 2019/2019 über Ökodesign-Anforderungen an Kühlgeräte müssen Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte der Hersteller bestimmte Ersatzteile über Mindestzeiträume zur Verfügung stellen. Erfasst sind netzbetriebene Geräte mit mehr als 10 und höchstens 1.500 Litern Rauminhalt, deren Hauptfunktion die Kühllagerung von Lebensmitteln ist. Klimageräte, mobile Kühlgeräte und Kühlmöbel mit Direktverkaufsfunktion fallen nicht darunter.

Der Stichtag begrenzt die Reichweite zusätzlich. Die Verordnung gilt ab dem 1. März 2021 und knüpft an das Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme des Geräts an. Für ein Gerät, das vorher auf den Markt kam, begründet sie keine Ersatzteilpflicht. Verpflichtet sind die drei genannten Rollen, nicht der Handel und nicht die Endkunden.

Fachlich kompetenten Reparateuren sind Thermostate, Temperatursensoren, Leiterplatten und Lichtquellen mindestens sieben Jahre nach dem Inverkehrbringen des letzten Exemplars eines Modells zur Verfügung zu stellen. Türgriffe, Türscharniere, Einlegeböden und Einschübe stehen im selben Zeitraum auch Endnutzern offen. Für Türdichtungen verlängert sich der Zeitraum auf mindestens zehn Jahre. Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte müssen außerdem sicherstellen, dass sich diese Teile mit allgemein verfügbaren Werkzeugen und ohne dauerhafte Beschädigungen am Gerät auswechseln lassen.

„Eine Verwertungsquote von 84 Prozent klingt nach einem gelösten Problem, beschreibt aber nur, was mit dem Material geschieht. Interessant wird es an der Stelle davor: ob ein Gerät überhaupt noch eine zweite Nutzung bekommt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Was bei der Entscheidung zwischen Reparatur und Neukauf zählt

Ein reparierbares Gerät ist nicht in jedem Haushalt die sparsamere Wahl. Der Stromverbrauch einer Kühl-Gefrierkombination läuft rund um die Uhr und über viele Jahre, weshalb bei sehr alten Geräten der Betrieb den Anschaffungspreis überholen kann. Entscheidend sind das Baujahr, die gemessene Aufnahme und die Frage, welches Bauteil ausgefallen ist – eine Rechnung, die Angaben zum Stromverbrauch zwanzig Jahre alter Kühl-Gefrierkombinationen nachvollziehbar machen.

Für einzelne Defekte fällt die Rechnung anders aus als für einen erschöpften Kältekreislauf. Eine verschlissene Türdichtung erhöht den Verbrauch. Bei Geräten, die ab dem 1. März 2021 in Verkehr kamen, ist dieses Teil nach Bestellungseingang innerhalb von 15 Arbeitstagen zu liefern. Ein defekter Verdichter dagegen bedeutet einen Eingriff in den geschlossenen Kältekreis und damit einen Aufwand, der sich bei einem alten Gerät selten trägt.

Woran sich die nächsten Zahlen ablesen lassen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Auswertung zu Elektroaltgeräten jährlich; die Daten für 2025 werden im Frühjahr 2027 erwartet. Zwei Größen sind dann aussagekräftig: ob die zur Wiederverwendung vorbereitete Menge weiter sinkt und ob der Anteil der Kühl- und Klimageräte an der Gesamtmenge über 19 Prozent bleibt. Für den September 2026 folgt daraus für Haushalte ein einfacher Zwischenschritt: vor der Entsorgung prüfen lassen, welches Bauteil ausgefallen ist. Ob dafür eine Ersatzteilpflicht besteht, hängt vom Baujahr des Geräts und vom Bauteil ab – Verdichter stehen auf keiner der beiden Listen.

Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 7. September 2026 abgerufenen Verordnungswortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.

SilentPower AC iPurifier 2: „Klarheit beginnt an der Steckdose“

Nidderau, 11.09.2026 (PresseBox) – Der SilentPower by iFi AC iPurifier 2 ist ein kompaktes Plug‑and‑Play‑Mains‑Conditioning‑Gerät, das EMI/RFI‑Störungen und Erdungsprobleme bereits an der Steckdose bekämpft. Mit patentierter Active Noise Cancellation (ANC), intelligenten Pol‑ und Erdungs‑Diagnoseanzeigen, integriertem Überspannungsschutz und einer zusätzlichen Erdungs‑Schnittstelle liefert das Gerät eine saubere Strombasis, die Klangtiefe, Ruhe und Detailauflösung Ihrer AV‑Anlage deutlich verbessert.

SilentPower AC iPurifier 2: Wesentliche Vorteile

  • Active Noise Cancellation reduziert Netzstörungen um >40 dB (ca. 100×).
  • LED‑Diagnostik zeigt Polung, Erdung und Versorgungszustand für schnelles Troubleshooting.
  • Eingebauter Überspannungsschutz (max. 22.000 A @ 1.000 V, 8/20 µs) schützt Komponenten bei Spannungsspitzen.
  • Zusätzliche 4 mm‑Erdungsbuchse (kompatibel mit Groundhog+ Kit) zur sicheren Ableitung von Störgeräuschen.
  • Bypassbare LEDs zur Minimierung visueller Ablenkung.

Die ANC‑Technologie analysiert EMI/RFI auf der Netzleitung und generiert ein invertiertes Signal zur gezielten Auslöschung der Störanteile. Ergänzend identifizieren die LED‑Indikatoren fehlerhafte Polung oder Erdungsprobleme, sodass Installationen schnell und sicher optimiert werden können.

SilentPower AC iPurifier 2: LED‑Diagnose

  • Alle LEDs grün: System normal.
  • Polarität (rot): Polung umgekehrt — Steckdosenverdrahtung prüfen oder Gerät umdrehen.
  • Erde (rot): Erdungsfehler — Erdung prüfen.
  • Alle LEDs aus: Kein Strom oder Fehler — Anschluss prüfen.

SilentPower AC iPurifier 2: Technische Daten (Auszug)

  • Betriebsspannung: 90–265 V AC
  • Geräuschreduktion: >40 dB (≈100×)
  • Überspannungsschutz (max.): 22.000 A @ 1.000 V (8/20 µs)
  • Abmessungen / Gewicht (Netto):  EU: 137 × 40 × 40 mm; 150 g

SilentPower AC iPurifier 2: Anwendungs‑ und Positionierungsempfehlung

  • Direkt neben der AV‑Anlage in die Steckdose einstecken.
  • Optional zweites Gerät zwischen analoger und digitaler Elektronik zur zusätzlichen Entkoppelung.
  • Für hörbare Brumm‑/Summ‑Reduktion mit Groundhog+ Kit verbinden.

SilentPower AC iPurifier 2: Verfügbarkeit und Preise

Der AC iPurifier 2 ist zum Preis von 129 € über WOD Audio (https://shop.wodaudio.com) und autorisierte Händler erhältlich.

Für Teststellungen, Gewinnspiele, Fotomaterial etc. freuen wir uns von Ihnen zu hören:

tara@wodaudio.de

Metz startet TV-Produktion in Nürnberg

Zirndorf, 10.09.2026 (PresseBox) – Startschuss für die TV-Produktion von Metz in Nürnberg: Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Fertigungslinie am 10. September hat Metz Consumer Electronics einen entscheidenden Meilenstein beim Wechsel seines Unternehmensstandorts von Zirndorf nach Nürnberg erreicht. Die ersten Fernseher werden ab sofort in der Sigmundstraße 189 gefertigt.

Zur Eröffnung begrüßte Metz neben dem Bayerischen Rundfunk auch Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg, sowie Zhang Hongjun (President of Shenzhen Chuangwei-RGB Electronics Co Ltd) vom Metz-Mutterkonzern SKYWORTH und Vertreter der Projektplanung, Fischer Planen und Bauen. Gemeinsam mit der Metz Geschäftsführung erhielten die Gäste Einblicke in die neue Fertigung und erlebten den Produktionsstart vor Ort. Der erste Fernseher, der in Nürnberg offiziell vom Band rollte, ist das neue, limitierte Sondermodell „Metz Cubus compact R“. Ein ganz besonderer 32-Zoll-TV, dessen technische Ausstattung seinesgleichen sucht.

„Made in Germany“ bekommt eine neue Adresse
Mit der Inbetriebnahme der Fertigungslinie wird Nürnberg zur neuen Produktionsstätte der Premium-TV-Marke Metz Classic. Die Verlagerung wurde dabei genutzt, um die bisherigen Fertigungsstrukturen zu optimieren: Die TV-Produktion wird am Nürnberger Standort in einer neu organisierten, 96 Meter langen Fertigungslinie gebündelt und durch einen Manufakturbereich für besonders großformatige TV-Geräte ergänzt.

Dr. Norbert Kotzbauer (CEO Metz Consumer Electronics):
„Die ersten Metz Fernseher, die heute in Nürnberg vom Band laufen, markieren für uns einen ganz besonderen Moment. Wir beginnen an einem neuen Standort und führen gleichzeitig das fort, was Metz seit Jahrzehnten auszeichnet: hochwertige Fernseher, entwickelt und gefertigt in Deutschland. ‚Made in Germany‘ bleibt der wesentliche Teil unserer Identität.“

Erster großer Schritt des Standortwechsels
Der Produktionsstart ist zugleich der erste große Meilenstein des Umzugs von Zirndorf nach Nürnberg. Nach fast sieben Jahrzehnten am bisherigen Standort verlagert Metz Consumer Electronics seinen Unternehmenssitz schrittweise in die Sigmundstraße. Entwicklung, Qualitätssicherung, Verwaltung und After Sales werden bis zum Ende des Jahres folgen.

Für die neue Heimat von Metz wird ein bestehendes Gebäude umfassend umgebaut und zu einem modernen, multifunktionalen Betriebsgebäude weiterentwickelt. Die vorhandene Bausubstanz wurde dabei gezielt auf die Anforderungen von Metz zugeschnitten. Und auch energetisch wurde das Gebäude modernisiert, unter anderem mit einer neuen Heizungsanlage, Photovoltaik und Maßnahmen an der Gebäudehülle.
Künftig sollen alle Unternehmensbereiche unter einem Dach zusammengeführt werden – mit kürzeren Wegen und optimierten Abläufen.

Während die TV-Produktion nun bereits in Nürnberg angelaufen ist, folgen die weiteren Unternehmensbereiche sukzessive in den kommenden Monaten. Bis Ende 2026 soll der Standortwechsel vollständig abgeschlossen sein. Dabei geht die gesamte Belegschaft den Weg nach Nürnberg mit. Auch die Auslagerung der Fertigwaren-Logistik ist nicht mit einem Personalabbau verbunden – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen.

Aus Sicht des Mutterkonzerns SKYWORTH, der die Marken-DNA von Metz zu schätzen weiß, markiert der Produktionsstart einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung des Unternehmens sowie seiner Produkte.

Nürnberg heißt Metz willkommen
Die Stadt Nürnberg, die sich über die Revitalisierung einer Bestandsimmobilie und die Stärkung des Industriestandorts freut, war bei der offiziellen Einweihung der neuen Fertigungslinie ebenfalls vertreten. Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg, begleitete den Produktionsstart vor Ort und begrüßte Metz am neuen Standort.

Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg:
„Wir freuen uns sehr, Metz in Nürnberg willkommen zu heißen. Mit dem neuen Standort gewinnt unsere Stadt ein traditionsreiches Unternehmen, das Entwicklungskompetenz, industrielle Fertigung und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region verbindet. Dass die ersten Fernseher nun hier in Nürnberg vom Band laufen, ist ein starkes Signal für unseren Wirtschafts- und Technologiestandort und zeigt, dass industrielle Wertschöpfung ‚Made in Germany‘ hier eine Zukunft hat.“

Mit dem Produktionsstart beginnt für Metz ein neues Kapitel: Die Metz-Classic-Fernseher „Made in Germany“ kommen ab sofort aus Nürnberg.

Händlernews: Hama liefert passendes Zubehör für iPhone 18

Monheim, 10.09.2026 (PresseBox) – Apple stellt seine neuen iPhone Pro- und Pro-Max-Modelle vor und Hama hat das passende Zubehör bereits in den Startlöchern. Die neuen iPhones sind ab dem 12. September vorbestellbar, ab dem 18. September werden sie ausgeliefert. Damit kann der Handel seinen Kunden zum Verkaufsstart direkt das passende Zubehör rund um den Schutz der neuen Smartphones anbieten.

Schutz für die neuen iPhones – und was noch kommt

Das Sortiment umfasst Handy-Schutzgläser, Kameraschutz und Kameraschutz-Varianten sowie passende Energielösungen. So bietet Hama Lösungen, um empfindliche Bereiche der neuen iPhones vor Kratzern und Beschädigungen zu schützen. Eine Besonderheit gibt es beim Kameraschutz: Der „Cam Protect Pro“ ist in den jeweiligen Gerätefarben erhältlich und fügt sich dadurch besonders unauffällig in das Design der neuen iPhones ein.

Mit „Black Rock“ verfolgt Hama zudem eine Zwei-Marken-Strategie und komplettiert damit die Zubehörpalette rund um die neuen iPhone-Modelle. So kann der Handel auf ein breiter aufgestelltes Sortiment zurückgreifen und unterschiedliche Kundenbedürfnisse gezielt bedienen.

Und auch für das iPhone Duo ist Zubehör von Hama bereits in Planung. Damit wird das Sortiment rund um die neuen Apple-Modelle in Kürze weiter ausgebaut. Mit dem neuen Zubehörportfolio bietet Hama dem Handel damit pünktlich zum Start der neuen iPhone-Generation ein attraktives Sortiment für die wichtigsten Schutzbedürfnisse der Kunden.

Mehr Infos hier: 

https://www.hama.com/de/de/top-themen/iphone-18

https://blackrock-mobile.com/iphone-18-pro-pro-max

 

Schlafdauer unter sieben Stunden: Das Robert Koch-Institut weist für 39,6 Prozent der Erwachsenen kurze Nächte an Wochentagen aus

Bietigheim-Bissingen, 10.09.2026 (PresseBox) – Knapp 40 Prozent der Erwachsenen in Deutschland schlafen an Wochentagen weniger als sieben Stunden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 19. August 2026 liegt der Anteil bei 39,6 Prozent, am Wochenende bei 22,7 Prozent. Veröffentlicht wurde die Auswertung im Journal of Health Monitoring, sie beruht auf der bundesweiten Befragung Gesundheit in Deutschland aktuell aus dem Jahr 2023. Je kürzer die Nacht, desto mehr zählt, was am Kopfende passiert – wie Naturfasern Feuchtigkeit vom Kopf wegführen, beschreibt die Darstellung dazu, was Kamelhaar als Kissenfüllung ausmacht.

Wie das Robert Koch-Institut kurze Nächte misst

Grundlage der Auswertung ist eine telefonische Querschnitterhebung unter Erwachsenen ab 18 Jahren, befragt zwischen Mai 2023 und Februar 2024. Ausgewertet wurden die Angaben von 8.026 Personen zu Zubettgehzeit, Einschlafdauer und morgendlicher Aufwachzeit, getrennt nach Wochentagen und Wochenende. Als kurz gilt eine Nacht mit weniger als sieben Stunden innerhalb der zurückliegenden vier Wochen.

  • 39,6 Prozent an Wochentagen und 22,7 Prozent am Wochenende unter sieben Stunden
  • an Wochentagen 43,2 Prozent der Männer gegenüber 36,2 Prozent der Frauen
  • 53,0 Prozent bei Männern von 45 bis 64 Jahren, 42,1 Prozent bei Frauen derselben Altersgruppe
  • ab 65 Jahren 30,0 Prozent der Männer und 28,9 Prozent der Frauen
  • im Mittel 5 Stunden und 58 Minuten an Wochentagen, am Wochenende drei Minuten mehr

Bei den 65-Jährigen und Älteren fällt der Unterschied zwischen Wochentagen und Wochenende laut der Erhebung weg. In allen jüngeren Altersgruppen halbiert sich der Anteil kurzer Nächte am Wochenende nahezu.

Wo die fehlenden Stunden am Tag wieder auftauchen

Laut der Erhebung des Robert Koch-Instituts beschreibt der Sprung von 39,6 auf 22,7 Prozent zwischen Wochentag und Wochenende ein Nachholen. Ein Teil der Erholung wandert damit aus dem Bett heraus und in Zeiten, für die kein Schlafplatz eingerichtet ist: in die Mittagspause, auf die Couch am Nachmittag, in die Stunde vor dem Fernseher.

Ein kurzes Nickerchen im Sitzen belastet die Halswirbelsäule anders als eine Nacht im Liegen, weil der Kopf seitlich wegkippt. Formstabile Stützen halten ihn in der Achse, wie die Darstellung dazu beschreibt, was viskoelastischer Schaum unter dem Nacken bewirkt. Viskoelastischer Schaum gibt unter Körperwärme nach und federt langsam zurück, speichert Wärme aber stärker als offenporige Füllungen.

Warum Männer zwischen 45 und 64 Jahren am häufigsten zu kurz schlafen

Die höchste Quote im gesamten Datensatz entfällt auf Männer im mittleren Alter. Laut dem Robert Koch-Institut schläft in der Gruppe der 45- bis 64-jährigen Männer mit 53,0 Prozent etwa jeder Zweite an Wochentagen weniger als sieben Stunden. Am Wochenende sinkt der Wert in dieser Gruppe auf 30,8 Prozent.

Nach Angaben des Instituts macht auch die Bildungsgruppe einen Unterschied, allerdings nur bei Männern statistisch belastbar: 35,2 Prozent in der hohen Bildungsgruppe stehen 43,3 Prozent in der niedrigen und 46,1 Prozent in der mittleren gegenüber. Als gesundheitliche Folgen kurzer Nächte nennt die Auswertung Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

„Sieben Stunden lassen sich nicht herbeiräumen, wenn der Terminkalender sie nicht hergibt. Wer die Zeit nicht verlängern kann, hat nur noch die Qualität der Stunden in der Hand – und die entscheidet sich an Matratze, Decke und Kopfkissen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Zeittagebuch und Telefonbefragung messen verschiedene Dinge

Eine zweite amtliche Zahl klingt zunächst nach dem Gegenteil. Laut dem Statistischen Bundesamt schliefen Menschen ab zehn Jahren im Jahr 2022 durchschnittlich 8 Stunden und 37 Minuten pro Tag, acht Minuten mehr als zehn Jahre zuvor. Veröffentlicht wurde der Wert am 18. Juni 2024 aus der Zeitverwendungserhebung.

Beide Zahlen widersprechen sich nicht, weil sie Verschiedenes erfassen. Die Zeitverwendungserhebung zählt jede Schlafphase eines Tages im Tagebuch, einschließlich Kindern ab zehn Jahren und Ruhephasen am Tag. Die telefonische Befragung des Robert Koch-Instituts erfragt dagegen die übliche Nacht von Erwachsenen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes schlafen Paare mit Kindern im Haushalt mit 8 Stunden und 15 Minuten am kürzesten, Menschen ab 65 Jahren mit 8 Stunden und 46 Minuten am längsten.

Woran sich die nächste Erhebung messen lässt

Das Robert Koch-Institut führt sein Gesundheitsmonitoring fortlaufend weiter, die Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes wiederholt sich rund alle zehn Jahre. Aussagekräftiger als der Einzelwert ist deshalb der Abstand zwischen Wochentag und Wochenende, denn er zeigt, wie viel Erholung aufgeschoben wird.

Für den September 2026 folgt daraus eine Aufgabe, die sich ohne Termin erledigen lässt. Bezüge und Füllungen lassen sich außerhalb der Heizsaison in Ruhe wechseln, und eine Stütze, die den Kopf in der Achse hält, wirkt in jeder Nachtlänge.

Heimkino und Kinosaal wachsen gemeinsam: Die Filmförderungsanstalt zählt 47,5 Millionen verkaufte Tickets im ersten Halbjahr 2026

Bietigheim-Bissingen, 09.09.2026 (PresseBox) – Die Kinos in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 47,5 Millionen Eintrittskarten verkauft. Nach Angaben der Filmförderungsanstalt (FFA) vom 24. August 2026 sind das 16,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, der Umsatz stieg um 24,5 Prozent auf 502,2 Millionen Euro. Die Anstalt ordnet das Halbjahr als stärkstes seit der Zeit vor der Pandemie ein. Wer den Saal im Heimkino nachbaut, entscheidet zuerst über die Blickachse – welche Rolle drehbare Gestelle dabei spielen, beschreibt die Darstellung dazu, wie sich die Sitzposition zur Leinwand ausrichten lässt.

Warum das Kinofest am 12. und 13. September für fünf Euro in die Säle lockt

Das Kinofest 2026 findet am 12. und 13. September statt. An beiden Tagen kostet jedes Ticket für alle Filme und alle Plätze 5 Euro. Getragen wird die Aktion von der deutschen Kino- und Verleihbranche, beteiligt sind unter anderem der Verband Filmverleih und Audiovisuelle Medien sowie der Hauptverband Deutscher Filmtheater.

Nach Angaben des Verbands Filmverleih und Audiovisuelle Medien vom 31. August 2026 zählte die Ausgabe des Vorjahres knapp 1,65 Millionen Besuche an zwei Tagen. Teilnehmende Häuser stehen in Städten wie im ländlichen Raum, vom kleinen Lichtspielhaus bis zum Multiplex mit mehreren Sälen. Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des Hauptverbands Deutscher Filmtheater, verweist auf genau diese Spannbreite.

Was die Kinobilanz der Filmförderungsanstalt für das erste Halbjahr 2026 ausweist

Die Halbjahresbilanz erfasst die verkauften Eintrittskarten und die Einnahmen der Kinos in Deutschland von Januar bis Juni. Vorgelegt wird sie üblicherweise im Spätsommer, die Jahresbilanz folgt im Februar des Folgejahres.

  • 47,5 Millionen verkaufte Tickets, ein Plus von 16,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025
  • 502,2 Millionen Euro Umsatz, ein Plus von 24,5 Prozent
  • 12,2 Millionen Tickets für deutsche Produktionen, ein Plus von 61 Prozent
  • 26,5 Prozent Marktanteil deutscher Filme, sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum
  • 18 Prozent mehr Tickets in Städten mit bis zu 50.000 Einwohnern
  • 11 Prozent weniger Tickets als im ersten Halbjahr 2019, zugleich 9 Prozent mehr Umsatz

Vierzehn Filme kamen im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als eine Million Besuche, darunter fünf deutsche Produktionen. Peter Dinges, Vorstand der Filmförderungsanstalt, nennt den deutschen Film den Gewinner dieses Halbjahres.

Woran sich der Sitzkomfort im Saal und im Wohnzimmer unterscheidet

Ein Klappsitz im Saal ist auf zwei Stunden Aufenthalt und auf schnelle Reinigung ausgelegt, ein Sessel im Heimkino dagegen auf tägliche Nutzung. Beide lösen dieselbe Aufgabe: Kopf, Rücken und Beine so zu halten, dass die Aufmerksamkeit beim Bild bleibt und nicht bei der Sitzhaltung landet.

Die Unterschiede beginnen beim Bezug. Glänzende Oberflächen im Sichtfeld werfen Streulicht auf die Leinwand zurück, matte Textilien tun das deutlich weniger, wie die Gegenüberstellung von Bezugsstoffen für Sessel im Heimkino beschreibt. Stoffbezüge dämpfen zudem Reflexionen im Hochtonbereich stärker als glatte Kunstlederflächen, was bei Dialogspuren hörbar wird.

„Ein starkes Kinojahr und ein gut eingerichtetes Wohnzimmer sind keine Gegensätze. Wer zwei Stunden bequem sitzt, schaut aufmerksamer – im Saal genauso wie zu Hause“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Die Kinostatistik zählt Eintrittskarten, keine Haushalte

Laut der Filmförderungsanstalt weist die Bilanz verkaufte Tickets und Einnahmen aus, nicht Personen. Aus dem Plus von 16,9 Prozent folgt deshalb nicht, dass ebenso viele Menschen zusätzlich ins Kino gegangen sind. Ein Teil des Zuwachses stammt von Zuschauern, die mehrfach gekommen sind.

Der Umsatzsprung erklärt sich ebenso wenig allein aus höheren Eintrittspreisen. Zuschläge für besondere Bildformate und größere Säle fließen in denselben Wert ein. Wie viele Haushalte in derselben Zeit eine Leinwand oder einen Projektor angeschafft haben, sagt die Kinostatistik nicht.

Wann die nächsten Zahlen zum Kinojahr 2026 vorliegen

Die Filmförderungsanstalt veröffentlicht monatliche Hitlisten und legt die Jahresbilanz üblicherweise im Februar vor. Für das Gesamtjahr 2026 hält sie nach dem Halbjahresergebnis wieder 100 Millionen verkaufte Tickets für möglich. Ob dieser Wert erreicht wird, entscheidet das Herbst- und Weihnachtsprogramm.

Für den September 2026 bleibt eine praktische Folgerung: Die Saison der langen Filme beginnt gerade. Zwei Stunden Sitzen entscheiden mit darüber, wie viel von einem Film beim Zuschauer ankommt – auf dem Klappsitz ebenso wie auf dem Sessel im eigenen Wohnzimmer.